Mitglied inaktiv
Seit Paula in die Krippe geht und ich angefangen habe zu arbeiten, habe ich KEINE Zeit mehr! Wie schafft Ihr das bloß alle? Kind, Arbeit, Haushalt, Ehe und vielleicht noch ne Minute für mich,....???? Ich bin nur noch am Ruddern und habe das Gefühl, ich werde mit nix fertig. ???????????
Hi, ... bist Du alleinerziehend / verbandelt / hast Du Eltern oder echte Freunde in der Nähe? LG Fiammetta
Hallo, ich habe auch keine Zeit. Aber das wäre auch nicht anders, wenn ich zu Hause wäre. Denn mein Zweijähriger schläft tagsüber meistens gar nicht (bei der Tagesmutter schon) und wenn doch, dann garantiert nicht mit seiner kleinen Schwester zusammen. Ich finde es völlig normal, dass man mit kleinen Kindern keine Zeit hat. Am Anfang noch halbwegs wenn sie viel schlafen. Aber dann eine ganze Weile nicht. Und dann wird es irgendwann wieder besser, wenn sie einsehen, dass man auch mal ein bisschen Zeit für sich braucht (bzw. wenn sie selber auch mal allein spielen). Meinen Haushalt führe ich minimalistisch und am späteren Abend. Auf Kosten meines Schlafes. Ich komme mit recht wenig Schlaf aus, das ist Veranlagung aber auch Gewöhnung. Zeit für mich nehme ich mir zu wenig, aber ich arbeite daran. Mit meinem Mann telefoniere ich abends ne halbe Stunde (er ist nur am Wochenende da). Die Wochenenden genießen wir alle zusammen und machen nix im Haushalt, außer mal Müll runtertragen und Einkaufen. Ich bin gerade recht zufrieden damit, denn noch vor einem Monat bin ich meist mit den Kindern schlafen gegangen. Jetzt darf ich aufstehen wenn die Kleine schläft. Ich versuche von Zeit zu Zeit immer mal, die Organisation zu verbessern (und die Kinder zeitiger ins Bett zu kriegen) und von daher bin ich mit den Fortschritten recht zufrieden. Ich gehe davon aus, dass ich in 1-2 Jahren alles so habe, wie ich es gern hätte. Denn die Kinder werden mit der Zeit pflegeleichter und eine Putzfrau können wir uns auch leisten wenn beide in den Kindergarten gehen (vielleicht auch schon, wenn der erste geht). Freie Abende mit meinem Mann werden dann auch wieder möglich sein (zur Zeit nicht, da die Kleine immer noch an meiner Brust hängt). Liebe Grüße Linda
Morgens - 10 Minuten Küche aufräumen, duschen, Kind fertig - 8 Uhrab zur Arbeit/Kita - 15 Uhr wieder zuhause - bis 18 Uhr "Quality-Time" d.h. Zwergenbespaßung - höchsten mal kurz einkaufen oder was wegräumen 18 Uhr mit Hund und Zwerg ne halbe Stunde an die frische Luft- 19-20 Uhr Zwerg ins Bett - noch ein bißchen Hausareit - der Rest am WE - Zeit für mich ??? Zwischen 21 und 24 Uhr :-) und wenn Papa und Zwerg am WE mal zwei Stunden alleine unterwegs sind - dann hab ich aber meist nene schlechtes Gewissen und mache Hausarbeit - nein, bei uns werden nicht jeden Monat die Fenster geputzt - aber der Allgemeinzustand ist ok und das reicht mir meistens.... ***ohm****
:-)) Kann ich auch: 6 Uhr aufstehen, ins Bad, halb sieben steht der Lütte von alleine auf: Frühstücken bis 7, dann Brote schmieren u. Kind fertig machen, halb 8 bis 8 aus dem Haus, ca. 8.30 Uhr auf Arbeit (Erholung das!) - gg. 16 Uhr abholen: Entweder einkaufen+heim oder Spielverabredung. 19 Uhr Abendbrot, 19.30 Bettfertigmachen, 20 Uhr Kind ins Bett, kurzes Päuschen, dann Spül- und Waschmaschine aus- und einräumen, bügeln, Müll runter, nochwas Fernsehen/Zeitung, nach 2Minuten Lesen wegpennen und morgens wieder aufwachen wie ein Stein. Vielen Dank. Hä? - Minute für mich? Hätte ich an meinem freien Tag pro Woche, wenn ich mir eine Putze leisten könnte. Kann ich aber nicht. Also in ca. 8 Stunden Prioritäten setzen: Klo- und Badputzen, Getränke holen & Einkauf, Staub wischen, Kinderzimmer aufräumen, Küche klarmachen, bügeln bügeln bügeln, Saugen, Klamotten verräumen, vorkochen, Blumen gießen ... vielleicht ein kurzes Faulenzerchen zwischendurch? Nicht wirklich. Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät ... Wenn der Tag 30 statt 24 Stunden hätte wäre ich glücklich. Ist aber nicht, deswegen wirst du auch mit nichts fertig. Also: Arbeiten, essen, sch****, schlafen. Willkommen im Club, ruder mal schön weiter. ABER: Alles geht, alles ist zu packen. Augen zu, nicht drüber nachdenken und: Weitermachen! LG, Stefanie
"bügeln bügeln bügeln" Ich verstehe nicht, warum einige Leute ständig bügeln müssen. Wozu? HIER wäre z.B. Zeit für einen selbst... Es soll ja Leute geben, die bügeln sogar Unterwäsche. Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich bügle kaum mal was. Blusen trage ich nur äußerst selten, und alles andere (Jeans, T-Shirts, Unterwäsche, Bettwäsche, und was weiß ich) werden grundsätzlich nicht gebügelt. Mein Mann braucht in seinem Job oft ein Hemd, das bügelt er sich morgens vor dem Anziehen schnell selbst. Das wars. Nein, nicht ganz. Ich nähe viel und gern, und da bügle ich stets frisch genähte Nähte und Falze aus. Wie es sich fürs "Profi"-Schneiderhandwerk gehört. Aber das gehört zum Hobby und zählt wohl nicht ;-) Beantwortet die Frage oben nicht, aber konnte ich mir grad nicht verkneifen. Ich finde auch, dass man den Haushalt nicht immer so ernst nehmen muss. Es gibt wichtigeres. Bei uns wird nicht vom Fussboden gegessen, und das haben wir auch gar nicht vor...
wir haben weder bügeleisen noch bügelbrett *kicher*, das hab ich nicht mehr, seit ich daheim ausgezogen bin. wenn man die hemden richtig aufhängt, muss man sie nicht bügeln. alles andere eh nicht. ansonsten hab ich eine putzfrau, d.h. haushalt mache ich nix (mein mann ein bisschen was, z.b. wäscht er die wäsche). zeit für mich hab ich leider trotzdem nicht oder kaum, aber wir beginnen wieder zeit für uns zu haben (babysitter 1x im monat), was man wirklich leicht aus den augen verliert. tipp von mir: haushalt tief hängen, auf die ehe achten, ansonsten: locker lassen. alles gute!
Hallo! Es gibt Leute, die gegen Bezahlung bügeln/putzen. Hilft Dein Mann im Haushalt? Hast Du Verwandtschaft, denen Du Dein Kind mal in die Arme drücken kannst? Klar ist Deine Situation schwierig, schau, daß Du so viel wie möglich delegieren kannst :-) Und fünfe gerade sein lassen. Haushalt muß nicht perfekt sein. Du kannst vorkochen und einfrieren... Ich denke bei Dir muß sich die Situation erstmal "einspielen" - vom Organisatorischen her...
Hallo, also wie ich hier so lese, sind viele so besessen alles 100% i.O. zu haben. Habe das frueher auch immer versucht, mit dem Ergebnis: Schlecht gelaunt, ungeschaetzt gefuehlt, deprimiert und permanent erschoepft. Muss das denn sein? Was wenn morgen nicht kommt? Passiert etwas tragisches heut abend, ist es dann wichtiger, die Bude tip top zu haben, oder alle jobs 100% erledigt, oder dass man mal was bewusst anders macht um die kurze Schnaufe zu geniessen oder stundenlang Bloedsinn mit den Kindern machen, dass die sich schlapplachen? Hat bei mir 2 Jahre gedauert, bis mir die Abwaschberge und Chaos 5 Meter am A.. vorbeigingen. Bei uns sieht's oft aus wie aufm Schlachtfeld und wenn Manne und ich nach der Arbeit keine Energie haben, dann haben wir keine und dann baumeln wir halt auch mal einen Abend vor uns hin (oder zwei) und das mitten im Chaos, Abwasch und Waeschebergen hier und da. Irgendwann faellts dann wem auf dem Wecker (ohne Waschen nix zum Anziehen, ohne Geschirr nix zu kochen) und dann wird gewirbelt und alle machen mit, sogar Sohnemann (2 Jahre!!!). Dann ist es mal fuer 2 Tage sauber und dann tuermt sich's wieder. Aber so geht's uns allen besser als zu Zeiten, als ICh den Anspruch hatte, immer alles paletti zu haben. Ist nicht gesund und nicht wirklich so wichtig ausser man bildet sich's ein! Also fuer das "Hamster-im-Laufrad-Schema" bin ich mir echt zu schade. Etwas mehr Selbstrespekt, Maedels. Wir machen die Arbeit, nicht die Arbeit uns. Wenn wir sie nicht schaffen, dann hat das einen Grund. Warum muss denn immer alles perfekt wie ne Maschine laufen? Wir sind human beings nicht human doings. Liebe Gruesse, Claudia
"Hallo, also wie ich hier so lese, sind viele so besessen alles 100% i.O. zu haben. Habe das frueher auch immer versucht, mit dem Ergebnis: Schlecht gelaunt, ungeschaetzt gefuehlt, deprimiert und permanent erschoepft. Muss das denn sein?" *kicher* aus welchem posting hast du das denn herausgelesen *kicher* ich glaube, der tenor aller vorposterinnen war der, dass man eben nicht alles 100% in ordnung haben muss. hast du dich ins hausfrauenforum verirrt?
Nur mal so am Rande: Sieh mal Stefanie's Posting... als ob man als "Hausfrau" bezahlt wuerde... und als ob es das unbestreitbare Schicksal der "Frau von heute" sei: "Immer schoen weiter machen" (wie lange? Bis zur Putzwahn-Hoppla? )usw... vielleicht habe ich's ja auch falsch verstanden, vielleicht war's ja auch ironisch gemeint...ich habs jedenfalls als ernst verstanden... Gut, PUTZEN bis zum Erbrechen war halt nicht der Grundtenor; aber es war der Eindruck vom ?Posting selber, dass man immer alles richtig und fertig haben muss UND bei mir stand halt auch noch der Schatten meiner Mutter's Einstellung drueber und das machte das ganze Thema etwas mehr intensiv fuer mich... (meine Mutter hat ein Hardcore Staublappen-Trauma und hebt jeden Kruemel einzeln hinter Dir auf. Wenn EIN Kruemel auf dem Fussboden liegt, ist die Bude dreckig! Wenn 2 Dinge nicht am Ort im Schrank sondern draussen stehen, ist es liederlich!) *Jetzt darueber auch kicher - und manchmal mitleidig seufz* LG Claudia
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