Turboloona
Hallo zusammen. Unser Kind hat heute so Theater wegen Kindergarten gemacht. Unser Zwerg ist 3,5 Jahre und seit sie 2Jahre ist im Kindergarten. Die Eingewöhnung lief gut ohne weinen. Sie war jetzt eine Woche nicht drin wegen Krankheit, die meinen deshalb wäre das. Aber es ist um letzter Zeit immer so das sie nicht möchte aber ohne weinen. Heute das volle Programm. Ich musste sie heulend abgeben und hab dann gewunken und bin gegangen. Jetzt zu Hause macht mich das verrückt..Mein Gefühl sagt es ist eine Phase. Da es auch zu Hause so ist das ich nicht gehen kann zb. Wäsche machen Müll raus bringen sie hat dann richtige Ängste und denkt ich würde gehen. Kennt das jemand und hat Erfahrung damit? Ich möchte da nichts falsch machen. Werde nochmal ein Gespräch führen aber möchte eure Erfahrungen hören. Sie ist sonst nicht so. Vielen Dank
*Unser Zwerg ist 3,5 Jahre und seit sie 2 Jahre ist im Kindergarten. *Sie war eine Woche krank und nicht im Kindergarten. *In letzter Zeit ist es so das sie nie in den Kindergarten möchte. Aber da hat sie nie so geweint.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum das so ist: 1. Nach einer Weile zu Hause (Ferien, Krankheit etc) wollen Kinder einfach so nicht in den KiGa. Weil es zu Hause eben schön war. Alleine mit Mama zur Bespaßung ist doch eben besser als 3 Erzieherinnen für 25 Kinder :-) 2. Kinder haben solche Phasen immer wieder mal - auch ganz ohne Krankheit oder irgendwelche Vorfällen. Genau so, wie wir zwar unsere Arbeit hoffentlich grundsätzlich gerne machen - aber eben auch manchmal einfach keine Lust haben und uns widerwillig ins Büro schleppen. 3. Es ist irgendetwas im KiGa vorgefallen. Das muss gar nicht Schlimmes sein. Da würde ich eben auch noch mal nachfragen.
Solche Phasen gibt es immer Mal wieder. Hat sich etwas verändert bei euch? Der Klassiker wÄre ein Geschwisterchemie bekommen. Gegensteuern kann man mit viel Zeit, die man mit dem Kind verbringt. Nimm sie mit zum Müll, zur Waschmaschine, in den Keller, zum Briefkasten usw und irgendwann geht es vorbei. Den Fokus brauchst du also nicht darauf zu legen, dass sie lernt sich von dir zu trennen, sondern darauf, dass sie sicher ist, dich bei sich zu haben. Wenn du morgens nicht zur Arbeit musst, kannst du die Trennung im Kiga auch sanfter gestalten. Noch einen Moment bleiben, bis sie spielt und dich dann verabschieden. Sag ihr, dass du sie bald wieder holen kommst. Das versteht sie schon. Und wenn sie erstmal spielt, hat sie auch Ablenkung und nicht das schlechte Gefühl, dass du gehst, während sie weint. Aber vertrau auch darauf, dass es eine Phase ist und vorbei geht.
Geschwisterkind ist seit fast einem Jahr da. Es hat sie was beruflich verändert vielleicht macht ihr das Angst. Muss mal fragen im Kindergarten ob was vorgefallen ist. Sie meint sie wurde mal gehauen aber da kam die Erzieherin und die hat es geklärt laut meiner Kleinen. Sie war sonst nicht so hat sogar manchmal vergessen sich zu verabschieden. Aber da sie lange krank war ist es deshalb in den Augen der Erzieher, kann ja auch möglich sein. Sie hat aber richtig Ängste in den Augen.Also die Angst ist da es ist kein Trotzanfall. Wie ist es da einfach gehen ? Ich denke das ich bleibe wollen die nicht sollte auch gerade gehen: "Ist zwar hart aber sonst zieht sich das Stunden" so die Aussage. Ich vertraue auf die Erfahrungen aber mache mir natürlich Gedanken da ich sie mit ihrer Angst alleine lasse. Oder mache ich mich da nur verrückt? Ich bin gespannt wenn ich sie gleich abhole Oder morgen hinbringe. Sie geht auch alleine zu einer Aktivitäten. Da geht die gerne hin.
Da ist sicher jedes Kind anders, du kennst dein Kind am besten. Bei meinen half das durchaus, wenn ich den Abschied nicht auf hauruck durchgezogen habe. Und ja, die Erzieher bei uns haben auch nicht gern Eltern länger da als nötig, es stört eben den Ablauf, weil ja auch die anderen Kinder dadurch wuseliger werden. Wir haben eine Bringzeit von bis und waren dann immer gleich früh da, so konnte ich eben noch ein bisschen bleiben, bevor alle Kinder da wären und der normale Ablauf richtig begann. Es waren keine Stunden. Höchstens 15 Min, eher weniger. Allerdings fand mein Kind dann auch schnell in ein Spiel und ich habe mit den Erziehern gesprochen in der Zeit und mich dann verabschiedet. Wie dein Kind da tickt, kannst nur du beurteilen
In gewissem Sinne haben die Erzieher sicherlich recht. Wenn Du es zu lange hinauszögerst, machst Du es ihr nur noch schwerer, weil sie dann denkt, wenn ich es nur lange genug hinziehe, dann knickt Mama ja vielleicht doch noch ein. Das ist sicherlich kein bewusster Gedanke bei ihr, aber ein gefühlter wird es sicherlich sein. Aber es gibt Mittelwege. Ich kenne eine Mutter, die saß eine Zeit lang jeden Morgen noch zehn Minuten mit ihrem Sohn in der Garderobe und sie haben darüber gesprochen, was sie alles machen werden, wenn Mama ihn nach dem Mittag wieder abholt. Es hat dann jeden Morgen damit geendet, dass sie sich "einig waren", was sie alles machen wollen und dass Mama jetzt los muss, damit sie pünktlich nach dem mittag wieder da ist und sie auch alles schaffen. Ja, es hat glaube ich zwei oder gar drei Monate gedauert bevor dieses Gespräch nicht mehr stattfinden "musste", aber er ist nachdem sie dieses "Ritual" angefangen hatten jeden Morgen ohne Tränen und Gegenwehr reingegangen. Ihr müsst einen Weg für Euch finden.
Ich kann auch nur bestätigen, dass es diese Phasen immer wieder mal gibt. Manchmal schwerer, manchmal leichter. Aber bei allen, die ich so kenne gehen sie dann auch mehr oder weniger schnell vorbei, wenn man kein riesen Drama drum macht. Auch kleine Dingen können so etwas auslösen. Mein Großer hatte vor ein paar Jahren mal urplötzlich von einem Tag auf den anderen so einen "Crash", weil Papa nicht mitkam um ihn in die KiTa zu bringen und ihm das vorher nicht so bewusst gewesen war (auch wenn Papa es ihm erklärt hatte, dass er an dem Tag nicht mitkommen kann, weil er mehrere Tag weg war). Es war ein riesen Drama die Tage bis Papa wieder da war. Gut fand ich immer, wenn man dem Kind erklären kann, dass man es nicht in die KiTa gibt, weil man das so will, sondern weil es einen guten Grund gibt: Mama und Papa gehen auf Arbeit, Kind geht in die KiTa. Kind will seine Freund treffen und mit ihnen spielen, die sind in der KiTa. In der KiTa ist bald Sommerfest, das will man doch nicht verpassen und mit vorbereiten. Kind bastelt gern, diese Woche wird ein neues Bastelprojekt in der KiTa angefangen. Kind spielt gern draußen, in der KiTa gehen sie heute sicherlich raus, Mama hat dafür leider keine Zeit.
Diese Phasen sind normal. Es kann mit der Erkrankung und der Zeit daheim zu tun haben, muss es aber nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass es oft besser ist, sich relativ schnell zu verabschieden, als noch lange mit dem Kind da zu bleiben. Auch wenn das Mutterherz dabei etwas blutet. Bei fast allen Kindern ist es so, dass sie sich sehr schnell beruhigen und ganz normal spielen. Aber um da sicher zu sein, frage doch die Erzieher im Kindergarten, ob sie sobald du gegangen bist ins Spiel findet, wie lange sie weint. Für daheim, nimm sie, soweit machbar, überall mit hin. Vielleicht kann sie dir spielerisch helfen. Meine Kinder haben gerne Socken zusammengelegt oder kleine Handtücher. Beim Müll rausbringen etwas Altpapier runtergetragen. Klar geht das alles allein schneller, aber wenn sie helfen, sind sie bei einem. Wirst sehen, auch diese Phase geht vorbei. Und schon bald sind die Kleinen groß.
Vielen Dank für Eure Antworten die haben mir geholfen. Mir wurde gesagt das alle da durch müssen und das ich schneller gehen soll. Scheint wohl so das es so schneller geht. Aber ich finde auch das die diesen Weg sehr durchsetzten wollen. Ich verstehe das die Erfahrungen haben und das es so besser läuft wenn die Eltern schnell gehen. Aber finde leider auch das wir ja die Bezugspersonen sind dh. Ich lasse sie ja im Stich. Jetzt mal von ihrer Seite aus. Ich weiß das ich es so machen werde wie die es vorgeschlagen haben aber ganz wohl ist mir dabei nicht. Die sagten wenn was wäre würde sie anrufen. Aber trotzdem bin ich es die sie in der Not alleine lässt. Wisst ihr was ich meine?;) Ist schwer zu erklären. Vertraue denen weiß auch das die nett sind und auch gut ausgebildet aber trotzdem bin ich es die dann sie da hinterlässt mit den Gedanken : Mama ich hab Angst warum gehst du jetzt. Ich weiß auch das es im gewissen Alter nicht mehr so ist. Deshalb finde ich ist es nicht auch wichtig darauf einzugehen und nicht weg zu gehen? Ich weiß auch das sie es lernen muss aber ich weiß es von mir selber das ich es auch später gelernt habe. Wenn ich gehe mache ich da nicht falsch? Ich werde es vermutlich nochmal sacken lassen und bin bestimmt dann auch der Meinung das es besser ist einfach zu gehen. Aber gerade geht mir das durch den Kopf. Morgen muss ich natürlich eine Entscheidung treffen denn sonst ist meine Tochter durcheinander.
Hast du dir bei deinen Gedanken auch überlegt, welche andere Wahl du hast? Willst du länger bleiben und dann gehen, das Kind weint wieder oder immer noch. Also eigentlich gleiche Situation. Du kannst natürlich auch 1-2 Stunden mit dem Kind bleiben und es dann wieder mitnehmen, weil es sich nicht beruhigt hat. Oder sobald du gehen willst wieder weint. Wir hatten sehr viele Kinder im Kindergarten, die Phasen hatten, in denen sie weinten, wenn die Bezugsperson (meist Mutter) ging. Aber bis auf ganz wenige Ausnahmen ist es so gewesen, dass Mutter außer Sicht, Kind wieder fröhlich. (Auch wenn manche Eltern das nicht glauben können.) Was meinst du, dass es im gewissen Alter nicht so ist? Ich habe Kinder erlebt, da haben die Eltern das Kind aus dem Kindergarten genommen, weil sie diese Abschiedsszene nicht wollten. (Dem Kind dies nicht antun wollten.) Leider hatten sie dieses Problem dann bei Schuleintritt. Und da gibt es kein "heute dann mal wieder nach Hause". Ganz klar, das muss so nicht kommen, kann aber. Deine Gedanken, ich lasse das Kind im Stich, spürt dein Kind. Es spürt deine Unsicherheit und reagiert zusätzlich darauf. Versuche lockerer zu werden. Du lässt dein Kind nicht im Stich. Es ist dort gut betreut, hat andere Kinder zum spielen,... Ein Kind, das spürt Mama ist unsicher, hat Bedenken, wird Probleme haben sich zu lösen. Denn wenn Mama gar nicht will das ich hier bin, warum lässt sie mich dann hier.
Vielen Dank Ich denke da ich das seit 1.5 Jahren noch nicht mit erlebt habe sondern nur gesehen habe, mache ich mich etwas verrückt. Werde deinen Rat im Hinterkopf haben. Ich weiß das sie da gut aufgehoben ist meinte die Situation wenn sie weint lass ich sie im Stich. Sie will in diesem Moment bei mir sein und ich gehe. Ich hatte das nur noch nicht und muss erstmal umdenken. Bin gespannt wie es morgen wird, werde natürlich es nicht so in die Länge ziehen und werde dann gehen.
Hallo, Oft sind das Phasen und was deinem Kind gut tut, wirst du wissen oder merken. Zuhause viel gemeinsam machen ist immer hilfreich, aber ob es hilft den Abschied sanft zu gestalten ist sehr individuell. Mein Sohn ist jetzt 10 Jahre alt und hasste Abschiede schon immer. Je länger es in der Kita dauerte beim verabschieden umso trauriger wurde er. Wenn ich noch mit jemandem sprach, wurde er traurig und wenn es zu lange dauerte weinte er. Auch noch als Vorschulkind!! Ich verlegte alle Gespräche nach draußen oder in die Abholzeit und hielt die Verabschiedung kurz. Diesen Charakterzug hat er noch heute. Er kann es klar benennen und bat bei der Klassenfahrt darum, dass ich sofort gehe, wenn er im Bus ist und ich nicht warte, bis der Bus fährt und winke, das können er nicht aushalten. Meine Tochter hatte eine Phase, da war sie sehr anhänglich. Ihr tat es gut, wenn wir noch etwas gemeinsame Zeit in der Kita hatten. Oftmals habe ich ihr dort noch schön die Haare gemacht, weil wir morgens zuhause nicht so viel Zeit hatten, mussten den großen Bruder früh zur Schule bringen. In der Kita war dann Zeit dafür. Sie ist jetzt fast 6 Jahre alt. Finde heraus, was dein Kind braucht, dann wird die Phase bald vorüber sein. Und wenn du dir sicher bist, was richtig ist, lass dir von den Erzieherinnen nicht rein reden. Viele Grüße Aeonflux
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