cacaca
Guten Tag, Unsere bald 9 Monate alte Tochter schläft nachts von ca. 17:15 bis 6:30 Uhr (13 Stunden) ruhig und tief (stillend im Bett) – bei nur einem Tagschlaf. Tagsüber schläft sie vormittags von ca. 10:15–11:45 Uhr im Bett. Die lange Wachzeit bei nur 1 Schlaf von ca. 5–5,5 Stunden schafft sie gut, - mit vielen Ruhepausen. Einen Nachmittagsschlaf lässt sie meist aus. Der frühe Nachtschlaf ist seit Monaten ihr fester Rhythmus. (konnte bis vor 10 Tagen nur 3x powernaps in Trage machen, deshalb musste sie sich den Schlaf nachts holen) Wenn sie jetzt nachmittags nochmal einschläft (auch nur kurz, z. B. im Kinderwagen), ist die folgende Nacht jedes Mal sehr unruhig mit stündlichen Aufwachen und Schreien. Ohne Nachmittagsschlaf schläft sie deutlich besser. Sie kommt einfach nicht zur Ruhe, obwohl sie tagsüber mehr geschlafen hat. Vor-Verschiebungen der Tag-Schlafzeiten habe ich versucht, sie ist dann aber nicht müde genug. Mit Nachmittagsschlaf kommt sie abends spät zur Ruhe und kann kaum einschlafen. Meine Frage: Soll ich den Nachmittagsschlaf bewusst weglassen bzw. sie auch nicht im Kinderwagen schlafen lassen, wenn sie wegdöst? Oder ist das altersgerecht und soll ich es bei einem Tagschlaf belassen? Danke und Liebe Grüsse
Guten Tag, Ich würde mich an dem Alter orientieren und einen altersgemäßen Rhythmus anbieten. Die Umstellung dauert eine ganze Weile (mehrere Wochen) und ist dringend notwendig, denn die beschriebenen Schlafgewohnheiten in Ihrer ersten Frage sind in der Regel problematisch. Ein Beispiel: Nachtschlaf: sollte ca 11 Std sein, zu sinnvollen Uhrzeiten die zu Ihnen passen. ZB 20.00 Uhr ins Bett und 7.00 Uhr aufstehen. Dann wären die 2 Tagschläfchen nach 3 Wachstunden um 10.00 Uhr und nach 3,5 Wachstd. ca um 14.30 Uhr. Nach 16.00 Uhr wird nicht mehr geschlafen damit 4 Std bis zum Nachtschlaf, also ausreichend Schlafdruck besteht. Das wäre ein alktersgerechter Rhythmus für dieses Alter. Das nächtliche Erwachen hat weniger mit dem Tagesrhythmus zu tun, als mehr mit dem Erwachen im Schlafphasenwechsel. Wenn ihr Kind als Einschlaferinnerung nur die Brust kennt, wird sie diese erwarten bzw. vermissen und einfordern. Meine Empfehlung ist es am ersten Tagschlaf neue Einschlafgewohnheiten zu etablieren und eine Einschlafroutine zu etablieren ohne Saugen und Schlucken. es gibt diverse andere Beruhigungs und Einschlafstrategien. Ich empfehle im abgedunkelten Raum mit Leselicht noch das Sortierkörbchen also interessante Objekte mit einander anzuschauen, bis zu deutlichen Signalen der Müdigkeit und dann eine Schlagfhinführung ohne Trinken , anfangs mit Umhertragen, singen und schuckeln, später das selbe im Sitzen. Dann anfangs kann das Kind au dem Arm einschlafen, aber bald muss es erfahren dass das Ablegen im Bett, gerne gemeinsam, auch dazu gehört und dort ohne Brust im Mund auch das Einschlafen möglich ist. Tipps für den Abend: frühes Abendessen (2 std. vor dem Schlafen) dann ausführliche Spielzeit, dann Bettfertig machen, dann 30 min vor dem Schlaf eine ausführliche Stillmahlzeit, nicht im Bett, nicht im Schlafzimmer, nicht abgedunkelt. Dann Sortierkörbchen, dann runterkuscheln, dann Bett... Das wird alles nur schrittweise gelingen und braucht Geduld. Aber wenn es am ersten Tagschlaf klappt, dann auch am Abend üben. Nachts: Ziel ist es ca 2x zu stillen und die anderen Male eine Weiterschlafsprache ohne Trinken, dafür mit umdrehen, schschsch, Popo klopfen, notfalls in den Arm nehmen und anders trösten, als mit der Brust. erst die erste Hälfte der Nacht, dann die 2. Nachthälfte. Alles Gute dabei Daniela Dotzauer
cacaca
Nachtrag: Nun 1 Tag später ist es komplett gekippt und sie schafft die langen Wachphasen absolut nicht mehr und schläft so und so schlecht - was ist nun ein ordentlicher Rhtyhmus? Wie soll ich nun vorgehen um Ruhe reinzubringen bzw. Haben Sie Tipps auch für den Abend? Schlaf klappt sowieso nur mit Einschlafstillen. Sie wirkt sehr verwirrt weil der Trageschlaf nun ein Ende hat (ich kann nicht mehr) Dankeschön!!!!
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