Heki
hallo, mein sohn wird im Februar 9 J alt. Wenn ich nun schreibe, daß er nicht mehr "hört" meine ich damit die einfachsten Dinge. Wie zB den Tisch nach d Essen abräumen, oder wenn ich rufe das wir gehen, oder sind wir unterwegs, und er rennt zu weit vor (sein kl Bruder -4J- rennt dann hinterher, und leider auch noch auf d Strasse!), kann ich gefühlte 100mal hinterher rufen. das nervt mich wirklich sehr. auch dinge wie hände waschen n der toi oder seine sachen nicht überall liegen lassen, klappt so gar nicht. erwarte ich zu viel? Rituale haben wir, wie gemeinsames Frühst.+abendessen, jedes kind bekommt auch "allein tage mit Ma/Pa". Woran kann das nur liegen? In der Schule ist er richtig gut, kommt auch mit allen soweit gut aus. Sind wir bei anderen ist er auch "der Coole" und gibt sprüche ab, das ich mich fast schäme. sage ich es verspricht er besserung,macht es aber nicht.TROTZ folg Konsequenz. VG
Hallo, wovon Sie sprechen ist die Frage, ob ein Kind die Bitten und Aufforderungen seiner Eltern befolgt und sich damit ihnen unterordnet und beugt, oder ob er auch in diesem Alter immer noch opponiert und vielleicht sogar provoziert. Ersteres nennen wir gehorchen, letzteres ist dann der Ungehorsam. Was Sie letztlich wissen wollen ist, warum Ihr Sohn mit seinen 9 jahren so ungehorsam ist. Damit sind wir bei der langen Geschichte der Erziehung. Gehorsam und Ungehorsam sind Ergebnisse der Erziehung. Entscheidend wichtig für den Gehorsam ist die Identifikation des Kindes mit seine Eltern, deren Beständigkeit und Durchschauberkeit, was sie vom Kind erwarten, und deren stilles (gutes!) Vorbild. Sie kennen den Spruch: "Wie man in der Wald hinein ruft, so schallt es heraus". Sind Kinder im Vorschulalter oder Schulalter absolut ungehorsam, stimmen eines oder mehrere Erziehungsvoraussetzungen nicht. am häufiigsten liegt das Problem in der unsicheren Identifikation des Kindes mit seinen Eltern oder anderen Erziehern. Und diese Identifikation (ganz einfach gesagt: ich gefalle mir darin, meinen Eltern zu gefallen) entsteht in den ersten Lebensjahren durch alle das, was ich hier im Forum zum Thema Bindung und kindgerechtem Umgang mit dem Kind verbreite. Autoritäre Erziehungsstrukturen gehören definitiv nicht dazu. Wer zu früh zu viele und zu starre Grenzen setzt, erlebt später ein Kind, dass sich darin gefällt, sich ständig zu widersetzen, aufzubegehren und nicht zu gehorchen. Es kämpft immer weiter um sein Selbst. Das erkläre ich hier nur ganz allgemein. In Ihrem Fall weiß ich nicht, wie Sie die ersten Lebensjahre mit Ihren Kindern umgegangen sind. Nur jetzt kann ich Ihnen keine einfachen Lösungen anbieten. Man müsste alles im Einzelnen besprechen. Vielleicht wenden Sie sich am besten an eine Beratungsstelle für Erziehungsfragen, die es kostenlos in allen großen Städten und Kommunen als soziales Angebot gibt. Viele Grüße
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