InmeinemkleinenApfel
Kann mir bitte jemand auf die Sprünge helfen? Ich verstehe es einfach nicht.Manchmal hat man ja auch ein Brett vor dem Kopf. Nach vielen Ankündigungen und Absagen, ging es heute los mit den Tests an unserer Grundschule. Ja, ich habe doch zugestimmt, dass meine Kinder getestet werden. Wobei ich mich schon nach dem Sinn frage. Ich verstehe nicht, wie die Schulen dadurch sicherer werden sollen. Laut Mail der Schulleitung von gestern ist die Testbereitschaft gering. Also wurden die Eltern gestern nochmals gebeten, freiwillig die Einwilligung zu unterschreiben. Heute Vormittag sollen dann die Kinder, die die Erklärung dabei haben, mit der Lehrerin zum Testen gehen. Und wenn jemand positiv ist, werden die Eltern angerufen. Das Kind kommt nicht mehr in den Klassenraum zurück, wo es ja vorher mit den anderen schon war. Wenn es vom Gesundheitsamt auch positiv getestet wird, ist laut Auskunft der Schulleitung die ganze Klasse in Quarantäne. Der einzige "positive" Effekt ist, dass die Familie des infizierten Kindes auch mit in Quarantäne muss und nicht unerkannt weitere Menschen ansteckt, oder? Aber die Schule wird nicht sicherer oder unsicherer. Die infizierte Person war ja vorher schon da und sehr ansteckend. Oder trage ich einfach seit Tagen ein Stück Brennholz vor dem Schädel? Danke schon mal für die Erklärung.
Nope. Du hast komplett Recht. Das ist hirnverbrannter Schwachsinn.
Ich habe auch schon von Schulen gelesen, wo die Testung erst am Ende des Tages stattfindet. Damit kein Kind bloßgestellt wird, weil es wieder nach Hause geschickt wird.
Wenn die doch nur bei Mobbing auch so besorgt darum wären.
Wie du schon gesagt hast: es hat kleine Vorteile aber die Schulen werden definitiv nicht sicher dadurch.
Am Ende des Tages mag zwar suboptimal sein, ist aber besser als nichts. Jede Stunde, die ein Infizierte länger im Umfeld von Nichtinfizierten verbringt steigert die Wahrscheinlichkeit diese zu infizieren. Wenn also nicht bereits 100% der Klasse infiziert sein sollten (eher unwahrscheinlich) schützt jedwedes Aussondern von Infizierten die Nichtinfizierten.
Es wäre sicherlich toller Leute bereits vor betreten des Klassenraums rauszufiltern. Dies wird leider nicht möglich sein. Aber jemanden zwischenzeitlich aus dem Verkehr zu ziehen ist nicht zwecklos. So wird z.B. verhindert, dass diese Person die Chance hat noch einen größeren als den bisher evtl angesteckten Personenkreis anzustecken. Gt finde ich bei euch, dass die ganze Klasse in Quarantäne geht. Somit hilft auch ein Drücken vor dem Test nichts.
Das eigene Kind kommt auch in Quarantäne, wenn ein anderes Kind positiv getestet wurde. Hat die Konsequenz: Nur wenige lassen ihre Kinder testen. Mir ist auch nicht wohl dabei. Grund ist aber nicht die Angst vor der Infektion. Grund ist, dass ich die bösartigen Reaktionen gewisser anderer Eltern fürchte, wenn unser Test zur Quarantäne führt. Verrückt, oder?
Viele lassen ihr Kind nicht testen, da sie schlicht und ergreifend keine Lust auf Quarantäne haben (s. Userin Marianna). Schickt man bei einem Positivfall die ganze Klasse in Quarantäne können sie dies nicht dadurch verhindern, dass sie ihr eigenes Kind von der Testung ferngehalten haben. Zudem ergibt sich dann für das GA die Möglichkeit für die K1 auf Grundlage des §25 IfSG eine Testung anzuordnen.
Das ist wirklich verrückt! So kommen wir aus der Nummer ewig nicht raus...
Naja, in den paar Minuten steckt ein infizierte Kind vermutlich weniger Kinder an als wenn es (unbemerkt da evtl symptomlos) weiter zur Schule geht. Was in meinen Augen aber hinfällig ist, wenn nicht alle getestet werden. Auch hier war die Bereitschaft gering. 5 von 20 Kindern haben die Einwilligung der Eltern. Lluvia
Bei uns in Österreich dürfen nur Kinder die Schule besuchen die sich auch testen lassen.
oder sind die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erst in die Schule gefahren, dort ins Klassenzimmer gegangen um dann ins Testzimmer zu gehen?
Getestet wird in der Schule, dreimal die Woche. Ja ich weiß, es gibt den Weg zur Schule usw. Trotzdem besser als ohne testen. Wer seine Kinder nicht testen lässt darf sie nicht schicken. Mein Kind geht zur Schule.
"Wer seine Kinder nicht testen lässt darf sie nicht schicken." Das wäre hier auch eine gute Lösung. Ist aber leider in vielen BL aufgrund der Rechtslage nicht durchsetzbar.
Es wird nicht am Beginn des Tages getestet. Das findet über den ganzen Vormittag verteilt statt.
Warum eigentlich nicht?
Fängt an mit irgendwelchen Diskussionen zum Thema Schulpflicht, Recht auf Bildung und endet irgendwo bei Grundrechtseingriff.
Das ist ja auch doof. Bei uns wird in der Früh getestet. Wenn alle durch sind dürfen die Masken abgenommen werden. Muss dazusagen, mein Kind geht in die Grundschule und darf die ganze woche gehen. In den weiterführenden Schulen gibt es Schichtbetrieb auch mit Testung.
"Das ist ja auch doof." Aber leider meist nicht anders lösbar. Ein Testteam aus zwei Personen schafft üblicherweise 15-20 Tests die Stunde. Wenn man ein Dienstleister auf dem Sektor ist wird man es schwer haben eine Risenanzahl von Kräften zu erhalten, die nur knapp über einer Stunde pro Tag arbeiten möchte. Es ist einfacher ein fünftel der Personenanzahl zu finden, die 6 Stunden pro tag arbeiten wollen.
Mir geht das Thema dermaßen auf den Sack grade, ich bin da extremst genervt wie man die Karren nur so vor die Wand fahren kann.
DieLehrkräfte sind hoffentlich über FFP2 und ggf. Impfung geschützt. Testen ist ein weiterer Baustein, um die Übertragung über Schulkinder aufzuhalten. B117 überträgt sich viel besser. Masken und Abstand allein reichen nicht. Und es macht natürlich einen Unterschied, ob ein Kind bzw. seine Familie fröhlich Viren in der Welt herumschleudern, ohne dass es jemand mitbekommt. Oder ob man die gesamte Familie aus dem Verkehr zieht. Bei B117 - aktuelle Lehrmeinung - steckt sich praktisch jeder im Haushalt an. Dh nicht, dass jeder in der Familie zum Superspreader wird. Aber es steht den Leuten eben auch nicht ins Gesicht geschrieben, ob sie niemanden oder 30 Leute anstecken. Letztlich schützt es doch Dein Kind, wenn ein pos. Kind aus der Klasse rausgefischt wird. Keine Garantie, dass vorher nix passiert ist, aber besser, als mehrere Tage Virusaerosol einzuatmen.
Hier im Ort wurden symptomlose gefunden gestern aber ich weiss nicht b die durch pcr auch positiv sind Sicherer dass diese eben dann nichtmehr das Virus weiterverbreiten können
Bei uns werden die Kinder genau aus dem Grund Zuhause getestet und bei einem positiven Ergebnis erst gar nicht in die Schule geschickt. Das ist viel sinnvoller.
Wenn das alle so machen würden, wäre das ideal. Es erschließt sich mir nicht, warum Eltern gegen einen Test sein können... wollen die alle den ewig lock down? Das einzige, was am Ende folgen kann, sind geschlossene Schulen. Wer will das für sein Kind?
Begründung einer Mutter war hier... Wegen DEM gehe ich nicht in Quarantäne. Konsequenz ist. Kind darf nicht in die Schule - Abschlussklasse....
In unserem Landkreis ist der Inzidenzwert seit vier Tagen auf über 100 gestiegen/da geblieben. Trotzdem hält die Landesregierung und das zuständige Gesundheitsamt am Konzept offene Schulen. Sprich: unsere 9-Klässlerin muss zur Schule. Der erste Schultag für ihre Klasse war am letzten Freitag. Da konnte sie nicht hin (entschuldigtes Fehlen). Ihre Mitschüler haben erzählt: die gesamte 9c (26 Schüler) kamen in einen Raum. Dort wurde der Selbsttest durchgeführt bei den Kindern, die zugestimmt haben. Die anderen standen einfach daneben. Nach dem Test (keine positiven, das ist schon Mal positiv) wurde die Klasse in 2 teile aufgeteilt - ist ja ein Wechselunterricht. Heute und bis Donnerstag hat sie Schule, heute wurde nicht getestet, da bei uns nur 1x pro Woche getestet wird. Zumindest bei den Grundschulen ist es den Eltern selbst überlassen, in sie ihr Kind zur Schule schicken oder zu Hause unterrichten. Wir haben das Glück, von Zuhause aus arbeiten zu können und können somit zumindest bei der Erstklässlerin sicher sein, dass sie nicht primär krank wird (bei ihnen in der Schule spielen Kinder in der Pause ohne Maske, nur 2-3 haben eine an. Auf der Bushaltestelle dasselbe: viele Kinder, keine Masken. Die werden erst angezogen, wenn der Bus kommt. Ich habe gerade wegen der neuen Variante so eine Angst, da wir zu Hause ein Frühchen haben und die Erstklässlerin ist kränklich. :( Was ich nicht verstehe: wenn diverse Läden Selbsttests anbieten, warum haben Schulen nicht genügend da? Und warum kann das nicht verpflichtend gemacht werden? Ich meine, den Testverweigern kann man doch weiterhin Distanzunterricht gewährt werden?!
Und noch was zum Thema testen: in der Eltern-WhatsApp-Gruppe wurde das Thema angesprochen. Eine Mutter hat geschrieben, sie werde ihr Kind auf keinen Fall testen lassen denn, sollte es positiv sein, sie es sich nicht leisten kann, mit ihm wieder zu Hause zu sitzen. Ihr Mann müsse als Handwerker auch täglich arbeiten, ob mit oder ohne Corona. Solange es symptomfrei oder nur in einer leichten Form, wäre es ja eher nicht schlimm - ihre Worte. Das Schlimmste ist: zwei weitere Eltern haben ihr recht gegeben!
Wenn man in Quarantäne ist, hat man doch auch als Selbständiger Anspruch auf Lohnersatzleistungen, oder? Wer das auf wirtschaftliche Nöte hat, den verstehe ich sogar noch ein bisschen. Unter den Eltern der anderen Kinder herrscht gerade ein rauer Ton. Wer testen lässt, wird richtig angefeindet. Ohne Argumente, einfach nur: "Wer testen lässt, ist schuld, wenn unsere Kinder zu Hause sitzen und wir nicht XYZ machen können." Hoffentlich sind es nie meine Kinder, die positiv getestet werden.
Man tritt an der Stelle das Feuer aus. Meine Kinder werden getestet und die Testbereitschaft ist hier nahe 100%.
ohne Test keine Schule wäre die richtige Ansage gewesen.
"ohne Test keine Schule wäre die richtige Ansage gewesen." Vollste zustimmung! Leider scheint dieses rechtlich in vielen Buindesländern nicht umsetzbar zu sein.
Ja, das wäre absolut richtig, nur so kann die Schule für alle Schüler sicher sein. An unserer Schule ist die Bereitschaft sehr hoch, da wird das laufen, aber anderswo garantiert nicht.. Das ist auch wieder so ein Punkt, wo die Politik mal wieder unsinnig entschieden hat...
Hier (Grundschule) lassen vielleicht 2/3 ihre Kinder testen. Aber ich will nicht klagen, anfangs waren wir ja fast die einzigen ...
Jetzt ist in der 1. Klasse die Maskenpflicht (hatten wir in Ba-Wü bisher in Grundschulen noch nicht) der Aufreger: gesundheitsschädigend in psychischer und physischer Hinsicht, unzumutbar, nicht auszuhalten für die Kinder ... Aber am Homeschooling war natürrlich auch alles schxxx ...
"Das ist auch wieder so ein Punkt, wo die Politik mal wieder unsinnig entschieden hat..." Können vor Lachen. Leider gibt es die Rechtslage schlicht und ergreifen nicht her.
Bei uns gibt es noch gar keine Tests! Nach Ostern vielleicht. Wie dann das Testkonzept aussehen wird, weiß noch keiner.
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