Christiane Schuster

Entwicklungsschub, Schlafschwierigkeiten?

Antwort von Christiane Schuster

Frage:

Liebe Fau Schuster!

Bei unserem 7 Monate alten Sohn ist es nun aufgrund Ihres Rates geglückt, dass wir ihn vom ausschließlichem Einschläfern durch Herumtragen, auch im Familienbett unter meinem Beisein und Schlafliedern zum Einschlafen gebracht haben.

Seit ca 1 Woche haben wir die nächste Steigerung erreicht:
er schläft in seinem Bett ein, das ohne Trennwand unmittelbar an unserem Bett steht.
Beim Einschlafen benötigt er nach wie vor meine Hand und die Schlummerlieder.

Allerdings wird er in der Nacht häufiger wach als sonst, jede 2-2.5 Stunden.
Er trinkt dann zwar und schläft meinstens dabei ein. Wenn ich ihn schlaftrunken in sein Bett zurücklege, schläft er dort meistens weiter. Ist er etwas mehr wach, bekomme ich ihn trotz Händchenhalten und Singen nicht zum Einschlafen.
Erst wenn ich ihn zu mir ins Bett nehme, ist er innerhalb weniger Sekunden eingeschlafen.

Nun meine Fragen: wacht er öfter auf, weil er einen Entwicklungsschub macht, oder weil ich ihm fehle, oder weil er nicht mehr alleine einschlafen kann, wenn er mal, so wie wir alle, wach wird?

Wie kann ich ihn als nächste Steigerung daran gewöhnen, auch ohne Unterstützung einzuschalfen?
Dazu muss ich sagen, dass er ein sehr willensstarkes Kerlchen ist, das sich normal gegen das Schlafen wehrt.
Das Einschlafen funktioniert auch nur relativ gut, seitdem ich ihn 4 Stunden, statt der bisherigen 2 Stunden (da wird er immer müde) wachhalte.
Mit Ferber habe ich es einmal versucht,aber nach 1 Stunde aufgegeben.
Er hat sich immer mehr hineingesteigert und nicht aufgegeben. (Ich halte nicht viel von dieser Methode)
Deshalb habe ich gewissen Bammel davor ihn jemals daran zu gewöhnen alleine einzuschlafen.

Ich hoffe Sie können mir wieder mal weiterhelfen.
Liebe Grüße, Sonja

von Sonja und Martin am 12.01.2000, 04:34 Uhr

 

Antwort auf:

Entwicklungsschub, Schlafschwierigkeiten?

Hallo Sonja und Martin,

wie Ihrem Sohn geht es vielen Kindern im gleichen Alter auch: Sie nehmen ihre Umwelt immer bewußter wahr und können tagsüber nicht alles Erlebte sofort verarbeiten. Das geschieht erst, wenn sie zur Ruhe gekommen sind: Leider vorzugsweise nachts!
Statt ihn in dieser Aufwachphase durch Streicheln o.ä. zu beruhigen, sprechen Sie ein par tröstende Worte. Er wird erkennen, dass Sie in seiner Nähe - auch ohne Berührung - sind. Er wird sich verstanden und geborgen fühlen und bestimmt bald allein schlafen.
Bis bald?

von Christiane Schuster am 13.01.2000

Antwort auf:

Entwicklungsschub, Schlafschwierigkeiten?

Hallo Ihr Beiden !
Unser Sohn ist jetzt auch 7 Monate
alt und bezüglich des Schlafens geht
es uns ganz genauso. Zwar schläft er
abends in seinem Bettchen ohne
Probleme ein, aber er wird ebenso
aller 2-3 Stunden wach. Dann müssen wir uns sputen, um ihn
wieder zum Weiterschlafen zu überreden.
So bleibt uns nur die Hoffnung auf bessere Zeiten. Also uns geht es so
wie Euch. Aber was soll´s!
Viel Spaß mit Eurem Nachwuchs!
Andreas

von Andreas aus Neubrandenburg am 12.01.2000

Antwort auf:

Entwicklungsschub, Schlafschwierigkeiten?

Hallo Ihr Beide,
da haben wir dann ja schon 4 Babys, die so sind! Unser Sohn ist auch knappe 7 Monate und der meiner Freundin 6,5 Monate. Unser hat die letzte Zeit sehr schlecht geschlafen und tagsüber waren beide sehr quengelig. Aber wir haben einen Elternbrief von HIPP gelesen und der hat uns wieder Mut gemacht und beruhigt, denn es heisst, dass die Kinder in diesem Zeitraum so sind, da sie meinen, sie könnten schon so viel und es klappt nicht alles so (drehen, krabbeln...) und sind deswegen in dieser Zeit ziemlich anstrenged. Und es liegt NICHT an den Zähnen.
Also, Kopf hoch, ich sage immer, hauptsache gesund!
Liebe Grüsse von Anja

von Anja am 12.01.2000

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