Mitglied inaktiv
Hallo, mein Mann und ich erwarten im Juni unser 2. Kind. Unser Plan ist, zwei Jahre Erziehungsurlaub zu teilen. Die ersten 12 Monate bleibe ich zu Hause, die zweiten 12 Monate er. Ab dann wären wir beide wieder berufstätig (ich hingegen nur 1/2 Stelle). Wie bewerten Sie diesen Plan aus Sicht des Kindes und seiner Entwicklung? Ist es kritisch, ab dem 1. Geburtstag einen Betreuungswechsel vorzunehmen? Ich muss dazu sagen, dass ich Lehrerin bin und somit trotz voller Stelle ab mittags daheim bin. Mich interessiert Ihre Einschätzung. Danke Andrea
Liebe Andrea, ich halte Ihren Plan für vernünftig und klug. Wahrscheinlich ist das das Modell für Eltern überhaupt die sich Kinder wünschen ohne ihren Beruf aufgeben zu wollen. Dieses Modell müßte von Arbeitgeberseite ganz stark unterstützt werden. Allerdings müßte die Frage der Lohnfortzahlung auf sozialpolitischer Ebene geregelt werden. Am Ende des ersten Lebensjahres sollte die sichere Bindung stehen, die dann in eine gelingende Loslösung einmündet. Das geht natürlich nicht auf den Tag, so daß hier Überbrückungszeiten zu berücksichtigen wären. Aber das Prinzip wäre aus entwicklungspsychologischer Sicht das einzig vernüftige. Ab dem 3. Lebensjahr wäre dann die Frage der begleitenden Fremdbetreuung zu lösen, die nur in einer sanften Ablösung über eine temporäre Ersatzbezugsperson gelingen kann. So kann das Kind eine optimale Selbstentstehung aufbauen und sich Schritt für Schritt in die erste soziale Gemeinschaft des Kindergartens oder Horts einfügen. Ab dem 4. Lebensjahr ist das Kind dann selbständig genug, um im Kindergarten alle sozialen Angebote annehmen zu können. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Hallo Dr. Posth, vielen Dank für Ihre beruhigenden Worte von letzter Woche, Papa ist nun wieder zu Hause und wird erst in 2 Wo wieder arbeiten gehen, so dass er sich weiter als Loslösungsvorbild anbieten kann, Tochter ist wieder überglücklich und ausgeglichen. Ich hoffe, das bleibt nun so... Mich beschäftigt nun, wie man in folgender Situation ri ...
Hallo! Ich bin im 5 Mon. schwanger. Mein 1.Sohn ist jetzt 4 J alt. Wir haben oft Besuch v.ca 1/2-1 jährigen(Freunde). Am Anfang ist das für unseren Sohn auch immer interessant und er achtet darauf das Kleine beim zB rennen nicht umzustpßen und gibt auch Spielsachen ab.Doch nach einiger Zeit ändert sich das schlagartig. Alles was dann das kleine ...
Sehr geehrter Dr. Posth, inwieweit ist es sinnvoll 2jährigen beizubringen, die anderen immer zu fragen, ob sie ein Spielzeug (das gerade so rumliegt) haben können? Wenn mein Sohn und seine gleichaltrige Freundin sich gegenseitig fragen(bzw. wir für sie)sagen sie gleich nein, spielen dann aber gar nicht selber mit dem Gegenstand. Einerseits wollen ...
Hallo Dr. Posth, unser Sohn ist gerade 4 Monate alt und wird vor allem von mir betreut, da ich in der Elternzeit bin. Er wird vollgestillt- so dass vor allem ich ihn auch nachts betreue (momentan nur 1- 2 mal Stillen). Mein Mann kümmert sich zwar abends und wochenends verstärkt um ihn inkl. Baden, Windeln wechseln, Massage, Spielen etc. aber der ...
Sehr geehrter Herr Dr. Posth, unser Sohn(im Juni 3 Jahre geworden)nimmt anderen Kindern immer das Spielzeug ab.Wenn die Nachbarskinder zum spielen da sind,nimmt er ständig das Spielzeug weg.Er selber möchte aber eigentlich gar nicht damit spielen,sondern es nur abnehmen.Nach 2 Sekunden ist es für ihn nämlich wieder total uninteressant.Danach weint ...
Hallo, und zwar geht es um unseren Sohn (3 Jahre). Seit einiger Zeit macht sich unser Sohndas Leben schwer. Und zwar kann er nicht seine Spielsachen teilen bzw. hat totale Angst um diese. Wenn seine Freunde zu uns kommen, stapelt er alle Sachen auf einen Haufen und keiner darf sie nehmen. Passiert es das jemand diese dann hat wird er sehr wütend ...
Sehr geehrter Herr Posth, das Thema Teilen ist im Moment bei unserer gerade 4 jährigen Tochter sehr aktuell. Mit iher kleinen Schwester klappt es mittlerweile, dass wir Spielsachen tauschen. Aber wenn andere Kinder zu Besuch sind, hat sie Schwierigkeiten mit dem Teilen, selbst die allerbeste Freundin darf dann manche Sachen nicht haben. Nun ist ...
Lieber Herr Posth, unsere Tochter (4 Jahre) findet es schwierig, wenn ihre kleine Schwester (1 J.) ihre Sachen in ihrem Zimmer anfasst. Sobald das geschieht reißt sie ihr die Sachen aus der Hand. Wir haben es mit Tauschen versucht, aber sie hält sich nicht an die Regeln, nimmt einfach von ihrer Schwester Spielsachen und gibt dafür nichts. Die Si ...
Lieber Dr. Posth, unsere Tochter ist 22 Monate und hat seit bereits einigen Wochen eine komische Angewohnheit, die wir nicht richtig zuordnen können. Sie bietet jemandem etwas an (egal ob Spielzeug, Essen, etc.) und fragt z. B.: „Opa auch“ sagt dieser „ja“ dann schreit sie und ärgert sich. Sagt er jedoch „nein“ dann ist alles ok. Dies macht si ...
Guten Abend Frau Henkes, unsere Tochter, 21 Monate, noch Einzelkind, befindet sich seit Längerem in einer Phase, in der sie auf gar keinen Fall ihre Spielsachen mit anderen, vor allem jüngeren Kindern, teilen möchte. Wir empfinden das als normal und erlauben ihr dieses Verhalten so gut es geht. Umgekehrt ist sie sogar schon ziemlich einsichtig, ...
Die letzten 10 Beiträge
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung
- Besuch bei den Großeltern