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Erkältung, Eingewöhnungszeit, Trotzphase, trotzdem Kiga?

Erkältung, Eingewöhnungszeit, Trotzphase, trotzdem Kiga?

Nordfrou

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🤧 Hallo, ich habe folgendes Problem und dazu möchte ich eine ehrliche Mutter zu Mutter Antwort 😉. Mein Kind (2J), war im August'26, 30 Tage in der Eingewöhnungszeit im Kindergarten. Seine Nachholimpfung ( RMM plus Windpocken soll in 8 Tagen vollzogen werden. Er hat aber seit 3 Tagen Schnupfen.. Mittlerweile nur noch zeitweise laufende Nase. (Seit 3 Tagen auch zu Hause, inkl. We, also 5 Tage.  Kann die Impfung trotzdem stattfinden? Und muss ich Sorgen haben das die Eingewöhnungszeit durch die Umstände wiederholt werden muss?   Nach der Impfung könnte es auch passieren das ich ihn je nach Wohlbefinden erstmal paar Tage zu Hause lasse. Er hat ein ziemlich gutes Erinnerungsvermögen und selbst der Kinderarzt sagte das er Klug ist, aber ich habe das Gefühl und man sieht es auch bei der kurzen Verabschiedung das es ihn noch sehr mitnimmt, auf dem Heimweg mit ihn ist er aber sehr Lebhaft und Ankunft zu Hause schläft er nach kurzem stillen sofort ein. ( Einmal im Stehen 🤭).  Die Erzieher sagen das die Emotionale Phase mittlerweile nur noch ca 5 min anhält.  Ich bin echt hin u. her gerissen und achte zur Zeit intensiver wie er drauf ist und ob ihn dies u. das wirklich gut tut. Seine Trotzphase fing auch kurz nach der Kiga Eingewöhnung an. Wenn er was nicht durfte oder einfach sein Willen nicht bekam, kreischte er so extrem das er ne Schallmauer damit durchbrechen könnte!   Ich finde es sehr komisch das er aber seitdem 5 Tage nicht in der Kiga ist, das nicht mehr macht oder nur einmal ganz kurz versucht aber sich wieder fängt.... Die Trotzphase ist normal aber warum ist die jetzt zu Hause nicht mehr so intensiv? Kann es sein das er tatsächlich mit der Kiga überfordert/überreizt ist?    Ich habe mir deswegen schon ein klares Ziel gesetzt. Ich gucke mir das dieses Jahr noch an. Sollte ich merken das er eine  .. erhebliche.. Wesensveränderung hat die für mich wirklich als ungewöhnlich erscheint und er selbst drunter leidet, werde ich ihn erstmal bis Anfang 3.Lebensjahr zu Hause behalten, seine emalige 1x monatliche Spielgruppe wieder besuchen und ggf 1x wöchentlich andere Aktivitäten wo er auch mit mehreren Kindern wieder zusammenkommt.  Ich warte die Zeit jetzt einfach noch ab wie o.g.  Ich danke fürs Lesen, darüber gründliches Mitdenken und danke im Vorraus auch für die ehrliche Antwort!  Beste Grüße  Mandy


Leas91

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Antwort auf Beitrag von Nordfrou

Bezüglich der Frage, ob die Impfung trotzdem stattfinden kann: Ich würde da einfach kurz telefonisch beim Kinderarzt nachfragen. Soweit ich weiß ist eine ab und zu laufende Nase aber kein Grund, nicht zu impfen. Zumal es bis zur Impfung ja auch noch eine Woche hin ist, wenn ich das richtig verstanden habe. :-)


Nordfrou

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Antwort auf Beitrag von Leas91

Hallo Leas91, mittlerweile hat sich rausgestellt das es doch eine klassische Erkältung ist. Tagsüber zeitweise laufende Nase und zum Abend festsitzenden Schnupfen...  Er hustet jetzt auch schon ab u anmal..    Ich habe seit heute früh auch komisches Halsgefühl als würde sich auch eine Erkältung anbarnen..   Naja u ich stille ihn ja auch noch nach Bedarf - und über der Muttermilch werden ja auch Bakterien übertragen....  6 Tage hat er noch bis zur Impfung. Die Kinderärztin meinte aber auch das letzte mal schon das wenn eine Erkältung oder Grippe nur 1 Woche oder weniger erst her ist...  Das der Körper dadurch trotzdem noch abgeschwächt ist und noch Restinfekt  drinsteckt....  Wie selbst geschrieben hast, ich rufe ein Tag vor der Impfung an und frag einfach nach.  Danke fürs Lesen und auch viel Gesund in dieser Saison! 😉 Lg Mandy  💐 


mareen283

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Antwort auf Beitrag von Nordfrou

Muttermilch überträgt keine Baktieren, sondern Antikörper gegen Keime! 🧐


Chriss123

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Antwort auf Beitrag von Nordfrou

Also, die Impffrage muss der Arzt Vorort tagesaktuell klären. Natürlich hilft es, wenn man keine Kontakte zu (potentiellen) Krankheitsträgern hat, um Krankheiten zu vermeiden. Aaaaber... da die Inkubationszeit von Krankheiten unterschiedlich lang sind, kannst du dein Kind dann jedes Mal 2-3 Wochen vor der Impfung aus der KiTa nehmen (und schlüssigerweise in der Zeit auch keine Krabbelgruppen oder andere Aktivitäten mit Menschen besuchen). Die Idee würde ich mir ganz schnell aus dem Kopf schlagen. Ärzte sind daran gewöhnt, dass Kinder für Impfungen mehrfach zu krank sind. Das ist für den Impfschutz selten ein Problem. Was die Trotzphase angeht: KiTa ist anstrengend - vorallem für die Selbstregulation. Wenn dein Kind da ein paar Stunden ist, ist es völlig normal, dass er zu Hause etwas unwilliger ist. Da würde ich mich einfach anpassen und zu Hause vorläufig weniger fordern. Zudem kann es sein, dass das schrille Kreischen in der KiTa einfach gut funktioniert und schnell Aufmerksamkeit bringt. Du reagierst vermutlich schneller, weil du nur ein Kind zu betreuen hast, da genügen dann natürlich sanfter Signale für seinen Unmut. Eure Eingewöhnung mag offiziell vorbei sein, aber richtig angekommen ist dein Sohn noch lange nicht in der KiTa. Das dauert immer ein paar Monate länger. In der Zeit sind auch kurze Rückschritt völlig normal. Wichtig ist, dass du da mit den Erziehern zusammen arbeitest und eine klare Linie hast. KiTa ist Pflicht. Täglich. Außer natürlich bei Krankheit. Aber nie nach Lust und Laune. Sonst dauert das Ankommen nur noch länger. Wenn du da jetzt schon Zweifel hast und zauderst, wird es ihm ehr schwerer fallen sich einzufinden. Kinder brauchen bei so etwas klare Vorgaben. Eltern, die klare Regeln vorgeben und befolgen, sind für sie genauso ein Grundbedürfniss wie verständnisvoll nachgebende. Beides hat seine richtige Zeit.