Hallo in die Runde! Unser Sohn geht jetzt seit zwei Wochen in den Ü3-Kindergarten. Er ist gerade drei geworden und daher noch ein junges Kindergartenkind. Im Jahr zuvor ist er bereits in die U3-Krippe einer anderen Einrichtung gegangen.  Die Eingewöhnung hat grundsätzlich sehr gut funktioniert und wir haben gutes Feedback der Erzieherinnen erhalten. Was jedoch täglich eine große Herausforderung ist, ist die morgendliche Trennung. Es beginnt schon zu Hause, dass unser Sohn sagt, dass er nicht in den Kindergarten möchte und lieber zu Hause wäre. Sobald wir auf den Parkplatz fahren, beginnt er zu protestieren, zu klammern oder zu weinen. Meistens möchte er dann bis zur Gruppe getragen werden, was allerdings auch keine Dauerlösung ist, da ich in der 30. Woche schwanger bin. Schuhe und Jacke ausziehen klappt wieder problemlos. Sobald ich ihn allerdings in die Gruppe begleiten möchte oder eine Erzieherin ihn mitnehmen möchte, klammert er extrem. Sobald ich gehe, beginnt er zu weinen. Das bricht mir jeden Tag das Herz, auch wenn ich weiß, dass er sich sehr schnell wieder beruhigt. Wenn ich ihn mittags abhole, finde ich ein glückliches Kind vor, das einen schönen Tag hatte. Die Erzieherinnen bestätigen mir auch, dass er den Vormittag über sehr zufrieden ist.  In der Krippe war die Situation in den letzten Monaten ähnlich, weshalb ich nicht davon ausgehe, dass es an der Einrichtung liegt. Auch wenn ich ihn zu seinen Großeltern bringe, kann er sich nur mit starker Ablenkung lösen, obwohl er quasi seit seiner Geburt regelmäßig von ihnen betreut wird.  Seit circa sechs Wochen geht er einen Tag pro Woche morgens zur Frühförderung, da er Probleme mit Übergängen (z. B. Wechsel aus der Spielsituation zum Essen) hat und ihn große Gruppen schnell überfordern. Dort kann ich ihn problemlos abgeben und er geht freudestrahlend in den Gruppenraum.  Hat jemand bereits ähnliche Situationen erlebt und kann mir Tipps geben, wie ich ihm die morgendliche Trennung erleichtern kann? Ich bin für jede Hilfe dankbar! 💛