Mitglied inaktiv
Hallo Katrin, ich habe diese Frage schon bei Frau Schu8ster gestellt, mit ihrer Lösung sind wir aber nicht weit gekommen. Meine Kleine wird Ende Februar 2einhalb. Seit einiger Zeit gibt es furchtbares Theater beim Wickeln. Sie schreit und heult als würd man sie schlachten ;-((. Ich habe schon alles probiert, selbst anziehen lassen, im Stehen wickeln, ohne Windel-nichts klappt. Auch die Windelhöschen zum hochziehen sind kein Anreiz, da sie immer nach ihren Stoffwindeln verlangt (Komisch eigentlich, aber sie sind vielleicht weicher auf der Haut als das Plastik, nur kann man die Stoffies nicht im Stehen anziehen). Wenn ich sie ohne Windel laufen lasse, wird die Hose nass. Mir gehts nicht so sehr ums Trocken werden, ich dräng sie da auch nicht, aber das Theater beim Wickeln nervt unheimlich. Sie ist sonst sehr verständig und kooperativ, aber tickt beim Wort Windel wechseln völlig aus. Übliche Trotzphase?? Dir einen guten Rutsch und vielen Dank! Holli
Liebe Holli, ja, die extreme Wickelabwehr scheint ganz und gar mit dem wirklich nicht einfachen Trotzalter zusammenzuhängen. Ich vergleiche diese Phase immer mit der Pubertät im Jugendalter; vor allem deshalb, weil wir uns meist noch sehr gut an das Gefühlschaos erinnern können... Den Kindern geht es im Trotzalter an vielen Stellen ähnlich, wie einem pubertierenden Jugendlichen. Eigentlich möchten sie groß bzw. erwachsen werden ( körperlich und emotional gibt es eindeutige Anzeichen), aber andererseits will das alte beibehalten werden, weil es so schön ist und ihnen Sicherheit gibt. Die Windel ist für Kleinkinder eben diese Sicherheit; warm am Körper und gemütlich. Zudem ist das Produkt in der Windel der ganze Stolz der kleinen, weil es VON ihnen kommt und Dinge, die die Kinder besitzen, momentan nur sehr schlecht abgegeben werden können. Das kannst Du vielleicht auch im Spielverhalten beobachten... Dazu kommt, dass das Wickeln natürlich eh meist eine kühle und eine Aktivität unterbrechende Sache ist und die Kinder stört. Kinder im Trotzalter brauchen einen "roten Faden", dem sie folgen können. Entscheidungen zu fällen ist für die Kinder eine enorme Anstrengung, die u.U. schon vorher einen Trotzanfall auslösen können. Selbst die Frage zu beantworten, ob es einen Apfel oder eine Banane essen möchte, kann sich ewig hinziehen oder muss von der Mutter letztendlich entschieden werden. Mein Tipp: schaue noch einmal, was Deine kleine u.U. am besten von all den "Wickeltricks" am besten toleriert hat. Diese Möglichkeit wird nun zukünftig so von Dir angeboten. Versuche so zu lenken, dass keine Entscheidungen nötig sind, sondern dass Du in Deinem Worten das Ziel und die Vorgehensweise vorgibst. Zu lange Diskussionen ziehen alles nur ins unermessliche... Zähle die Gründe auf, warum Du wickeln musst.... Hast Du es geschafft, sie überhaupt zum Wickeltisch zu bewegen, dann lenke das Gespräch auf andere Dinge. Stelle auch Dinge in Aussicht, die NACH dem Wickeln erfolgen werden. Wie z.B. "nach dem Wickeln gehen wir raus" oder "nach dem Wickeln spielen wir ganz sicher das Spiel xy, Du kannst Deine Puppe schon einmal festhalten...". Oder aber Du lässst alle Erklärungen und ggf. auch Teile des Wickelvorganges durch eine Puppe oder den Schlafgefährten übernehmen. Das kann ungemein helfen, wenn nicht DU, sondern ein MEDIATOR das Procedre übernimmt. Ein Teddy ist eben ein echter Vertrauter, der ernstgenommen wird :-). Viel Glück Holli und gute Nerven wünscht Katrin
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