Mitglied inaktiv
hallo mein kleiner Sonnenschein ist am 24.01 auf die Welt gekommen, seit dem stille ich auch, aber seit anfang der woche fühle ich mich nicht so wohl, er trinkt nicht wirklich so viel höchstens 10 min und ich setzte mich so unter druck, denke immer hoffe er bekommt genug, hoffe du machst das richtig. am schlimmsten finde ich es nachts. ich würde eigentlich gerne aufhören, was sagt ihr? wäre es schlimm, hoffe ihr könnt mir einen guten tipp oder eure erfahrungen mitteilen. danke Nadine mit Tim
Hallo Nadine, Ehrlichgesagt, ich faende es echt schade, wenn du "nur" wegen ein bisschen Unsicherheit das Stillen an den Nagel haengen wuerdest. Das Stillen ist offenbar ganz neu fuer dich. Logo, dass man dann auch mal unsicher ist, sich fragt, ob alles richtig laeuft, etc. Das ist wie bei allem anderen: Man muss sich erst dran gewoehnen, Routine entwickeln. Die ersten Wochen sind immer die Stressigsten. Du hast keine wunden Brustwarzen? Keinen Milchstau? Das ist doch schon mal grandios. Pinkelt dein Kleiner ordentlich die Windeln nass? Ist er munter und zufrieden? Nimmt er zu (bloss nicht taeglich oder nach jedem Stillen wiegen! - aber vielleicht wiegst du ihn ja gelegentlich mal?). Wenn ja, dann kriegt er bestimmt auch genug. Vielleicht hat auch er inzwischen ein bisschen Routine und trinkt schneller. Mein Grosser hat nie laenger als 10-15 Minuten getrunken. Der Kleine liess sich immer mehr Zeit. Gibt es bei dir in der Naehe einen Stilltreff? Ich koennte mir vorstellen, dass das fuer dich sehr gewinnbringend waere: Dann kannst du sehen, wie andere Frauen stillen / andere Kinder trinken: Dass das naemlich nicht bei allen gleich ist, die einen Kinder trinken so, die anderen so, und viele aendern zwischendrin mal das Trinkverhalten. Und auch, was andere Frauen mal fuer Probleme oder Problemchen haben, wie entspannt das Stillen typischerweise nach ein paar Wochen ist, etc. Falls es keinen Stilltreff gibt, vielleicht gibt es wenigstens eine Stillberaterin? Du klingst so, als wuerdest du schon ruhiger schlafen, wenn jemand einfach mal schaut, dir sagt: "ja, alles prima, weiter so" oder "ja, bestens, aber mit dem kleinen Handgriff wuerde es noch runder laufen". Viel Glueck! Beste Gruesse, Sabine
Hallo, unser Baby kam am 5.1. zur welt. Und schon im Krankenhaus wollte Sie nie so richtig an der Brust trinken. entweder sie schlief direkt nach zwei zügen wieder ein, oder sie schrie sich so weg, dass sie gar nicht zum trinken kam. Ich war so genervt, das ich direkt nach der entlassung erst mal Fläschchen und Milch kaufen war. Und in der Apotheke lieh ich mir ein elektrische Pumpe. Zuhause gings dann erst richtig los. Keine Krankenschwester mit geduld und ruhe in der Nähe. Ich wusste nie so genau ob leonie Hunger hat, oder warum sie weint. Dann bekam sie auch noch den schnupfen und konnte noch weniger an der Brust trinken. Und meine richtige Milch kam erst Samstags, Montags kam Leonie zur Welt. (Man, das war gar nicht schön, so ein Monsterbusen). Ich hab Leonie immer angelegt, wenn ich dachte dass sie Hunger hat. Wenn sie einschlief, habe ich die Milch abgepumpt und ihr später mit der Flasche gegeben. Damit ich sah, wieviel sie trank. Den Sie hatte erst nach drei Wochen wieder ihr Geburtsgewicht erreicht. Oft habe ich geweint und gesagt was mach ich nur falsch. Ich sitze an der Pumoe, mein Mann füttert die Kleine, was doch eigendlich meine Aufgabe war. Ich war so fertig, ich wollte auch nicht mehr. Jeden Tag setzte ich mir eine Frist, probiers noch eine Woche, es wird schon klappen. Und trotzdem immer wieder der Gedanke, man wieso trinkt sie nicht. was ach ich falsch. Meine Hebamme beriet mich beim stillen. Sie sagte mir, das es nicht an mir läge. Ich hatte genug milch und die Technick stimmte auch. und so langsam nahm Leonie zu. Und auf einmal klappte alles von alleine. so nach drei bis dreieinhalb wochen hatten wir uns gefunden. Hurra!! Nun drinkt sie nur noch an der Brust. Und ich weis nun wann und wie sie trinken will. Also Kopf hoch. Du und dein Baby ihr müsst erst euren Rythmus finden. Geduld bewaren, und wenn du keine mehr hast, den kleinen deinem Mann geben und mal für 5 min das Zimmer verlassen. das hilft. Nur der Mann braucht Nerven m das Kind zu beruhigen. lol Aber den Gedanke aufzuhören hatte ich in den Wochen bestimmt 100 mal und heute bin ich so froh es nicht gemacht zu haben. (mit ausnahme der ständig nassen T Shirts, das nervt) Also alles Gute und viel Geduld! Silvia
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