Mitglied inaktiv
Guten Abend, meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt. Sie hat schon immer viel gefremdelt und ist überhaupt nicht kontaktfreudig. Sie geht bereits seit über einem halben Jahr in die Krippe. Seit über einem Monat wird ihr "Fremdeln" und ihre Anhänglichkeit an mir immer schlimmer. Selbst wenn wir zu den Großeltern fahren (die sie sehr oft sieht) lässt sie mich eine halbe Stunde nicht los, ehe sie auf die Omi zu geht... Ich muss sie ständig auf den Arm nehmen und abends weint sie sich - wie ich finde verängstigt - in den Schlaf (es gab schon Zeiten, da schlief sie ohne zu weinen ein). Auch morgens in der Krippe weint sie neuerdings wieder. Ich mache mir solche Sorgen. Ist denn das normal? Ich muss vielleicht dazu sagen, ich bin ein sehr überängstlicher Mensch, bin aber der Meinung, dass meine Tochter das nicht mitbekommt, da ich sehr bemüht bin, mir das nicht anmerken zu lassen. Ich hoffe so sehr, dass sie nicht auch so ängstlich wird! Vielen Dank im voraus.
Hallo, mit Ihrer persönlichen Angst könnte höchstens eine Veranlagung zur Angst bei Ihrer Tochter vergesellschaftet sein. Was aber viel näher liegt, daß Ihre Tochter offensichtlich in der "Krippe" z.Z. nicht zurecht kommt. Ihre Tochter kann nur deswegen einigermaßen ungestört in die Krippe gehen, weil sie sich dort an eine Ersatzbezugsperson zur langsamen Loslösung gebunden hat. Ansonsten muß ihr zur Loslösung der Vater als Hauptperson zur Verfügung stehen. Klappt das? Versuchen Sie herauszufinden, wer die Ersatzvorbildperson in der Krippe ist, und versuchen Sie zu klären, was dort im Moment vor sich geht. Dann finden Sie auch schnell eine Lösung für Ihr Problem. Viele Grüße
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