MsLia
Hallo ihr Lieben, mein Sohn ist 4 Monate alt und wird voll gestillt. Aktuell muss er ein Medikament einnehmen, welches ich eigentlich in Muttermilch auflösen soll, leider funktioniert dies aber so gut wie gar nicht. Egal ob ich die Handpumpe oder die elektrische Pumpe benutze, ich habe nach 20-30 Minuten höchstens 20ml, oft noch weniger. Ich musste bei meinem Sohn in den ersten drei Lebenswochen zufüttern, dafür hatte ich eine Pumpe verschrieben bekommen und es klappte damals auch, aber jetzt tut sich gar nichts mehr. Ich habe schon versucht ihn erst trinken zu lassen und danach direkt abzupumpen, also wenn es quasi "noch läuft", habe ihn rechts trinken lassen und gleichzeitig links versucht abzupumpen, beides hat nicht geklappt und mittlerweile bin ich glaube ich einfach so gestresst von der Situation, dass gar nichts mehr geht. Ich hoffe auf eure Tipps und Tricks, was könnte ich noch versuchen damit das Abpumpen klappt? Milch habe ich genug, wenn mein Sohn stillt gibt es keinerlei Probleme, nur das Abpumpen will einfach nicht klappen.
Hallo MsLia, warum muss es denn in MuMi aufgelöst werden, bzw. brauchst du wirklich so viel Flüssigkeit? Mein Sohn muss Herzmedikamente (als Saft) nehmen. Eins davon ist echt bitter - aber ich gebe ihm auch das pur, seit er zwei Wochen alt ist. Ziehe es auf einer Spritze auf und verabreiche es während des Stillens (kurz abdocken, Medi, andocken). Sind allerdings nur 2 ml pro Gabe ... also schnell geschehen. Oder wäre es ok, das Medikament mit Pre zu mischen? Dann hättest du das Drama mit der Pumpe nicht (kenne den Frust, bei der Großen hab ich 4 Wochen ausschließlich gepumpt :-(
Hallo majalino, vielen Dank für deine Antwort. Das Medikament ist ein Pulver, was aufgelöst werden muss und es riecht schon echt fies, also wird es nicht gut schmecken. Ich denke, je mehr ich es verdünnen kann, desto besser trinkt er es weil der Geschmack nicht so extrem ist. Wenn ich es mit gerade mal 15-20ml mische, schiebt er den Sauger direkt aus den Mund und verzieht das Gesicht. Also habe ich es ihm heute mal während des Stillens mit einer Spritze in den Mundwinkel Tropfen lassen, das hat geklappt, er hat aber auch einiges wieder raus laufen lassen. Naja, immerhin kam ein bisschen bei ihm an. An Pre hatte ich auch schon gedacht, grundsätzlich würde das auch gehen, aber ich habe Sorge, dass er dann nichts anderes mehr will. Wahrscheinlich total übertrieben aber der Gedanke ist leider da. Vielleicht muss ich da einfach mal über meinen Schatten springen.
Versuch es doch mal mit Pre. Mit vier Monaten vollstillen hat er die Brust ws so liebgewonnen, dass das sein Favorit bleiben wird :-) Berichte gern wie es klappt - wir müssen hier gewichtsabhängig die Dosis steigern, min bis zum 1. Geburtstag :-/
Hast du denn eine Vorgabe, mit wie viel Flüssigkeit du das Pulver mischen musst? Je mehr du es verdünnst, desto mehr besteht die "Gefahr", dass das Kind die Portion nicht schafft. Ich würde daher nur so viel verdünnen, wie unbedingt nötig. Und dann mit Spritze oder vielleicht auch kleinem Löffel einflößen. Direkt danach die Brust anbieten zum Nachspülen 😅 Wenn du nur eine kleine Menge Flüssigkeit nutzt, und es nicht im Fläschchen gibst, dann musst du auch nicht befürchten, dass du damit unabsichtlich abstillst. Wenn es mit dem Abpumpen nicht klappt, würde ich mir damit keinen Stress machen. Dann halt Pre nehmen, oder vielleicht auch einfach Wasser, wenn das laut Beipackzettel erlaubt ist. Wenn es mit dem Pulver gar nicht funktioniert, kannst du es auch nochmal beim Arzt ansprechen, vielleicht gibt es da eine Alternative.
Es gibt leider kein Patentrezept, um die Milchmenge zu steigern. Oft spielt auch die Psyche eine große Rolle. Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Brüste vor und nach dem Abpumpen lange und ganz sanft zu massieren oder das Abpumpen mit einer warmen Dusche zu verbinden? Ich habe meiner Schwester sogar mit meditativen Übungen geholfen, um ihren Alltagsstress loszulassen, ich bin Yogalehrerin, und das hat sich tatsächlich positiv auf ihre Milchmenge ausgewirkt. Außerdem habe ich hier schon häufig von Momcozy Milchpumpen gelesen. Meine Schwester nutzt die M5. Ich selbst kenne sie nur aus ihren Erzählungen, aber sie meinte, dass die Pumpe nicht grob nach oben oder unten zieht, sondern in einem eher horizontalen Winkel pumpt und dabei die natürlichen Saugbewegungen eines Babymundes nachahmt. Dadurch seien die Schmerzen deutlich geringer gewesen und ihr Körper wurde gleichzeitig besser dazu angeregt, mehr Milch zu produzieren.
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