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Kindergarten und Armbruch

Kindergarten und Armbruch

Asyadif

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Hallo zusammen, ich brauche mal euren Rat bzw. ein paar Erfahrungsberichte. Am Montag hat sich meine Tochter (sie wird im Juli 6) den Oberarm gebrochen. Sie trägt jetzt einen Gips vom Arm/Schulter bis zu den mittleren Fingergliedern in einer 90-Grad-Stellung. Am kommenden Montag haben wir das Kontrollröntgen und Termin beim Unfallchirurgen. Danach entscheidet sich, ob sie wieder in den Kindergarten gehen darf. Aktuell bin ich mit ihr krankgeschrieben. Ich mache mir allerdings große Sorgen wegen des Kindergartens. Nicht, weil sie unselbstständig ist — im Gegenteil! Sie ist trotz Gips schon super selbstständig geworden: Sie geht alleine auf die Toilette, zieht ihre Schuhe an und kann ihre Trinkflasche selbst aufmachen. Meine Sorge ist eher, dass der Kindergartenalltag zu anstrengend für sie wird. Hier zu Hause hat sie zwischendurch immer mal wieder Schmerzen und muss sich einfach mal hinlegen und ausruhen. Im Kindergarten gibt es diese Möglichkeit ja eher nicht. Ich könnte sie zwar gegen 14:00 Uhr abholen, habe aber trotzdem Bauchschmerzen dabei. Gibt es hier Mamas, die schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Wie habt ihr das gemeistert und wie lief es im Kindergarten ab? Vielen Dank schon mal für eure Antworten!


kia-ora

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Antwort auf Beitrag von Asyadif

Kindergärten sind sehr unterschiedlich.  Manche können damit gut umgehen, andere lassen ein Kind, was frisch aus dem Krankenhaus kommt von der Schaukel fallen.... Da ich nur die Kindergärten hier in der Umgebung kenne, kann ich dir nicht weiterhelfen.   Wenn du arbeiten musst, hast du vermutlich keine andere Wahl. Oder? 


Asyadif

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Antwort auf Beitrag von kia-ora

Generell haben wir hier eigentlich einen guten Kindergarten. Ich habe auch schon mit der Leitung gesprochen, und sie meinte, dass es absolut kein Problem sei und sie meine Tochter unterstützen werden. Das Hauptproblem ist aber, dass man meine Tochter im Moment permanent bremsen muss. Sie ist wahnsinnig aktiv und hat trotz allem schon wieder versucht, mit der Seilbahn zu fahren und auf einen Berg zu klettern. Man muss sie wirklich jede Sekunde im Auge behalten. Ob die Erzieherinnen im Kita-Alltag die Zeit und Kapazität haben, diese extreme Dauerüberwachung zu leisten, weiß ich einfach nicht. Ich könnte zwar weiterhin Kindkranktage nehmen, aber da ist natürlich auch dieses Verantwortungsgefühl den Kollegen gegenüber. Mein Mann arbeitet ja auch. Großeltern haben wir hier leider nicht vor Ort. Eine Babysitterin wäre eine Option, das  würde uns etwa 400 Euro pro Woche kosten. Bis zu unserem Urlaub sind es noch 3 Wochen. Ich weiß gerade einfach nicht, was die richtige Entscheidung ist. Natürlich stehen meine Tochter und ihre Gesundheit an absolut erster Stelle. Aber es ist ein echtes Dilemma. Übrigens habe ich noch einen 11-jährigen Sohn und das hier ist tatsächlich mein allererster Kindkrankenschein überhaupt – ich habe sonst immer durchgearbeitet.


KielSprotte

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Antwort auf Beitrag von Asyadif

Auch dein Mann kann Kind Krank Tage nehmen - wie wär's mit wöchentlichem Wechsel?


Asyadif

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Antwort auf Beitrag von KielSprotte

 Mein Mann kann wahrscheinlich Kinderkranktage nehmen und zu Hause bleiben. Denken Sie, es ist besser, wenn wir sie vorerst nicht in die Kita bringen?


Chriss123

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Antwort auf Beitrag von Asyadif

Du kannst die Gefahr der Überlastung doch auch mit dem Arzt besprechen? Vielleicht ist der Bruch ja schon geheilt genug, um die Herausforderungen deiner Tochter an ihn auszuhalten. Das kann nur ein Profi vor Ort feststellen.  Wenn eure Tochter wirklich 100% des Tages gebremst werden muss, braucht sie auch 100% Aufmerksamkeit. Das kann ein Erzieher, der von anderen Kindern abgelenkt ist, nicht leisten. Egal wie sehr die KiTa das auch wollen würde. Wenn aber alle 20 Minuten eine Ermahnung reicht, geht es vermutlich gut. Ob vermutlich euch reicht, könnt wieder nur ihr entscheiden.  Soll sie weiter zu Hause bleiben, würde ich möglichst rational entscheiden, wer bei ihr bleibt: Wenn eure Jobs für die Familie (und nur für die) gleich wichtig sind und die Arbeitgeber (und nur die, nicht die Kollegen) kindkrank gleich gut tolerieren, kann dein Mann doch problemlos zu Hause bleiben. Wenn er deutlich mehr verdient oder der Chef bei Mann mit kindkrank mault, macht es wohl mehr Sinn, wenn du zu Hause bleibst. Dein schlechtes Gewissen gegenüber den Kollegen ist zwar verständlich, aber dir darf und sollte eure Familie wichtiger sein. 


Asyadif

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Antwort auf Beitrag von Chriss123

Vielen lieben Dank für deine herzlichen Worte! Morgen bei dem Termin werde ich alle Fragen stellen, die mich interessieren. Vielen Dank für deine Unterstützung!


Bonniebee

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Antwort auf Beitrag von Asyadif

Hallo, wir haben selbst keine Erfahrung, aber der kleine Sohn (6) einer Freundin hat sich gerade den Arm gebrochen, er wollte einen Trick auf Rollschuhen probieren. Jedenfalls macht er auch mit Gips wirklich absolut alles wie bisher. Man sieht ihn den ganzen Tag auf der (Spiel-)Straße, er düst ständig mit dem Kettcar herum, schränkt sich null ein. Er hat viel Temperament, und die Mutter kann auch gar nicht verhindern, dass er sich benimmt wie immer. Die allermeisten Kinder mit Gips schonen sich nicht wirklich, und das scheint auch nicht nötig zu sein. Was die Ruhepausen angeht, würde ich beim Bringen die Erzieherinnen nochmal daran erinnern, dass sie darauf achten, ob deine Tochter mal eine Auszeit braucht. Dann hätte ich überhaupt keine Bedenken. LG


Asyadif

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Antwort auf Beitrag von Bonniebee

Ja, Kinder sind sehr aktiv, und wahrscheinlich heilen Knochenbrüche bei Kindern deshalb schneller als bei Erwachsenen. Vielen Dank für deine Erfahrung! Liebe Grüße