Mitglied inaktiv
Hallo ihr Lieben, ich brauch euch mal wieder. Ich habe jetzt im Dezember den Arbeitgeber vom Minijob gewechselt (gleiche Tätigkeit aber). Die Entscheidung zu wechseln war richtig, da ich bei dem AG jetzt mehr Vorteile habe. Nun stehe ich aber vor der Frage: Zeit reduzieren oder so lassen? Hintergrund: ich habe ein bestimmtes Stundensoll, das ich erfüllen muß und bekomme somit aber auch ein bestimmtes Gehalt monatlich. Also werde nicht nach abgearbeiteten Stunden bezahlt, sondern werde immer bezahlt. Überstunden werden dem Stundenkonto gutgeschrieben. Somit aber auch Minusstunden (wenn ich mein Soll nicht erfülle wegen Kind-Krank, Krank, Frei (weil ich mehr in meinem Hauptjob - 20 h-Woche - arbeiten muß, dort keine festen Arbeitszeiten). Meine Bedenken: schaffe ich immer dieses Soll? Soll ich mir "das antun" oder soll lieber reduzieren (könnte z. B. auf ca. die Hälfte herunterschrauben und würde dann über Übungsleiterfreibetrag die steuerfreien 175 Euro mtl verdienen (können)) und somit keinen Stress mit den Stunden haben (die Stunden schaffe ich dann IMMER) und dann eben mehr Freizeit (das zusätzliche Geld ist schön, aber muß nicht sein) - habe auch ja auch noch den 20h-Job. Also zu tun genug ;-) Ok, vielleicht etwas wirr, nochmal die Fakten: - Minijob mit 41 Stunden im Monat, unbefristet - Fahrtweg zum AG: 6,5 km einfach - vom Büro aus dann Dienstauto und Diensthandy - Arbeitszeiten flexibel (wie ich es schreibe), ca. 10 Tage im Monat, stundenweise (z. B. 6.30 - ca. 10.00 und / oder 17.00 - 20.00 h) - festen Lohn jeden Monat - Rentenzusatzversicherung Großer Vorteil (deswegen will ich auch nicht ganz aufhören): der Träger hat u. a. auch eine Kinderkrippe. Die bräuchten wir zwar jetzt nicht mehr, aber wir haben in ein paar Jahren nochmal Kinderwunsch. Vielleicht käme man, wenn man dort arbeitet noch einen Tick besser an einen Platz (in der Stadt wohnen tun wir, also die Voraussetzung ist erfüllt). Frage, ob man da "besser Karten" hat, wenn man fest angestellt ist oder auch nur über "Übungsleiter"? Will den AG ja nicht verärgern und es mir somit verkreuzen. Wobei da noch Jahre hin wären. Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich mit dem Stundensoll Angst habe. Wobei ich seit den 3 Monaten jetzt schon 30 Überstunden habe, allerdings ist das ja am Anfang oft so. Arbeiten kann ich in dem Job nur, wenn ich vom Hauptjob her Frei habe. Demach bin ich dann oft nur ca. 5 - 7 Tage im Monat ganz ohne Job. Hhm, ihr seht, ich kann mich nicht entscheiden. Ein paar Euros brauchen wir schon, also ganz aufgeben will ich den Job nicht. Liebe Grüße, Bianca
Ist mir irgendwie alles zu kompliziert. Aber warum nicht erstmal versuchen, wie es mit mehr Stunden läuft. Wenn es über einen gewissen Zeitraum nicht klappt und zu stressig wird, kannst Du ja vielleicht immer noch runterschrauben, oder?
Runterschrauben ja, aber dann nicht mehr so einfach hoch ;-) Entweder oder. Sie würden dann jemand anderen einstellen (müssen).
Verstehe ich nicht. Wenn Du runterschraubst, nachdem Du festgestellt hast, dass es mit den Stunden zu viel wird, dann willst Du doch nicht gleich wieder mehr arbeiten, oder? Oder Du nimmst halt erstmal ein paar Minusstunden in Kauf. Wenn Du später wieder mehr arbeiten willst, mußt Du Dich halt wieder neu bewerben, ggf. woanders, wenn es dort nicht klappt. In der Berufswelt ist doch heute auch nichts mehr für immer und ewig, sondern man muß sich den Gegebenheiten anpassen. Mir persönlich wäre es allerdings vorerst zu viel, mehr als 20 Stunden zu arbeiten, die Du ja wohl eh schon hast. Weiß ja nicht, wie dringend Ihr auf das Geld angewiesen seid.
Die letzten 10 Beiträge
- Unsichtbar abpumpen im Büro, Erfahrungen gesucht
- Neuer Job trotz Schwangerschaft?
- Kann Arbeitszeit nicht erfüllen, was kann der Arbeitgeber machen?
- Ist meine Arbeit ein Gefahr?
- Beschäftigungsverbot und schlechtes Gewissen
- Beschäftigungsverbot
- Schwanger im Einzelhandel
- Kurzarbeit
- Erst nach der Kündigung von der Schwangerschaft erfahren
- Erneute Schwangerschaft ende der Elternzeit