Frage: Babyschlaf 15 Wochen

Kathrinj

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Guten Tag, unsere kleine ist nun 15 wochen alt. Zum Schlaf wird sie entweder getragen oder gestillt. Sie hat es für den Nachtschlaf auch schon ein paar mal geschafft, im Bett liegend einzuschlafen. Dazu hat sie ein paar mal die Beine gehoben und fallen lassen und ihren Kopf hin und her geschmissen. Etwas "gemeckert" hat sie aber nicht geweint. wenn ich sie zum schlafen trage, weint/meckert sie oft 2-5 min bevor sie dann die Augen zufallen lässt. Es ist definitiv kein "in Rage schreien" aber es ist eben auch nicht komplett friedlich.. und Tagsüber klappt das mit dem ablegen im Bett und alleine einschlafen leider nicht.  Tagsüber schläft sie leider oft nur 40-50min... Nachts schläft sie leider maximal 3h am Stück, meist wird es gegen Ende der Nacht eher kürzer. Dann wird sie wieder gestillt. Schnuller nimmt sie leider nicht.  daher meine Fragen: 1) ist es ok wenn sie vor dem einschlafen beim Tragen kurz weint/meckert? Wie kann ich das sonst noch ändern? 2) wieso klappt ein Ablegen im Bett und selbstständig einschlafen nur zum Nachtschlaf hin? (Wobei auch nicht jedes Mal)  3) wieso schläft sie nur so kurze Etappen? (Tags und nachts) 4) gibt es Probleme wenn ich sie trotzdem ab und an zum einschlafen Stille? Und das eben auch annehme wenn sie nachts darüber wieder einschläft? Muss ich das Stillen ganz vom einschlafen trennen? Lieben Dank im voraus Kathrin 


M. Holtschlag

M. Holtschlag

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Liebe Kathrin, einige Dinge klappen ja schon recht gut und ich freue mich, dass Sie Ihre Fragen so klar formuliert haben. Beim Einschlafstillen ist es wichtig, dass ein Baby merkt, wenn das Stillen vorbei ist und wenn es abgelegt wird. Sonst verliert es die Orientierung und dann kann man nur noch hellwach sein. Wir möchten auch nicht mit jemanden einschlafen, der plötzlich nicht mehr auffindbar ist. Ich lege die Babys daher so ab, dass sie noch einmal kurz die Augen aufschlagen und dann friedlich weiter schlafen. Ja, es ist okay, wenn ein Baby vor dem Einschlafen kurz meckert, es hat ein genauso starkes Mitteilungsbedürfnis wie wir. Wir teilen uns abends auch noch mal mit und erzählen vom Tage. Wenn man das abfangen möchte, müsste man noch früher mit dem Schlafen legen anfangen. Vielleicht sind Sie vor dem Nachtschlaf einfach schon etwas "langweiliger", so dass das Kind dann entspannter in den Schlaf kommt. Sie schläft so kurze Etappen, weil sie es noch nicht gelernt hat, REM-Schlaf und Tiefschlaf miteinander zu verknüpfen. Das klappt oft auch nur, wenn ein Kind auch mal ein bischen meckern durfte. Ansonsten kann man sie im Schlafphasenwechsel auch einfach mal etwas schuckeln und den Schnuller anbieten, damit die Kleine lernt, das man auch mal einfach weiterschlafen kann. Immer mit der Brust zu beruhigen, kann auch dazu führen, dass im Gehirn ein gewisser Belohnungseffekt eintritt. Damit sie nicht wegen Hunger wach wird, ist es wichtig, die Kinder etwas ausgiebiger zu stillen, das heisst, wenn man denkt, sie sind fertig, nach 5 Miuten noch mal etwas anbieten.  Wenn die Kleine nachts über das Stillen wieder einschläft, ist das normal und kein Thema. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Kleinen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Margit Holtschlag


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