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14 monate altes Kind schnell abstillen, wie?

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14 monate altes Kind schnell abstillen, wie?

flausheep

Hallo. leider muss ich die stillzeit frühzeitig beenden, da ich bald medikamente nehmen muss die während der stillzeit nicht in ordnung sind. Das abstillen muss jetzt schnell gehen. für mich und meine tochter ist das gerade eine ziemliche Herausforderung denn wir sind absolut noch nicht bereit dazu. Sie trinkt auch sehr viel noch. untertags um die 5x und nachts ist sie fast am dauerstillen. Flasche mit Milch wurde ihr schon angeboten. es schmeckt ihr absolut nicht und sie verweigert es. und wenn sie an die brust will verweigert sie auch das wasser und es gibt ein heftiges gebrüll.... Dann geb ich ihr doch die Brust und sie schluchzt, und ich heule... ich weiß nicht wie wir das anstellen sollen ohne tagelangem geschrei und nervenzeitreißenden Momenten. Sie nimmt das fläschchen auch nicht von ihrem vater und nachts braucht sie ihn gar nicht, da will sie nur die brust, sonst nichts... hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? wie habt ihr das gelöst ohne dass kind schreien zu lassen? 


JoMiNa

Antwort auf Beitrag von flausheep

Wie lange hast du denn genau Zeit dafür? Wenn du so häufig stillst, und dann zu schnell aufhörst, musst du auch wegen Milchstau aufpassen. Da müsstest du eventuell mit dem Frauenarzt sprechen, ob man mit Medikamenten unterstützen kann. Ich habe K1 mit 13 Monaten und K2 mit 15 Monaten abgestillt, allerdings haben beide zu dem Zeitpunkt nur noch 1 Mal in 24 Stunden gestillt. Daher habe ich keine konkreten Tipps. Wenn du zumindest einige Wochen Zeit hast, dann würde ich es an deiner Stelle schrittweise versuchen, erst tagsüber und wenn sich die Brust daran gewöhnt hat, dann nachts. Ja, es ist herzzerreißend, wenn die Kleinen unglücklich sind und weinen. Aber wenn du wirklich keine Wahl hast, bleibt dir ja nichts anderes übrig. Aber dein Kind wird das vielleicht besser wegstecken, als du glaubst. An deiner Stelle würde ich entschlossen an die Sache rangehen und das Kind möglichst wenig spüren lassen, wie leid dir die Situation tut. Also liebevoll trösten und begleiten, aber in der Sache klar bleiben und keine zweideutigen Signale an das Kind senden.