Letty
Hallo zusammen. Ich Versuch es kurz und verständlich zu machen. Meine Tochter hätte im Oktober 2025 in den Kindergarten sollen. Da ich nochmal schwanger bin habe ich es auf Oktober 2026 verschoben. Erstmal habe ich bis ich Mitte September den Termin verschoben und bis dahin auch nichts vom Kindergarten gehört. Dann kam die Nachricht das Sie meine Tochter eh nicht genommen hätten wegen Personalmangel und das nicht sicher ist ob die Oktober 2026 genommen wird. Nun habe ich von einer Mutter die ihren Eingliederungstermin über ein Jahr immer wieder verschoben hat gehört das sie ganz kurzfristig Anfang Oktober 2025 einen Termin bekommen hat ( das wäre unser Termin gewesen, und da ist plötzlich kein Personalmangel mehr vorhanden?) Nun habe ich heute von einer Mutter deren Kind im November 2025 in Kindi sollte und die ihren Termin auch um ein Jahr verschoben hat mitbekommen das Ihre Tochter in Februar 2026 in Kindi soll obwohl sie Sie eigentlich erst in November bringen möchte. Es gab noch einige andere seltsamen Ereignisse aber das ist so das Hauptthema. Ich hatte schon ein Gespräch mit dem Träger was leider überhaupt nicht viel Aufschluss gebracht hat und auch keine Sicherheit. Ist das heutzutage normal das einige hängen gelassen werden und andere bevorzugt oder gar ein Platz aufgedrängt wird? Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich und irgendjemand kann mir vielleicht einen Tipp geben wie es weiter gehen soll auch später bezüglich auf das zweite Kind, irgendwann muss ich wieder arbeiten und brauch dann einen zuverlässigen Platz. Leider gibt es auch drum herum keinen Kindergarten der sie nehmen kann. Einen schönen Tag euch allen Nicole
Es klingt ehrlichgesagt immer noch etwas wirr. Dass man einen Platz nicht zum Wunschtermin bekommt, sondern so, wie die Plätze frei werden, bzw. Personal vorhanden ist, finde ich normal. Exakt zum Wunschtermin klappt es bei den wenigsten, da z. B. nicht alle neuen Kinder gleichzeitig zum 01.10. anfangen könnten. Außerdem, wenn Eltern einen bereits zugesagten Platz absagen, ergeben sich dadurch natürlich auch Verschiebungen. Du kannst ja nicht erwarten, dass du selbst jederzeit spontan den Starttermin verschieben kannst, aber der Kindergarten schon lange im Voraus feste Zusagen gibt. Am Ende helfen anderen Erfahrungen dir wenig, da wir nicht wissen, wie es dein Träger genau handhabt. Ich würde an deiner Stelle regelmäßig (alle 2-3 Monate) mit dem Träger Kontakt aufnehmen, um zu bestätigen, dass es euer Interesse zum Wunschtermin weiterhin besteht und fragen, wann du mit einer festen Zusage rechnen kannst. Bei uns werden die Zusagen von der Gemeinde zum Beispiel ca. im Mai versendet, für alle Eingewöhnungen fürs komplette Kita-Jahr (von Sommerferien bis Sommerferien). Wenn du keinen Platz bekommst, ist die Gemeinde, in der ihr wohnt, zuständig. Also wenn abzusehen ist, dass es mit eurem Wunschkindergarten nicht klappt, oder wenn sie euch zu lange in der Luft hängen lassen, solltest du dich frühzeitig an eure Gemeinde wenden. Ggf. macht es Sinn, dass du dich schon jetzt dort auf eine Warteliste setzen lässt.
Aufdrängen kann ich mir beim Mangel an KiTa-Plätzen kaum vorstellen. Höchstens ein "wenn sie den Platz dann nicht nehmen, können wir später keinen mehr garantieren". Das ist gängige Praxis in unserer Region. Vorziehen gibt es auch unter zig Voraussetzungen: 1) Wenn Familie A erst will, dann nicht, dann lieber später, dann vielleicht doch schon früher, aber nur wenn... Und Familie B braucht jetzt dringend und nimmt jeden Starttermin und ruft dreimal im Monat an und fragt nach. Wär hier egal, wer zuerst auf der Liste stand. Familie B darf vor. 2) Wenn Familie A eine 3-jährige hat und Familie B einen 5-jährigen, kommt das ältere Kind idR früher dran. Weil er es "nötiger" hat und für die Schule vorbereitet wird. 3) Wenn Kind A besser in die Gruppenstruktur passt. Die werden gerne halbwegs gut gemischt nach Alter, Geschlecht,... Keiner möchte ein einzelnes 5-jähriges Mädchen unter 20 3-jährigen Jungs haben. Mein bester Tipp wäre, einen Termin zu entscheiden und dabei zu bleiben, solange keine extrem guten Gründe dagegen sprechen. Du schreibst nicht, wie alt deine Tochter ist, aber früher oder später wird ihr der Kindergarten wertvolle Anregungen geben - unabhängig davon, ob du mit dem Geschwister noch zu Hause bist. Geschwisterkinder kriegen dann idR leichter einen Termin in der KiTa. Aber garantiert wird das auch nicht.
Huhu, du erfährst alles nur so vom Hörensagen, das ist nicht zuverlässig. Du kennst die genauen Details nicht und hast auch die Anmeldeformulare, Telefonate, Absprachen der anderen Eltern mit dem Kiga nicht mitbekommen. Festzuhalten bleibt, dass du ja selbst euren diesjährigen Termin abgesagt hast. Es ist völlig müßig, jetzt zu klagen, dass andere Eltern nachrücken – oder nicht nachrücken. Du kennst auch hier die genauen Absprachen oder auch freiwilligen Angebote des Kigas an die Eltern nicht. Manchmal, wenn ein Platz frei wird, werden Eltern angerufen, ob sie ihr Kind nicht früher schicken möchten. Dabei wird unterschieden zwischen Müttern, die den Platz dringend brauchen wegen Berufstätigkeit und solchen, die ihn nicht dringend brauchen. Wenn du diesem Kiga aber trotzdem nicht traust, musst du halt doch in eine anderen Einrichtung. Jetzt mit Argusaugen ein Jahr lang besorgt den Kiga und andere Mütter zu beobachten, bringt rein gar nichts. Es gibt immer Alternativen, auch wenn man dafür ein gutes Stück mit dem Auto fahren muss. Der erste Kiga meiner Kinder lag auch ein gutes Stück entfernt in der kleinen Nachbarstadt. Das geht alles, wenn es gehen muss. LG
Es klingt, als ob du insgeheim doch sehr damit haderst, dass du den Platz abgesagt hast (was vielleicht tatsächlich unnötig war, eine Schwangerschaft ist dafür kein Grund). Jetzt sorgst du dich, du könntest keinen neuen Platz mehr kriegen und steigerst dich da ziemlich arg in etwas hinein. Aber auch das ist unnötig. Genau wie eine Vorrednerin sagte: Es bringt dir jetzt überhaupt nichts, dich ständig über irgendwelche Erzählungen anderer Mütter zu sorgen, du erfährst hier nur Bruchstücke der Wirklichkeit. Hak das Ganze erstmal ab und steh zu deiner Absage, auch wenn sie bei dir offenbar eine große Unsicherheit ausgelöst hat. Das ist jetzt eben so. Der neue Platz nächstes Jahr wird schon klappen. LG
Der Kindergarten möchte auch zuverlässig planen können. Eltern, die einen Platz aus nichtigen Gründen absagen, kommen vermutlich in der Prioritätenliste ganz nach hinten und werden berücksichtigt, wenn die Eltern versorgt sind, die bisher zuverlässig erscheinen. Eine Schwangerschaft ist kein Grund einen Kindergartenplatz abzusagen. Womöglich fällt Euch nächstes Jahr ein, dass Du doch lieber noch ein Jahr bei dem jüngeren Kind zu Hause bleiben möchtest usw. Auf Euch würde ich mich als Kindergarten auch nicht verlassen wollen. Ein Kindergarten ist übrigens nicht nur da, damit Mütter arbeiten gehen können, sondern um Sozialverhalten in einer Gruppe zu trainieren, was für Kinder ab ca. 3 Jahren sehr sinnvoll ist. Deswegen gab es die auch schon zu Zeiten, wo die meisten Mütter 10, 12 Jahre lang nicht oder nie wieder gearbeitet haben. Euch bleibt wohl nichts anderes übrig, als Euch bei allen Kindergärten im Umfeld auf die Warteliste setzen zu lassen und zu hoffen, dass es irgendwo klappt.
Haben sie es schriftlich, dass ihr Kind ab Oktober 2026 einen Kitaplatz hat? Wenn ja abwarten. Wenn nein braucht die Kita ihnen den Platz nicht vorhalten. Das bedeutet, dass sie keinen Kitaplatz haben. Haben sie eine mündliche Zusage für einen Kitaplatz ab Oktober 2026? Wenn ja fordern sie die Kita auf ihnen den schriftlich zu geben. Nicht, dass die Kitasich später nicht mehr daran erinnert, denn bis dahin vergehen noch viele Monate. War jemand bei der mündlichen Zusage dabei und würde das bei Bedarf auch vor Gericht aussagen? Wenn ja kann es zum Kitaplatz führen. Wenn nein steht Aussage gegen Aussage. Und ob das Verhältnisgut bleibt wenn ein Platz gerichtlich eingeklagt wird wage ich zu bezweifeln. Aktuell scheint es so als hätten sie keinen Kitaplatz zu Oktober 2026 fest. Was sie tun können: 1) Kitaplatz zu Oktober 2026 für ihr Kind schriftlich bestätigen lassen. 2) Wenn 1 nicht klappt: ihr Kind regulär wieder anmelden und auf einen Kitaplatz ab August 2026 hoffen. August, weil dann due Plätze frei werden. Spätere Aufnahme möglich, wobei die Kita den Kitabeitrag ab August fordern darf, auch wenn das Kind erst ab Oktober kommt. Ein Kind welches zu August einen Platz möchte wird in der Regel bevorzugt als ein Kind welches später kommen soll. 3) Wenn sie nach 2 keinen Platz bekommen bei der Gemeinde/Stadt einen Platz zuweisen lassen. Es kann sein, dass das abgelehnt wird, weil sie den Kitaplatz zu Oktober 2025 abgesagt haben. Wenn es gemacht wird muss es kein Platz in der Wunschkita sein, sondern z. B. auch 30 Minuten entfernt. Oder sie haben schriftlich von einer Kita bzw. Tagespflege, dass es einen freien Platz hat und bei der Gemeinde/Stadt fragen, ob ihr Kind dort hin darf. Trotz Zuweisung 2026 können sie ihr Kind für 2027 wieder regulär anmelden und z. B. bei Zusage der Wunschkita dahin wechseln. In dem Fall sollten sie die fristgerechte Kündigung der zugewiesenen Kita nicht vergessen, damit sie nicht doppelt zahlen müssen. Nr. 3 können sie, wenn Nr. 2 nicht klappt, für das 2. Kind anwenden. Da muss dann eine Zuweisung erfolgen, weil sie für das Kind keinen Platz abgelehnt haben. PS: Wie es bei anderen Familien läuft ist egal. Sie haben ihren Platz zu Oktober 2025 abgesagt/gekündigt, die Kita hat ihnen neu vergeben. Das kann binnen weniger Tage gehen. Sie schreiben, ihnen wurde nach der Kündigung mitgeteilt, dass ihr Kind zu Oktober 2025 wegen Personalmangel nicht aufgenommen hätte werden können. Plötzlich ging es für ein anderes Kind doch. In der Zeit kann der Personalmangel aufgehoben worden sein, z. B. indem kurzfristig neues Personal eingestellt wurde. Dass es kein Wunschplatz gibt ist die Regel. Daher ist es ok, wenn die Kita fordert, dass ein Kind welches einen Platz zu November 2025 hatte und die Familie um ein Jahr schieben möchte, zu Februar 2026 kommen muss. Ansonsten verfällt der Platz. Fraglich, warum dass für ihr Kind nicht gefordert wurde. Vielleicht haben sie gar keinen Platz zu Oktober 2026. Egal was mit anderen Familien ist. Sie sollten schauen, dass sie fest einen Kitaplatz bekommen. Es ist irrelevant ob alle anderen kurzfristig einen Platz erhalten. Das bedeutet nicht, dass das bei ihnen der Fall ist. Vergessen sie nicht ihr 2. Kind rechtzeitig anzumelden. Nicht, dass ihr 1. Kind einen Platz hat und ihr 2. nicht. Die Kita ist nicht verpflichtet ihr 2. Kind aufzunehmen.
Die letzten 10 Beiträge
- Allein in neuer Kita Gruppe
- 3–5 Jahre: Welche Fähigkeiten stehen bei euch im Fokus?
- Brauche bitte Ideen
- Büchertips? Längere Texte für 4,5jährigen
- Kind ist oft krank - Kita Aktivitäten
- 4,5 jähriges Kind steht immer um 4:30 Uhr auf.
- Kitaplatz Stunden verlängern wegen Depression der Mutter
- ✨🎄 Tolle Preise im RuB - Adventskalender - Türchen öffnen! 🎄✨
- Kindergarten
- Kind 5 1/2 redet fast jede Nacht im Schlaf und ist sehr unruhig