Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben, am 15. April fange ich eine 30-Stunden Stelle in einem deutschen Immobilienunternehmen an. Ich werde dort als Vorstandsassistentin eingestellt. Bin also für alles zuständig, da dieses Büro nur die Vorstände und meine Wenigkeit dann beziehen. So, nun meine Frage, ich bin 28 Jahre und war nun 5 Jahre in Elternzeit, habe vorher als Vertriebsassistentin gearbeitet und werde nun 1.800 Euro für 30 Stunden bekommen (plus 13. Gehalt und erfolgsabhängig ein 14. Gehalt). Ich arbeite in Frankfurt auf der Goethestraße.. Sind diese Gehälter realistisch?? Wie sind Eure Erfahrungen dazu? Liebe Grüße Tania
Brutto oder netto - nur mal so'ne Frage. Grundsätzlich - klingt nach einem gutem Anegbot nach 5 Jahren EZ - kenne deinen genauen Lebenslauf/Quli/Zeugnisse nicht. Hast du vergleichbare Angebote ? Grundsätzlich kenne ich auch Firmen die solche Position für 1800 brutto für 40zig Stunden zu besetzen. Bei Steurklasse 5 bleibt da nicht viel - aber natürlich immer noch besser wie nix. Lena
Hallo. Klicker, klacker, rechen ... Aaalso, das sind 13 Gehälter zu 1.800 Euro, geteilt durch 13 mal 12 = ein durchschnittliches Monatsgehalt von 1.950 Euro (ohne das 14. Gehalt) für 75 % Arbeitszeit. Das entspricht einem monatlichen Gehalt von 2.600 Eur für einen Vollzeitjob mit 40 Stunden/Woche. Umrechen in Demark ...... das sind 5.200 Mark (Fulltime) im Monat für eine Vorstandsassistentin... Gut/schlecht mit 28 Jahren? Das kommt auf deine Qualifikation drauf an. Ich finde es nicht schlecht. Aber das Wort "Vorstand" stört mich: zeugt das nicht von einem Großkonzern, wo man in gehobener Ebene eher klotzt statt kleckert mit den Gehältern? Will heißen: dann sollte die Summe dich umhauen vor Begeisterung. Das verträgt sich aber nicht mit der Goethestrasse, zwar Schickimicki, aber da sind doch keine Großkonzerne ansässig. Also, wie gesagt: auf keinem Fall schlecht! Eventuell ausbaufähig ... LG, Stefanie
Hallo, es ist kein Konzern im konservativen Sinne, aber eben eine AG, und daher die Vorstände und Aufsichtsrat. Ich bekomme 1800 Euro brutto....meine Qualifikationen sind eine Ausbildung z. Kauffrau f. Bürokommunikation, dann hab ich bei großen Konzernen wie IBM ect, debitel AG gearbeitet, immer als Assistentin....ich denke auch daß hier die Goethestraße eher nur im Spiel ist, weil es eine Firma ist, welche Neuimmobilien nur im gehobenen Segment erbaut und verkauft..von daher ist das Büro dann eher ein Schicki-Micki-Aushängeschild..ist mir aber allemal lieber als am Frankfurter Hauptbahnhof direkt zu arbeiten... Liebe Grüße Tania
Hallo, Du hast recht, bei der Steuerklasse 5 wäre das echt ein Witz...zumal ich von 8-16.30 Uhr täglich unterwegs sein werde. Aber ich bin alleinerziehend und von daher habe ich dann die Steuerklasse 2..so daß ein wenig mehr überbleibt:)) Liebe Grüße Tania PS: Was machst Du denn beruflich?
den absatz mit der umrechnerei in dm würde ich mal streichen. 5.200,- DM klingt irre viel, angesichts der preissteigerungen der letzten, sagen wir mal 10 jahre in allen lebensbereichen, hinkt dieser vergleich nicht nur ein bisschen, sondern sehr, sehr, sehr viel bissschen.
hängt ganz stark ab m.E. von Berufserfahrung und Ausbildung. Aber nach 5 Jahren Pause sollte man vielleicht zu Anfang nicht allzu wählerisch sein. Lieber am Ende der Probezeit noch mal über das Gehalt verhandeln, wenn Du auch einen besseren Eindruck davon hast, ob es sich eher umd Assistenz im Sinne von "Kaffee kochen und kopieren" oder von "eigenständig und eigenverantwortlich Sitzungen auch inhaltlich vorbereiten etc." ist. dann erst kann man m.E. wirklich beurteilen, ob Du ggf. mehr Geld bekommen solltest. Ulrike
Auf www.monster.de findet man einen durchaus brauchbaren Gehaltsrechner - und wenn man sich dort anmeldet, ist der auch kostenlos, sonst kostet der Spaß knapp 20,- Euro. Nur mal so als Tipp. Wenn ich mich recht erinnere, hat focus-online auch einen, aber da bin ich mir nicht sicher. Gruß, Elisabeth.
Ich bin auch Assistentin im Frankfurter Umland - allerdings nur 20 Std. mit Steuerklasse I. Wobei sich Assi auf viel Fachidiotenarbeit bezieht, incl. Kaffeekochen und Reisebuchungen - einfach der gute engel für alles ....
Hallo, bisher habe ich immer gut qualifizierte Jobs gehabt, immer als Assistentin, aber nicht zum Kaffee kochen ect. Ich habe schon immer die Geschäftsmeetings mitgemacht und entsprechend die Vertriebskennzahlen verarbeitet, auch Events für Promotionkräfte organisiert..eben alles rund um den Vertrieb...1.800 Euro für Kaffe kochen wäre auch nicht schlecht :))) Grüße Tania
Für eine Vorstandsekretärin sind 2.400 - 2.600 Euro für 40 Stunden in den ersten ein/zwei Jahren im Rhein/Main Gebiet realistisch. Mit 1.800 Euro für 30 Stunden bist Du da genau in der Range. Nach 5 Jahren Arbeitspause ist das also mehr als in Ordnung, denn die Jahre des Erziehungsurlaubes sind ja keine Jahre der Berufserfahrung. Zumindest nicht bei einem Firmenwechsel. Wenn Du den Job richtig im Griff hast und ggf. auch schon ein paar Erfolge oder Verbesserungen vorweisen kannst, auf jeden Fall das Gehalt nochmal nachverhandeln. 2-300 Euro sind da nach oben bestimmt noch drin. Gruß Corinna
hallo, ich würde denken, dass das Gehalt ganz gut ist und gewiss angemessen. Herzlichen Glückwunsch zu so einer guten Stelle nach 5 Jahren Pause! Ich vermute, dass Du maximal 3-4 Jahre Berufserfahrung (nach Lehre) hast oder? Und die liegt 5 Jahre zurück. Viel Erfolg und viel Spaß. Grüße Tina
HAllo, bevor ich in Elternzeit ging habe ich 5 Jahre in großen Konzernen verbracht, in welchen ich extrem gepusht wurde und von daher mein Selbstbewusstsein auch nicht gerade gering ist..ich weiss was ich kann und habe auch in der Elternzeit ein Sekretariat geführt. Ich denke man muss einfach auch nach der Elternzeit Selbstbewusstsein zeigen und aus der klassischen "Opfer-Rolle" rauskommen..und natürlich gibt es noch einige andere Faktoren..aber ich bekomme es auch hin, als Alleinerziehende Mutter von 2 Kindergartenkids und fast ohne familiäre Anbindung..hab mir hier ein gutes Netzwerk aufgebaut.... Liebe Grüße Tania
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