Blueberry
... an bayerischen Schulen, auch bei einem Inzidenz unter 100. Begrüße ich SEHR.
Ist tatsächlich auch das einzig sinnvolle.
Ich auch. Wir hatten schon vor 3/4(?) Wochen unterschrieben das wir freiwillig testen. Da hieß es später das lediglich 60% der Eltern dem zugestimmt haben, was das ganze testen irgendwie nutzlos gemacht hätte. Jetzt mit Testpflicht macht es viel mehr Sinn und es sind ja nur die popeltest's. Die sind ja nicht so unangenehm. (Klar, gibt Ausnahmen) Montag fällt die Schule/notbetreuung hier aus um die Testkits abzuholen.
Sinnvoll..
Sinnvoll ist das aber nur, wenn in den Schulen für eine halbwegs sichere Testumgebung gesorgt wird. Da sehe ich nicht den Ansatz eines Versuchs (vom Kultusministerium und vom Gesundheitsministerium), für diese sichere Testumgebung zu sorgen. Eine Grundbedingung wäre z.B., dass in jedem Klassenzimmer vor jedem Test Desinfektionsmittel vorhanden sein muss. So gut, wie der Nachschub da an unserer Grundschule die letzten Wochen vor den Osterferien geklappt hat, sehe ich da schon bei diesem basalen Punkt schwarz. Aber so stellt man die Eltern vor die Wahl, entweder das Kind einer nicht kontrollierten und damit in vielen Fällen sicher alles andere als sicheren Testsituation auszusetzen, oder für das Kind eben einfach die Nullvariante von Unterricht zu wählen. Ein weiterer Punkt: Das Gymnasium hat angekündigt, donnerstags in der 5. Stunde zu testen. Davor saßen die Schüler also schon vier Schulstunden beisammen. Das kann ich beim besten Willen nicht sinnvoll finden. Und all das nur, weil man von so vielen Schummlern beim Testen zu Hause ausgeht ....
Das mit dem späten Testen ist wirklich sinnlos, das mit dem Misstrauen kann ich gut nachvollziehen...
Ich hab hier grade 4/4 Tests bei Personen mit schweren Symptomen gesehen.... Nette Idee, wird wohl nicht viel bringen.
Hier auch 2x die Woche....juhu...macht die Schulen auf.....
P.s.Heute ist Mi und die Schulen , die ich kenne , haben noch gar keine Test,s für die Schüler bekommen
Diese Kleinigkeit scheint ja jetzt irgendwie wichtig , nur im Kultusministerium scheinbar nicht
Aber bestimmt werden die noch alle in den 2 Tagen beliefert und die Lehrer eingewiesen ....bestimmt .... ![]()
schon informiert dass zumindest im April wird es nix mit 2 mal die Woche testen. Und was bedeutet das? Ab Montag soll es wieder weiter gehen und Herr Laschet sagt, dass Schulen nur dann öffnen können, wenn es mit der testerei läuft.
Das ist hier eh schon alles lächerlich. Inzidenz 150...Schule auf....Inzidenz 250...Schule zu...Inzidenz 300...Schule auf , weil wir ja theoretisch!!!!! testen. Alter Falter.... ![]()
Ich schließe mich an: Die Brücke zum kompletten Öffnen der Schulen für andere Jahrgänge auch bei hohen Inzidenzen, weil man ja testet, hat man ja rhetorisch heute auch schon geschlagen.
Wie oft in der Woche soll getestet werden? Finde ich auch eine gute Sache, sofern durchführbar. Was ist, wenn eine Schule neue keine Tests durchführen kann, weil keine Tests mehr vorhanden? Muss die dann zumachen?
....
Hier müssen alle SuS, die im Präsenzunterricht beschult werden, 2x die Woche vor Unterrichtsbeginn zu Hause, einen Selbsttest durchführen.
Selbsttest zuhause halte ich für völlig sinnfrei. Bei den üblichen Kandidaten wird da sicher fleißig gemauschelt. Oder wie soll man da gewährleisten, dass die Tests tatsächlich gemacht wurden?
Parallel dazu, wird von den Erziehungsberechtigten bestätigt, dass der Test ordnungsgemäß durchgeführt wurde. Keine Ahnung wen du mit den "üblichen Kandidaten" meinst.
Ganz ehrlich, die Hardcore-mein-Kind-wird-vom-Testen-traumatisiert-Muttis,die sich in den Kommentarspalten überall so aufregen, die unterschreiben das dann einfach, auch, wenn sie den Nachbarshund getestet haben.. Darauf kann man sich ganz ganz sicher dann verlassen. Und die Erde ist eine Scheibe...
Meinst du? Die Präsenzpflicht wurde ja gleichzeitig aufgehoben und die Mein-Kind-wird-nicht-getestet-Mütter haben somit die Möglichkeit, ihre Kinder entsprechend zu Hause zu lassen und zu hoffen, dass die Lehrerschaft ihnen ausreichend Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellt. Auf der anderen Seite haben sich ja auch viele Mütter beschwert, dass das Testen in der Schule zu aufwändig sei und zu viel Zeit dafür verloren geht, und das die Wartezeit bis zum Testergebnis für die Kinder eine sehr belastende Situation sei; inkl. der eventuellen Folgen bei positiven Ergebnis!
Ich kenne leider persönlich so eine Mutti... Alles ist für die Kinder total traumatisierend. Fing letztes Jahr schon mit dem riesigen Trauma an, dass sie nicht mit den Supermark durften. Da hat es ihr das "Herz zerrissen". Jetzt wettert sie gegen Masken und auch gegen das Testen, will aber gleichzeitig, dass Kinder uneingeschränkt in die Schule dürfen. Das wäre genau so ein Kandidat, dem ich das zutraue.
Hier kämen noch die Geizhälse dazu, die die kostenlos ausgegebenen Tests dann lieber für den Besuch bei der Oma aufheben würden
Ich habe meine Kinder bisher auch ohne Tests zur Schule geschickt, bei hohen Zahlen. Mit halben Klassen im Wechselunterricht und mit Maske könnte ich auch ohne Tests, oder mit daheim durchgeführten Tests, gut leben.
Ich bin immer noch gespannt, ob mein Kleiner das mitmachen wird. Dummerweise sind seine Freunde alle in der anderen Halbklasse. Da bleibt er lieber "zur Strafe" daheim, fürchte ich.
Für nächste Woche sieht es aber eh nicht gut aus. Bis Freitag werden die Zahlen vermutlich nicht so weit runtergehen, dass die unwichtigen Schüler die Schule betreten dürfen. Meine Kinderlein sind also noch daheim und sicher aufgehoben. Ohne Test.
Diejenigen, die sich kein Positiv-Kind "leisten" können. Da gibt es genug Gründe Genauso werden hier tagtäglich Pendler und LKW-Fahrer an der tschechischen Grenze mit gefälschten Tests erwischt. Warum? Weil auch sie sich kein Positiv leisten können, sie brauchen ja unser Geld.
Wenn dann nicht irgendwann im Laufe des Vormittags bei heruntergelassener Maske alle nießen...ähhhh testen müssen: Überfällige Entscheidung
testen bewirkt nichts. Die Inzidenz geht deswegen nicht runter. Ich weiß dann, am Montag und Freitag ist das Kind getestet, was ist mit den Tagen dazwischen, vor allem, wenn die Inzidenz in der Stadt eh recht hoch ist? Mir ist das alles zu viel „wir probieren es halt mal“ bzw. „Augen zu und durch“. Hier ist nach den Ferien wieder zu. Jetzt kann der Onlineunterricht wieder sauber weiter gehen. Ist auch für die Lehrer einfacher den Spagat zu meistern. Mich beruhigt das mehr, als das Wirrwarr um Tests die nur für den Augenblick aussagekräftig sind.
Ich hatte auch sehr auf "Schulen zu" gehofft. Der Zahlenabfall über Ostern dürfte uns da aber einen Strich durch die Rechnung machen. Aber man hat ja heute schon angekündigt, dass man, wenn das Testen dann gut läuft, auch bei höheren Inzidenzen andere Klassenstufen an die Schulen zurückholt ....
Man sieht gut am Modellprojekt Tübingen, dass die Zahlen trotzdem steigen, ganz egal ob man nun etwas nur mit negativem Test tun darf. Es hat also keinerlei Relevanz. Für mich sind offene Schulen und wir testen dann mal eher ein Schrei der Hilflosigkeit. Zumal das RKI seine Quarantänevorgaben verändert hat. Verschärft verändert hat. Ich würde mir wünschen, dass man einfach sagt: es ist zu hoch, wir müssen schließen. So weiß ich auch woran ich bin.
Ich weiß auch nicht so recht, was der ganze Zauber bringt und ob er was bringt. Aber wie du sagst: Zahlen steigen, egal ob Test oder nicht, irgendwie auch egal ob Schule auf oder zu... Also ist für mich und aus meiner Sicht evt. auch für die Kinder der beste Weg im Moment Präsenzunterricht mit dieser vielleicht nur illusorischen Sicherheit durch die Tests. Vielleicht in Kombination mit geimpften Etern, wenigstens, wenn diese ein erhöhtes Risiko haben.
Nachdem man in den Schulen in Österreich herausgefunden hat, dass die Antigentests nur 20% der mit PCR feststellbaren Corona-Infektionen gefunden hat, und dort ja die Inzidenzen trotz Pflichttests unter den Schulkindern so stark hochgingen, kommt mir das alles wie der verzweifelte Versuch vor, den Anschein aufrechtzuerhalten, man wäre in der Lage, sicheren Präsenzunterricht zu gewährleisten. Das ist wie bei vielen anderen Themen, z.B. beim Umweltschutz: Viele Politiker verkaufen immer technische Lösungen als das Ei des Kolumbus, nur, damit man sich ja nirgends einschränken muss, egal ob die Argumentation aufgeht oder nicht.
Die Kombination mit geimpften Eltern wäre schön. Nur habe ich die Hoffnung aufgegeben, dass mein Mann als Risikopatient und ich als zumindest Halbrisikopatientin in diesem Schuljahr noch einen Impftermin bekommen. Solange wir ungeimpft sind, möchte ich keine illusorische Sicherheit an den Schulen, sondern zumindest den Versuch, der möglichst großen Sicherheit an den Schulen. Aber die Vergangenheit lehrt mich, dass ich darauf nicht hoffen darf. Also bleibt die Wahl zwischen der Nullvariante des Unterrichts und dem nicht ganz unerheblichen Risiko, dass es einen von uns Eltern erwischt.
Ich verstehe dich schon, dass du dich mit der Scheinsicherheit in deiner persönlichen Situation nicht zufrieden geben möchtest. Die absolute Sicherheit gibt es im Präsenzunterricht nicht,. Wenn die Tests wirklich so unsicher sind, wie hier oft geschrieben, helfen dann ja nicht einmal tägliche Tests. Da bleibt dann ja nur das Homeschooling. Ich habe den Eindruck, dass sich dafür nur eine Minderheit der Eltern begeistern kann. Ich persönlich nehme für meine Kinder das Präsenzrisiko in Kauf, weil ich glaube, dass es in der hier praktizierten Form einigermaßen sicher ist und ich mich ja theoretisch täglich auch über fremde Kinder anstecken könnte. Davon ab habe ich ja die Impfung. Vielleicht wäre das euer Weg, das Impfen zu forcieren. Als Risikopatienten müsstet ihr doch bald dran sein?
Das Problem ist, dass unsere beiden medizinischen Indikationen nicht auf der Liste der Krankheiten erscheinen, die eine erhöhte Priorisierung bedingen. In meinem Fall ist das Untergewicht. Untergewicht hat laut verschiedensten Studien, z.B. einer wirklich großen Studie des CDC (https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/70/wr/mm7010e4.htm?s_cid=mm7010e4_w&utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_axiosam&stream=top) ein stark erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. In der Altersgruppe der unter 65-jährigen haben Menschen mit einem BMI von 18 das gleiche Risiko wie Menschen mit einem BMI von ca. 50, auf die Intensivstation zu müssen. Trotzdem hat es diese Gruppe nicht auf irgendeine Priorisierungsstufe geschafft. Und so warten wir halt bis alle über 60, alle Lehrer und Erzieher, alle Asthmatiker, alle Justizbeamte, alle im Lebensmittel Beschäftigten, alle Bluthochdruckpatienten, alle Diabetiker, alle Menschen mit einem BMI über 30, ... geimpft sind, bis dann Anfang 2022 vielleicht endlich wir an die Reihe kommen, wenn es uns bis dahin nicht erwischt hat. Tut mir leid, ich bin einfach gerade nur noch frustriert ....
Fritzi, kannst du nicht beim zuständigen Impfzentrum einen Gleichstellungs-Antrag stellen? Bei uns (NRW) geht das seit ein paar Tagen. Das ist genau für solche Leute, die mit ihrer Erkrankung eben nicht auf der Liste auftauchen.
Ich habe heute auch zufällig gefunden, dass es etwas ähnliches in Bayern gibt: Es gibt wohl eine bayerische Impfkommission, die solche Einzelfallanträge prüft. Dafür braucht man aber eine Stellungnahme eines Arztes, der den Fall erläutern und eine Priorisierung vorschlagen muss. Mal schauen, ob wir einen Arzt finden, der sich im Moment die Bürokratie antut ....
ich finde es auch klasse und freue mich sehr über diese Entscheidung Aber allein dieser Thread zeigt ja schon wieder hervorragend, warum wir in Deutschland nicht weiter kommen. Einfach alles kaputt reden, statt einfach mal machen.
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Zwischen Meinungen und dem Tod reden von Ideen gibt es einen Unterschied
Da hast du recht. Mir geht das gerade auch auf den Wecker. Testen und gut iss. Wer das nicht will, soll sein Kind zu Hause lassen und nicht rumjammern.
Huhuu, da die Tests ja verpflichtend sind, sich manche aber wünschen, ihr Kind daheim zu lassen: dann unterschreibt doch einfach den Schrieb nicht - und ihr könnt euer Kind daheim lassen. Das ist doch wirklich kein Problem ?? Arbeitsblätter an der Schule abholen, nachfragen welche Buchseiten bearbeitet werden müssen - und los gehts, könnt ihr daheim das Kind alleine arbeiten lassen oder assistieren. Wir mussten das seit Dezember so machen - und mir reicht es ! Da ist das bisschen Test und "Gefahr dass ein infektiöser durch die Lappen geht und mein Kind etc. ansteckt" wirklich ein Witz dagegen... Lg, Lore
Wo sonst als in den Schulen testet man mehrere Leute, die gleichzeitig die Maske abnehmen (und an einigen Schulen vorher auch noch gleichzeitig kräftig schnäuzen) gleichzeitig in einem Raum ohne entsprechende Luftfilteranlage, teils ohne dass Desinfektionsmittel vorhanden ist? Wohl nirgends. Weil das nämlich die Hygienevorgaben für Tests nicht erlauben. Aber an den Schulen ist es Pflicht. Solange keine sichere Testumgebung für alle Kinder gewährleistet ist, ist die Testpflicht für mich fahrlässige Gesundheitsgefährdung.
Da bin ich auch gespannt, was die Schulleiter sich ausdenken...
Dann testen eben nicht alle gleichzeitig, die Möglichkeit, dass Schulärzte, medizinisch versierte Eltern mitwirken oder man nach einem Jahr Pandemie vielleicht doch in Desinfektionsmittel investiert, ist schon seit Wochen denkunmöglich. Kinder haben auch ohne Schulunterricht soziale Kontakte, nur eben ungetestet. (Auch in den Teststraßen schnäuzt man vor dem tiefen Nasenabstrich, tausende Menschen täglich).
Schön wär’s. In den meisten Bundesländern kann man sein Kind aber nicht zuhause lassen.
Dann schon.
Wann?
Wenn die Eltern den Test verweigern ist das Kind im Homeschooling. Ob das insgesamt vor Gericht durchgeht, ist die andere Sache, aber bis die sich entschieden haben...
Hier zieht kein Schüler die komplette Maske runter. Die Maske wird kurz unter die Nase gezogen, Stäbchen rein, 10x drehen, Stäbchen raus, Maske hoch. Die Maske befindet sich ein paar Sekunden lediglich unter der Nase. Wenn das so dramatisch wäre, müsste im Testzentrum jeder Raum nach jedem Test gelüftet werden, denn dort kommen Personen im Minutentakt rein und ziehen die Maske komplett runter,nach dem Abstrich im Hals wird dort auch oft noch gewürgt und gehustet. Ich finde das auch totrederei. Es wird immer gebrüllt es gibt keinen Plan und keine Strategien, aber alles was kommt wird Totdiskutiert.
Ich spreche nicht über den Ablauf von Tests, wie er möglich wäre, wenn man alles sinnvoll plant und durchführt, sondern darüber, wie die Tests aller Wahrscheinlichkeit nach an unserer Schule ablaufen werden bzw. an mehreren Schulen bereits vor Ostern abliefen. Die Ideen klingen alle ganz, nett, sie sind aber nur durchführbar, wenn die Schule mitspielt. Das tut sie aber nicht. Ich würde der Schule schon Desinfektionsmittel spendieren, aber dafür muss man erst einmal mitbekommen, dass es aus ist. Das habe ich nach zwei Wochen ohne so nebenbei von meiner Tochter erfahren. Eltern durften hier schon vor Corona die Schule nur im Ausnahmefall betreten, die Schule würde, solange sie nicht dazu gezwungen wird, wohl nie Eltern beim Testen mitwirken lassen. Zum Schnäuzen in den Teststraßen: Ich denke, es ist ein Unterschied, ob in einer großen Halle fünf Minuten vor mir jemand geschnäuzt hat, oder ob mir der Hintermann im Klassenzimmer aus 1 Meter Entfernung in dne Nacken schnäuzt.
Wenn das verbindlich so durchgeführt werden MUSS, wie du schreibst, finde ich es ok. So ist es aber leider nicht. Es gibt wohl kaum genauere Vorgaben zu den Rahmenbedingungen und so macht halt jede Schule daraus etwas anderes, auf das die Eltern keinen Einfluss haben. So wie es von zwei Schulen, zu denen ich nähere Beziehungen habe, aus der Zeit vor Ostern mitbekommen habe, nämlich Tests mit vorherigem Schnäuzen ohne Maske, ist es eben nicht ok. Das hat nichts mit Totreden zu tun. Wenn man möchte, dass es überall sinnvoll abläuft, muss man eben zu der Testpflicht auch die entsprechenden Vorgaben für die Schulen machen und nicht einfach nur darauf zu vertrauen, dass die das schon richtig machen. Das macht eben ein Teil nicht.
Von welchem Bundesland sprichst du denn?
Das ist doch eigentlich egal. Wenn Testpflicht herrscht, die Eltern oder das Kind den Test aber verweigern, bleibt das Kind daheim. Ohne Online-Unterricht und ohne Unterstützung durch die Lehrkräfte. So wurde es hier (in Bayern) von unseren Schulen angekündigt. Der Test ist verpflichtend für die Teilnahme am Präsenzunterricht. Wie will man jemanden zwingen, den Test an sich selbst durchzuführen? Wer es nicht freiwillig mitmacht, muss heim gehen oder abgeholt werden. Ich bin gespannt, was sie sich bzgl. Leistungsnachweisen einfallen lassen. Hier gab es seit Dezember nur mündliche Noten. Sie sind gerade nicht mal bei einem Viertel der vorgeschriebenen Nachweise. Ein Fach wurde bei meiner Tochter gar nicht bewertet, weil sie bei der einzigen Ex nicht da war (wegen Wartezeit nach einem PCR-Test). Wenn da ein Schüler gar nicht mehr zur Schule geht/gehen darf, weil er den Test verweigert, das wird interessant.
Das klingt erstmal logisch. Hoffentlich wird das dann bundesweit auch so entschieden.
Hier in HH auch. 2x pro Woche wird verpflichtend getestet. Ich begrüße es total. LG K
hier auch Hamburg, nur das meine Mädels Jahrgänge besuchen, die sowieso seit Dez. keinen Unterricht in der Schule hatten. Das Testen finde ich aber richtig. LG
und wir (Berlin) wissen noch gar nichts. Ich sehe meinen Sohn eigentlich auch in diesem Schuljahr gar nicht mehr in der Schule. Eigentlich isses auch Wurst. Seine MSA-Prüfung hat er abgelegt und bestanden. Im Mai muss noch eine Pflicht-Deutscharbeit geschrieben werden, dann ist erstmal Schluss. Eine Testpflicht finde ich ebenfalls in Ordnung, allerdings kann - wie im Fall einer Freundin von mir - da auch an der Schule mal schnell das Chaos ausbrechen :) Sohn hat Selbsttest in der Schule gemacht. Ohne Symptome - positiv. Übrigens als einziges von 4 Familienmitgliedern. Seine Klasse wie Nachbarklasse sofort nach Hause und in Quarantäne geschickt. Da war die Party groß (negativ wie positiv) - weil hier natürlich auch die Stimmen laut wurden, wie man ein positiv getestetes Kind in die Schule schicken kann. Nun ja, weil es symptomfrei ist? Oder weil man diese Tests nur vor Zeugen machen soll, um Schindluder zu vermeiden? Wie man es macht, macht man es falsch.
Muss mich zwar nicht mehr tangieren, ich finde aber eine Testpflicht nicht gut. Der Großteil der Eltern die ich kenne, wünscht das nicht.
und nachher stellt sich heraus das der positiv ist ![]()
Ich finde diese Tests im Klassenzimmer total bescheuert. Da waren die Kids dann schon im Bus oder sonst wo unterwegs, sitzen mit den Mitschülern im Klassenzimmer usw. Und werden dann erst getestet. Wenn dann müsste zumindest vor dem betreten der Schule getestet werden. Alles andere macht für mich keinen Sinn. Und im Klassenzimmer, gemeinsam mit den Mitschülern die Tests zu machen und dann vor allen anderen zu erfahren das man positiv ist geht gar net. In großen betrieben würde das so nie passieren - schon allein aus Datenschutzgründen. Bei den Kids ist es egal
echt irre, über was man sich alles Gedanken machen kann...…
mein Kind darf selbst entscheiden.
hier ein spannender Bericht zum Modellprojekt Tübingen. https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/coronavirus-modellprojekt-tuebingen-1.5256935 Ich wiederhole: Schulen zu, statt sinnlos herum zu testen und der Naivität der Sorglosigkeit Raum zu geben.
Besonders lesenswert übrigens die Passage, in der die das Modell begleitenden Wissenschaftler zu Wort kommen. Und wieso "Sorglosigkeit"? Ich glaube so langsam, Du senfst rum, ohne einen blassen Schimmer zu haben, wovon Du sprichst ... Es ist ja nun nicht so, dass nur wegen des Tests alle Regeln wegfallen. In Tübingen ist trotzdem Maskenpflicht und Abstandhalten geboten. In den Kinos darf nicht gegessen, getrunken werden. In die Läden darf nur die vorgegebene Anzahl an Besuchern. Und auch in den Schulen ist ja weiterhin Maskenpflicht, Kohortentrennung, versetzter Unterrichtsbeginn, wo möglich Abstand etc.
So ist es natürlich ganz spannend sich auszutauschen wenn einem der Gegenüber „Rumsenferei“ unterstellt. Es geht hier weder um Masken, Abstand und Hygiene .... sondern um das Ergebnis, dass ein bisschen testen und sich dann ins Getümmel stürzen keinen Einfluss auf das Inzidenzgeschehen hat.
Um was soll es denn sonst gehen, wenn Du von "Sorglosigkeit" aufgrund der Tests sprichst? Niemand, auch nicht beim Tübinger Modell, ist "sorglos". Und ja, es hat nicht unbedingt einen positiven Einfluss auf die Inzidenzen, es hat aber auch keinen signifikanten NEGATIVEN Einfluss. Und das, obwohl alleine durch die Testerei für das Tagesticket wöchentlich ca. 30 Infizierte Einwohner des Kreises "herausgefischt" werden, die sonst wahrscheinlich nicht als solche erkannt worden wären, da wahrscheinlich symptomlos. DAS, also pro Woche 30 Infizierte plus, hat, insbesondere bei einem Kreis mit einer Einwohnerzahl wie Tübingen, eine Auswirkung auf die Inzidenzzahlen. Wenn ohne Tübinger Modell im Kreis Tübingen in einer Woche 210 positiv Getestete (so viele wären es in etwa) ermittelt werden, wäre die Inzidenz bei ca. 91, sind es - mit Tübinger Modell - 240, liegt die Inzidenz schon bei ca. 104. Dazu kommt, dass im Kreis Tübingen auch schon recht viel an Schulen und in Betrieben schnellgetestet wird. Da werden sicher auch noch einige Symptomlose hinzukommen, die anderswo einfach gar nicht in die Inzidenzzahlen einfließen, aber u.U. ihre Viren munter verteilen.
... man daraus schließen könnte, dass Du an Austausch und Dialog interessiert bist. Schon allein Dein Betreff ... "Augenwischerei" und batsch ...
Ist dir klar dass man in England 140.000£ für die Testerei zahlt um EINEN positiven Schüler zu finden?? Für so einen Scheiß ist Geld da, aber um Lüftungsanlagen zu installieren nicht. Aber gut, Herr Sauter muss ja nun auch liefern, nicht wahr?!
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