Mitglied inaktiv
Lieber Dr. Posth, vielen Dank für Ihre bisherige Hilfe. Nun habe ich wieder eine Frage. Unsere Kleine - jetzt 20 Monate alt - ist eine lebhafte und "willensstarke" Maus und hat keine Probleme mit gleichalten oder etwas älteren Kindern in Kontakt zu treten. Jedoch beäugt sie fremde Erwachsene - vorzugsweise immer noch Männer - sehr kritisch und teilw. auch ängstlich. Sobald dieser "Mann" ihr zu Nahe kommt (Supermarkt, auf der Straße,..) kommt sie schnell zu mir und klammert sich ängstlich an mich. Grundsätzlich ist das ja o. k. dass sie nicht auf Frmede zugeht. Jetzt waren wir in einem Spieleland, wo alle Kinder ein Bändchen um das Handgelenk bekommen. Die junge Angestellte wollte es dann meiner Tochter um den Arm machen. Sofort fing sie bei der ersten Berührung bitterlich an zu weinen und beruhigte sich erst als wir im Spielenad drin waren. Dann war es so als wäre nichts geschehen. Ich frage weil bald die nächste U-Untersuchung ansteht und ich nicht weiß wie ich ihr helfen kann.
Hallo, für die nächste Vorsorge, U7, haben solche Entwicklungsvorgänge -leider!- selten eine Bedeutung. Die Fremdenfurcht leitet sich ziemlich unmittelbar aus dem Fremdeln und der Anhänglichkeit ab. Entweder ist das Kind von Natur aus ängstlich, oder die Fremdel- und Anhänglichkeitserscheinungen wurden nicht gebührend beachtet. Daß sich Mädchen häufig vor Männer etwas fürchten, hat wahrscheinlich etwas mit deren oft dominantem und autoritärem Auftreten zu tun. Aber es mag auch sehr ursprüngliche Ängste in diesem Zusammenhang geben. Jedenfalls hat das alles mit dem Willen nichts zu tun, denn dieser ist in emotionalen Angelegenheiten in der unterlegenen Position. Eigene günstige Erfahrungen mit Menschen und ein gutes Vorbild seitens der Eltern wirken solchen Ängsten entgegen. Einzuüben gibt es da nichts. Viele Grüße
Ähnliche Fragen
Guten Tag Frau Henkes, ich habe mich kürzlich schon einmal an Sie gewandt. Mein Sohn (27 Monate) geht seit acht Monaten in die Kita. Er hatte anfangs sehr mit der Trennung zu kämpfen, zwischendurch war es deutlich besser, seit einem Monat weint er wieder fast jeden Morgen heftig, weil er nicht hinmöchte. In der Kita hat er laut Erzieherinnen Sp ...
Sehr geehrte Frau Henkes, mein Sohn ist im September 3 Jahre alt geworden und im Oktober in den Kindergarten gekommen. Dort gab es keine "klassische" Eingewöhnung, er musste dort von Anfang an alleine bleiben. Dies hat anfänglich gut funktioniert, er blieb zunächst mehrere Stunden alleine dort und ich hatte den Eindruck, dass es ihm gut gefiel. ...
Guten Abend. Unsere Tochter wird im August 3, geht seit September in die Krippe. Die Eingewöhnung dauerte etwas länger, weil sie immer etwas Zeit braucht um sich mit neuen Situationen wohl zu fühlen. Nachdem sie nun doch gerne in die Krippe ging wurde sie Montag und Dienstag schlimm von einem jüngeren Kind gebissen. Ein Biss war blutig und zwei fü ...
Hallo Frau Henkes, Unser Sohn ist 4 Jahre und ich habe ihm bis jetzt seine Haare immer im Schlaf geschnitten. Er schläft aber sehr unruhig und bekommt es jedes Mal mit, wenn ich ansetze, egal wie spät es ist. Er hat extreme Angst vor Scheren und Rasierer. Wir haben auch bereits einiges ausprobiert, mit Ablenkung, auf den Schoß nehmen, mit Zei ...
Guten Tag, mein Kind 4 Jahre, hatte heuer sein erstes Kindergartenjahr. Leider hat es sehr lange Zeit kaum etwas über den KG erzählt. Die Eingewöhnung war schwierig, dazu kommt, dass es in den ersten Wochen von zwei verschiedenen Kindern Gewalt erfuhr. Im zweiten Halbjahr fand mein Kind Freunde und wollte zuhause Kindergartenfreunde spielen. Da ...
Schönen guten Abend Frau Henkes, unsere 4,5 Jährige Tochter hat seit ein paar Wochen Angst vor Akkus. Es fing damit an, dass sich der Akku ihrer Toniebox entleert hat, während sie sie mit zu ihrer Oma hatte. Die Toniebox sagt dann: "oh oh, mein Akku ist leer, bitte stelle mich auf die Ladestation". Die hatte sie leider nicht dabei. Als ich ...
Schönen guten Abend Frau Henkes, unsere 4,5 Jährige Tochter hat seit ein paar Wochen Angst vor Akkus. Es fing damit an, dass sich der Akku ihrer Toniebox entleert hat, während sie sie mit zu ihrer Oma hatte. Die Toniebox sagt dann: "oh oh, mein Akku ist leer, bitte stelle mich auf die Ladestation". Die hatte sie leider nicht dabei. Als ich ...
Guten Tag Mein Sohn ist 5 Jahre alt. Er hat tagsüber noch eine Windel und bald die u9. Langsam mache ich mir Sorgen. Sobald man nur einen Slip anzieht bewegt er sich nicht mehr, weint bitterlich und verdrückt. Auch wenn man ihn auf die Toilette setzt hat er richtige Angstzustände. Ich begene ihm natürlich weiterhin mit Verständis und setze n ...
Guten Tag Frau Henkes, weil der Text damit einfacher wird, nenne ich meine Kinder Max und Moritz. Max ist gerade 4 geworden und sein kleiner Bruder Moritz ist 7 Monate alt. Anfangs hat sich Max sehr auf Moritz gefreut, seit das Baby aber da ist, hält er größtmöglichen Abstand. Max hat Moritz aber wirklich lieb und fragt auch immer was Moritz gerad ...
Hallo Frau Henkes, mein Sohn hat Angst vor Schnee, genauer gesagt davor, auf Schnee zu laufen. Wir haben dieses Problem seit Jahren. Er ist mittlerweile vier. Wir haben schon in den letzten Jahren immer wieder versucht, ihm die Angst zu nehmen. Den Schnee untersucht, kindgerechte Videos dazu geschaut, Lieder gesungen, anderen Kindern zugeschaut ...
Die letzten 10 Beiträge
- Verhalten durch Angst?
- Plötzlich große Verlustangst
- Kita - Weinen wenn anderes Kind früher abgeholt wird
- Trilinguale Kinder ok?
- Stärkung Selbstbewusstsein vor OP
- Zweitmeinung Verdacht Autismus
- Unruhiges Baby und schlaflose Nächte
- Baby weint/schreit, wird laut gemaßregelt
- Geschwisterrivalität
- Trennung