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Ständiges rechtfertigen - geht`s euch auch so?

Ständiges rechtfertigen - geht`s euch auch so?

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Hallo, ich muss mal was loswerden, vielleicht geht es ja jemanden ähnlich. Wir haben zwei Kinder (4 J. + 8 Mon.) und ich arbeite an zwei Wochentagen nachmittags während mein Mann die Kinder betreut und abends ins Bett bringt. Ich arbeite gerne und habe mir diese Arbeit nicht unbedingt aus finanziellen Gründen gesucht sondern weil ich nicht nur zuhause sein möchte, allerdings können wir das Geld auch gut gebrauchen - wer kann das nicht. Mein Mann ist immer ziemlich genervt wenn ich abends von der Arbeit komme, und wenn ich dann noch irgendeinen anderen Tag etwas unternehmen möchte gibt es ständig Streit. Z.B. "Was, du willst alleine einkaufen? Ich hatte doch gestern schon die kinder!" (Ja, weil ich arbeiten war!) Genauso verhält es sich mit Sport, Freundin treffen, Solarium, usw., also ich kann nichts mehr alleine machen (oder nur mit einem mürrischen Mann zuhause) nur weil ich arbeite! Das kanns doch echt nicht sein oder? Nach seiner Meinung sollte ich lieber nicht arbeiten, tja, aber das Geld gibt er dann doch gerne mit aus. Ich weiß nicht mehr wie ich argumentieren soll. Geht´s jemandem ähnlich?


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Ohje, nein mein Mann ist zwar auch manchmal mit den Nerven runter, wenn er die Kinderbetreuung übernommen hat, aber das ist ihm dann selbst peinlich. Allerdings übernimmt er die Kinder auch selten, wenn ich arbeite, da er Vollzeit arbeitet und ich Teilzeit. Dafür gibt es Wochenenden, die ich komplett zu einer Freundin fahre. Das tut mir einfach gut und drum sagt mein Mann auch mal von sich aus "willst Du nicht am nächsten Wochenende ...".


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Hallo, ich kann verstehen, dass dein Mann vom Kinderbetreuen gestresst ist, aber eigentlich sollte das doch eher zur Einsicht führen, wie anstrengend das für dich an den anderen Tagen ist und dass du auch mal eine Pause brauchst. Aber nunja, offenbar sieht er nur seine eigenen Bedürfnisse und Probleme :-( Zur Entspannung der Situation würde ich mir einen Babysitter für die Ausflüge leisten, auch wenn er dann womöglich wegen des Geldes lamentiert. LG Berit


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Hallo, ja, ab und an (wenn Kind mal wieder stressig war und er auch beruflich viel Stress hat oder die Wohnung noch nicht pikobello aussieht und das Mittagsessen nicht pünktlich auf dem Tisch ist, wenn er Mittagspause macht (weil ich arbeiten war oder anderes zu tun hatte) ) ... ja dann sind es so Momente, wo auch mein Mann meint, ich solle doch besser daheim bleiben. Wenn man das alles aber ernsthaft überdenkt, dann klappt das finanziell nicht oder aber wir müßten uns sehr umstellen / einschränken, was wir alle nicht wollen. Zudem will ich nicht nur Hausfrau sein.


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Ganz so wie Dir ist es bei mir nicht. Mein Mann findet es glaub ich i. O., dass ich wieder arbeiten will. Allerdings würde ich mir auch mehr Unterstützung von ihm wünschen und vor allem, dass er auch mal seine Arbeit hinten dran stellt und nicht immer ständig betont, dass e r ja arbeiten muß. Von mir aus könnte er gerne weniger arbeiten und ich etwas mehr - so zur Gleichberechtigung. Es ist leider immer noch so selbstverständlich, dass die Frau erstmal beruflich alles aufgibt und für die Kinder da ist. Ist ja eine gewisse Zeit auch i. O., zumal ich wesentlich weniger verdiene als mein Mann. Aber alleine weggehen konnte ich schon lange nicht mehr. Und selbst am Wochenende ist es immer selbstverständlich, dass ich ja da bin für die Kinder. Mein Mann spricht mit mir nie was ab, wenn er wo hin muß etc. Ich muß ständig flexibel sein. Daher bin ich dann auch etwas mürrisch und vor allem, wenn er beruflich über Nacht weg ist. So, muß zu den Kindern


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Auch meine Mutter hat für mich wenig Verständnis. Sie meint, ich muß meinem Mann den Rücken frei halten. Das finde ich wirklich die Höhe!!! Ihr auch? Ich würde Dir in jedem Fall raten, die Arbeit keinesfalls aufzugeben, höchstens evtl. zu reduzieren. Aber das bringt Dir ja sicher auch keine freien Abende. Vielleicht geht es ja wirklich erstmal mit Baby-Sitter? Meine Kleine ist jetzt 15 Monate und geht ab Mai in die Krippe. Dann gehe ich vormittags 4 Stunden arbeiten bis 13 Uhr und die Kinder sind bis 15 Uhr in der Krippe. Dann habe ich hoffentlich dazwischen noch etwas Luft und Zeit für mich. Wahrscheinlich gehört Ihr aber zu den Bundesländern, wo es erst ab 3 Jahre Kinderbetreuung gibt, oder?


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Geht Dein Mann ganztags arbeiten? Und an den beiden Nachmittagen kommt er heim nach einem Ganztagsjob und kümmert sich gleich anschließend um die Kids bis abends? Dann verstehe ich Deinen Mann, wenn er an den übrigen Tagen meckert. Die Große ist doch bestimmt schon im KiGa und Du hast vormittags nur die Kleine. Gibts bei Euch denn keine Omas, die mal auf die Kids aufpassen können? Gruß Iris


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Hallo, nein, mir geht es nicht so. Mein Mann und ich sind im gleichen Umfang berufstätig und im gleichen Umfang Eltern. Wo es bei uns knirscht ist die Frage der Hausarbeit und die Frage der Verantwortlichkeit. Ich habe immer alles gerne organisiert, damit ich weiß, dass es funktioniert. Er lebt lieber in den Tag hinein, was dann mitunter zu Stress führt, wenn "unvorhergesehene" Dinge spontan erledigt werden müssen (z.B. ein Geburtstagsgeschenk für die Oma kaufen. Sie hat ja auch erst seit 78 Jahren am gleichen Tag Geburtstag *seufz*), weil ich sie nicht in meinem Verantwortungsbereich sah. Bei sowas zieht mein Gatte sich gerne aus der Affäre. Mittlerweile bin ich allerdings zur Überzeugung gelangt, dass er das nicht mit Absicht tut. Er ist vielmehr von seiner Mutter so erzogen worden, dass Männer sorglos in den Tag rein leben, während Frauen daheim das Rad am Laufen halten... Unter diesen Vorraussetzungen macht er sich erstaunlich gut!!! *g* Ich schweife ab... Nochmal zu deinem konkreten Problem: Wenn du arbeitest, müssen die Kinder versorgt werden. Wenn du deinen Hobbies nachgehst (was ich vollkommen ok finde!!!!!) ebenfalls. Dein Mann mag sich nicht um die Kinder kümmern/den Haushalt versorgen/Essen vorbereiten? FEIN! Es gibt Kindermädchen/Tagesmütter/Babysitter/Haushaltshilfen/Lieferservice. Wenn sich nicht kümmert, muss er jemanden bezahlen, der das tut. Dafür reicht sein Geld nicht? OK, in diesem Fall muss er halt doch den Hintern hoch kriegen. Stell dein Licht nicht unter den Scheffel! Deine Berufstätigkeit ist gleichwertig mit seiner Berufstätigkeit! Und deine Hobbies sind gleichrangig mit seinen Hobbies. Fertig. Er hat seine Freizeit (hat er doch hoffentlich auch, oder?), du hast deine Freizeit. Im Zweifelsfall listet eure Zeiten auf, verdeutlicht euch den Umfang der Zeiträume, die ihr "für euch" braucht. Wenn man sowas schwarz-auf-weiß sieht, ist die Diskussionsgrundlage oft fundierter. Ich wünsche euch viel Erfolg! Annette


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Hallo, nachdem ich nun auch wieder etwas mit dem Studium weitermache, kann ich hier auch mitreden... Mein Mann hatte die Kinder (2 Jahre und 3 Monate)jetzt für 3 Stunden. Er war nassgeschwitzt und zornig... Er meint auch, wie ich mich bedanken müsse, wenn er mal die Kinder nimmt... Komisch, wenn ER von der Uni kommt,dann WILL er sein Essen auf dem Tisch haben, da bedankt er sich nicht, dass ich auf die Kinder aufgepasst habe und gekocht... Die Frauen können es nie rechtmachen...


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Glücklicherweise beschwert sich mein Mann nicht, wenn er mal Kinder hüten soll. Ich würde ihm aber auch was husten, schließlich verlässt er Montags früh um 6 das Haus und kommt erst Freitags abends um halb acht zurück. Da würde ich keine faulen Kompromisse machen. Freizeit für Mama muss genauso sein wie Freizeit für Papa. Wenn er das nicht einsieht, muss eben Geld für den Babysitter ausgegeben werden.


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dass die Männer von ihren Müttern so erzogen wurden, sorglos in den Tag hinein zu leben. Bei meinem Mann ist das auch so. Z. B. heute abend: da schaut er 20 Uhr in den Kleiderschrank und beschwert sich, dass ich seine Anzugshose falsch auf den Bügel gehängt habe und nun eine Falte drin ist. Morgen früh will er den Anzug natürlich ansehen. Dabei weiß er schon seit letzter Woche, dass er morgen den Termin hat. Nur ich wußte natürlich nicht, dass er da den Anzug anziehen will. Aber ist das wirklich so erzogen oder angeboren oder wie? Und können die Männer wirklich nichts dafür und kann man das nicht irgendwie ändern, sondern muß das als Frau halt hinnehmen, dass man es ihnen einfach nicht recht machen kann. Angeblich ist es ja umgedreht genauso, sagt zumindest mein Mann. Vielleicht hilft es ja darüber hinwegzusehen, wenn man denkt, dass sie nichts daführ können, sondern die Schwiegermama? Wie gesagt, fand das Argument ganz interessant.


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liebe leute bei uns ist das ganz anders. männe macht wesentlich mehr hausarbeit als ich und kämme nie im leben drauf, dass ich für seine socken, anzüge, hemden, für sein essen oder seine getränke zuständig bin. ich umgekehrt auch nicht. wieso auch?? wir sind zwei erwachsene menschen mit gleichermaßen viel verantwortung für job, kinder, haushalt - und unserem leben überhaupt. das war lange vor den kindern so und ich hätte, ehrlich gesagt, auch mit keinem mann eine familie gegründet, der nicht in der lage ist einen haushalt eigenständig zu führen. ich meine: so einen mann kann ich echt nicht ernst nehmen, das ist ja wie ein kind. das ist doch kein mann! nö, echt nicht. natürlich machen wir die sachen "des anderen" mit - schließlich haben wir eine waschmaschine oder eine küche. :-) aber die tätigkeiten sind nicht nach geschlecht geordnet. ob das erziehung oder nicht ist? ziemlich wurscht. erwachsene menschen können sich entscheiden, auch gegen ihre erziehung. deshalb finde ich solche argumente zwar verständlich, aber fadenscheinig. wir sind doch alle viel mehr (und anderes) als die erziehung unserer eltern. oder? deshalb sage ich, ganz ehrlich: wer sich solche männer aussucht, trägt eine mit-verantwortung daran. klingt hart, entschuldigt, aber das ist doch so. lg paula


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ach ja: rechtfertigungen ob eigener "freizeit" kennen wir wechselseitig nicht. wohl aber das feilschen um freie zeit, und um die verteilung von aufgaben. das liegt vor allem daran, dass ich so viel weg bin - ich pendle ja die halbe woche weg und außerdem bin ich (viel zu) viel beruflich unterwegs. aber auch die frage, wer was soll/muss/kann/darf hängt nicht am geschlecht. lg paula


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Stimme Dir teils schon zu und gratuliere Dir zu Deinem Mann. Scheint leider nicht all zuviele von der Sorte zu geben. Ich hätte mir auch keinen Mann ausgesucht, der noch bei Mutti wohnt und alles von ihr gemacht kriegt. Das war bei meinem Mann auch nicht so. Er konnte schon selbst Wäsche waschen und was sonst so zum Haushalt gehört. Hatte ja auch eine eigene Wohnung. Leider schleicht sich das anscheinend mit der Zeit ein, dass die Männer davon ausgehen, dass die Frau, die ja zu Hause ist, sich um alles kümmert. Wahrscheinlich ist man auch selbst dran schuld, kann schon sein. Aber irgendwie will man ja auch den Familienfrieden aufrecht erhalten und seinen Mann wegen so was nicht gleich verlassen - vor allem wenn auch Kinder da sind. Sonst könnte man es ja mal als eine Art Warnung probieren :o)). Es gibt auch einiges, was er selbst machen muß. Wie z. B. seinen Koffer, Taschen packen, sich frische Anziehsachen raussuchen und und und. Gibt ja auch Frauen, die sogar das für ihren Mann machen. Seine Hemden bringe ich nur noch in die Reinigung zum bügeln. Er sagt zwar immer, er kann das ja machen. Aber dann liegen sie wochenlang gewaschen und ungebügelt rum. Ich bin jetzt seit fast 3 Jahren zu Hause und ab Mai fange ich wieder an, 20 Stunden die Woche zu arbeiten. Hoffe, dass sich dann an der Einstellung was ändert. Mal sehen.


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Also Paulita, Du hast gut reden. Ich hätte auch gerne einen Mann, der mir im Haushalt und mit den Kindern hilft und Verantwortung teilt! Ich dachte auch, ich wäre bei der Suche vorsichtig genug gewesen, war es aber leider nicht, wenn man das Resultat betrachtet. Änderungsversuche sind vollkommen erfolglos geblieben. Ich habe auch keine Lust mehr, in stundenlanger Kleinarbeit Kompromisse auszuhandeln, die mir dann etwa 10 Minuten Zeitersparnis bringen. Und jetzt? Anderen ihr Auswahlverschulden vorzuwerfen, ist doch auch keine Lösung. LG, carla72


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Hallo, ich beobachte immer wieder, dass Frauen zwar oft lamentieren (tschuldigung), aber leider manchmal weniger konsequent sind als viele Männer (beobachte ich in vielen Bereichen). Wichtig sind vor allem Absprachen. Setzt Euch mit einem Kalender hin. Jeder sucht sich dann einen freien Abend oder Nachmittag, Ihr überlegt zusammen, wer wann am Wochenende mal alleine was macht, während der andere in den Zoo mit den Kindern geht. Ich habe den Eindruck, dass sowas häufig nicht thematisiert wird. Leider neigen manche Frauen dann zum Schmollen, statt einfach mal zu handeln, während so mancher Mann die "Launen" der Frau dann aussitzt und stur weitermacht. Das muss aber nicht zwangsläufig so bleiben. Ihr müsst Euch absprechen. Ob Du alles reinkriegst, was Du machen möchtest, weiß ich nicht. Ich habe momentan fast gar keine private Zeit mehr für mich, aber mein Partner auch nicht, gemeinsam ziehen wir (gleich stark belastet) das Familienunternehmen durch und warten auf bessere Zeiten (die unmittelbar bevorstehen). Da wir beide betroffen sind, kann man´s aber aushalten. Aber wie gesagt: wichtig sind Absprachen, lg Christiane


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liebe carla stimmt schon, ich hab gut reden. aber es ist auch kein reiner "glücksfall" so einen partner zu haben. das hat schon auch was mit entsprechend wachen sinnen zu tun. und eben auch damit, nicht zu meinen, dass putzen oder bügeln genetisch veranlagte fähigkeiten sind. auch das für-die-familie-mitdenken-und-verantwortung-übernehmen ist nichts, was in natürlichen anlagen steckt. insofern: auch männer können und müssen das. wer so nicht denkt, hat schon verloren. du hast recht, eine lösung habe ich nicht. aber ich schließe mich christianE oder magistra an: frauen müssen konsequent und verbindlich auf ihre rechte pochen. wenn das nicht klappt, dann muss man den männe wohl wie ein ungezogenes kind behandeln: dann bleibt er auf seiner schmutzigen wäsche sitzen, muss die kinder hüten usw. dann hängt der segen schief und der hausfrieden ist dahin. na und? ist vielleicht nicht immer das allerwichtigste. mehr kann ich leider nicht anbieten. lg paula


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wir haben einen großen familienkalender mit spalten für alle mitglieder. an tagen, wo beide abends einen termin haben, kommt ein ausrufezeichen hin, einmal die woche reden wir über termine der nächsten woche(n), dann wird über den jeweiligen termin geredet und evtl. ein babysitter engagiert (und dabei ist die priorität nicht: hat es was mit dem beruf zu tun, sondern auch ein gewisses maß an lebensqualität, so wollte ich auf eine lesung eines autors, während er einen beruflichen termin hatte. er konnte ihn dann verschieben, ansonsten hätten wir einen babysitter gebucht). insgesamt ist es bei uns eh so, dass er mehr macht als ich (ich arbeite voll, er teil). in der theorie und auch meist in der praxis läuft es recht gut, aber ich habe tatsächlich auch das gefühl, mich für freizeit (die ich nicht habe) rechtfertigen zu müssen, während er, während die kinder vormittags betreut hat, zeit für sich hat. irgendwie denke ich aber, dass das problem da mehr bei mir liegt. ich muss meinem mann auch klar machen, dass ich freizeit will und brauche (mein problem liegt darin, dass ich dann sofort ein schlechtes gewissen bekomme). also: klartext reden. viele männer würden mehr machen, wenn sie wüssten, wie wichtig das den partnerinnen ist. fazit: nicht nur jammern, sondern sachlich miteinander sprechen.


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Ich habe in Haushalts/wegräumdingen einfach kurzen Prozess gemacht;-) Mein Mann bekommt alles auf sein Bett geknallt, (Sporttasche,Arbeistsachen,Jogginghose,Reisetasche, Sportschuhe ect.)Am Anfang dachte das ach so gewitzte Kerlchen er brauchts Abends nur nebens Bett zu schmeißen ,aber Frauchen schmeißt einfach alles wieder drauf*dieBösedie* Nur mit dem Müll bin ich noch am Grübeln;-) da ist das Bett die schlechtere Variante, weil ich ja auch drinn schlafe, aber meißtens stelle ich den dann aufgereiht soooo vor die Tür das er ihn erst wegräumen oder drüberbalancieren muß! Wer nicht hören kann muß fühlen und wer von Mami nur gelernt hat sich bediehnen zu lassen, muß auch die Konsequenz übernehmen wenn er sich als Erwachsener weiter wie ein Kind benimmt! Wie oft muß ich mir anhören, andere Männer machen das ja auch nicht! Dann sage ich immer gut, wenn du meinst! Ich kann im Alleinerziehenden Forum die Adressen dieser coolen Typen nachfragen! Da sagt er nichts mehr!;-)Also nicht reden ,handeln ist meine Devise!


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hihi, das ist ja gut, zwar hab ich im grossen und ganzen wie paulita das grosse los gezogen bzw wohlüberlegt gewählt ;-) und hab daher insgesamt wenig Grund zur Klage, aber beim aufräumen ist es auch ganz arg. und so wende ich dasselbe verfahren wie pampersmami an, nur mit dem schreibtisch statt dem bett... was vielleicht damit zu tun hat, dass ER eben lieber das wohnzimmer mit papierkram kontaminiert (die wäsche landet schon halbwegs richtig) viel erfolg beim erziehen (das ist halt das nervige dran, egal ob man hinterherräumt oder gegenmassnahmen ergreift, man bleibt die mama ;-) alice


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Es ist zwar auch bei uns so, dass ich immer meine, die meiste Arbeit bleibt an mir hängen, aber wenn ich dann mal was für mich machen möchte, dann ist es selbstverständlich, dass mein Mann aufpasst und auch nicht mosert. Ich habe dann eher ein schlechtes Gewissen, wenn ich an Tagen wie heute schon morgens das Auto mitnehmen, wenn ich ins Büro fahre, damit ich abends direkt zum Sport fahren kann (40km entfernt). So muss er mit der Straba zum Arzt, essen kochen, mittags zum Kiga... da bleibt auch keine Zeit mehr für ihn übrig heute - und das, obwohl er noch krank geschrieben ist. Gruß, speedy


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Also wie ich sehe sind die meisten hier meiner Meinung. Dann kann ich ja nicht so falsch liegen. Na ja, manchmal gesteht mein Mann dann doch dass er es gut findet dass ich arbeite und dass er es jetzt erst einsieht wieviel die Arbeit Kinder machen können (auf die ich die restliche Zeit der Woche aufpasse während er Vollzeit arbeitet). Wie auch immer, das ist ja vielleicht auch eher was für`s Partnerschafts-Forum :-) Ich werd jedenfalls nicht auf`s arbeiten verzichten, in zwei Jahren wenn meine Kleine im Kiga ist werd ich vormittags arbeiten, dann hat sich das Nachmittags-Streit-Thema erledigt. Bis dahin muss er da halt durch. Die Oma passt übrigens auch oft mal auf, allerdings möchte ich das nicht zu sehr beanspruchen, denn er hat mit mir die Kinder gezeugt und nicht seine Mutter! Vielen Dank nochmal...