Susi29.1.26
Hallo Ihr Lieben, mein Name ist Susie hab ich beim zum ersten Mal Mama und mein Sohn kam vor 2 Wochen auf die Welt und ich hatte am Anfang etwas Schwierigkeiten mit dem stillen. Nun funktioniert das mit dem Anlegen Allerdings schläft er mir nach 10-15 Minuten an einer Brust immer wieder ein und muss von Anfang an ein bisschen mit Prenahrung zu gefüttert werden da er etwas an Gewicht verloren hat. Ich möchte von der Flasche wegkommen und ihn eigentlich voll stillen hab hab aber Schwierigkeiten, ihn so wie's aussieht, komplett satt zu kriegen. Ich hab jetzt angefangen nach jedem stillen ab zu pumpen und in diese Milch dann anstatt der Prenahung zu geben. Habt ihr eine Idee wie ich aus diesem Teufelskreis rauskomme oder braucht das einfach Zeit, bis er größer wird und stärker, um Länger an der Brust zu bleiben. Ich hab schon probiert mit kitzeln mit Licht an schalten beim stillen ich Wickel ihn zwischen dem Wechsel der Brüste vielleicht habt ihr ja einen Tipp, wär ich sehr dankbar❤️
Wir überlegten grade zusammen, wo das war, evtl. nochmal Hebamme fragen, aber es ist so unterm Kinn Richtung Adamsapfel, dass man dort so etwas kitzelt/ drückt. Das hat total gut gewirkt. War ein Trick, den uns unsere Hebamme gezeigt hat.
Hallo, dass man dir zum Zufüttern geraten hat, war ein Fehler. Denn es ist normal, dass das Baby nach der Geburt etwas abnimmt, das ist bei ALLEN Säuglingen so. Das Zufüttern führt leider dazu, dass die Brust nicht erfährt, wie hoch der Milchbedarf des Babys tatsächlich ist. Deshalb produziert sie dann nicht mehr ausreichend Milch. Auch dass ein Baby an der Brust nach 10 bis 15 Minuten einschläft, ist völlig normal. Ihr habt da eher noch Glück. Meine Kinder sind immer schon nach 5 Minuten eingeschlafen. Ich habe sie trotzdem vollgestillt und auch langzeit-gestillt, ohne zuzufüttern. Ihr wart da offenbar wirklich schlecht (oder gar nicht) beraten und seid völlig unnötig verunsichert. Man kann aber zurück zum Vollstillen kommen. Das Einzige, was die Milchmenge zuverlässig erhöht, ist: Anlegen, anlegen, anlegen. Ruhig mehrmals die Stunde, auch wenn dann nur wenig kommt, das macht nichts. Nur das Saugen des Babys regt das Gehirn effektiv dazu an, inh. von 7 bis 10 Tagen die Milchmenge zuverlässig zu erhöhen. Wenn man zufüttert, ist es psychologisch nicht ganz leicht, zurück zum Vollstillen zu kommen, weil man natürlich Angst hat, das Baby könnte nicht satt werden. Deshalb würde ich das nicht auf eigene Faust machen, sondern mir jetzt eine Stillberaterin nehmen. Kostenlos und gut ausgebildet arbeiten die Beraterinnen der La Leche Liga e.V., diese gemeinnützige Organisation wird von Ärzten geleitet und auch von Ärzten empfohlen. Ich habe die Beraterinnen dort auch zweimal benötigt (wegen Brustentzündung), sie waren wirklich sehr nett. Sie beraten allerdings meistens telefonisch (Telefonnummern findest du auf der Seite www.lalecheliga.de). Es gibt aber auch Beraterinnen, die ins Haus kommen, die nehmen natürlich ein Honorar, aber auch so ein Besuch kann sehr sinnvoll sein. Auch deine Nachsorge-Hebamme darfst du zu dem Stillproblem natürlich mal anrufen und befragen, wenn sie gut ist. Wie auch immer: Hol dir jetzt Hilfe. Noch kannst du zurück zum Vollstillen. LG