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Sind es zu viele Eindrücke...? weiß nicht mehr weiter...

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Hallo, ihr kennt ja unser Koliken-Dilemma schon... ich danke euch auch für die vielen Tipps. Es mag unbelehrbar klingen, aber ich habe wirklich alles schon ausprobiert - bis eben auf Globuli, aber ich habe hier keine Heilpraktikerin in der Nähe, die sich mit Babys auskennt, meine Hebamme ist dafür nicht ausgebildet und ich will nicht rumexperimentieren. Gestern Abend hat er wieder so viel geschrieen, und der Bauch war hart und hat gerumpelt... Leider war ich auch alleine zu Hause, und irgendwann hab ich mitgeheult. Im Flur war es dunkel, und als ich dort hin ging (ich hab ihn herumgetragen und ab und zu etwas gesungen), wurde er plötzlich ruhiger. Also machte ich alle Lichter aus, lief weiter, und irgendwann hörte er auf zu weinen. Davor war es schon so schlimm, dass er sich immer wieder verschluckt hat und sich davon natürlich noch mehr aufregte. Wenn er gut drauf ist - zwischendurch mal - , spielt er sehr viel, greift nach seinen Spielzeugen, bebrabbelt sie, guckt sich um (teilweise neuerdings auch beim Stillen), strampelt wie wild mit den Beinchen. Ist bei ihm abends einfach der Kanal voll und er möchte zurück in die Dunkelheit, die er von Mamas Bauch kennt? Ich habe halt Skrupel, ihn alleine ins Dunkle zu legen, wenn mein Tag noch längst nicht zu Ende ist. Ich hab dann meistens noch nichts gegessen und meinen Mann noch nicht gesehen. Aber wenns dem Kleinen hilft... dann leg ich mich zu ihm; mir ist eh schleierhaft, wie man bei einem Schreibaby seine Beziehung aufrecht halten kann oder seine Verdauung stabil. Ich habe heute wirklich das Gefühl, kurz vorm Zusammenbrechen zu sein. Eigentlich wollten wir heute Abend zu Freunden, aber ich habs - wie alles andere in letzter Zeit - schon wieder abgesagt. Hat ja so keinen Sinn. Ich hab eh keinen Nerv dafür. Sonst haben wir den Kleinen übrigens bis zirka 10 Uhr bei uns im Wohnzimmer, wo er auf einer Matratze in seinem Ställchen schlafen kann (was er aber nicht tut seit zirka zweieinhalb Wochen); dann gehe ich mit ihm ins Schlafzimmer und bette ihn in sein Balkonbettchen. Im Wohnzimmer läuft leise der Fernseher - nicht immer, aber zuweilen schon (der Kleine kann aber nicht hineingucken und liegt einige Meter weg). Und es herrscht schon eine gewisse Unruhe. Ich koche, die Katzen haben ihre fünf Minuten, manchmal klingelt das Telefon... ich versuche die Reize so gut wie möglich zu minimieren, aber ganz geht es nicht. Ich dachte nur immer, es beruhigt ihn, bei uns zu sein und uns zu hören, und dass so kleine Babys sowieso noch keine festen Rhythmen haben (er ist 13 Wochen alt). Wenn ich nur eine Lösung wüsste... entweder leidet das Baby (was ich keinesfalls will), oder die Beziehung geht kaputt, oder ich gehe kaputt, oder alles zusammen... LG Betty


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Hallo, zu allererst, mach die Klingel und das Telefon aus abends. Da sind schon mal Störfaktoren weg. Auch das Licht würde ich so weit wie möglich dämmen. Hast du es mal mit nem Tragetuch versucht? Dort kann er sich einmummeln und ist so von der Außenwelt etwas abgeschottet. Beim Großen bin ich die ersten 3- 4 Monate jeden Abend mit ihm um acht ins Bett, mein Mann durft Abends kochen oder das Kind nehmen. Zerteilen kann sich die beste Mutter nicht, und mit nem Tragetuch stell ich mich nicht vor den Herd, ist mir zu gefährlich. Der Kleine ist jetzt 8 Monate alt und ich habe noch keinen Abend bisher mit meinem Mann alleine gehabt. Aber unsere Beziehung ist immernoch voll ok. Anfangs hat er auch viel geschrien und ich habe meinen Mann mit großen Sohn dann nur noch weggeschickt, weil es anders gar nicht ging. Ich mache bis heute noch das Telefon und die Klingel aus, wenn er schläft oder ich merke, es ist ihm grad einfach alles zuviel. Es läßt sich eben nicht ändern und wir wissen beide, es wird besser! Vor allem, mach dir keinen Druck! Du kannst nicht in allem perfekt sein! Dann ist der Haushalt mal nicht eben perfekt und du halt mal eben nicht die perfekte Ehefrau. Liebe Grüße


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Hallo, ich habe so eine Art Tragesack, den der Kleine aber nicht mag. Er reagiert da ähnlich wie beim Pucken - er wirkt, als habe ich ihn in seiner Freiheit beschränkt. Und spätestens nach drei Minuten geht das Geschrei los oder es wird schlimmer. Wegen der Krämpfe macht er sich auch oft steif, und es ist dann ganz schwer, ihn geborgen in den Arm zu nehmen. Er drückt sich quasi selbst wieder raus. Ich versuche es dennoch immer wieder und meistens entspannt er sich irgendwann. Ich drücke ihn mir so in den Arm, dass er meinen Herzschlag hört. Und es stimmt, ich hab einen Hang zum Perfektionismus... egal, wie es hier drunter und drüber geht, ich hab bisher jeden Abend Essen gekocht (wir essen abends warm). Aber langsam überfordert mich das auch, zumal ich ja noch halbtags arbeite... und da muss ich kreativ sein (momentan ein Ding der Unmöglichkeit). Jedenfalls Danke für die Ermutigung, Stille walten zu lassen. Leider lässt sich mein Mann doch von vielen Frauen bequatschen (seine Mutter, Bekannte), die wie meine Mutter auch meinen, man müsse Babys frühzeitig an allemöglichen Geräusche gewöhnen. Auch neigt er dazu, das Baby zusätzlich zu bespaßen, wenn es zu quengeln beginnt. In mir schreit dann alles "Nein, nicht noch mehr Reize...", aber ich weiß auch, dass er es gut meint... Ich muss mich da aber durchsetzen. Und ich habe fest vor, das heute Abend zu tun. Liebe Grüße Betty


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Das er unter Koliken leidet ist das ein. Sicherlich nicht schön. Kann dir keinen richtigen Tipp dazu geben, weil ich mich nicht mit auskenne. Was ich aber nicht machen würde, den Kleinen so lange im Wohnzimmer lassen. Ich kenne das von meiner Tochter. Sie war von Anfang an keine gute Schläferin, am Tag so gut wie gar nicht. Die ersten Wochen ist sie dann Abends mehr oder weniger vor Erschöpfung eingeschlafen. Mit ca. 6 W. fing es an das sie von einem Moment auf den anderen auf einmal überreizt war. Das heiß erst noch gut gelaunt und auf einmal hat sie fürchterlich angefangen zu weinen. Das Weinen ging dann über in Schreinen, wobei sie sich dann auch öfters verschluckt hat. War auch mit nichts zu beruhigen, nicht mal Stillen. Am Anfang haben wir auch an sowas wie Blähungen gedacht, weil sie durch das viele Weinen natürlich Luft in den Bauch bekommen hatte und pupsen musste. Und irgendwann habe ich es dann auch gemerkt und gelesen, das viele Babys abends einfach überreizt sind. Man darf nicht vergessen umso älter sie werden umso mehr bekommen sie mit und das muss irgendwann auch verarbeitet werden. Und die wenigsten Babys machen einfach die Augen zu und schlafen drüber ein. Wenn zu den vielen Reizen vom Tag, es abends auch noch unruhig ist, ist das einfach zu viel. Und da hilft es auch nicht das die Eltern in der Nähe sind. Wir haben das Problem dann in den Griff bekommen indem wir uns voll nach unserem Kind gerichtet haben. Nicht das es sofort aufgehört hat, aber es wurde besser. Bei uns sah es den ganzen Tag so aus: Klingel war ausgestellt, Telefon lautlos, Radio und Fernsehr liefen nicht wenn sie im Raum war. Viele würde jetzt vielleicht sagen ein Baby muss sich an diese Alltagsgeräusche gewöhnen, aber meine hat es die ersten Monate definitiv überfordert. Wenn sie müde wurde ging es sofort ins Bett, manchmal hat selbst dieses ins Bett legen sie schon überreizt und wir haben sie dort liegen gelassen wo sie lag. Manchmal war nicht mal mehr Windel wechseln drin "schäm" . Sobald es Abend wurde haben wir das Licht gedämpft und schon mal in Ruhe die Schlafenszeit eingeläutet. Wir haben dabei das Ritual windeln, Schlafi an, stillen gemacht, so konnte sie schon mal runterkommen. Und sobald erste Müdigkeitsanzeichen kamen ging es ins Bett. Was wir auch feststellen müssen, das selbst neben sie legen sie überreizt hat. Damit haben wir es ja nur gut gemeint aber auch das hat sie überreizt. Somit haben wir sie mit einem Schmusetuch zum kuscheln ins Bett gelegt. Und es hat funktioniert. Wurde immer besser, keine 2-3 Std. Geschrei mehr. Meine Schwägerin hatte ihren Kleinen auch die ersten Monate von früh bis abends im Wohnzimmer. Er hat auch viel geweint. Auf meinem Rat den Kleinen früher ins Bett zu bringen wollte sie nicht hören. Bis sie dann irgendwann mit den Nerven so runter waren und es dann doch gemacht haben. Und siehe da es wurde besser. Ich kann dir nur raten es mal zu versuchen den Abend/Schlafenszeit früher einzuläuten. Gedämpftes Licht, euer Einschlafritual und leg dich mit ihm hin, ob nun im dunkeln oder gedämpftes Licht muss du dir ausprobieren. Und wenn er eingeschlafen ist kannst du den Abend noch mit deinem Mann verbringen. Es ist nicht schlimm wenn er allein in einem Raum ist. Im Gegenteil, für ihn ist es sicherlich viel entspannter als jetzt. Schalte ein Babyphone ein, sodass du sofort hörst wenn was ist. Du und dein Mann könnt eure Beziehung aufrecht erhalten, was ja auch für den Kleinen das Beste währen. Wünsche euch alles Gute und einen guten Rutsch. alsame


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Hallo, ich kenne so ein überreiztes Baby auch. Auch bei uns lag sie anangs imer mit im Wohnzimmer, weil ich dachte, sie will nicht allein sein. Und sie war ein sehr unruhiges Baby die ersten 8-9 Wochen. (Hatte allerdings auch mit einer Blockierung im Halsbereich zu tun, die wir mit Physiotherapie und Ostheopathie hinbekommen haben.) Irgendwann hatten wir mal abends Besuch und sie war einfach nicht zu beruhigen. Also bin ich mit ihr ins Schlafzimmer, hab mich mit ihr hingesetzt. Sie lag in Stillposition vorm Bauch. Und sie ist sofort eingeschlafen! Das kannte ich garnicht von ihr. So ist es seit sie 10 Wochen alt ist. Es muss dunkel sein und ruhig, sie in Stillposition auf meinem Arm (nachm Wickeln, Schlafi an und stillen) und sie schläft innerhalb von 5 Minuten ein. Und das jeden Abend zwischen 5 und 6. Habs auch mal mit Spieluhr oder singen probiert, aber da hat sie sich mächtig aufgeregt - es muss wirklich ruhig sein. Vielleicht klappt es mit eurem auch so. Probier es aus. Seitdem ist bei uns der Abend entspannt und mein Mann und ich haben auch Zeit für uns, zum essen oder sogar baden, was am Anfang absolut unmöglich war. Alles Gute für euch!! LG Ponguin


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aber besorg die mal das buch "Das glücklichste baby der Wlet" von dem Bostoner Kinderarzt Harvey Karp! Er erklärt ganz toll, warum so kleine babies diese Schreiattacken haben 8 und das nicht immer alles Bauchweh ist). Und er beschreibt sehr einfach verständlich eine beruhigungsmethode die auf den "5 S" berucht S tramm einwickeln (pucken, ist auch drin beschrieben) S eiten oder bauchlage (auf dem Arm! Nicht zum Schlafen dann) S chaukel S sssssssssshhhhhhhhhhhhhhhhhh laute S augen seiner theorie nach bräuchten menschenbabies eig. noch drei monate mehr im Mutterleib, dann würde der kopf aber nicht mehr durchs Becken der Mutter passen -. deshalb kommen quasi "Frühchen" zuzr welt, auch wenn es "reife" babies sind. Körperlich sind sie das, aber gesitig eben noch nicht. Die genannten methoden "versetzen das baby wieder in den mutterleib" (eng, warm, lautes zischen 8der bauchaorta direkt neben der gebärmutter). Versuch es mal - du hast ja selber das gefühl gehabt, dein baby will "zurück in den bauch".


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... was ihr schreibt, entspricht meinem Instinkt, seitdem der Kleine auf der Welt ist: Ihm ist schnell alles zu viel. Und ich bin gerade ziemlich sauer auf mich, dass ich mich in diesem Punkt all den anderen um mich herum gebeugt haben, die mir zu möglichst vielen Geräuschen geraten haben, damit er sich daran gewöhnt. Insbesondere die Devise meiner Mutter lautet: Baby überall hin mitnehmen und alles so machen wie sonst auch. Ich weiß aber von mir selbst, dass ich schon immer sehr reizempfindlich war und teilweise auch noch im Kindergarten geschrieen habe, weil mir die anderen Kinder zu laut waren. Ein Drama war auch das Anziehen der Skischuhe in dem kleinen Raum mit den vielen anderen Menschen - da hab ich jedes Mal durchgeschrieen (stand mit 3 das erste Mal auf Skiern). Fazit heute: Abhärtungsversuche haben nichts genützt. Ich hasse kleine Räume mit vielen Menschen immer noch und große Einkaufszentren sind ein Graus für mich. Auch bin ich nach wie vor schnell überreizt. Nur: Ein Erwachsener kann sich selbst aussuchen, ob ihm es das wert ist und weiß, wie er sich wieder beruhigt. Wenn ich unbedingt skifahren will, muss ich die Schlange am Lift akzeptieren oder die Enge im Skikeller. Ein kleines Baby kann es sich aber nicht aussuchen oder entscheiden, ob es ihm das wert ist. Das hab ich meiner Mutter und den anderen auch oft so erklärt, aber sie meinten, damit läge ich falsch, und wenn man dem Baby zu viel Ruhe gibt, wird es später im Alltag nicht zurecht kommen und beim kleinsten Geräusch anfangen zu schreien bzw. Stress bekommen. Ab jetzt mache ich aber keine Kompromisse mehr. Ich weiß nicht, ob das der Schlüssel zur Lösung ist, denn er hat ja auch immer noch mit dem Bäuchlein zu kämpfen, aber schaden kann es nicht. Mein Instinkt hat mir nämlich die ganze Zeit schon gesagt: Fernseher aus, Licht aus; Baby ins Bettchen statt in das Ställchen. Ich wollte halt auch nicht meinem Mann völlig den Abend umkrempeln. Aber das hat der Kleine inzwischen ohnehin getan. Ich muss mich nur an den Gedanken mit dem Babyphon gewöhnen... bisher waren wir beide ja nie getrennt, wenn er schlief. Danke jedenfalls für die einleuchtenden Argumente und Hinweise. Liebe Grüße Betty


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Das ist ja lustig... bis auf das Pucken hab ich das alles instinktiv gemacht, insbesonders das "Zischen". Und das hilft auch - aber meistens erst nach einem gewissen "Schrei-Klimax". Einzig das Pucken akzeptiert er nicht. Er muss unbedingt seine Hände frei haben. Er hat schon wild gestikuliert, da war er gerade zwei Minuten aus dem Mutterleib draußen. Er hasst es auch, wenn er in den Wärmesack vom Kinderwagen kommt (samt Händen). Diesbezüglich ist er wohl etwas atypisch. Aber Danke für den Buchtipp!!! LG Betty


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Kinder sind unterscheidlich! Und ich habe zwei völlig unterschiedliche hier! Die Große war immer völlig entspannt und schlief einfach ein wenn sie müde war! Sie war aber auch ab dem 2. Monat fast immer wach tagsüber, hat aber diese Reizüberflutung irgendwie weggesteckt - wobei ich auch immer darauf geachtet habe, daß es nicht zu viel wird! Die Kleine ist heute 2 und sie war grausamst! Sie schrie 9 Monate lang durch, fand nie alleine in den Schlaf, wurde gepuckt und alles - und es wurde nur mühsam nach 2 Jahren besser! Wenn sie dann mal endlich schlief hat niemand hier mehr gewagt zu atmen! echt schlimm! Und heute ist es so, daß sie endlich einschläft wenn sie zu müde ist! Ich habe bei ihr immer auf Rituale geachtet, auf Ruhe und Entspannung - naja - war kaum möglich mit dem Geschrei - aber ich habe sie niemals unnötig mitgenommen! Ich war jetzt 2 Jahre lang viel daheim - bis auf die normalen Aktivitäten die man so halt hat! Aber immer alles so, wie es bei ihr halt ging! Sie ist EXTREM! Du machst das schon richtig! Immer auf dein Bauchgefühl hören! LG Jamu


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Ich drück dir fest die Daumen, dass ihr einen Weg für euch findet! Und ja, vertrau deinem Bauch und nicht deiner Mutter. Habe mich auch öfter, gerade beim Großen durchsetzen müssen, jetzt sagt sie nichts mehr beim Kleinen. Guten Rutsch


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Hallo, Du hast mein volles Mitgefühl. Mein erstes Baby war pflegeleicht und der zweite war ein totales Schreikind. Er hat 4 Stunden nachts am Stück geschrien bis er vor Erschöpfung nicht mehr konnte und geschlafen hat. Ich habe alles (bis auf alleine schreien lassen) ausprobiert und es hat nicht wirklich etwas genützt. Ich war halt immer bei ihm und das ist anstrengend mitauszuhalten. Man macht das ganze Gefühlsspektrum von verzweifelt bis wütend durch und hat den völligen Schlafentzug. Mit 4 Monaten wurde es besser -also halte noch 1 Monat durch, dann ist Licht in Sicht :-) Wobei er auch heute noch einer ist, der schnell meckert, wenn ihm etwas nicht paßt, auf der anderen Seite aber auch viel Lebenslust, Charme und Spaß verbreitet, also ein eher emotionaler Typ ist. Also Fazit: Versuch die Zeit kräftemäßig zu überstehen, und es wird nach einer Weile besser :-) VG Babsi


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Laß dich mal feste drücken! Glaube mir es wird besser! Ich hatte ein Schreikind und wir haben es auch (irgendwie) hingekriegt! In ein paar Jahren kannst du dir das hier alles nicht mehr vorstellen, wie das mal war! Alles Gute + guten Rutsch! Birgit mit Jonah (4) und Greta (4 monaten)


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Hallo, ich habe kein schreikind, aber meinem kleinen hilft es immer, wenn er schreit und sich nicht beruhigen lässt, das ich ihm seinen Bären mit dem Kirschkernkissen warm mache und es ihm an den Rücken oder auf den Bauch lege. Ich lege mich mit ihm ins bett und stille ihn. Probiers mal mit dem kissen, vieleicht hilft es deinem zwerg auch. Ich drück dir die daumen. LG Sonja

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ist irgendwie das schlimmste. So empfand ich es. Unser Großer war ein schrecklicher Säugling und ist inzwischen ein süßes, ausgeglichenes Kleinkind. Man findet nicht immer die Gründe, es ist nur wichtig nicht in Panik zu geraten. Babys haben ganz feine Antennen, was Stress angeht. Wir hatten kaum Weihnachtsstress, aber unser Jüngster hat irre viel geweint. Wegen eurer Beziehung: wir sind gestärkt aus dem Trubel heraus gekommen. Es ist wirklich nicht mehr wie vorher und es bringt auch nichts, den alten Zeiten hinterher zu trauern. Jetzt beim 2. Baby sagen wir immer wieder, dass es ja besser wird. Ich wünsche euch starke Nerven und trotzdem viele schöne Momente!