Mitglied inaktiv
manchmal denke ich, ich bin schon eine echte idiotin... und man kann es mir echt nicht recht machen. meine beiden kinder (2;7 und 7 monate) sind beide in der krippe, ich arbeite voll, mein mann teil. unser modell funktioniert, so lange alle gesund sind. ich will es gar nicht anders. aber zurzeit muss ich immer wieder dran denken, wie ich mit meinem sohn (damals 3,5 monate) in der krippe zur eingewöhnung saß (war damals ungeplant, da mein mann die elternzeit abbrechen musste) und eine andere mutter, die mich nicht kannte, hereinkam, um ihr kind abzuholen. sie hielt mich wohl für eine erzieherin, jedenfalls sah sie meinen kleinen an und meinte: "hach, der kleine wurm. bestimmt denkt die mama den ganzen tag an ihn." sie meinte das überhaupt nicht bös. und ich idiotin: seitdem immer wieder ein schlechtes gewissen, aber nicht etwa, weil mein sohn in der krippe ist, nein, weil ich eben nicht die ganze zeit an ihn denke... zu wirr? ja, ganz klar zu wirr! und manchmal kann ich über diese gedankengänge auch lachen...
Hallo, also ich arbeite 30 h/Woche und ab März wieder Vollzeit. Dann ist mein Sohn drei. Wenn ich an der Arbeit bin, denke ich auch NICHT die ganze Zeit an mein Kind und das ist dann wohl auch gut so, denn wie soll ich mich auf die Arbeit konzentrieren, wenn ich die ganze Zeit ans Kind denken würde? Viele Grüße, Ursula
ich halte es fuer normal, dass man immer mal wieder ueberlegt ob man die optimale Loesung gefunden hat. Warum nicht. Das ist ganz gut wenn man sich immer wieder fragt und zum Ergebnis kommt, dass die gefundene Loesung einem wohltut. Und ich denke waehrend der Arbeit auch nicht an meine Kinder- manchmal durchzuckt mich was, ja, aber eben im Regelfall nicht. Ich sehe die ausgiebig nach Feierabend, im Urlaub und am WE und es laeuft bei uns- genau wie bei Dir- im wesentlichen gut und wir wollen es auch nicht anders. Kopf hoch, Benedikte
Ich arbeite seit 4 Wochen wieder - mein Sohn ist mit gerade 6 Monat in die Krippe gekommen. Aber ich denke auch nicht (mehr) die ganze Zeit an ihn, denn dafür habe manchmal wirklich nicht mal die Zeit! Die ersten paar Tage, war es noch so, da saß ich auf Kohlen und hab auf den Anruf gewartet, dass er schreit - der kam aber nie!!(Dafür hab ich die ersten 2 Tage angerufen!) Ich denke auch nicht unbedingt an meine großen, die zu dieser Zeit in der Shcule sind - es sind ja auch meine Kinder! Schlechtes Gewissen haber ich nur, wenn ich versprochen habe Daumen zu drücken, wenn sie Proben schreiben und ich DAS dann vergesse... LG Violetta
das schlechte gewissen gehört wohl einfach zum muttersein dazu ??? ! was mich auch immer betrübt, denn dieses schlechte gewissen bringt einem gar nix ein, ausser dass man sich schlecht fühlt, sich runter zieht und negative "energie" aussendet. man muss sich bei diesen gedanken einfach zur raison rufen und bevor man weiter über sie nachdenkt, sie zu versuchen zu stoppen....auch wenn`s nicht immer klappt. ich arbeite 44h/w und meine keine ist 18 monate und seit sie 10 monate ist, bei einer sehr liebevollen tamu! alle meine bedenken, haben sich im laufe der zeit in luft aufgelöst und auch ich ertappe mich, dass ich erst bei der arbeit an meine kleine denke, wenns an den feierabend geht!!! ist doch okay,-solange du weisst, dass deine kleien gut aufgehoben sind. warum sich das hirn zermatern und sich selbst in ein schlechtes licht rücken. das bringt NIEMANDEM etwas! ich wünsche uns allen viel weniger schlechtes gewissen in zukunft viele liebe grüsse fillis
Habe meinen Zwerg ( am Dienstag 1 Jahr) am Freitag zum 1. Mal in den Kinderladen geschleift- mit Kloß im Hals. Wir haben zwar viiieeel Zeit für die Eingewöhnung ( 4 Wochenn, und danach nochmal 4 Wochen, in denen ich nur 5 Std./Woche arbeite), aber trotzdem ist mir gerade hundeelend und zum Heulen. Kann dich verstehen. Aber ich galube wirklich, sorry- man muss sich etwas zusammenreißen. Gilt auch für mich. Ich glaube echt, es ist doch schlimm für das Kind, ihm seinen Jammer zu präsentieren. Klar. leicht gesagt ( stecke ja gerade selbst drin), aber WIR sind doch groß und erwachsen... Außerdem: Ist es nicht eigntlich doch schön, dass unsere Kinder mit so vielen anderen Kindern aufwachsen? Ich bin als Kind quasi als Einzelkind aufgewachsen, ganztags bei der Oma, und habe mir immer gewünscht, in den Hort oder so was zu gehen ( wo ich auch nicht immer so "unter Aufsicht" stehe), das sah immer so toll und spaßig und wild und abenteuerlich aus, was die anderen Kinder da gemacht haben. Viele haben doch keine Geschwister, wenig Kinder in der Nachbarschaft, und es ist doch das normalste und natürlichste, dass Kinder eigentlich mit anderen Kindern zusammen groß werden? Ich glaube sogar, dass, je Kleiner die Kinder, dest besser "wachsen" sie in die Krippe/Kita rein. Die Eingewöhnungszeit ist vielleicht schwieriger, ja, aber dann? Also wer sagt denn, dass es für ein Kind mit 3 Jahren leichter ist? Da bricht doch auch erst mal eine kleine Welt ein wenig zusammen, bevor sich eine neue aufbaut. Klar, ich glaube schon, dass die Kinder, wenn sie früh in die Krippe reinwachsen, auch ein Stück weiter und eher von uns "wegwachsen". Aber wir sind doch immer noch ihre Eltern, und wir verbingen die meiste und wichtigste Zeit mit ihnen, und auch die Kita/Krippe ersetzt die Eltern nicht, sondern "ergänzt" sie, wie es auch so schön im Fachjargon heißt. Also, wenn du so wenig an deine Kinder denkst, ist es doch so, dass a) deine Arbeit wohl recht erfüllend ist ( auch keine Selbstverständlichkeit) b) du doch insgeheim weißt, dass deine Kinder gut versorgt sind, daher MUSST du nicht die ganze Zeit dran denekn. Grüße, Bettina
Hallo Magistra, auweia, da müsste mich das Gewissen aber auch plagen... (tut es aber gar nicht, ICH bin wahrscheinlich die echte Rabenmama) Ich arbeite von zuhause. Mein Kind hat einen so schönen Schlaf, dass ich, bevor er in der Krippe war, während seines Mittagsschlafs gearbeitet habe. Als er dann in der Krippe war, habe ich anfangs des öfteren vergessen, dass er gar nicht da ist. Immer wenn ich an seinem Zimmer vorbei bin, dachte ich "ob ich mal reinschaue?" Bis es mir siedendheiss kam oder ich tatsächlich reingeschaut habe, und dann feststellte, er liegt gar nicht in seinem Bett! Oh Schreck, das Kind ist weg! Ciao Biggi
hallo Biggi, (habe endlich unten geantwortet...) DAS kommt mir bekannt vor! wenn meine mannschaft aus dem haus ist, zu zeiten, wo sie gewöhnlich da wäre, also bsp. wochenende, dann meine ich auch die ganze zeit, ich höre sie im hintergrund. ich rufe auch mal sachen wie: "Du, lass den kleinen in ruhe!", oder: "Gleich, muss nur noch schnell das hier fertigschreiben...!". bin ja auch ein schreibtischtäter ;-) und wenn mir dann einfällt, dass die herrschaften ja auf einem geburtstag etc. sind, dann kann ich mich nur noch wundern. ;-)) und das mit dem zu bett gehen deinerseits kenne ich auch, - also dann mal schnell tschüß! shortie
Ja.... Irgendwie sind sie halt doch immer da... Ciao Biggi
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