Mitglied inaktiv
Hallo! Ich bin neu hier im Forum, erst einmal ein nettes Hallo an alle!! Ich bin alleinerziehende Mami eines 4,5 jährigen Rackers. Zur Zeit geht mein Kleiner in die Kita, ich arbeite 35 Stunden in der Woche. Jetzt habe ich mal ne Frage. Nächstes Jahr steht bei uns die Einschulung an und ich weiss echt nicht mehr weiter, es kommt eh nur eine Ganztagsschule in Betracht (ich kann es mir nicht leisten, nicht mehr zu arbeiten!). Ich arbeite allerdings 15 km von meinem Wohnort entfernt. Im Moment ist der Zwerg bei mir in der Nähe in der Kita. Was ist wohl in der Zukunft angebrachter, ich habe einfach Schiss, dass in nicht sofort da bin, wenn in der Schule mal was ist, bzw. was ausfällt etc. und mein Zwerg dann da stehen würde (am Wohnort). Sind diese Gedanken gerechtfertigt? Ich hatte mir schon überlegt, evt. umzuziehen, Richtung Firma, damit ich alle Stationen an einem Fleck habe. Für eure Erfahrungen und Tipps wäre ich sehr dankbar!!! Liebe Grüße, Tanja!
Hallo Tanja, bevor du dir Gedanken machst, erkundige dich vielleicht erstmal, ob du überhaupt diese Wahl hast. In vielen Bundesländern gilt sowieso das Wohnortprinzip und man braucht sehr gute Gründe (und auch Glück), sein Kind woanders einschulen zu lassen als dort, wo man gemeldet ist. Jedenfalls bei staatlichen Schulen, Privatschulen sind da aussen vor. Ich finde, es spricht auch einiges für Wohnortnähe: ab einem gewissen Alter kann das Kind allein den Schulweg meistern. Es ist leichter, sich mit Schulfreunden aus der Gegend zu treffen. Wenn du mal krank bist, brauchst du dein Kind nicht weit zur Schule fahren. Wegen der Schule würde ich mich vor Ort erkundigen, was bei Stundenausfall passiert, aber die Kinder werden sicher nicht vor die Tür gesetzt, gerade in einer Ganztagsschule sollte es Betreuungsmöglichkeiten geben. Und 15 km sind ja nun keine Weltreise. LG Berit
Hallo Berita, danke für Deine schnelle Antwort! Bei uns in Dortmund hat man inzwischen die freie Wahl, wo man sein Kind zur Schule geben möchte, sonst könnte ich solche Überlegungen ja gar nicht anstellen. Ich habe eher die Angst, dass das behütete der Kita auf einmal weg ist, ist es denn gewährleistet, dass die Schule auf die Kinder "aufpasst", sprich, nicht dass mein vorwitziger kleiner Junge mal allein unterwegs ist.. Solche Gedanken mach ich mir halt immer, deswegen wäre mir die Nähe lieber.. Habe gar keine Ahnung von Ganztagsschulen..
Ich kann Berit nur Recht geben! Ihren Argumenten kann ich kaum etwas hinzufügen. Außer, dass ich 35km von dem Schulort meines Sohnes entfernt arbeite, bis jetzt lebt er noch:-) Denn egal um was es geht, Du kannst in 1 km Entfernung genauso wenig verhindern wie mit 50 km. Ausserdem finde ich 15 km wirklich nicht weit, denn wir können nicht die nächsten 10 Jahre Gewehr bei Fuß stehen, weil ja etwas passieren könnte. Mach Dir keinen Kopf! Klar, Umzug wäre eine Möglichkeit, wobei es wieder auf die Infrastruktur, Mietpreise, ist der Arbeitsplatz sicher, etc., ankäme. LG
Ganztagsschulen sind während der Hortbetreuung verantwortlich! Wo kämen wir denn dahin, wenn die jeden draußen herum spazieren lassen würden wie sie wollen, ne ne! Außerdem wirst Du Dich wundern, welchen Reifesprung Dein Kind die nächsten beiden Jahre noch macht!:-) LG
Wahrscheinlich wäre ich nicht so ängstlich, wenn ich nicht wüsste, dass ich mich, wie auch jetzt schon zur Zeit, wirklich ganz allein um den Zwerg kümmern muss. Sein Vater arbeitet nur, seine Großeltern verziehen das Gesicht, wenn man mal nach Sitting fragt, die anderen Großeltern sind nur für absolute Notfälle ansprechbar. Es ist echt zum Heulen. Deshalb denke ich halt so viel darüber nach, um es für den Kleinen und mich richtig und stimmig zu machen :-(.
Guten Morgen Tanja, erstmal herzlich willkommen hier im Forum! Wir wohnen 35 km von Arbeitsplatz bzw. Schule entfernt und ich habe mich für die andere Variante entschieden, also mein Kind am Arbeitsplatz einzuschulen! Als meine Maus 2 Jahre alt war, bin ich wieder arbeiten gegangen, eine Tagesmutter war hier am Ort nicht zu finden und in der Stadt, in der ich arbeite sind die Preise für Tagesmütter sehr hoch. Die Entscheidung fiel auf eine Tagesmutter ca. in der Mitte in einem kleinen Ort, dort ging meine Maus dann auch in den Kindergarten und wurde vorher und nachher weiterhin von der Tagesmutter betreut. Somit hatte sie keinerlei Kontakte an die Kinder hier vor Ort! Als die Schulwahl anstand, hatte ich mehrere Möglichkeiten: 1. Hier am Ort, bisher keine Freunde, nachmittags zu Oma (unerwünscht, da Oma selbstständig und schnell genervt ist, von zusätzlicher 'Arbeit', die Hausaufgaben hätten wir abends dann noch machen müssen! 2. Am Ort bzw. der Gemeinde der Tagesmutter, hier hätte mir das Staatl. Schulamt eine Ausnahmegenehmigung erteilt, dieser muß Wahl-Schule und eigentl. Schule zustimmen, dann ist das gar kein Problem. Hier hätte sie ihre Kindergartenkumpels gehabt und auch eine sehr gute Grundschule, außerdem die Hausaufgabenbetreuung durch die Tagesmutter. Nachteil wäre hier gewesen, ich hätte sie weiterhin zur Tagesmutter gebracht, sie wäre dann mit dem Bus zur Schule, wieder mit dem Bus zurück zur Tagesmutter und dann wieder von mir geholt! 3. Montessori-Schule mit verlängerten Schulzeiten, keine Hausaufgaben und Betreuung in der Ferien! Möglichkeit 2 und 3 sind von den Kosten gleich, ich habe dann einfach die Bewerbung an die Montessori-Schule losgeschickt und meine Maus hat einen Platz bekommen! Mittlerweile muß ich sagen, wäre unser Streß mit der Tagesmutter-Variante noch schlimmer geworden, so ist meine Tochter sehr viel zufriedener und ruhiger als sie es in den vier Jahren bei der Tagesmutter war. So haben wir jweils bei der Hin- und Rückfahrt eine gute halbe Stunde wo wir uns angeregt unterhalten, ich bekommen viel mit, was in der Schule passiert und wenn wir nach Hause kommen, sind wir auch zuhause und fertig! Ich würde es jederzeit wieder so machen! Was die Freunde betrifft ist das natürlich ein Problem, ich sitze dann immer dort fest, wenn sie verabredet ist. Besuch zu uns kommt dann eher am Wochenende und viel schreckt der weite Weg dann aber doch ab! 15 km finde ich nicht soviel und wenn er bei Euch am Wohnort sowieso wenig soziale Kontakte hat, würde ich auch die andere Möglichkeit bevorzugen! Die Ganztagsschule war die an Deinem Arbeitsplatz, oder? Bei der Grundschule an Eurem Wohnort gibt es gar keine Betreuung? Wenn Du in Erwägung ziehst evtl. irgendwann mal Richtung Arbeitsplatz umzuziehen, müßte er dann sowieso die Schule wechseln, dann wäre gleich dort eingeschult doch auch ein gutes Argument! Gruß von Cat
HallO! auf jeden fall und immer würd ich mein kind im wohnort einschulen. vorteil: es kann allein zur schule gehen im idealfall, freunde sind in der nähe, ev. betreuungsmöglichkeit bei freunden, besuche sind leichter zu handeln, geburtstage usw. ist einfacher, wenn du krank bist kann kind allein zur schule oder jem. nimmt es mit weil freunde alle in der nähe wohnen... ich würde immer im wohnort einschulen für die volksschule! lg max
Also, eine Ganztagsschule gibt es sowohl an unserem jetztigen Wohnort sowie auch in der Nähe meines Arbeitsplatzes. Das wäre nicht das Problem. Soziale Kontakte haben wir tatsächlich in unserem jetztigen Umfeld nicht, da dort zwar Kinder wohnen, aber so gut wie keine Kontaktmöglichkeiten bestehen (versteh ich auch nicht, ist aber leider so!). Bei der anderen Variante ist auch nicht gesagt, dass er viele Kontakte aus der Kita-Zeit weiterpflegen kann, da das eine Kita der Uni ist und viele Studierende etc. aus den verschiedensten Orten kommen und dann wohl die Kameraden auch in alle Himmel verstreut eingeschult werden.. Es ist echt blöd.
würde auch die schule am wohnort bevorzugen, habe das bei einer freundin erlebt, die ihren sohn in der nähe des arbeitsplatzes eingeschult hat, auch ganztagsschule, privat. der bub wird jetzt 10 und hat überhaupt keine freunde, denn keiner will soweit fahren. am wochenende sitzt er immer mit muddi zuhause. nicht gesund. wir hatten gar keine wahl, sprengelgeschichte, meine tochter kann sich vor freundinnen nicht retten.
was wenn du anderen job hättest? müsstest dann nach der schule suchen auch nicht grad förderlich. weil viell. ist nächster job ganz woanders. lg max
soziale kontakte können übrigens in der schule noch kommen. lisa hatte auch keine freunde im kiga und in der schule schnell eine beste freundin gefunden. ich finde das sagt nichts aus und ich tendiere immer noch zur schule im wohnort. und 15km sind nicht weit von wegen es fällt mal was aus (was soll ausfallen???). meine freundin hatte problem, job konnte sie nicht wechseln bzw. nur wieder dort suchen wo kind im kiga (jetzt schule) ist. wenn sie krank war blieb kind auch zu hause oder sie musste sie krank hinbringen (halbe std. autofahrt). sicher nicht angenehm mit fieber. geburtstage musste sie immer chauffiert werden und wenn das mädel eingeladen ist dann musste sie dort warten oder eben hin und rückfahrt in kauf nehmen. lg max
Ich bleibe dabei, finde 15 km zum Freundschaften pflegen ok, und wenn Papa und die Omas nicht gerne auf Dein Kind aufpassen, sitzt Du immer auf Arbeit und fragst Dich, wem er denn jetzt grade zuviel ist! Passen denn Deine Arbeitszeiten in die Zeiten der Ganztagsbetreuung oder wäre hier auch noch was zu überbrücken? Wie gesagt, bei uns läuft das gut und da unsere Schule sowieso ein recht großes Einzugsgebiet hat, liegen zwischen meiner Maus und dem entferntesten Kind in die entgegengesetzte Richtung fast genau 70 km, trotzdem mangelt es ihr nicht an Freundschaften, im Gegenteil, sie hat mehr als während der ganzen Kindergartenzeit, da hat die Tagesmutter immer geblockt, weil sie 'ihre' Kinder lieber miteinander spielen ließ, anstatt anderweitig Kontakte zu pflegen!
im oktober begurtstag, oder? dann wird er im oktober 08 erst 6...also mit 5 eingeschult? lg mic
Auch ich würde auf alle Fälle die Schule am Wohnort nehmen. Dein Sohn kann soziale Kontakte in Eurem Heimat-Umfeld knüpfen, kann sich nach der Schule mit ihnen treffen und solltest Du mal krank sein, ist es kein Umstand, ihn in die Schule zu bringen (oder er geht dann vielleicht sogar schon alleine). Und, wie oben schon erwähnt, vielleicht hast du ja mal eine andere Arbeitsstelle, dann kannst Du die Schule ja nicht so einfach wieder wechseln. LG Sonja
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