Mitglied inaktiv
Hallo, Wie kann ich meinem Sohn (14 Monate) begreiflich machen, daß er zu mir kommt, wenn ich rufe? Ich habe es immer so gemacht, daß ich ihn geholt habe nach ein bis zweimaligen Rufen. Allerdings sehe ich hier keinen Erfolg. Er scheint mich in solchen Momenten völlig zu ignorieren, weil andere Dinge einfach wichtiger sind. Ich ließ ihn auch schon (wenn es die Situation zuließ) einfach machen und versteckte mich. Er hat gar nicht gemerkt, das ich weg war.... Neuerdings öffnet er einfach das Hoftor und läuft in den Garten. Hat jemand einen Tip??? Viele Grüße Nadine
Liebe Nadine, die Schwierigkeit, die menschliche Sprache zu verstehen, habe ich unlängst an dem Wörtchen nein klarzumachen versucht. Schauen Sie mal unter NEIN im Suchlauf. Wir Erwachsenen setzen viel zu viel voraus. Damit das Kleinkind die Sprache seiner Eltern verstehen lernt, müssen Sie immer Wortlaut, Mimik und Gestik, sowie Ihre Aktion stimmig übereinbringen. Nur in dieser möglichst gleichförmigen Kommunikation lernt ein Kind zu verstehen. Mit 14 Monaten sind das aber nur ein paar wenige, einfache Wortfolgen wie "Gib mir mal das oder das", "mach' mal winke-winke", "guck' mal wo ich bin oder wo der Papi ist", etc. Z.B. muß ein Kind auch erst einmal verstehen lernen, daß es einen Namen hat und mit diesem Namen seine eigene Personen angesprochen ist. Wenn dann mit dem Namen auch noch eine Aufforderung verbunden ist, wird es richtig kompliziert. Also beharrlich so weiter. Viele Grüße
Mitglied inaktiv
Hallo Nadine, zum Glück ist der Mensch auch nur ein Säugetier, und sein Verhalten lässt sich ganz gut konditionieren. Nutze also diesen Umstand und bringe Dein "komm-her-rufen" (fast) immer mit etwas für Deinen Sohn Positivem in Verbindung. (vielleicht hälst Du Ihm einen Keks hin?).
Mitglied inaktiv
Belohnungen (ebenso wie Strafen) sind aber gar kein guter Weg, um "gefügig" zu machen. Die Kleinen sollen doch lernen, sich selbst "Ziele" zu setzen. Ich finde es normal, daß das Kind mit 14 Mon. nicht kommt. Sie lassen sich so schnell ablenken... Aber gerade das könntest Du Dir zunutze machen: sag Deinem Kind: "schau mal hier, die schöne Sonnenblume/ das tolle Fahrrad etc." Bei unserem Sohn klappt das hervorragend. Und daß er dann nicht zu mir, sondern zu dem Fahrrad neben mir kommt, reicht mir schon. LG Britta
Mitglied inaktiv
Sprichst du von einem Kind,oder von einem Hund? Ích halte es für verkehrt,mit einer"Belohnung" dem Kind eine Sache zu lehren(was ist,wenn dir mal die Kekse ausgehen...??!) @nadine Aber im Ernst:Ich denke du solltest ihn halt immer wieder rufen und ihn sehr,sehr loben wenn er kommt("Das ist aber toll,daß du kommst,wenn ich dich rufe "usw) Wenns nicht klappt:Dann wirst du ihn halt weiterhin "holen" müssen ;0) Irgendwann klappts dann schon. Andere Sache: Ist das Hörvermögen intakt? Bei dem Kleinen einer Freundin ist bei einem Hörtest eine Schwerhörigkeit festgestellt worden-Mütter merken das oft nicht,und denken das Kind WILL einfach nicht hören... ;0) LG Tanja
Mitglied inaktiv
hallo ihr spaßvögel also ob du kekse gibst oder ganz viel lob (also liebe) ... du belohnst, und deshalb konditionierst du ... ihr meint doch dasselbe in grün ... kekse sind zwar wirklich nicht das wahre, aber es war doch nur ein belohnungs - beispiel, denk ich mal. ciao
Mitglied inaktiv
Tach pappnase! Toller Beitrag. Wie wärs mit nem anderen Vorschlag,oder biste der gleichen Meinung wie die anderen Spaßvögel? ;0) LG
Mitglied inaktiv
Entweder du hast sämtliche Beiträge falsch verstanden, oder ich. Franca
Mitglied inaktiv
Hallo Britta, ich verstehe, dass Du aufgebracht bist, aber ein Mensch lässt sich nicht dressieren. Nur Konditionieren. Und das mit dem Keks (oder Blume, bzw. Fahhrad oder sonstwas) immer nur in Verbindung mit "komm her", dann klappt das auch.