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Mitarbeiter ist in inländisches Risikogebiet gefahren

Thema: Mitarbeiter ist in inländisches Risikogebiet gefahren

Wie verhält sich das aktuell? Quarantäne und Co nur bei ausländischen Risikogebieten? Wir würden ihn gerne zu Hause lassen, wollen diese dummheit aber nicht finanzieren. Die Quittung folgt eh Ende des Jahres, er hat einen Jahresvertrag. Hatte, ab dem Zeitpunkt.

von Meyla am 23.10.2020, 10:22



Antwort auf Beitrag von Meyla

Nur weil er in einem Risikogebiet war, heißt es nicht, dass er infiziert ist. Ich wohne mittlerweile in einem. Bei meinem Arbeitgeber ist klar geregelt, dass man weiter zur Arbeit kann, wenn man nur kurzfristig im Risikogebiet war. Er hat ja auch nichts Verbotenes gemacht, auch wenn es vielleicht wirklich nicht sehr clever war.

von Finale am 23.10.2020, 10:26



Antwort auf Beitrag von Meyla

habt Ihr eurem Mitarbeiter das schriftlich als Betriebs-Anweisung verboten? Oder bei einer Belehrung, die man als "anwesend" unterzeichnet hat? Wenn nein, dann müsst Ihr bezahlen, wenn ihr ihn in eigene Quarantäne schickt. Bei Dir möchte ich nicht angestellt sein.

von Caot am 23.10.2020, 10:27



Antwort auf Beitrag von Caot

Ich auch nicht. Ob sie ihre Mitarbeiterin auch bezahlt zu Hause lassen, falls die Region des Arbeitsplatzes zum Risikogebiet wird, aber der Wohnort keiner mehr ist? Neeee, denn dann sieht die Welt ja ganz anders aus

von DanniL am 23.10.2020, 10:50



Antwort auf Beitrag von Meyla

Kommt das nicht wieder aufs BL an? Bzw. die Kosten des Test werden dann unterschiedlich gehandhabt. Ich versteh schon, das man das nicht so toll findet - aber genau so etwas finde ich unmögliche Ausmaße. Einem MA zu kündigen weil er etwas tut, was er offiziell auch darf. Er darf in ein RG fahren - muss sich aber eben evt. testen lassen oder in Quarantäne und der AG wird deswegen seinen Vertrag nicht verlängern? Mhhh... ich bin gespannt, wann der 1. MA deswegen vor dem Arbeitsgereicht steht und hoffentlich Recht bekommt.

von cube am 23.10.2020, 10:28



Antwort auf Beitrag von cube

Es wird nicht mehr lange dauern und wir wohnen alle im Risikogebiet. Mein Mann pendelt jeden Tag da hinein und hinaus. Bei uns fehlen nur noch 0,5%. Ich glaube, ich kündige meinem Mann! Sofort!

von Caot am 23.10.2020, 10:35



Antwort auf Beitrag von Caot

Ich arbeite auch in einem Risikogebiet. Mein Mann wollte mir auch schon Beherbungsverbot geben

von DanniL am 23.10.2020, 10:53



Antwort auf Beitrag von cube

Das ist doch der Sinn eines befristeten Vertrages, dass man das Beschäftigungsverhältnis nach Ablauf der Zeit problemlos auflösen kann.

von Petra28 am 23.10.2020, 10:59



Antwort auf Beitrag von Petra28

….sei denn sie wirft ihn vorher raus. Traurig, traurig. Da hat Meyla wohl nur drauf gewartet. Hoffentlich schafft sie es noch rechtzeitig einen Mitarbeiter aus keinem Risikogebiet einzustellen. Aber halt, was macht sie, wenn der neue MA 14 Tage später in einem solchen Gebiet wohnt? Auch raus schmeißen?

von Caot am 23.10.2020, 11:02



Antwort auf Beitrag von Petra28

das der Vertrag verlängert worden wäre und ihm nur deswegen jetzt die Verlängerung verweigert wird, sähe das anders aus. Aber mir geht es mehr um das Grundsätzliche - sind wir jetzt soweit, dass Mitarbeiter entlassen werden/Verträge nicht verlängert werden weil man etwas durchaus erlaubtes tut in seiner FREIZEIT? Das überhaupt so eine Einstellung herrscht ist genau das, was mir mehr Bauchschmerzen bereitet als das Virus selbst.

von cube am 23.10.2020, 11:05



Antwort auf Beitrag von cube

Ich bin bei dir bei der Kündigung von Mitarbeitern. Bei der Nichtverlängerung von befristeten Verträgen nicht, weil es hierfür gar keinen Grund braucht. Der Arbeitgeber macht hier, was der Gesetzgeber ihm erlaubt.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:09



Antwort auf Beitrag von Petra28

Nicht etwa, du machts schlechte Arbeit oder du kommst immer zu spät oder du machst alles falsch …. nein, der MA war in einem innerdeutschen Risikogebiet! Da muss man schon tief sinken als Mensch um das damit zu begründen! Mich schüttelts!

von Caot am 23.10.2020, 11:12



Antwort auf Beitrag von Petra28

Ja, vermutlich wird es leider dennoch - auch mit Beweisen für die zugesagte Verlängerung - so sein. Wie gesagt: diese Auswüchse überhaupt ... schlimm. Da gruselt es mich, wenn sowas gesellschaftliche Akzeptanz findet/finden würde.

von cube am 23.10.2020, 11:17



Antwort auf Beitrag von Caot

Der Arbeitgeber darf jetzt nicht befristete Verträge auslaufen lassen?

von Petra28 am 23.10.2020, 11:18



Antwort auf Beitrag von cube

Oder ist es nicht erlaubt, befristete Verträge auslaufen zu lassen?

von Petra28 am 23.10.2020, 11:20



Antwort auf Beitrag von Petra28

Was willst du jetzt? Klar darf sie auslaufen lassen. Im besten Fall hat sie das vorher so kommuniziert. Vielleicht war es klar - ein MA in Elternzeit. Kündigung weil "im Risikogebiet?" Was soll das Petra28?! Das findest Du toll? Meyla wartet doch nur darauf - entnehme ich ihrem Kontext. Wie dumm, dass sie vorher nun nicht kündigen kann. Aber logisch - war ja nur befristet. Arschtritt und schwupp ist der MA weg. Weil: hab ihn auf WhatsApp verfolgt. Was braucht es um so tief zu sinken?

von Caot am 23.10.2020, 11:24



Antwort auf Beitrag von Petra28

Lies doch bitte noch mal genau, was ich schrieb - dann kannst du dir diese Frage selbst beantworten.

von cube am 23.10.2020, 11:26



Antwort auf Beitrag von Caot

dass man doch bitte tun und lassen kann, was erlaubt ist. Dass niemand anders darüber urteilen soll. Und jetzt wird Meyla dafür angegriffen, dass sie einen Vertrag nicht verlängern will? Von Kündigung sprach sie ja nicht. Sie wird das tun, was erlaubt ist. Ich bin übrigens der Meinung, dass man nicht immer alles tun soll, was erlaubt ist. Aber mit dieser Meinung war ich hier immer die Spielverderberin.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:35



Antwort auf Beitrag von Caot

meyla schrieb, der ma würde die Quittung dafür bekommen. das suggeriert eindeutig, dass der vertrag nicht verlängert wird. des weiteren suggeriert sie, sie wäre die Chefin, ich trau mich fast wetten, es ist die Firma ihres freundes und sie hat maximal Fachwissen. (aber: gegen meyla darf man ja nichts sagen, sonst kommt der feuerschwanz wieder angerannt und beschimpft mich)

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 11:44



Antwort auf Beitrag von Petra28

...wichtig ist immer der Kontext in dem etwas steht. Hier steht das Ganze in einem erbärmlichen Kontext. Es geht hier überhaupt nicht darum ob man alles machen darf was man darf. Davon mal ab: der MA hat nichts Verbotenes getan. Mein Mann fährt täglich in ein Risikogebiet. Meine Teenager werden morgen in einem Risikogebiet shoppen gehen. Ich wohne hier umzingelt von Risikogebieten. Hier in unserem Örtchen fehlen noch 0,5%. Was ein "Risikogebiet" ist bestimmt das RKI. Nur weil wir im Sprachgebrauch das Wort als Definition auch für unsere Wohngebiete benutzen bedeutet das noch lange nicht, dass es nicht erlaubt ist von Stadt A nach Stadt B zu fahren. Ich mach das täglich um zum Bäcker zu gehen. Wie tief sinkt man als AG, wenn man seinen MA kündigt oder etwas auslaufen lässt, weil dieser in einem "Risikogebiet" war. Tiefer geht das Ganze nicht mehr.

von Caot am 23.10.2020, 11:45



Antwort auf diesen Beitrag

Ich bin da voll bei Dir! Der MA wird gefeuert (wie gut dass der Vertrag eh ausläuft) weil er im "Risikogebiet" war. Und dafür finden sich auch noch Klatscher! Wo leben wir?

von Caot am 23.10.2020, 11:48



Antwort auf Beitrag von Caot

Er wird nicht gefeuert. Sein Vertrag läuft aus. Das ist doch etwas ganz anderes.

von Johanna3 am 23.10.2020, 11:54



Antwort auf Beitrag von Caot

da gibt es einen Zusammenhang: Entweder sind wir eine Gesellschaft, in der wir zusammenhalten und eben nicht immer alles ausreizen, was geht oder eben nicht. Und wenn ich in den letzten Wochen immer wieder lese, dass man dies oder jenes tut, was nicht förderlich während einer Pandemie ist, aber noch erlaubt, dann haben wir wohl eher die letztere Gesellschaft.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:56



Antwort auf Beitrag von Caot

Wo siehst du Klatscher?

von Petra28 am 23.10.2020, 11:59



Antwort auf Beitrag von Johanna3

Wegen dem Zusammenhang.

von Caot am 23.10.2020, 11:59



Antwort auf Beitrag von Caot

Sowas ist eben inzwischen egal. Erschreckend. Würde es aber um den eigenen Job gehen, sähe das bestimmt ganz anders aus und da würde garantiert sehr vehement auf den Zusammenhang hingewiesen

von cube am 23.10.2020, 12:00



Antwort auf Beitrag von Petra28

Und das ist erst der Anfang. Neid, Missgunst und Vertrauen wird wegen Corona noch zunehmen. Die Gesellschaft wird sich immer mehr spalten.

von Himbeere2008 am 23.10.2020, 12:00



Antwort auf Beitrag von Petra28

Du klatschst zwar nicht wirklich - findest es aber dennoch ok. Da magst du rein rechtlich Recht haben - es ist eben ein befristeter Vertrag - aber der bereits erwähnte Zusammenhang gibt der Nicht-Verlängerung einen sehr sauern Beigeschmack. Darum geht es doch gerade.

von cube am 23.10.2020, 12:02



Antwort auf Beitrag von Petra28

der arme tropf war in einem risikogebiet und hat da ein Selfie gemacht. DAS ist jetzt schon solidaritätsverletzend??? und gehört nach Möglichkeit bestraft??? und jetzt schreib nicht: wo steht "bestraft"! also ehrlich (und auch frech), bist du sicher, du hast genug Sauerstoff unter deiner Maske?

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:03



Antwort auf Beitrag von cube

Ich bewerte es einfach nicht, das ist alles. Ich bewerte es auch nicht mehr, wenn hier bei nicht-pandemiegerechtem Verhalten auf persönliche Freiheit gepocht wird. Dann ist das jetzt halt auch Meylas persönliche Freiheit.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:08



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Darf jetzt doch nicht jeder seine persönliche Freiheit so ausschöpfen, wie er oder sie es möchte? Interessant.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:12



Antwort auf Beitrag von Caot

In der Zombie-Apokalypse...

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:12



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Die kommt erst noch.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:13



Antwort auf Beitrag von Petra28

Ne, die ist schon längst da, die Zombies wüten in uns allen. Demokratie, Menschlichkeit, Zusammenhalt, Wohlwollen und Zugewandtheit hat schon sehr gelitten, bald geht auch die Liebe dahin. Es bleiben Angst, Ha, der Wetterbericht und die Schuldgefühle, die uns traumatisieren. Schuld, Verwandte besuchen zu wollen, Schuld in den Urlaub zu fahren, Schuld in den Nachbarlandkreis zu fahren, Schuld im Risikogebiet zu leben, Schuld, den Sterben nicht beistehen zu können, Schuld und Angst und Hass. Wenn wir so weiter machen, wird der Virus siegen und es ist nicht Covid-19, es sind die Dämonen in uns.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:20



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Bei Dämonen bin ich raus, Esoterik ist nicht so meins.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:25



Antwort auf Beitrag von Petra28

Schade, das Du die Symbolik nicht verstehen möchtest.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:28



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Da braucht es keine Symbolik, der Zusammenhalt war doch schon vorher nicht da. Nur jetzt fällt es auf.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:32



Antwort auf Beitrag von Petra28

? du meinst, kann meyla den mann rauskomplementieren? sie selbst wahrscheinlich nicht, denn sie ist nur die lg des Firmeninhabers. dieser kann dann bedingt seine persönliche Freiheit ausschöpfen und ihn rauswerfen, dagegen kann der Mitarbeiter bedingt klagen. oder er kann sich einen neuen Job suchen. bei normalen ag´s. das ist nichts neues. oder?

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:42



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Also ich kenne die persönlichen Verhältnisse von ja Meyla nicht. Allgemein gesprochen kann jeder AG seine diesbezügliche Freiheit ausschöpfen, klagen wird nichts bringen bei einem befristeten Vertrag. Generell wäre es mir aber lieber, wenn nicht jeder seine persönlichen Freiheit ausschöpfen würde. Rede ich hier seit Wochen, Monaten, bin dann aber immer die Spaßbremse. Jetzt bewerte ich das einfach nicht mehr.

von Petra28 am 23.10.2020, 12:50



Antwort auf Beitrag von Petra28

ich kann jetzt nicht folgen wie du vom geschilderten fall zu persönlichen Freiheit und der spaßbremse inkl Bewertung kommst. was möchtest du vermitteln? dass sich jeder zuhause einigelt und wirklich nur noch notwendige gänge macht? oder dass nach gusto gehired oder gefired werden kann? was läuft dir denn quer grad?

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:58



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Ich wollte sagen: Wenn man argumentiert mit "ich mache das, was erlaubt ist", dann gilt das natürlich auch mal zu Ungunsten von einem selbst. Ich hatte auf mehr Vernunft gehofft, rechne jetzt aber mit einem Lockdown, wo dann wirklich jeder nur noch notwendige Gänge machen darf.

von Petra28 am 23.10.2020, 13:06



Antwort auf Beitrag von Petra28

gut, jetzt verstehe ich besser! in diesem fall wäre dann aber schon noch zu prüfen, ob es erlaubt wäre, jemand schrieb es, wenn die Verlängerung avisiert war zb. könnte ja theoretisch auch sein, dass sich der ag es gar nicht leisten kann, den ma zu verlieren, weil alle anderen ausfallen zb dann kröche er zu kreuze.... ja, kann sein, dass es einen echten Lockdown gibt, aber davor war ich wenigstens noch einmal auf was danach ist inschallah, ich kann es nicht ändern.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 13:29



Antwort auf Beitrag von Caot

Und? Es ist erlaubt einen Vertrag ohne die Angabe von Gründen nicht zu verlängern.

von Johanna3 am 23.10.2020, 14:43



Antwort auf Beitrag von cube

Von wem? Und warum? Es ist juristisch zulässig. Und unabhängig davon, wen es betrifft.

von Johanna3 am 23.10.2020, 14:45



Antwort auf Beitrag von Petra28

So sieht es aus. Der AN macht das was er darf. Der AG macht das was er darf. Beide zeigen wie dumm sie sind. Gleicht sich dann perfekt aus.

von Felica am 23.10.2020, 17:38



Antwort auf diesen Beitrag

Der Feuerschwanz kam damals angerannt, weil du in Hexenmanier während einer Diskussion Meyla ausbremsen wolltest, indem du auf ihre Situation verwiesen hast, in der gerade Lebensgefahr für ihr ungeborenes Kind bestand. Richtig abscheulich. Du stellst hier so eine ekelhafte Person dar mit dem, was du schreibst, unglaublich. Ich lache übrigens richtig darüber, dass ich dich so zu beschäftigen scheine, dass du permanent meine Beiträge, die nichts mit dir zu tun haben, kommentieren oder mich erwähnen musst, obwohl ich im Thread noch gar nicht aktiv war. Husch, mach dir einen schönen Abend mit der Bild, mit verbitterten Lästereien über die bösen Männer und mit Corona-Verschwörungsgeschwurbel.

von Feuerschweifin am 23.10.2020, 22:05



Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

Mein Beitrag gilt kravallie.

von Feuerschweifin am 23.10.2020, 22:06



Antwort auf Beitrag von Feuerschweifin

na immerhin liest du meinen abscheulichen sermon, von dem du maximal die hälfte begreifst. es hatte mir seinerzeit übrigens fast leid getan, dass ich zu hart mit der armen meyla ins gericht gegangen bin, doch nach und nach konnte ich feststellen, dass das mit dem baby nur ein riesendrama mehr in meyla's leben war. du hast auch scheinbar die ganzen vordramen nicht mitbekommen. ich freue mich aber, dass das kind noch weiter brütet. und auch jetzt beweist sie nicht gerade empathie und diplomatie, aber du bist sicher auch ein klatscher, wie caot so schön schrieb. aber bestimmt musst du um deine existenz nicht fürchten, wie der angestellte von meylas freund, deiner verdient ja nicht ganz so schlecht..... husch, pfleg ihn, damit er dir nicht abhanden kommt!

Mitglied inaktiv - 24.10.2020, 08:50



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wir wohnen im inländischen Hotspot (aktuelle Inzidenz bei fast 90). Wir gehen arbeiten, die Kinder gehen in die Schule und treffen sogar ihre Schulfreunde. Ist es verboten, im Inland in Städte und Kreise mit hoher Inzidenz zu fahren? War der Mitarbeiter dort zu einer Massenparty? Hat er seine kranken Eltern besucht? War er in einer einsamen Ferienwohnung zum vor 2 Jahren gebuchten Urlaub?

von Philo am 23.10.2020, 10:30



Antwort auf Beitrag von Meyla

Das kann schneller gehen, als man denkt, dass hier alles Risikogebiete sind. Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit, infiziert zu sein, doch sehr stark von der Anzahl von Personen zusammenhängt, mit der man zusammenkommt. etwas überspitzt, aber wenn Mitarbeiter X zuhause (ohne risikogebiet) in die Kneipe geht, ist das wahrscheinlcih gefährlicher, als wenn Mitarbeiter Y im Risikogebiet seine Mutter besucht.

von zweizwerge am 23.10.2020, 10:31



Antwort auf Beitrag von zweizwerge

Völlig richtig. Dennoch müssen wir aus haftungstechnischen Gründen anders agieren, als eine Privatperson, die nur sich und ihr Umfeld gefährdet. Wir wussten bis heute nicht, dass er weg gefahren ist. Geht uns ja nichts an. Aber bei WhatsApp tauchte nun ein Statusmeldungen auf.... ein selfie, aus einem ausgewiesenen Risikogebiet. Wir sind derzeit keins.... also leben und arbeiten in keinem.

von Meyla am 23.10.2020, 10:39



Antwort auf Beitrag von Meyla

Das ist natürlich ein super Gund für eine Kündigung. Ich hab auch schonmal zwei Wochen später ein Urlaubsfoto hochgeladen. Geht und ja nichts an; genau. Redet doch wenigstens mal mit ihm.

von zweizwerge am 23.10.2020, 11:38



Antwort auf Beitrag von zweizwerge

Natürlich reden wir mit ihm. Aber unsere Haltung haben wir zu Beginn von Corona besprochen und er war einverstanden. Hätten wir durch die Aktion kein hafzungstechnisches Problem, wäre das auch komplett egal! Jeder kommuniziert alles offen. Aber da wie erwähnt auch heime und co zu unseren Kunden gehören, müssen wir die Sicherheit der Kunden so gut es geht Gewährleisten. Für einen MA in Haftung treten, der sich nicht an Absprachen hält, sollen wir allerdings nicht. Und das wusste er vorher, nicjt erst jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aktuell muss jeder MA, der privat ein Risiko eingeht, auch beruflich dafür einstehen. Das gilt ja nun nicht nur für uns. Die 2 Wochen Quarantäne auf eigene Kosten, Tests etc wurden ja nun von der Regierung erlassen und nicht von uns. Keiner von euch möchte auf ein paar zehntausend Euro sitzen bleiben, wenn es sich umgehen lässt. Auf uns kann das aber nun mal zu kommen, wenn wir wissentlich eine Person aus einem Risikogebiet in die Unternehmen schicken. Von einem MA, der ein Verhalten an den Tag legt, das uns haftungstechnisch in so eine Situation bringt und sich nixht an Absprachen hält, versucht man sich natürlich zu trennen. Und da er einen Jahresvertrag hat (was im ersten Jahr in dieser Branche wohl normal ist) haben wir die Möglichkeit. Und ja, wir nutzen sie. Wir hätten nur gerne die nötige Quarantäne nicht bezahlen müssen. Es ist schließlich nicht unsere Schuld, das diese Situation aufgekommen ist, sondern seine eigene.

von Meyla am 23.10.2020, 14:28



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ihr könnt ihn nur freistellen und weiterzahlen.

von Petra28 am 23.10.2020, 14:36



Antwort auf Beitrag von Petra28

Ist auch unsere Befürchtung. Werden wir natürlich machen. Aber die Konsequenzen trägt er dennoch. Ist schade. Eingearbeitete Mitarbeiter aufgeben zu müssen tut weh und wird wieder viel Mühe kosten. Aber sich wissentlich 2 Wochen Extraurlaub besorgen geht einfach nicht. Wäre uns tatsächlich lieber gewesen, wir hätten das einfach nicht erfahren.

von Meyla am 23.10.2020, 14:53



Antwort auf Beitrag von Meyla

Es spricht ja ganz allgemein für eine gewisse Sorglosigkeit, wenn man a) in ein Risikogebiet fährt und b) dann das noch ins Internet kommuniziert, obwohl man weiß, dass es mit dem AG anders besprochen ist und man selber befristet beschäftigt ist.

von Petra28 am 23.10.2020, 15:01



Antwort auf Beitrag von Meyla

Sorry, aber ich komm da nicht mehr mit. Wo gibt es bitte eine 2 wöchige Quarantäne auf eigene Kosten und Tests, wenn man aus einem inländischen Risikogebiet kommt?? Wie kommt ihr darauf, dass ihr für irgendetwas haftet?? Was glaubst du denn, wie die Altenheime es machen, wenn ihre Mitarbeiter in einem Risikogebiet wohnen? Ich würde euch dringend empfehlen euer Hirn einzuschalten.

von Shanalou am 23.10.2020, 16:35



Antwort auf Beitrag von Shanalou

Gebranntes kind kann nur verbal unter der Gürtellinie antworten? Hatten wir da mal Berührungspunkte? Es ist firmenintern besprochen. Den Kunden muss man aktuell Sicherheit zusagen können. Und das geht nun nixht mehr. Er kann also nicht in den außendienst, innen braucht ihn keiner, Quarantänezeit sollte bei solcher urlaubsplanung mit eingeplant und beantragt werden. Nicht passiert. Wir haben dafür einen vollen Terminplan und einen MA, der zwar Anspruch auf Geld hat, aber nicht zu gebrauchen ist. Wir wollen keine Risikoperson im Haus und den Kunden ist er nicht zuzumuten. Wenn du das nixht verstehen kannst oder willst, ist dad dein Problem. Es ändert an unserer Haltung nichts. Wir übrigen planen schließlich auxh alle nach obigen Vorgaben.

von Meyla am 23.10.2020, 20:53



Antwort auf Beitrag von Meyla

Er ist keine Risikoperson, aber das scheint ihr nicht zu verstehen. Wie handhabt ihr das dann mit der Sicherheit, wenn ihr selbst Risikogebiet werdet? Die Wahrscheinlichkeit ist ja schon sehr groß. Würde mich wirklich interessieren!

von Shanalou am 23.10.2020, 21:39



Antwort auf Beitrag von Meyla

Es könnte auch ein altes Foto sein...viele meiner Kontakte posten aktuell ihre Reminieszenzen aus der unbeschwerteren Zeit...ich dachte dann auch erst, wieso sind die jetzt auf Mallorca, in den USA oder gar China...bevor man sich aufregt, sollte man da erst mal nachfragen.

von oktopus am 24.10.2020, 12:01



Antwort auf Beitrag von Shanalou

Dann bekommen wir auch neue Empfehlungen, mit denen wir arbeiten können. So wie jede andere Branche auch..... Wir arbeiten und agieren nsch dem jetzt-zustand. Mehr kann aktuell kein Mensch machen und der ist wie mehrfach erwähnt. Ob er zu einer Risikogruppe zählt habe ich hier nicht erwähnt und werde ich auch nicht. Das ist für die aktuelle Situation nicht relevant.

von Meyla am 24.10.2020, 13:16



Antwort auf Beitrag von oktopus

Nein es ist nicht alt. Außer es sind die letzten Jahre schon zig Menschen mit masken im Hintergrund auf Urlaubsbildern herum gerannt.

von Meyla am 24.10.2020, 13:17



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wir fahren in Kundenhaushalte und Pflegeeinrichtungen. Es geht hier nicht um unsere privaten Befindlichkeiten. Nur für eine kurze Erklärung.... unser Klientel ist zum Teil nun einmal Hochrisiko und die Leute MÜSSEN die MA rein lassen, sonst sind wir verpflichtet mit Polizei und schlüsselfienst anzurücken. Also das dürfen einige gerne doof finden, aber betrachtet das mal bitte das Sicht der gefährdeten Personen....

von Meyla am 23.10.2020, 10:36



Antwort auf Beitrag von Meyla

dann müsst ihr das untersagen und ob DAS möglich ist, wage ich zu bezweifeln.... gsd findet man in dem Bereich schnell wieder einen Job.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 10:39



Antwort auf diesen Beitrag

Mein Mann und die Angestellten sind keine pfleger. Und nein, in deren Branche braucht man lange um was zu finden, der Markt ist gut gefüllt mit anderen Kandidaten.

von Meyla am 23.10.2020, 10:40



Antwort auf Beitrag von Meyla

hast du jetzt doch geheiratet? aber wenn er kein pfleger ist, dann ist er ja vll nicht "am mann" und potentiell nicht so gefährlich?

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 10:49



Antwort auf Beitrag von Meyla

Habt Ihr ihn aufgeklärt, dass bei Euch andere Vorschriften gelten und er nicht in einer innerdeutsches Risikogebiet fahren darf? Na?! Ich hoffe der Mitarbeiter verklagt euch! Ich würde es tun!

von Caot am 23.10.2020, 10:58



Antwort auf Beitrag von Caot

Bei einem befristeten Vertrag? Hat man da einen Anspruch auf Verlängerung? Dann bräuchte man ja gar keine befristeten Verträge mehr.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:01



Antwort auf Beitrag von Petra28

….

von Caot am 23.10.2020, 11:03



Antwort auf Beitrag von Caot

Von vorher kündigen lese ich da aber nichts.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:06



Antwort auf Beitrag von Petra28

...vielleicht hat sie ihm schon gesagt, wird verlängert? Und nimmt jetzt als Argument "warst im innerdeutschen Risikogebiet" um es dann doch nicht zu verlängern.

von Caot am 23.10.2020, 11:08



Antwort auf Beitrag von Caot

Dann wäre es was anderes, vermutlich, ohne die genaue Rechtslage zu kennen. Aber das lese ich nirgends heraus.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:22



Antwort auf Beitrag von Petra28

...ich würde mich schämen und im Boden versinken, wenn das als Grund herhalten muss. In welcher Welt leben wir? Sind wir Tiere die weder nach links noch nach rechts schauen oder sind wir Menschen?

von Caot am 23.10.2020, 11:32



Antwort auf Beitrag von Caot

Spielt bei der Beurteilung der Rechtslage keine Rolle. Ich lese heraus, dass sie sich über den Mitarbeiter ärgert und deshalb nicht verlängern will. Sie könnte sich auch über seine grünen Krawatten ärgern und deshalb nicht verlängern wollen und sie hätte das Recht dazu.

von Petra28 am 23.10.2020, 11:39



Antwort auf Beitrag von Caot

Schön das du nur die eine Seite siehst... Ich erkläre dir gerne mal die andere: Als selbstständiger mit nur 3,4 Angestellten die sich jeden Tag sehen im Falle eines falles für mindestens 14 Tage den Betrieb zu schließen und ihm somit die Lebensgrundlage zu nehmen (ja, für 14-21 Tage hat man vielleicht rücklagen, und danach? Die Kunden die einem deswegen abspringen? Die laufenden Kosten die dennoch bezahlt werden müssen?) ist ja viel, viel menschlicher und nicht so tierisch. Wenn ein Mitarbeiter in der aktuellen Situation in ein risikogebiet fährt, sich wissentlich einer "Bedrohung" aussetzt und dann noch Kollegen und Kunden gefährdet, ist das genauso asozial, oder?

von Muhkuh-87 am 23.10.2020, 13:55



Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

Und nein.... Ich hatte den MA nicht wegen innerdeutschen Urlaub gekündigt...Aber ich kann die andere Seite da schon recht gut verstehen

von Muhkuh-87 am 23.10.2020, 13:58



Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

dann muss man a) mit dem ma SPRECHEN und das im Vorfeld abklären oder einen test erbitten, den man u.u. sogar selbst zahlt allein dass der ma im risikogebiet war, heisst NULL NADA, gar nichts. ein mensch kann sich ÜBERALL anstecken, was machst du dann???

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 14:09



Antwort auf diesen Beitrag

Also eigentlich weiß man das ja, dass man jetzt nicht in ein Risikogebiet fahren sollte. Und wenn man das doch beabsichtigt oder vielleicht sogar dringend dahin muss, dann spricht man das vorher mit dem Arbeitgeber ab. Besonders dann, wenn man nur befristet beschäftigt ist.

von Petra28 am 23.10.2020, 14:14



Antwort auf Beitrag von Petra28

Weiß man denn jetzt schon, was der böse Mensch im Risikogebiet getrieben hat? Party, Angeln?

von Häsle am 23.10.2020, 14:24



Antwort auf Beitrag von Caot

.... vielleicht hat sie ihm nicht gesagt, dass verlängert wird?

von Johanna3 am 23.10.2020, 14:47



Antwort auf Beitrag von Häsle

und am liebsten hätte meyla es gar nicht gesehen ….

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 14:55



Antwort auf Beitrag von Caot

Ach Caot.... lies doch mal geordnet.... Befristeter Vertrag, auslaufen lassen, neuer MA. Da gibt es keine Basis zur Klage. Dad kann er natürlich machen, wäre aber schade um seine Finanzen. Wir sind versichert und der Ausgang der Klage ist völlig klar. Folglich wird sie füe uns greifen.

von Meyla am 23.10.2020, 15:04



Antwort auf diesen Beitrag

Ach, stimmt ja. Ein Selfie. Aus dem Swingerclub in Berlin?

von Häsle am 23.10.2020, 15:11



Antwort auf Beitrag von Johanna3

Nein, das wird natürlich erst Ende des Jahres besprochen. Wieso sollte man vorher Versprechungen machen? Jahresvertrag, weil Einstellung nach Ausbildung und wir auch erstmal in Ruhe gucken wollten, wie alles klappt. Da denken wir in erster Linie an uns. Ein unbefristeten Vertrag wäre, bis dato, nach Corona unser klares Ziel gewesen und das war ihm bekannt. Voraussetzung war sber ganz klar, dass wir diese scheiss Zeit gut überstehen und alle zufrieden miteinander sind. Ist nun nicht mehr der Fall.

von Meyla am 23.10.2020, 15:12



Antwort auf Beitrag von Häsle

ach häsle, lies doch mal geordnet. ich lese auch immer "uns", da würde ich ja mal als erstes ansetzen.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 15:13



Antwort auf diesen Beitrag

@ kravallie-Brain: War die AP nicht die Schwangere im Corona-BV, die ihre Kollegen im Krankenhaus zum Kaffeetrinken besucht hat? Da, wo man sich ja alle möglichen widerlichen Krankheiten (und Corona) einfangen und an den Mann mit der Pflegefirma weitergeben könnte? Das wäre ja saugefährlich. Da kann ich mich aber auch täuschen. Ich hab's nicht so mit Namen.

von Häsle am 23.10.2020, 15:17



Antwort auf Beitrag von Häsle

kann sein, habe ich nicht auf dem schirm, dafür anderes....muss wenn dann ganz am anfang der KRISE gewesen sein..... ich geb dir anderweitig bescheid, sonst bin ich wieder die böse.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 15:19



Antwort auf Beitrag von Caot

Erkläre mir mal worauf er klagen will? Das sein befristeter Vertrag ausläuft und er keinen neuen bekommt? Wach mal auf.

von Felica am 23.10.2020, 17:36



Antwort auf Beitrag von Muhkuh-87

ein Risikogebiet ist hier alles. Mittlerweile wohne ich darin. Muss ich mich jetzt einschließen? Wie gut, dass der AG das hier nicht so sieht, wie Du. Armes Deutschland!

von Caot am 23.10.2020, 17:48



Antwort auf Beitrag von Häsle

Doch, doch, das war genau die AP. Aber das war, bevor sie wegen massiven Problemen in der Schwangerschaft ins Krankenhaus musste und fast ihr Baby verloren hätte und sie wegen Corona auch noch niemand besuchen etc. durfte... Umstände ändern die Lage.

von Leena am 23.10.2020, 17:54



Antwort auf Beitrag von Leena

Ah ja. Ich bin bei Fehlern, die ich selbst begehe oder begangen haben, eher nachsichtiger. Hat er denn nun wirklich etwas Gefährliches gemacht? Wir sind seit Wochen im "Risikogebiet" unterwegs und nicht infiziert. So wie Millionen von Leuten. Und wie nah arbeitet er am Kunden, dass es trotz Schutzvorkehrungen (die selbstverständlich sind) kritisch wäre? Ohne das zu wissen, kann man doch gar nicht einschätzen, ob es übertrieben oder gerechtfertigt ist. Es geht uns aber eigentlich gar nix an.

von Häsle am 23.10.2020, 18:30



Antwort auf Beitrag von Meyla

Vergiss es einfach und sanktioniert nicht. Unsere Nachbarkreise sind inzwischen alle Risikogebiet. 50 m vor unserem Haus ist Kreisgrenze und somit Risikogebiet, bei uns vermischt sich alles... Meine Kinder sind bei der Oma im Kaff im Nachbarkreis... Irgendwie relativiert sich gerade alles. Lg

von Winterkind09 am 23.10.2020, 10:40



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wie heißt es so passend: man soll im Glashaus nicht mit Steinen werfen. Wo war der Rest der Belegschaft so die letzten Tage? Was erzählen sie, was inzwischen nicht mehr?

von LeRoHe am 23.10.2020, 10:42



Antwort auf Beitrag von LeRoHe

Ist bei 2 Personen doch recht überschaubaren....

von Meyla am 23.10.2020, 11:27



Antwort auf Beitrag von Meyla

Hm, bei mir war es für 2 Wochen so, dass ich aus meinem heimischen Risikogebiet täglich zur Arbeit ins Nicht-Risikogebiet fuhr (20km). Inzwischen ist der LK meiner Arbeit aber auch Risikogebiet (Aber nicht wegen mir, ich halte Abstand und trage Maske;-)). Die Landkreis - Grenzen liegen hier einfach dicht beieinander und werden von den meisten Menschen täglich mehrfach passiert. Ich habe nirgendwo gelesen, dass das verboten wäre, hier wäre dann wohl auch die Infrastruktur zusammengebrochen. Natürlich ist es nicht sehr verantwortungsvoll, dieser Tage eine Vergnügungsreise in ein Risikogebiet zu machen und dann munter auf der Arbeit aufzuschlagen. Gibt es bei Euch im Betrieb evtl. spezielle Regelungen?

von oktopus am 23.10.2020, 10:42



Antwort auf Beitrag von oktopus

Als unser Landkreis Risikogebiet wurde, war mein Mann auch verunsichert, ob er überhaupt arbeiten kommen darf. Hat den Meister angerufen und die wussten von nix. Aussage Meister: dann gehe halt zum Arzt.... Mittlerweile gibt es ein Betretungsverbot mit Lohnfortzahlung, wenn jmd aus dem gleichen Haushalt in Quarantäne muss, bis 2 Tests negativ vorliegen.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 10:55



Antwort auf diesen Beitrag

... Und was hat der Arzt dann getan? Man kann sich ja nicht täglich testen lassen, zumal das Ergebnis ja nicht sofort da ist. Die Regelung mit der Quarantäne klingt sinnvoll, aber was hat das mit dem Wohnort zu tun?

von oktopus am 23.10.2020, 11:07



Antwort auf Beitrag von oktopus

Mein Mann war nicht beim Arzt, er wollte das vorher nur abklären. Und da hat der Meister gemeint, wenn du meinst du willst kein Risiko dann gehe zum Arzt. Irgendein wehwehchen wirst schon haben. Offiziell ist jetzt dort nur der Fall mit Quarantäne und Kontaktperson geregelt. Aktuell ist unsere Tochter in Quarantäne und 1. Test war negativ; der nächste kommt nächste Woche.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 12:01



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wir sind umzingelt von Risikogebiet, hier arbeiten Leute aus den Landkreisen. Wir können die natürlich in Quarantäne schicken, dann geht gar nichts mehr... Es kann sein, das ich dienstlich für Besprechungen Inn"Risikogebiet" Fähre. Und dann? Wir wollen morgen wandern gehen und durchqueren die uns umgebende "Risikogebiet" Und dann?

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 10:45



Antwort auf Beitrag von Meyla

... wenn erwartungsgemäß (fast?) das gesammte Bundesgebiet nach heutigen Grenzwerten "Risikogebiet" ist?

von hgmeier am 23.10.2020, 10:49



Antwort auf Beitrag von hgmeier

Und ich (Risikogebiet) frage mich gerade, ob ich ich meinen Sohn zum ersten Geburtstag seit seinem Umzug von zuhause nicht in seinem neuer Heimatstadt (ebenfalls Risikogebiet) besuchen darf. Definitiv sollte man heute keine Whatsup Statusbilder mehr teilen; das merk ich mir.

von Sommerzeit2010 am 23.10.2020, 10:56



Antwort auf Beitrag von Sommerzeit2010

….. sag liebe grüße, ich drücke ihm alle Daumen für die Zukunft

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 11:01



Antwort auf Beitrag von Sommerzeit2010

Traurig oder? Meine Nachbarin hat letztens auch ein Status Bild bearbeitet, dass keine Rückschlüsse gezogen werden konnten.

von DanniL am 23.10.2020, 11:44



Antwort auf Beitrag von Sommerzeit2010

Gute Frage, mein Sohn hat auch Anfang November Geburtstag in seiner neuen WG, dort ist bereits Risikogebiet. Noch wohnt er nicht dort, bis November gehe ich davon aus, dass wir längst auch rot oder dunkelrot oder schwarz sind, was auch immer. Er wird sein Geschenk persönlich von mir bekommen, die Frage ist nur wie!

von Einstein2.0 am 23.10.2020, 11:55



Antwort auf Beitrag von Meyla

Was hat er denn dort gemacht? Ein Massenbesäufnis in eurem Landkreis ist bestimmt gefährlicher als ein Spaziergang in meinem (aktuell über 90).

von Häsle am 23.10.2020, 10:53



Antwort auf Beitrag von Meyla

Vermutlich werdet ihr aber zeitnah auch Risikogebiet sein. Ich weiß nicht, was ihr beruflich macht - sicherlich aber bei Kundenkontakt schon mit entsprechendem Schutz?

von Petra28 am 23.10.2020, 10:55



Antwort auf Beitrag von Meyla

Sorry aber jetzt muss ich lachen. Habt ihr ihm das vorher gesagt? Sorry aber da muss einem schon erklärt werden

von misses-cat am 23.10.2020, 11:04



Antwort auf Beitrag von misses-cat

Ja ist seit welle 1 so besprochen. Die Kunden durften in Welle 1 um Aufschub bitten. Nur sind diese Aufschübe aufgebraucht bei den meisten. Sie MÜSSEN die Tür öffnen oder wir müssen, auf deren Kosten polizeilich öffnen lassen. Und nun stell dir mal vor, wir schicken da jemanden rein der WISSENTLICH aus einem Risikogebiet kommt und jemandem corona einschleppt. Oder eben eines der heime, unabhängig dieser Situation. Ich erreiche keine offizielle Stelle, die da endlich Auskunft gibt. Aber wenn wir dafür in Haftung treten müssen, das er sich seinen Urlaub nicht verkneifen wollte, zahlen wir das im schlimmsten Fall bis zur Rente ab. Würfest du das machen, nur damit jemand seine persönliche Freiheit ausleben kann? Oder es stirbt jemand an dem Mist, wird chronisch krank usw.? Wir nicht.

von Meyla am 23.10.2020, 14:43



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich würde den betreffenden Mitarbeiter erstmal freistellen, wenn das bei euch so heikel ist. In einem zweiten Schritt würde ich abklären, wie die Rechtslage allgemein ist, ich bin mir nicht sicher, ob man es einem Mitarbeiter wirklich verbieten kann, innerhalb Deutschlands zu reisen.

von Petra28 am 23.10.2020, 14:50



Antwort auf Beitrag von Petra28

Nein kann man nicht. Deshalb haben wir das eben mit beiden besprochen, dass wir es nicht MÖCHTEN. Und wenn sie es doch tun, dann bitte entsprechend den Urlaub verplanen. Sie waren einverstanden mit dieser Abmachung. Für Ausland mussten wir ja nix klären, da gibt es Gesetze.

von Meyla am 23.10.2020, 15:01



Antwort auf Beitrag von Meyla

Nein würde ich nicht aber dann stell ihn frei und verlängere den Vertrag nicht. Wenn ihr es ihm vorher gesagt selbst schuld

von misses-cat am 23.10.2020, 15:19



Antwort auf Beitrag von Meyla

und haben dort deutlich! weniger Kontakte gehabt als zu Hause. Es ist nunmal seine Freizeit. Einem Beamten darf man durchaus untersagen, in einem RG zu urlauben - so geschehen bei einem Familienmitglied (Lehrerin). Aber grundsätzlich ist eine Reisewarnung ja auch kein Verbot, dem man Folge leisten müsste. Es ist eine Warnung ob des möglichen (nicht zwingend erfolgenden!) Risikos. Lasst ihr euch immer vorlegen, wo eure MA´s so urlauben? Es gibt ja nun auch noch diverse andere Länder, in denen auf Grund von ansteckenden Krankheiten vor Reisen gewarnt wird. Würdet ihr denen dann auch kündigen/nicht verlängern bzw. eine erforderliche Quarantäne oder bei Erkrankung die AU nicht bezahlen wollen?

von cube am 23.10.2020, 11:23



Antwort auf Beitrag von Meyla

Naja, entweder man ist verantwortungsbewusst und stellt ihn unter Quarantäne, oder man lebt eine Doppelmoral. Es geht ja um die Klienten, oder? Mal davon ab, ich hab den Überblick verloren, wo überall Risikogebiet ist. Wenn ich zb neue Schuhe brauchen würde, würde ich in die Nachbarstadt fahren und die IST nun ausgewiesenes Gebiet, hab ich gestern zufällig erfahren.

von Einstein2.0 am 23.10.2020, 11:31



Antwort auf Beitrag von Meyla

Hui, sehr erhitzte Gemüter hier. Wenn ich mich nicht täusche, bist du in irgendeiner Form in der Pflege tätig? Kann nur berichten: Im Altenheim in unserer Gemeinde ist Corona ausgebrochen. Pfleger und Senioren sind betroffen. Egal wie hier auf das Recht der Arbeitnehmer gepocht wird: Schleppt man den Virus ein, bedeutet das das Todesurteil für einige Bewohner! Und ehrlich gesagt finde ich, dass man in dem Fall durchaus an den Menschenverstand der Mitarbeiter appellieren und von ihnen erwarten kann, auch ohne speziellen Vertrag oder schriftlichen Hinweis aus Rücksicht auf das gefährdete Klientel eben nicht in Risikogebiete zu fahren. Auch wenn der Virus selbstverständlich auch anders eingeschleppt werden kann. Aber so jemand hat in so einem Beruf meiner Meinung nach dann nichts verloren.

von Ruto am 23.10.2020, 11:41



Antwort auf Beitrag von Ruto

Was wäre, wenn ein Pfleger im "Risikogebiet" wohnen würde? Bald wird es auch bei euch höhere Zahlen geben. Wie man sich verhält, macht den Unterschied. Nicht der Inzidenzwert. Wenn ich hier in der Pampa spazieren gehe, passiert mir heute (bei über 90) genauso wenig wie vor drei Wochen (bei unter 20). Ich fände es ja cool, wenn mein AG mich freistellen würde, bis auch an meinem Arbeitsort der Inzidenzwert sich nach oben angepasst hat ;-) So tragen wir halt alle Masken, und der Chef hält sich von uns fern. Auch eine angenehme Lösung.

von Häsle am 23.10.2020, 11:59



Antwort auf Beitrag von Häsle

Mein Mann und ich arbeiten beide in der Pflege, wir sind seit heute , knapp , Risiko Gebiet, mein Mann und ich arbeiten beide im Nachbarort ( anderer Kreis) die sind noch drunter. Gut ich habe eh ein BV aber ich hätte nix dagegen wenn mein Mann freigestellt wird ft

von misses-cat am 23.10.2020, 12:25



Antwort auf Beitrag von Häsle

Ich wohne selber in einem Risikogebiet - und jetzt? Völlig unabhängig von der arbeitsrechtlichen Grundlage: Was hindert einen daran, einfach aufzupassen und den Virus nicht aktiv zu verbreiten? Ist es sooo schwer, einfach mal für paar Wochen nicht dorthin zu fahren, wo eine Ansteckung noch wahrscheinlicher ist? Ich verstehe das nicht. Ich fahre zur Zeit auch nicht in die Stadt, wo die Werte nochmal höher sind, sondern versuche meinen Kram dann eben in meinem Ort zu erledigen. Offenbar war jene Person nicht nur auf dem Land ohne Menschenkontakt.

von Ruto am 24.10.2020, 13:47



Antwort auf Beitrag von Meyla

Kommt doch drauf an wie lange er dort war. Geht aus deinem Text nicht hervor.

von mama von joshua am tab am 23.10.2020, 11:42



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wenn ihr nicht möchtet, dass eure Mitarbeiter nach dem Besuch von inländischen Risikogebieten ungetestet zur Arbeit kommen, dann erlasst bitte entsprechende Regelungen. Wenn ihr solche nicht habt, gelten die gesetzlichen Regelungen, und gegen die hat der Mitarbeiter nicht verstoßen. Wenn ihr mir dem Mitarbeiter sonst zufrieden seid, sehe ich auch absolut keinen Anlass, den Vertrag nicht zu verlängern. LG sun

von sun1024 am 23.10.2020, 11:52



Antwort auf Beitrag von Meyla

Hallo ihr hättet ihn müssen vor Urlaubsantritt darauf hinweisen, dass er ggf. in Quarantäne muss u. dann Urlaub nehmen. Während die ganz schlauen dir dann eine Krankmeldung bringen, Anruf beim Arzt reicht ja derzeit..... viele Grüße

von RR am 23.10.2020, 12:19



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich bin ja Beamte und bei uns wurde im März das Reisen im In- und Ausland dann generell verboten und als "Verstoß gegen die Gesunderhaltungspflicht" und damit als Dienstvergehen eingestuft. Im Juni kam dann die Neuregelung - wir dürfen reisen, aber nicht in Risikogebiete (sonst Dienstvergehen). Wenn man aber schon in einem Gebiet ist, was DANN Risikogebiet ist, ist es kein Verstoß. Dann wurde mein Arbeitsort Risikogebiet. Als ich (spaßeshalber) angefragt habe, ob es damit jetzt ein Dienstvergehen würde, zur Arbeit zu fahren, wurde das tatsächlich verneint. Paar Tage kam dann die Neuregelung der Landesverordnung - jetzt sind nur noch Reise in ausländische Risikogebiete verboten. Ich darf also weiter zur Arbeit fahren (aktuell bei ca. 85) und auch wieder nach Hause (aktuell bei knapp 100). Oder vielmehr - aktuell darf ich nicht zur Arbeit, da ich im Ausland war und das dann Risikogebiet wurde, Einreisequarantäne wurde durch negatives Testergebnis nach 36 Stunden beendet, aber mein AG hat mich vorsichtshalber für eine Woche komplett in Heimarbeit geschickt. Das ist jetzt bei uns die übliche Verfahrensweise. (Wenn keine Heimarbeit möglich ist, wird bei uns bezahlt freigestellt, wenn kein Verstoß gegen die Dienstanweisung vorliegt, d.h. keine Reise in ein - mittlerweile eben ausländisches - Risikogebiet.)

von Leena am 23.10.2020, 12:24



Antwort auf Beitrag von Meyla

Die Quarantäne ist nur für Auslandsreisen. In Deutschland nicht.

von DannaM am 23.10.2020, 12:26



Antwort auf Beitrag von DannaM

Ja, das ist richtig. Innerhalb Deutschlands ist es völlig egal, wo man sich aufhält. Auch Urlaub ist überall möglich. Es gibt keine Pflicht, sich nach der Rückkehr testen zu lassen oder in Quarantäne zu gehen. Irgendwelche Konsequenzen sind also unangebracht! Ausnahme aktuell Berchtesgadener Land.

von Frau Steinmann am 23.10.2020, 14:13



Antwort auf Beitrag von Meyla

Habt ihr da keine offiziellen Infos bekommen wie das zu handhaben ist? Bei uns (Handwerksbetrieb) haben wir da alle rechtlichen Infos bekommen wie in das in so einem Fall zu handhaben ist. Wundert mich sehr das man dann hier in einem Forum nach Fragen muss! Bei uns erübrigt sich das Thema, wir sind selber Risikogebiet... Aber ein kleiner Tipp - mit dem Mitarbeiter reden hilft oft auch schon...

von Sterntaler-2016 am 23.10.2020, 12:29



Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Von wem gab es die Infos?

von Petra28 am 23.10.2020, 12:33



Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Weil wir niemanden erreichen. Seit gestern probiere ich das Gesuamt und dad Wirtschaftsministerium zu erreichen, nur ist da dauerhaft besetzt/ Warteschlange. Bis Montag müssen wir das natürlich offiziell geklärt haben.

von Meyla am 23.10.2020, 14:33



Antwort auf Beitrag von Meyla

Das mit den Regelungen zwecks Reisen in Risikogebiete gibt es doch schon länger... wir informieren uns da vorab und geben die Infos an die Mitarbeiter mit. Die Sache mit Corona is ja nicht neu...

von Sterntaler-2016 am 23.10.2020, 14:57



Antwort auf Beitrag von Sterntaler-2016

Ausland ja. Innerdeutsch war seit ein paar Tagen im Gespräch und uns ist für diesen Fall der Stand nicht bekannt. Ich gehe schwer davon aus, dass wir auf den Kosten sitzen bleiben. Es gibt weder eine positive noch eine negative Erwähnung zur innerdeutschen Situation. Ist grade etwas unhilfreich.

von Meyla am 23.10.2020, 15:16



Antwort auf Beitrag von Meyla

Naja dann müsst ihr als Chefs eben entscheiden wie ihr das handhaben wollt. Wir haben da immer ganz offen mit unseren Mitarbeitern gesprochen...

von Sterntaler-2016 am 23.10.2020, 20:25



Antwort auf Beitrag von Meyla

Langsam aber sicher geht jegliche Vernunft verloren. Offenbar setzen genug Menschen Risikogebiet mit unvermeidlicher Covid 19 Ansteckung und daraufhin natürlich schwerster Erkrankung, wenn nicht gar Tod, gleich. Da müssten sich ja alle dort Lebenden infizieren. Und was ist mit den gepriesenen AHA-Regeln? Schützt ein vernünftiger Umgang doch nicht vor Ansteckung? PS: Ist euer Mitarbeiter euer Leibeigener? Hat er gegen irgendwelche gesetzlichen Vorschriften verstoßen?

von Tai am 23.10.2020, 13:02



Antwort auf Beitrag von Tai

er ist nun ein gezeichneter und wird eben dementsrechend behandelt...schicksal nennt man das .;);););)

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 14:04



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wieso sollte er in Quarantäne?? Die inländischen Risikogebiete interessieren doch nicht. Mein Sohn ging die letzten Tage auch immer ins Risikogebiet in die Schule, jetzt sind wir es auch. Vor Ort haben wir zwei Infizierte, die Nachbarstadt im anderen Kreis hat einen. Ich würde dir raten, die Kirche im Dorf zu lassen. Das mit den Risikogebieten kannst du gerade vergessen. Außerdem hat er nichts verbotenes getan und dann geht es dich auch nichts an. Wenn ihr den Vertrag nur wegen so was nicht verlängert, seit ihr schön blöd. Kommen andere Gründe dazu, kann ich es eher nachvollziehen.

von Shanalou am 23.10.2020, 14:12



Antwort auf Beitrag von Shanalou

Das ist richtig! Innerhalb Deutschlands muss man nichts beachten.

von Frau Steinmann am 23.10.2020, 14:14



Antwort auf Beitrag von Frau Steinmann

aber aus Solidarität und zur Vermeidung der überlastung des Gesundheitswesens muss man doch mitdenken, mensch! meine tochter wohnt auch in einem MEHRrisikogebiet als ich, die dürfte ich jetzt auch nicht mehr sehen? oder müsste gar fragen? weil ich sozialversicherungspflichtig beschäftigt bin???

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 14:20



Antwort auf diesen Beitrag

Bei uns besprechen wir das mit dem Chef tatsächlich.

von Petra28 am 23.10.2020, 14:32



Antwort auf Beitrag von Petra28

ich habe heute meiner Chefin gesagt, dass ich nach gc fliege, sie hast sich tatsächlich für mich GEFREUT. ob ich mein Kind besuche, das frage ich nicht. wahrscheinlich bin ich nicht so wichtig, aber eigentlich doch. ich hätte auch mitgeteilt, dass ich ins risikogebiet flöge und auch das hätte sie niemals "untersagt". aber ich bin auch nicht befristet und lass mir auch die butter nicht vom Brot nehmen, heisst ich kenne meine rechte und pflichten SEHR genau.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 14:48



Antwort auf diesen Beitrag

Es geht ja nicht primär darum, ob man selber wichtig ist (wobei: auch das ist natürlich ein Grund), sondern ob man ggf. das Virus in die Firma trägt, mit den entsprechenden Folgen. Und den Rechten und Pflichten sind wir wieder beim Ausreizen des Erlaubten: ja, kann man machen, macht aber der Chef dann unter Umständen auch. Ich bin immer dafür, dass man miteinander spricht.

von Petra28 am 23.10.2020, 14:56



Antwort auf Beitrag von Petra28

Es geht ihn Innerdeutsch aber keinesfalls etwas an. Ausländische Risikogebiete, die eine Quarantäne nach sich ziehen, sind was anderes. Jeder kann das Virus in eine Firma tragen, da sich jeder irgendwo anstecken kann. Die Firma muss eben Strukturen schaffen, die das Risiko einer Schließung minimieren. Ich gebe aber zu, dass mir Mitarbeiter, die bei den Querdenkern aktiv sind, auch sehr suspekt wären, da würde meine Toleranz aufhören und so jemandem würde ich auch nicht unbedingt den Vertrag verlängern.

von Shanalou am 23.10.2020, 15:05



Antwort auf Beitrag von Petra28

bis vor einer Woche waren/sind alle angewiesen, in Offices die Standards einzuhalten, dass eine Verbreitung eben nicht passiert, das ist natürlich in der pflege etwas anders. deswegen muss man das vorher besprechen und sich dann eben auch eine au gefallen lassen, das würde ich in dem geschilderten fall machen. und wenn ich spitz kriegen würde, dass ich auf der liste stehe, auch noch bis Jahresende und drei Diagnosen.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 15:12



Antwort auf diesen Beitrag

Aber es handelt sich doch keineswegs um die Pflege. Der Meyla‘sche Mitarbeiter kommt teils zu Senioren ins Haus oder in Pflegeeinrichtungen. Was weiß ich, vielleicht ist es ein Sanitätsbetrieb und bringt Toilettenstühle oder Pflegebetten, vielleicht bauen sie Duschen altersgerecht um oder liefern Essen auf Rädern oder machen Hausmeister- oder Gärtnerarbeit. Sicher alles keine intensiven langandauernden Kontakte Gesicht an Gesicht. Außerdem wird doch sicher im Kundenkontakt MNS getragen.

von Tai am 23.10.2020, 15:26



Antwort auf diesen Beitrag

Jep das gleiche dachte ich auch die AU hätte ich auch. Und wie du gesagt hast wenn ich wüsste das ich aus dem Grund auf der Abschussliste stehe bis zum Vertragsende. Ein gutes Wort über so einen Arbeitgeber hätte ich definitiv auch nicht. Finde es schon sehr Unprofessionell wenn man das ganze so emotional betrachtet. Es werden Regeln aufgestellt, an diese sich so lange es im rechtlichem Rahmen handelt gehalten wird. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn der Arbeitgeber das nicht macht oder sich außerhalb seiner rechtlichen Befugnisse bewegt dann muss der Arbeitnehmer sich nicht daran halten. Bei so einer Firma würde ich auch nicht arbeiten wollen.

von Dream2014 am 23.10.2020, 16:01



Antwort auf Beitrag von Shanalou

Es geht ihn natürlich nichts an und mit der gleichen Begründung "geht dich nichts an" kann der AG jetzt den Vertrag auslaufen lassen. Jeder macht, was er rein rechtlich darf und am Ende gibt es nur Verlierer.

von Petra28 am 23.10.2020, 18:51



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich (Nichtrisikogebiet) fahre täglich zur Arbeit ins Risikogebiet und bin da gezwungen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die sehr voll sind, zwischen den Arbeitsplätzen zu pendeln. Das finde ich inzwischen bei den hohen Zahlen ziemlich belastend. Interessiert aber niemanden, dass ich das belastend finde.

Mitglied inaktiv - 23.10.2020, 15:36



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich verstehe, was Du meinst, mein AG hantiert auch nach RKI Karte. Aber die Kosten fürs Zuhauselassen trägt der AG. Ihr könntet versuchen, Überstunden oder Urlaub abzubauen, aber all das muss der AN nicht.

von emilie.d. am 23.10.2020, 16:25



Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Da wär er ja schön blöd. Vor allem muss er ja auch nicht in Quarantäne, sondern darf nur nicht zur Arbeit aufgrund eines hysterischen AGs.

von Shanalou am 23.10.2020, 16:49



Antwort auf Beitrag von emilie.d.

und den Zusammenhang mit „der Kündigung“ auch nicht.

von Caot am 23.10.2020, 17:52



Antwort auf Beitrag von Caot

Es wird keine Kündigung geben, der Vertrag läuft zur entsprechenden Frist aus.

von Petra28 am 23.10.2020, 18:58



Antwort auf Beitrag von Meyla

So wie du es formulierst hört es sich für mich eher an, als suchst du eine Möglichkeit, den ungeliebten Mitarbeiter endlich loswerden zu können.... Weiß du wie lange er überhaupt da war ? Ob er vielleicht sogar einen negativen Coronatest vorlegt ? Ist das in eurem Bundesland als Reiserückkehrer aus einem innerdeutschen Risikogebiet nötig ? Ich finde, dass du da übertrieben und vorschnell urteilst. Liebe Grüße, Gold-Locke

von Gold-Locke am 23.10.2020, 19:23



Antwort auf Beitrag von Gold-Locke

Er war ja bis dato kein ungeliebter Mitarbeiter und unsere Haltung aufgrund der Firmenstruktur ganz klar formuliert. Wenn reise in solche Gebiete gewünscht ist, dann direkt 14 Tage zusätzlich einreichen und in Quarantäne gehen + Testung. Seit Ende März ist das bekannt. Nun wurde sich fürs "verarschen" entschieden und wir entscheiden uns, unsere Grenzen klar zu machen. Die Regeln hat UNSER Chef, mein Lebensgefährte aufgestellt. Jeder hat sich daran zu halten. Und er WAR nicht in einem Risikogebiet, er sitzt dort jetzt grade. Ein negativer test während des Urlaubs hat keine Aussagekraft und die Vereinbarung ist eine andere. Eine kleine Firma kann so eine Aktion das Genick brechen. Unsere Lebensgrundlage. So solidarisch sind wir nicht, dass wir Unsere Existenz und die der anderen MA aufs Spiel setzen für den "unvermeidbaren Urlaub". Der wurde offenbar "Schatzi" versprochen.

von Meyla am 23.10.2020, 20:42



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich sag ja für so einen Chef würde ich nicht arbeiten wollen. Mein Privatleben geht dem Chef nichts an und ich hoffe das Karma schläft irgendwann zurück.

von Dream2014 am 23.10.2020, 21:05



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ende März wurde nur von Risikogebieten im Ausland gesprochen, also kann da noch gar nicht die Rede von dieser Konstellation gewesen sein. Mal ne andere Frage. Über kurz oder lang wird wahrscheinlich ganz Deutschland ein Risikogebiet sein. Macht ihr dann den Laden solange zu? Aber diese Geschichte spiegelt den Charakter deiner ganzen anderen Beiträge wieder. Alle nur schlecht.

von DanniL am 23.10.2020, 21:13



Antwort auf Beitrag von Dream2014

Und was soll ich jetzt für eine wertvolle Lehre daraus ziehen, dass du lieber woanders arbeitest? Mir wäre neu, dass ich hier um dich werbe....

von Meyla am 23.10.2020, 21:17



Antwort auf Beitrag von Meyla

Brauchst auch nicht hab einen sicheren Job. Aber gib mir die Nummer eures Mitarbeiters dann Steck ich ihm mal was ihr von ihm haltet und wie er im Urlaub gestalkt wird. Aber wie unten jemand schrieb, da merkt man den Charakter von so manchen. In der „Kriese“ lernt man die Leute erst richtig kennen. Und ich bin meist eher pro Arbeitgeber, in diesem Fall definitiv nicht.

von Dream2014 am 23.10.2020, 21:23



Antwort auf Beitrag von DanniL

Und du suchst jeden meiner Beiträge raus und tust dann was genau? Beunruhigend so ein Hobby..... Dann wird bei bewertet, so wie es weltweit doch schon ein paar Monate länger passiert. Situation analysieren, Rücksprache halten, neu bewerten/ anpassen. Es IST aber aktuell keine risiko Hochburg. Also bleiben alte Absprachen bestehen. Ich bin ja jetzt auch nixht bewusst nochmal mit bleifuß über die Straßen geballert, nur weil mir bewusst war, dass in x Wochen ein neuer bußgeldkatalog in Kraft tritt. Ihr wollt keinem Chef der euch regeln mit gibt. Ich will keinen, der mir Seuchen als Hausaufgabe mit gibt. Da bin ich ganz froh, dass meine beiden AG es genau so sehen sprich klinik und Lebensgefährte. Hier will keiner Virenlotto spielen.

von Meyla am 23.10.2020, 21:23



Antwort auf Beitrag von Dream2014

Ist ein öffentlicher Post im Internet (WhatsApp ist wenig privat) Stalking? Also in der Regel weiss ich, wen ich in meiner Liste stehen habe.... man klickt einmal auf die Statusmeldungen und dann laufen sämtliche neuen einfach durch, falls dir moderne Technik so fremd ist.... das ist 3ine so heimliche Aktion wie die hauswand des Nachbarn mit eigenen Fotos tapezieren. Ihm wird aufgrund dessen der Vertrag nicht verlängert. Denkst du, dass merkt er ohne dich nicht?

von Meyla am 23.10.2020, 21:27



Antwort auf Beitrag von Meyla

Das war ja Deine eigentliche Frage. Ihr könnt ihm nicht vorschreiben, nicht in ein 'innerdeutsches Risikogebiet' zu fahren bzw. im Anschluss Urlaub zu nehmen. Ihr könnt drum bitten, sagt der AN Nein, bleibt nur bezahlte Freistellung oder ihn arbeiten lassen. Da behördlich keine Quarantäne angeordnet wird wegen eines Besuches, fällt halt Erstattung aus öffentlichen Töpfen auch weg.

von emilie.d. am 23.10.2020, 21:34



Antwort auf Beitrag von Meyla

Das ist doch einfach unangebracht.

von Petra28 am 23.10.2020, 21:46



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ich suche deine Beiträge nicht raus. So toll bist du dann doch wieder nicht. Aber wenn es so viele Antworten sind, dann sind gerade Beiträge von dir immer sehr amüsant. Ich wünsche eurem AN, dass er schnell einen anderen AG findet. Das kann doch keinen Spasss machen bei euch zu arbeiten.

von DanniL am 23.10.2020, 21:49



Antwort auf Beitrag von Meyla

Mit dem Bleifuss war ein doofes Beispiel. Merkste selbst, oder. Es ist namlich nicht verboten, was euer Mitarbeiter macht. Das willst du aber anscheinend nicht war haben.

von DanniL am 23.10.2020, 21:51



Antwort auf Beitrag von Meyla

Die Regeln vom Chef müssen aber arbeitsrechtlich korrekt sein und das sind eure nunmal nicht. Die Nichtverlängerung des Vertrags ist natürlich eure Entscheidung, aber in der momentanen Situation ernsthaft auf innerdeutschen Risikogebieten rumzureiten, ist schon fast lächerlich. Aber gut, eure Sichtweise, euer Problem und eben auch eure Kosten (gerechterweise).

von Shanalou am 23.10.2020, 21:51



Antwort auf Beitrag von Shanalou

Die meisten aus dieser Branche stellen entsprechende Regeln auf. Die Mitarbeiter sind sich dessen allesamt bewusst. Sowas habe ich auxh aus anderen Arbeitsbereichen mehr als einmal mit bekommen.... das kann doch kaum so neu sein für euch.... Ich habe auf nichts herum geritten, sondern gefragt, ob es hierzu eine Regelung gibt. Ob und wie wir verfahren, stand hier keine Sekunde zur Debatte. Das bespreche ich nicht mit virtuellen Querdenkern, bei aller Liebe.

von Meyla am 23.10.2020, 22:05



Antwort auf Beitrag von DanniL

Er arbeitet js freiwillig hier... scheint nicht so übel zu sein, auch wenn du natürlich versuchen musst irgendwie ohne jedes Wissen unter die Gürtellinie zu treten. Kleingeister und Menschen mit schwindenden Argumenten brauchen sowqs ja oftmals Schlechtes wünscht ihm keiner. Wir wünschen uns aber Mitarbeiter, die sich an gemeinsame Abmachungen halten. Komisch, dass man so etwas so kritisch sieht.

von Meyla am 23.10.2020, 22:08



Antwort auf Beitrag von Meyla

Die Regeln sind arbeitsrechtlich anfechtbar. Und ihr erwartet, dass sich andere an eure Regeln halten. Nun ja. Ich finds auf jeden Fall gut, dass nicht die Allgemeinheit für solche willkürlichen Regeln bezahlt, sondern der, der sie aufstellt. Wär ja noch schöner.

von Shanalou am 23.10.2020, 22:52



Antwort auf Beitrag von Meyla

Wie schon jemand schrieb die Umstände im März bezüglich Risikogebieten waren völlig andere. Irgendwann wird fast jede Stadt wieder Risiko Sein. Dann müsstet ihr eurer Logik nach schließen. Bei allem Verständnis für die Verantwortung die ihr habt, schickt ihn 2 Wochen in Quarantäne oder lasst ihn negative Tests vorweisen. Dazu ein eindringliches Gespräch über Verantwortung und gut ist. Gerade in diesem Bereich würde ich mir überlegen einen guten Mitarbeiter nicht zu verlängern

von Kampfgnom27 am 24.10.2020, 04:55



Antwort auf Beitrag von emilie.d.

Wenn es eine dienstliche Anweisung vom Chef gibt, kann man arbeitsrechtliche Konsequenzen einleiten. Ich arbeite im sozialen Bereich und unsere Chefin hat eine Dienstanweisung rausgegeben, wer bei einer Anti-Corona Demo teilnimmt, muss mit arbeitsrechtlichen Maßnahmen rechnen. Tja und die Anweisung ist dann rechtlich nicht angreifbar. Chefs müssen sich auch absichern.

von Julizwilling am 24.10.2020, 20:40



Antwort auf Beitrag von Meyla

Meyla, Was ich mich frage ist, was ihr macht, wenn das Gebiet, in dem ihr wohnt auch zum Risikogebiet wird. Das kann schneller kommen, als du denkst und beeinflussen kannst du es auch nicht. Macht ihr dann so lange eure Firma zu? Was macht ihr, wenn ein Arbeitnehmer in einem Risikogebiet wohnt, aber bei euch arbeitet? Meyla, denk doch über den Tellerrand hinaus. LG luvi

von luvi am 24.10.2020, 06:30



Antwort auf Beitrag von luvi

Genauso hab ich auch gedacht... Dieser Post kann eindeutig nicht in NRW verfasst worden sein. Und da muss ich echt schmunzeln. Hier ist fast alles Risikogebiet... Und wir müssen tatsächlich auch vor die Tür gehen zum arbeiten, einkaufen usw... Ich gehe hier sogar spazieren... Wir werden alle gekündigt Das Ruhrgebiet macht dicht.... Also ich kann die Diskussion überhaupt nicht nachvollziehen. Diese inländischen Risikogebiete sind wichtig im Sinne dass einzelne Städte strengere Allgemeinverfügungen erlassen können als andere... Zu mehr auch nicht... Aber das man diese Städte nicht betreten darf, völliger Unsinn. Auch wenn man in der Pflege arbeitet oder nicht. Jeder hat seine Verantwortung auch im Nicht-Risikogebiet.

von Weltenbummlerin.30 am 24.10.2020, 08:29



Antwort auf Beitrag von Weltenbummlerin.30

Aktuell hat fast die Hälfte (198/401) aller deutschen Städte und Landkreise die "50" überschritten. Sehr naiv, wer sich da in seinem aktuell noch "sauberen" Landkreis zurücklehnt und über böse Menschen in Risikogebieten lästert. Da braucht es auch nur eine Familienfeier, eine Pflegekraft, einen infizierten Menschen, der Kontakt zu mehreren Leuten hatte. Und "puff", auch dieser Landkreis wird plötzlich rot.

von Häsle am 24.10.2020, 08:42



Antwort auf Beitrag von luvi

Dann bekommen wir neue Anweisungen und könnten natürlich Kurzarbeit veranlassen. Aber aktuell herrscht Dienstpflicht (Schreiben von Kammer und Minesterium liegt vor). Wie kommst du darauf, dass es keine Notfsllpläne gibt? Wir sprechen hier nixht über Fiktion, sondern einen aktuellen Fall. Was wir wann qie machen, hat nichts mit dieser Situation zu tun.

von Meyla am 24.10.2020, 13:22



Antwort auf Beitrag von Meyla

Woher weisst du, ob es nicht nur ein Tagestrip war ? Manche Dinge (Aufenthalt bis x Stunden) sind durchaus erlaubt. Ausserdem ändert sich ja ständig etwas. Was, wenn du plötzlich im Risikogebiet ist und die Kundschaft außerhalb ? Dann geht der Geschäftbetrieb doch trotzdem weiter oder etwa nicht ? Solange der MA nicht unterschrieben hat, dass er nicht in ein Risikogebiet fährt (was rechtlich sicher auch nicht haltbar wäre) kannst du ihm gar nix. Ich würde mir von meinem Chef auch nicht vorschreiben lassen, wie ich meine Freizeit zu gestalten habe. Wenn du Bedenken hast, dann stell ihn halt die letzten Wochen frei, Urlaub wird er sicher auch noch haben. Man könnte ja auch einfach drüber reden, wenn der MA ansonsten brauchbar ist. Gut, er hat einen befristeten Vertrag, der ohne Angabe von Gründen nicht verlängert werden muss. Wenn sich aber rumspeicht, warum der MA jetzt nicht mehr dort arbeitet kann das für den Unternehmer teurer werden als ein Coronatest. Wer will schon bei jemandem arbeiten, der auch noch über die Freizeit bestimmen will ? Ich nicht.

von mama von joshua am tab am 24.10.2020, 17:55



Antwort auf Beitrag von mama von joshua am tab

Ob du das möchtest oder nicht, hst keine Relevanz. Die Leute, denen wir die aktuelle Situation wieder verdanken, möchten wir auch nicht unter Vertrag haben. Nein, es wird nicht teuer. Es ist aufgrund der Beteiebsgröße komplett unsere Sache, wieso ein Vertrag nicht verlängert wird. Und das darf sich jederzeit rumsprechen, da würden wir gar kein Geheimnis draus machen. Diese Forderungen existieren in so einigen Firmen, auch wenn das nicht jedem schmeckt. Woher uns bekannt ist, wie lange er sich vor Ort befindet? Es nennt sich fragen. Geht heute recht schnell und einfach. Wir bewegen uns nicht außerhalb unseres Kreises und machen keine Reisen. Das fällt nicht allen Menschen schwer und entsprechend wäre nur eine Einstufung bei uns ärgerlich. Aber dann könnte man wenigstens Zeitarbeit anmelden.

von Meyla am 24.10.2020, 18:33



Antwort auf Beitrag von Meyla

Du meinst wohl eher Kurzarbeit... Die Leute möchtest du nicht unter Vertrag haben. Ok, dein Bier. Aber schonmal mitbekommen, dass man sich trotzdem anstecken kann (siehe Spahn, Altmaier etc). ?

von mama von joshua am tab am 24.10.2020, 19:20



Antwort auf Beitrag von Meyla

Warum bzw. mit welcher Begründung wollt ihr Kurzarbeit (hast du oben ja schon mal geschrieben) anmelden?

von DanniL am 24.10.2020, 21:21



Antwort auf Beitrag von Meyla

einfach eigene Regeln aufstellen und den Mitarbeitern ihr Privatleben vorschreiben, oder doch? Wenn keine (Landes)Verordnung gibt, die die Fahrt in ein Risikogebiet untersagt oder Quarantäne nach sich zieht, mit welchem Recht sollte der MA dann unbezahlt zu Hause bleiben müssen? Und was machen eigentlich Firmen mit MAs, die in Risikogebieten wohnen?

von Tini_79 am 25.10.2020, 09:08



Antwort auf Beitrag von Meyla

Ach du liebes bisschen, meine Mama wohnt fußläufig 10 Minuten entfernt im Nachbarort, wir waren Risikogebiet sie nicht, sollte sie sich testen lassen und in Quarantäne wenn sie in den Nachbarort geht, mein Onkel ist 130 km gefahren um seine Mutter zu besuchen, ihr bei verschiedenen Dingen zu helfen, er kein Risiko, wir hier da schon, leitet ein Pflegeheim... Wo kommen wir nur hin, welchen Zeiten gehen wir entgegen, das macht mir fast mehr Angst als das Virus

von Kasi88 am 25.10.2020, 12:02