Elternforum Stillen

Abstillen kaum möglich

Abstillen kaum möglich

Nyx_Mama

Beitrag melden

Kind 20 Monate stillt noch 3 Mal: Morgens 5-6Uhr Mittags 11Uhr oder 14uhr   [wenn ich Sie hinlegen um 11Uhr - wenn Sie in der Kita ist nach dem abholen 14Uhr] Abends 18:30-19Uhr Sie isst sehr schlecht.  Es gibt kein essen, bei dem man sahen kann,dass isst Sie bestimmt/sicher.  Gemüse isst Sie nur wenig und auch Obst geht nicht immer. Da Sie so unausgewogen isst gibt es zusätzlich nahrungsergänzungsmittel. Nun ist es so, dass ich Mitt April eine Nacht ins Krankenhaus muss. Da kann ich Sie nicht mit nehmen.  Ich bin nun wegen dem Stillen am verzweifeln. Wenn Sie zwischen den Stillzeiten kommt und ich "Boobie leer" sage, versteht und akzeptiert Sie das. Aber nicht wenn es eine Mahlzeit betrifft.  Ich war so krank, dass ich es nicht geschafft Harze Mittags zu stillen, da hat Sie 2 Std am Stück nur geschrieen! [Sie war von Woche 6 bis Monat 8 ein Schreikind - seitdem ist es besser, aber Sie weint nie, Sie kreischt immer gleich schrill los, egal was ist, statt richtig zu weinen] Als ich Sie im Arm hatte mit Nähe, zur Berührung und kuscheln, hat Sie mir mehrfach fest in die Brust gepetzt und sogar gebissen! Ich will gerne abstillen, aber ich habe keine Ahnung, wie das mit ihr klappen soll. Wenn Sie akzeptieren würde, dass es nur "Boobie" gibt, wenn ich da bin und sich ansonsten auch so beruhigen lassen würde, würde ich auch länger stillen.  Unser großer Sohn [4,5] fühlt sich schon total zurück gesetzt.  Weil wenn ich einen Termin hab, wenn "Stillzeit" ist muss Papa sich um die Schwester kümmern, die dann nur schreit. Da bricht mir als das Herz,aber manchmal geht es nicht anders.  Mein Mann wünschte sich auch, er könnte Sie mal beruhigen.  Aber beim Boobie-Thema schreit Sie - bis Sie fertig ist.  Ich hab Angst, dass dieser Krankenhaus Aufenthalt zum Supergau wird zu Hause...


Pinguina1

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nyx_Mama

Spontaner Gedanke: Vielleicht ist es ja gut, dass du eine Nacht weg bist. Sie wird das verstehen und nicht die ganze Nacht schreien. Der Papa wird das managen. Und im allerschlimmsten Fall hat sie eine Nacht gut umsorgt geschrien, was ich mir aber nicht vorstellen kann. 


Lene

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Nyx_Mama

Hallo Nyx_Mama, zunächst einmal hört sich das sehr belastend an. Ich würde an deiner Stelle deine Hebamme um Rat fragen und nach Stillgruppen in deiner Nähe suchen, um dort um Rat zu fragen. Die sind von einer Still- und Laktationsberaterin geführt. Solltest du keine Gruppe finden, kannst du auch direkt mit einer Stillberaterin in Kontakt treten. Eigentlich habe ich den Post gelesen, weil ich selbst die Antwort darauf lesen wollte in Vorbereitung auf mein eigenes Abstillen in Zukunft. Mein Sohn ist erst 4,5 Monate alt und wir haben noch Zeit, jedoch habe ich auch etwas Angst, dass das Abstillen nicht so einfach wird. Aber bei deiner Schilderung hatte ich das Gefühl du brauchst Hilfe und es gab leider nur eine kurze Antwort, daher möchte ich dich etwas unterstützen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Buch zum Thema Abstillen, das du deinem Kind vorliest, helfen würde, dass dein Kind versteht, dass es langsam Zeit ist, dass es keine Brust mehr gibt, auch zu den Mahlzeiten. So wie du schreibst, versteht dein Kind dich ja auch schon und versteht, dass die Brust zwischen den Stillmahlzeiten leer ist. Ich würde dein Kind mit einem Buch darauf vorbereiten, dass die Stillzeit bald vorbei ist und dann anfangen bei den Stillmahlzeiten nach und nach eine weg zu nehmen und zu sagen "Boobie leer". Die Wörter versteht dein Kind und hoffentlich auch, dass es eben diese Stillmahlzeit dann nicht mehr gibt. Und da musst du dann konsequent bleiben, zur Not muss der Papa dann füttern und beruhigen. Ob es dann sinnvoller ist eine Stillmahlzeit nach der anderen wegzunehmen oder alle auf einmal musst du deine oder eine Hebamme oder Still- und Laktationsberaterin fragen, aber ich würde von Gefühl her sagen, eine Stillmahlzeit nach der anderen würde dein Kind sicher besser akzeptieren. Aber wenn Geschwisterchen, Papa und auch du drunter leiden, würde ich an deiner Stelle etwas daran ändern, unabhängig ob du in April in die Klinik gehst oder nicht. Du schreibst zwar, dass du auch weiter stillen würdest, aber nur wenn der Papa auch beruhigen kann. Ich glaube das wird schwierig, dass dein Kind die "zweitklassige" Beruhigung jemals akzeptieren wird, wenn es von dir die "erstklassige" mit Brust geben wird. Das sind alles Gedanken von einer Erstlingsmama, die eigentlich selbst nach Rat gesucht hat und gerade am nächtlichen Stillen ist ;). Also überlege dir, was dir davon gefällt. Aber ich hoffe, ich konnte dir vielleicht etwas helfen, und sei es, dass du es auf jeden Fall nicht so machen möchtest ;) Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Schreibe gerne, was du gemacht hast und ob du erfolgreich Abstillen konntest. Ganz liebe Grüße