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An alle Familienbettschläfer und Einschlafstiller!

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Mich würde mal interessieren, ob Ihr eigentlich einen Feierabend habt. Also, ich erinnere mich schwach daran, das ist wohl sowas, wo man mit seinem Mann im Wohnzimmer sitzt und miteinander redet oder noch mehr, wo man ein schönes Buch liest oder TV guckt oder am PC surft, vielleicht auch mal duscht. Das Ganze dauert idealerweise etwas mehr als nur eine Stunde. Habt Ihr sowas? Bei uns ist es so, dass ich die Kleine (14 Monate) seit neuestem abends nicht mehr in ihr Bett krieg. Ihr Bett steht neben unserem und da drin liegt sie eigentlich nur die ca. 2 Stunden, bis wir auch kommen. Dann wacht sie auf und kommt zu uns ins Bett. Ich stille die ganze Nacht, ca. 3-10 Mal, je nach Bedarf. Das macht mir alles nichts aus. Aber jetzt ist es so, dass ich für das Einschlafstillen nicht mehr 10 Minuten wie früher, sondern 30-45 Minuten brauche. Dann kommt sie nach 5-10 Minuten schon wieder und kann wieder nur mit Stillen einschlafen, das dauert dann gerne wieder 15-20 Minuten. Da sie eh nicht besonders früh ins Bett geht, ist es inzwischen 22 Uhr und ich stille sie dann (beim 2. Mal) auch gleich in unserem Bett. Je nachdem war das dann mein Feierabend oder ich schleiche mich nochmal runter, um noch eine halbe Stunde zu lesen, aber länger als eine Stunde ist eigentlich nie mehr möglich, auch nicht in unserem Bett, wenn ich nicht nebendran liege. Mich würde es einfach mal interessieren, wie das bei Euch ist: Stillt Ihr sie gleich im Familienbett in den Schlaf? Habt Ihr besondere Vorkehrungen gegen das Rausfallen getroffen? Und schlafen Eure Mäuse da drin auch ohne Euch eine Weile? Oder geht Ihr gleichzeitig mit dem Kind ins Bett (dadrin sehe ich bald die einzige Alternative für uns). Ich würde sie ja auch unten bei uns behalten, wo sie sich dann evtl. auch in den Schlaf nuckeln würde, während leise der TV läuft, aber dann bin ich an meinen Sessel gefesselt und kann weder aufs Klo gehen noch am PC surfen. Also, wie macht Ihr das? Liebe Grüße Sopheak


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Hallo, Leonard ist 21 Monate alt und wird direkt im Familienbett in den Schlaf gestillt (von Anfang an). Eine Zeit lang war es so, dass er in "meiner Feierabendzeit" sehr oft wach wurde und sich nur durch Stillen wieder zum Schlafen bringen liess. Das fand ich sehr anstrengend und war - gerade wenn wir mal Besuch hatten - genervt. Allerdings ist das jetzt weniger geworden, er wacht zum einen meistens erst auf, wenn ich sowieso auch ins Bett will und / oder er lässt sich mittlerweile auch von seinem Papa wieder zurück zu seinen Träumen bringen. Aktuell heißt das: 18h30 Einschlafstillen, ca. 20 Minuten 22h30 Stillen oder beruhigen durch Papa und dann ca 3-4 mal pro Nacht, bei aufregenden Tagen auch öfter. Tagsüber schläft er auch nur an der Brust oder im Kinderwagen oder Auto ein, insgesamt stillt er tagsüber momentan ca. 4 Mal. Wir sind also noch gut dabei und lieben es :-) Viele Grüße Esther


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hallo, das ans bett-gefesselt-sein kenn ich nur zu gut. war bei uns aber eher anfangs. ich durfte mich auch nicht mehr bewegen etc. sonst ist nina wach geworden. ist aber zum glück dann besser geworden. bis vor kurzem, nina ist jetzt 17 monate, ist sie auch immer nur an der brust eingeschlafen. also mittags und abends. mir ist es auch oft am keks gegangen und dann hats mir wieder gar nichts ausgemacht. je nach stimmungslage. bei uns wars so: wir haben im wohnzimmer gewaschen, wenn nicht gebadet, dann noch etwas gespielt und dann hat sie mein mann rüber ins schlafzimmer getragen. ich hab schon im bett gewartet, also in unserem und sie dort in den schlaf gestillt. hab sie dann aber in ihr bett gelegt. das einschlafstillen hat so ca. 20 minuten gedauert. hab auch immer aufs bäuerchen geachtet, auch zum schluss noch, weil nina sich sonst gerne übergeben hat. aber das ist eine andere geschichte! vor weihnachten hab ich noch zu meinem mann gesagt, dass ich denke, dass nina soweit ist und wir das einschlafstillen bald abschaffen werden. wir haben es dann aber wieder verschoben, weil nina verkühlt war und wieder häufiger getrunken hat. nach weihnachten dann hab ich das nachmittagsstillen abgeschafft, weil ich einfach nicht mehr so oft wollte. eine weile später hat nina dann begonnen die brust öfters zu verweigern. letztens dann auch vor dem einschlafen. wusste anfangs gar nicht was los ist und ob sie mir anders überhaupt einschläft. aber es hat geklappt. ein paar mal wollte sie ohne busen und dann doch wieder mit busen einschlafen. sie konnte sich glaub ich selbst nicht entscheiden. das hin und her wollte ich persönlich dann aber nicht und wir haben das einschlafstillen dann gemeinsam abgeschafft. und was soll ich sagen, es geht uns gut damit. nina trinkt nun nur mehr nachts und morgens, vorher auch tagsüber einige male. sie hat eben dann mehr verweigert. also wenn es dich wirklich sehr stört, was ich dir wirklich nicht verübeln kann, bei uns wars ja auch nicht immer so einfach, dann probiers doch mal ohne stillen, also das einschlafen. vielleicht klappts bei euch auch so schnell. wenn nicht, dann kannst du ja eh wieder weitermachen. vielleicht ist es auch nur eine phase? oder geht das schon länger so? bei nina hab ich es schon auch gemerkt, wenn sie was neues lernt oder so, dass das einschlafstillen länger gedauert hat und das sie auch nachts öfters ran wollte. und das mit dem wach werden nach dem einschlafen hatten wir auch eine zeit lang. da hat sie auch einen schub (entwicklung) gemacht. der schub hat auch ewig gedauert und sie ist zu der zeit immer so ca. eine halbe stunde nach dem einschlafen wach geworden. da hat es dann aber meistens genügt, dass ich sie noch etwas rumgetragen habe. da musste ich sie dann doch meistens nicht mehr in den schlaf stillen. damals hab ich aber auch die regel gesetzt, dass es vor mitternacht kein "busen trinken" gibt, außer sie war krank oder was ähnliches. denke, dass, wenn du das einschlafstillen abstellen willst du aber unbedingt hinter deiner entscheidung stehen musst. das spürt dein kleiner sicher bestimmt auch und wird es dadurch leichter akzeptieren! ich wünsche euch viel glück, egal wofür du dich entscheidest. machs nach deinem gefühl, dann ist es bestimmt richtig! liebe grüße irene www.ninazwergerl.de.tl


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hallo bei uns ist leider vorbei, da meine maus (18 mon) sich vor ca 1 monat abgestillt hat, wir vermissen die zeit... (bald geht es wieder los, in april und zwar mit unserem zweiten mädel, noch im bauch). die ersten monaten waren bei uns so wie du es schilderst, ab dem jahr habe ich oder haben wir sie zum einschlafen gebracht und dann sind wir aus dem zimmer rausgegangen und sie hat so 2-3 st alleine geschlafen bis wir eben ins bett gegangen sind, mal länger mal kürzer. jetzt möchte sie öfter bei ihr schlafen :( aber es ist auch gut, es war sinn der sache, dass aus dem einschlafen kein teather wird und dass sie selber signalisiert wann so weit ist, wir sind richtig stolz auf sie u auf uns. sie ist kein einziges mal weinend oÄ eingeschlafen :) (unsere verwandten halten uns für freaks aber ihr kennt das ja) :)


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Habe immer im Familienbett gestillt, wo er dann auch eingeschlafen ist (wenn es denn klappte). Es gab auch oft Phasen, wo er nach 30 Minuten nochmal aufgewacht ist oder später abends. Wenn es so aussah, dass es länger dauern würde, habe ich mich auch gleich bettfertig gemacht und hingelegt, bis er manchmal nach Stunden schlief, habe danach noch gelesen oder so. Denn irgendwie merkte er, wenn ich vorhatte nochmal aus dem Zimmer zu gehen und es klappte erst recht nicht... Habe zwar zwischendurch mal versucht, ihn dann in sein Bett zu legen, aber da die Gefahr groß war dass er aufwachte, habe ich es meistens gar nicht mehr versucht. Wegen dem Rausfallen hatte ich auch oft Angst. Es stand zwar das Gitterbett daneben (am Kopfende), aber eine Zeitlang ist er im Schlaf gekrabbelt. Ab 1 Jahr wurde es aber ruhiger. Mit ca. 15 Monaten brauchte er nur noch einmal abends gestillt werden und danach nicht mehr (vorher oft alle 2 Stunden). Er wacht jetzt höchstens mal auf, wenn ich dann ins Schlafzimmer selber schlafen gehe. Irgendwann wird es sicher auch bei euch besser... Gruß


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Hallo, meiner ist auch 14 Monate (geb. 15.11.07) und schläft auch mit uns im Bett. Bis vor kurzem habe ich ihn auch gestillt. Wir hatten allerdings ab dem 11. Monat eine nächtliche Brustentwöhnung gemacht - ich habe ihn zum Einschlafen gestillt und ab etwa 5 Uhr wieder, weil er Hunger dann hatte, aber dazwischen nicht mehr. Es hat so 3-4 Nächte gedauert, wo mein Mann ihn mit Herumtragen zum Schlafen gebracht hat und ich auf dem Sofa ausquartiert war, aber eigentlich hat er das gut akzeptiert und kurz danach angefangen, viel besser zu schlafen. Durchgeschlafen hat er noch nie, aber das ist ja auch normal! Das Abstillen haben wir sehr langsam gemacht und das Einschlafstillen fiel als allerletzte weg, allerdings war es schon vor dem Abstillen so, dass er entweder sehr lange gebraucht hat oder nach dem Stillen wieder spielen wollte. Ich bin absolut fürs Stillen aber für uns war diese Brustentwöhnung in der Nacht wirklich das Richtige - ich habe es nicht mit dem Abstillen verbunden, es ging nur darum, dass er mit Singen/Streicheln wieder einschlafen konnte, also ohne Brust. Ab dem Zeitpunkt fing alles an, besser zu werden! Auch die "Feierabende", weil er weniger wach wurde, aber auch, weil wir uns abwechseln konnten. Zum Glück schläft Georg auch ohne uns im Bett - er meckert zwar, wenn er wach wird und wir nicht da sind, aber sobald wir erscheinen, schläft er wieder ein. Wir legen ihn direkt ins Bett, im Moment haben wir eh nur eine Matratze auf dem Boden, da kann er sich nicht weh tun, wenn er raus fällt. Früher hatten wir ein Stillkissen als Fallschutz. Ich hoffe, dass bei euch bald besser wird! LG Untamed


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Hallo! Ich kenne Deine Situation auch ganz gut, bei uns war es genauso. Ich habe meine Tochter immer im Familienbett in den Schlaf gestillt und habe mich dann "rausgeschlichen" ;o). Als Rausfallschutz hatte ich links und rechts ein Gitter (oder habe ich immer noch, nur daß jetzt auf einer Seite ein Kinderbett mit Baby steht......). Auch ich habe nachts bestimmt 10 mal gestillt (immer wieder zum Einschlafen), bis sie 27 Monate und ich wieder schwanger war. Dann musste ich abstillen, da ich die Schmerzen in den Brustwarzen nicht mehr ausgehalten habe. Seitdem schläft sie meistens durch (allerdings immer noch in unserem Bett). Jetzt ist sie 37 Monate alt und wäre ich nicht schwanger geworden, würde ich mich sicher immer noch abends rausschleichen um ein wenig Feierabend bis zum nächsten Stillen zu haben :o). Lieber Gruß, Birgit