ozcoe
Hallo, unsere 7 Wochen alte Tochter schafft es tagsüber meistens nur zu einem längeren Schlaf und quält sich den Rest des Tages immer nur mit 20-45 minütigen Nickerchen. Wir sind echt am verzweifeln, da sie dadurch fast immer überspannt ist. Hier mal kurz wie es ungefähr abläuft: 07:00 aufwachen stillen Windeln spielen 08:00 schläft auf arm ein 08:45 wacht von alleine auf und findet nicht wieder in den Schlaf 09:00 - 13:00 immer nur kurze Nickerchen. Wacht immer wieder von alleine auf und weint 13:00 - 15/16:00 durch einen langen Spaziergang schläft sie meistens gut im Kinderwagen. Kaum sind wir zu Hause wacht sie wieder auf 17:00 - 21:00 stetiger Kampf sie zu beruhigen. Sie weint, zappelt, schläft ein, wacht wieder auf... 22-23:00 Uhr sie schläft irgendwann endlich richtig ein 01:00 stillen Windeln 04/05:00 stillen Windeln 07/08:00 aufstehe Also nachts ist schläft sie tief fängt aber meistens nach 2 Stunden im Schlaf das zappeln an und spuckt den Schnuller aus, so dass wir ununterbrochen beruhigen müssen. Schnuller rein und streicheln, damit sie nicht aufwacht... Wir leben schon fast total reizlos in unserer Wohnung. Fernseher läuft nur mit Kopfhörer. Licht ist immer gedimmt abends. Tagsüber halt Tageslicht. Unsere Wohnung ist sehr groß und hell. Sie ist bis auf die Stunde zwischen dem Aufstehen in der früh und dem ersten Nickerchen immer total süß und entspannt und spielt und reagiert auf alles. Ab dem ersten Nickerchen ist der Rest des Tages total angespannt weil sie nie runterkommt. Immer zappelt und mit Schlaf kämpft.
Liebe Ozcoe, die Kleine noch ein sehr unreifes Gehirn und kann auch schon in der Interaktion und dadurch, dass Sie vielleicht nicht genau wissen, welche Impulse ihr bei Müdigkeit wirklich gut tun, überreizt sein. Die ersten Anzeichen, dass ein Baby eine Pause benötigt sich Niessen, hüsteln, Schluck auf und eine schnelle Atmung. Dann sollte man schon etwas langweiliger werden und dem Baby Halt geben. So dass es auf keinen Fall in die Streckung geraten kann, denn diese ist für das Kind sehr unangenehm. Ich fahre die Babys langsam mit pucken, Seitenlage, seichtem Schaukeln und Sch-Lauten auf meinem Arm herunter. Es dauert immer ein paar Minuten, bis ein Baby merkt, das ihm das hilft, in dieser Zeit selber ruhig atmen und sich selber etwas ablenken. Wenn die Kleine "kämpft" ist das eine unbewusste Bewegung und ein Zeichen, dass sie total überfordert ist. Hier braucht sie Hilfe, denn nur wir wissen in dieser Situation, was sie tatsächlich braucht. Sie weiss es leider noch nicht. Ein reizlose Umgebung ist nicht das, was ein Baby braucht, die normalen Geräusche kennt es alle schon und das ist nicht der Punkt, an dem das Schlafen oft nicht klappt. Ich würde Ihnen auch empfehlen, unser Schlafprotokoll zu führen und stehe Ihnen auch gerne für eine persönliche Beratung via Zoom zur Verfügung. Dann kann ich noch mal zeigen,wie ich die Babys sanft beruhige und so ablege, dass sie dann den Schlafphasenwechsel auch leicht überbrücken können. Auf meiner Website habe ich unter Schlafberatungen dazu auch einige Basics beschrieben. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Kleinen und verbleibe mit herzlichen Grüßen, Margit Holtschlag
ozcoe
Vielen Dank für die Antwort. Ich wollte das Problem eigentlich noch etwas genauer beschreiben, aber ich konnte den Beitrage nicht mehr editieren. Also das Problem ist, dass wir eigentlich einen guten Weg haben sie zum Einschlafen zu bringen. Bei Müdigkeitszeichen nehmen wir sie auf den Arm und laufen langsam durch die Wohnung. Dabei schreit sie dann 2-3 mal, nimmt den Schnuller und macht nach 5-10 Minuten die Augen zu. Dann laufen wir noch etwas weiter, setzen uns dann hin und meistens schläft sie dann auch erstmal 20-30 Minuten relativ tief. Sie wacht allerdings fast immer von alleine wieder auf. Ohne dass es ein lautes Geräusch oder sonst irgendwas gab. Sie wacht einfach auf und oft kann man sie nicht dazu bringen weiter zu schlafen. Sie streckt sich dann und ist wach. Das passiert mehrmals am Tag, so dass längere Phasen kommen wo sie immer nur 20-30 Minuten schläft, dann wieder lange Zeit wach ist. Wir verstehen nicht ganz, wieso sie immer wieder aufwacht obwohl man sie im Arm gemütlich liegen lässt, sie sieht total entspannt aus. Gibt es da einen Tipp, was man machen kann um dieses plötzliche Aufwachen zu verhindern? Dadurch kommen wir kaum zu irgendwas im Alltag, weil man sie so quasi nie allein lassen kann. Nur selten schläft sie so tief, dass man sie Ablegen kann und sie dann 1-2 Stunden alleine weiter schläft.
Liebe Ozoe, wenn ich hier etwas beschreibe, ist das etwas anderes, als wenn ich es zeige. Auch besteht eine Beratung daraus, dass man auch ein paar Fragen stellt und noch mal genau auf Kind und Eltern guckt. Ich denke, dass Sie die Kleine etwas zu früh ablegen und ich würde auch weniger mit ihr herumlaufen. Vielleicht muss sie noch etwas mehr loswerden, als sie das im Moment kann. Ich gebe den Kinder immer auch ein Zeichen, wenn ich sie ablege, so dass sie nicht die Orientierung verlieren. Wie ich vorgehe, habe ich auf meiner Website unter Schlafberatungen beschrieben. Ich denke, es würde sich auch lohnen, mal 2-3 Tage unser Schlafprotokoll zu führen. Herzliche Grüße und einen entspannten Tag, Margit Holtschlag
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