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Hallo Herr Dr. Posth, unsere kleine Tochter wird jetzt 17 Monate alt und ist ein richtig aufgewecktes Mädel. Sie ist zwar noch sehr anhänglich und Mama bezogen, was ich aber damit erkläre, dass ich vier Tage arbeiten gehen und sie dann bei meiner Mutter ist. Dort fühlt sich sich sehr wohl, aber sobald ich wieder da bin ist alles andere abgeschrieben. Auf ihren Papa lässt sie sich aber nun auch immer mehr ein. Das einzige merkwürdige finde ich an ihr die Angst vor fremden Männern. Jeder Mann der einem auf der Straße oder sonst wo begegnet wird ausdrücklich kommentiert. Sie zeigt auf ihn und sagt "Ma". Dabei muss sie dann unbedingt auf meinen Arm und drückt sich an mich. Fremde Frauen machen ihr nichts aus. Mit denen shäkert sie auch herum. Versucht das gleiche jedoch ein Mann ist teilweise sogar weinen angesagt. Wir können uns nicht erklären woher diese Angst kommt. Wie können wir unserer Kleinen hier helfen? Was hat das zu bedeuten? Wie gehen wir am besten damit um? Vielen Dank.
Hallo, wenn die Beziehung zum Vater jetzt immer besser wird, was für die Loslösung von entscheidender Bedeutung ist, dann wird Ihre Tochter eine klare Trennung zwischen Papa und Mann vorgenommen haben. An ihm liegt es dann also nicht. Was ist mit den anderen Männer in der Familie? Gibt es da einen, der schon mal gerne etwas ruppig mit kleinen Kindern ist? Ist Ihre Tochter einmal sehr erschreckt worden? Manchmal wissen die Eltern gar nicht, daß so etwas schon einmal vorgefallen ist. Hat sie vielleicht einen KiA, der wenig einfühlsam ist? Auch das wäre denkbar. Mit Zunahme der Loslösung und Hinwendung zum Vater wird sich das Mißtrauen Männern gegenüber, langsam bessern. Viele Grüße
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