Sarah96.
Guten Abend 😊 seit dem 8 Monat haben wir schwierigkeiten. sie wird kurz nach dem ins bett bringen wach und weint nach uns .. wir haben es schon umgesetzt das sie wach in ihrem bett einschläft , und das funktioniert super. Aber dann zieht sich das schon seit Monaten so das sie zwischen 4-10 mal locker kommt und nach uns weint. Es wird einfach nicht besser. Wir wissen schon nicht mehr , was wir noch machen könnten. Sie schläft in der Kita meist 1-2h wobei 2h eher selten sind. Also meist 1h. Nachmittags um 3 versuchen wir sie nochmal für nen powernap hinzulegen. Wird schon schwerer. Wir wissen einfach auch nicht , ob ihr diese 1h in der kita reicht um sie dann bis 18:30 wach zu lassen. Wielange halten denn so phasen an ? Was würden sie uns raten ? Wir haben sie schon längst an ihr zimmer gewöhnt. Wenn wir jetzt einknicken und sie wieder zu uns holen , war alles umsonst und wir müssen sie später wieder ans zimmer gewöhnen. Mal sind Nächte dabei die gut sind aber das sind vlt 3%. Ich hoffe sie können mir iwie sagen was das sein kann. Mit freundlichen Grüßen und einen schönen Abend :)
Hallo Sarah, also wenn Einjährige 4-10x in der Nacht Weiterschlafhilfe einfordern, ist die Einschlafassoziation mit dem Zutun einer Bezugsperson verbunden. D.h. ihre Tochter hat noch keine eigenregulativen Strategien, um das Erwachen im Schlafphasenwechsel ,selbstständig zu bewerkstelligen. Erschwerend kommt das eigene Zimmer hinzu, denn höchstwahrscheinlich schläft das Kind in ihrer Anwesenheit ein und erwacht im eigenen Zimmer alleine. Um eigene Strategien zu lehren, könnten Sie tagsüber in Tröste-und Beruhigungssituationen ein Kuscheltier mit emotionaler Bedeutung aufladen (dauert wochen-Monate) und darauf achten ,wenn ein Schnuller genutzt wird, dass das Handling selbstständig gelingt. Also nicht den Schnuller in den Mund stecken, sondern auffordern sich Schnuller und Kuschel selber zu holen. Gleichzitig sollte sich Ihre Co-Regulation schrittweise ausschleichen. Also beim Einschlafen: wegschauen, wegdrehen, wegrücken, weggehen (dauert mehrere Wochen). Solange dieser Prozeß dauert, würde ich ein gemeinsames Schlafen (im gleichen Zimmer) vorschlagen, und beim Erwachen nicht die gewohnte Hilfestellung geben, sondern schrittweise weniger. Also das Kind lehren was in der Nacht passieren soll: nämlich Weiterschlafen! also "schschsch, alles gut, dreh dich um, nimm deine Kuschel / Schnuller und schlaf weiter" Dieser Lern-Prozeß wird etwas dauern. Eltern schaffen Gewohnheiten, aus Gewohnheiten werden Wünsche, dies zu verändern braucht Geduld und Langmut. Alles Gute dabei Herzliche Grüße Daniela Dotzauer
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