Selber kochen fürs Baby?

Mama füttert Kind mit Löffel

© fotolia, Svetlana Fedoseeva

Wenn die Zeit der ersten Beikost gekommen ist, stellt sich die Frage, ob Babymahlzeiten auch selbst zubereitet werden können.

Dies ist sicherlich möglich und vielleicht freuen Sie sich als ohnehin begeisterte Köchin schon darauf, Ihr Kleines mit viel Liebe, die in diesem Fall durch den Magen geht, zu verwöhnen.

Doch bedenken Sie bitte, dass gerade in den ersten Lebensmonaten die Qualität der Nahrung fürs Baby besonders wichtig ist.

Frische und Qualität der im Laden oder auf dem Markt gekauften Zutaten können durchaus schwanken. Selbst bei Karotten aus dem Bio-Laden oder dem eigenen Garten können erhöhte Nitratwerte vorkommen, die Sie nicht selbst bestimmen können. Ähnliches gilt für Schadstoffrückstände, die über die Luft oder das Wasser an die Pflanzen gelangen können - auch dann, wenn biologisch angebaut und z.B. auf den Einsatz von Chemie gänzlich verzichtet wird.

Bei industriell gefertigter Babynahrung aus der Packung oder aus dem Gläschen dagegen können Sie sicher sein, aufgrund der ausgesuchten Rohstoffe und der sehr strengen, gesetzlichen Vorschriften (Diätverordnung) stets unbedenkliche Nahrung zu erhalten, die darüber hinaus nach den neuesten ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen für die speziellen Ansprüche des jeweiligen Alters zusammengestellt wurde.

Fertige Babynahrung hat sehr aufwendige Kontrollen durchlaufen, die beispielsweise auch sicherstellen können, dass tierische Zutaten frei von Hormonen oder Antibiotikarückständen sind.

Wenn Sie schon im ersten Lebensjahr lieber selber für Ihr Baby kochen möchten, sollten Sie die Zutaten mit Bedacht auswählen, sich gut über die richtige Menge und Zusammensetzung informieren und dabei den Zubereitungsempfehlungen des Forschungsinstitutes für Kinderernährung in Dortmund (FKE) folgen.

Zuletzt überarbeitet: April 2019

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