Mitglied inaktiv
huhu! wollte mal kurz vom treffen gestern erzählen. Also, es war sehr schön, wir haben uns geküsst beim Abschied und wollen uns gern wieder sehen. Aaaaber: er hat kein Auto! Klar, braucht er nicht, er wohnt in Wien. Aber ich wohne außerhalb in einer Kleinstadt und da braucht man Auto. Fährt zwar die Bahn hin aber ist dann noch ein Fußmarsch von halber Std. zu mir. Und da ich Kind habe, müsste er ja auch öfter zu mir kommen, grad im Winter wirds dann blöd. Mann, warum muss es immer einen Haken geben? Na ja, ich warte mal ab was überhaupt passiert. Er hatte übrigens schon mal eine Freundin mit Kind, weiß also was auf ihn zukommt in etwa zumindest. lg max
Hey Max, das hört sich ja erstmal gut an ;-) Ich hab ja auch so ein glück gehabt,..wir sind zwar erst 2 monate zusammen,..aber kommt mir so vor als kennen wir uns schon eweig,wenn meine Kids nicht wären würd ich glaube ich sofort mit ihm zusammen ziehen.Aber durxh die Jungs immer langsam.Meine Kinder finden ihn auch klasse :-) Ich wünsche dir alle sgute,.. Wann seht ihr euch wieder?? Und alles andere von wegen Auto etc wird sich schon ergeben. Lg Steffi
Ja hi Max, wie gehts dir denn so, lang nichts von dir gehört! Bin auch überhaupt nicht auf dem Laufenden, hab jetzt lang nicht hier mitgelesen/geschrieben. Lass mal was hören! Liebe Grüße!!
hi max, na wenigstens hattest du ein paar nette Stunden als *Frau*.. Aber interpretier nicht soviel rein und warte auf seinen Anruf. Wenn er tatsächlich interssiert ist, wird er sich melden und zwar heute schon. Läßt er sich ewig Zeit, weisst ja was kommt. trotzdem drück ich dir die Daumen annika
nein, keine sorge das tu ich eh nicht. Dafür hab ich zu gemischte Gefühle, auch wegen fehlendem Auto und überhaupt, bei mir dauert das immer ein paar Treffen bis sich Gefühle einstellen, welcher Art auch immer. Und hab ihm ja schon gesagt dass ich die Woche keine Zeit mehr hab. lg max
Hallo :) hm, hört sich erst mal nicht schlecht an :) Was für Gefühle hast Du denn im Moment? Total neutral oder kribbelt es schon??? Klar, zeitlassen ist immer gut...besser langsam angehen und dann weiter sehen...ich hab mir das auch abgewöhnt, zuviel zu erwarten...dafür waren schon zuviele komische Geschichten dabei... Drück Dir auf alle Fälle ganz fest die Daumen, daß es gut verläuft *daumendrück*. LG Heike
Hi max, ohne jetzt mal wieder oberflächlich zu klingen, aber es ist ein klares *defizit*, wenn der Mann kein Auto hat. Teilweise ( nachts, Regen) kann es vorkommen, dass man den Herrn nach Hause fahren muss. Und die, die kein Auto haben waren besonders nett und hätten am liebsten alles stehen und liegengelassen, nur damit sie das Herz der Frau erobern. Ich kann dir nur von hier aus die Daumen drücken, dass du eine schöne Zeit mit ihm verbringst bzw. endlich deinen passenden Partner gefunden hast,aber ich persönlich mag keinen Mann mehr, der kein Auto hat. Ich fühle mich dann leicht in den Rollen vertauscht, weil es entweder sein ego oder mein ego nicht verkraftet immer die Fahrerin zu sein. Klingt eigenartig, ich weiss. Wie sieht denn seine finazielle Situation aus? Ich wünsche dir ganz viel Spass, Freude und Harmonie mit ihm. lg asya
asya, hallo erstmal. da ich schon auf dem Kaff wohne und wenn ich mir da überlegen würde, daß der Typ kein Auto hätte usw... Vorallem weil du dann immer diejenig wärst, die zu ihm müsste. Ihn abholen müsstest usw. Nein, das wär mir zu stressig, da geb ich dir recht. Und ehrlich gesagt, ich kenn keinen der kein Auto hätte (bei uns jedenfalls) annika
ja, das ist ja für mich auch ein Problem. Ich kann definitiv nicht immer zu ihm, er müsste her kommen. Und zwar mit Zug, wäre mir egal, heimbringen würd ich ihn höchstens zum Zug wenns regnet. Dafür wohnt er zu weit weg. Bleibt noch das manko, wenn wir weggehen wollen, müsste ich fahren aber das Problem hab ich wohl bei jedem der in Wien wohnt weil er wird kaum rauskommen, mich holen, wieder rein mit mir nach Wien und mich heimbringen. Aber gut, Spekulationen drüber bringen eh nichts und ich nehme mal an dass es ihm zu mühsam werden würde immer mit Öffis zu mir (gestern mussten wir schon um 23h heim weil dann keine Bahn mehr gefahren wäre). lg max
...natürlich ist das Oberflächlich.... mein Freund hatte zu Anfang auch kein Auto... klar war es schwerer, sich zu sehen... aber ich mochte ihn doch als Menschen und da ist es mir doch schnuppe, ob er n BMW fährt oder ein Fahrrad... Ich habe ihn auch ab und an mal abgeholt und bei gemeinsamen Unternehmungen ist er dann eben mit meinem Auto gefahren... Bei solchen Antworten ist es ja kein Wunder, dass "Mann´s" Ego unter der autolosigkeit leidet... Meinen Freund hat es auch gestört, dass er nicht mobil ist und hat mitlerweile auch wieder ein Auto und ist sehr glücklich dami :-P aber ICH wäre doch nie auf die Idee gekommen zu sagen... "äh, ne du, ich find dich zwar echt nett und so... aber ohne Auto habe ich kein Bock auf dich..." Da schüttelts mich ja... (soviel zu Konsumgesellschaft und so...) Man kann ja aus 1000 Gründen gard im Moment kein auto haben und und das ist ja auch kein unveränderlicher zustand... Meine Meinung...
Hi! hm, mir ist es egal welches Auto er hat. Und seis ne 20 Jahr alte Klapperkiste. Und er hat ja freiwillig kein Auto, in Wien braucht man das nicht wirklich. Würde ich in Wien wohnen, hätt ich vermutlich auch keines, tu ich aber nicht sondern in der Provinz. Und da ist es halt unpraktisch bis blöd für eine Beziehung sag ich jetzt mal. Ist so und nicht oberflächlich, hat sich nur aus Erfahrung so bestätigt. lgmax
Hallo, aaaja, also machen wir Gefühle jetzt schon davon abhängig, ob das Objekt der Begierde eine Kalesche hat oder nicht. Alles klar. Viel Spaß! Als ob Charakter und Liebe damit auch nur IRGENDETWAS zu tun hätten... :-( Liebe, sofern vorhanden, findet IMMER einen Weg, immer!! Kopfschüttelnde Grüße Ralph/Snoopy
Muß ich mir jetzt Sorgen machen, ob ich noch 'nen Kerl abkriege? Oder ist es bei mir was anders, weil ich ja eine Frau bin? Es ist doch SEIN Problem, wie er von A nach B kommt. Für den Notfall hat der liebe Gott die Taxis erfunden. (Ganz ehrlich: Bevor ich mir ein Auto leiste, bin ich jede Woche ein Mal mit dem Taxi in der Stadt, komm ich immer noch billiger bei weg UND Alkohol ist kein Problem.) Gruß, Elisabeth (gerne auch Mann ohne Auto nehmend, wenn's paßt)
Ralph und Emfut.... ich dachte schon, ich hätte vollkommen einen anner Klatsche, weil ich mich durch so schwerwiegende Wichtigkeiten wie ein nicht vorhandenes Auto NICHT davon abhalten lasse, eine Beziehung einzugehen... :-P
und zwar wie einem hier die WOrte im Mund umgedreht werden. tztztz trotzdem liebe Grüße, vor allem an die die verstanden haben was ich gemeint hab.
Ich war mal jahrelang in einen Mann verliebt der nicht mal einen Führerschein besaß. Und ich selber habe bis heute keinen. Wenn mein Freund auf einem rostigen Damenrad hier angetuckert wäre, ich hätte mich trotzdem in ihn verliebt. max, das ist nicht so gemeint von dir, wie es sich liest oder?? LG Heike
so, hier meine meinung: @max: ABWARTEN!!!!! mach dir doch bitte nicht jetzt schon gedanken, ob und wie und wann er zu dir kommt. er hat kein auto. na und? wenn das mit euch wirklich was ernstes werden sollte, wird er vielleicht auch in eure richtung ziehen. oder sich ein auto zulegen. wer weiß das schon? also: immer schön langsam. nix überstürzen! @all auto ist was feines. aber wenn es die entscheidung pro oder kontra beziehung so stark beeinflußt, haben manche hier wirklich falsche wertvorstellungen. claudi
einen BAhnhof gibts nicht. und bei meiner kurverei, tägl immer fast 100km, würd ich mir das nicht mehr antun... Bei uns ist ein Auto LEBENSWICHTG!!! Grüße in die Großstadt
die wohnen sicher alle in der Stadt mit massig öffentlichen Verkehrsmitteln. Übrigens hab ich NIE gesagt dass Beziehung nicht in frage kommt weil er kein Auto hat. Ich habe lediglich gesagt dass es ein Problem ist (werden könnte), hauptsächlich mal für ihn und regelmäßige Treffen weil ich eben nicht so oft zu ihm könnte. Und da zweifle ich eben auf längere Sicht ob er sich das antun würde. Alles mal Spekulationen (und meistens mach ich mir im Vorfeld zu viele Gedanken über was was noch nicht ist) weil wir uns ja erst 1x getroffen haben. Wie gesagt, wenn ich in der Stadt wohne ist es mir egal, da steigt man in U-Bahn vor der Wohnung und kommt überall hin, vermutlich schneller als mit Auto. Aber am Land ticken die Uhren halt anders. im übrigen bin ich weiteren treffen nicht abgeneigt, was schon an ein kleines Wunder grenzt denn das kommt von 20 treffen viell. 1x vor. lg max P.S. er hat gestern nacht noch ne liebe sms geschrieben *grins*
nein, nicht DU hast gesagt, dass das für dich nicht in Frage käm, aber diese Aussage fiel 1-2 mal hier von verschiedenen Personen im Zuge dieser Diskussion... und da kann ich Ralph recht geben, das ist armselig... wenn DU das nicht so gesagt hast, bist du auch nicht gemeint... ;-)
Wenn ich in der Pampa wohne und deshalb ein Auto habe, so hat das doch nichts mit Gefühlen zu tun. Wenn ich aber lese, "ist mir zu stressig", "... könnte Probleme geben..." [zu deutsch: DAS tu ich mir nicht an, also will ich den Typen/die Olle nicht], dann ist doch eigentlich alles gesagt, oder? Allein diese Verknüpfungen zeigen doch, daß man dann Beziehungen DOCH am Auto festmacht. Ich bin aber der Ansicht, daß, wenn mir an dem Kerl etwas liegt, es für mich keine Hürde darstellen würde, wenn ich ihn (oder sie) eine 1/2 Stunde zum günstiger gelegenen Bahnhof fahren müßte. Und dann womöglich noch eine 1/2 Stunde zurück. Wenn ich den Menschen liebe, darf das keine Rolle spielen. Wer auf soetwas "keinen Bock" hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er von anderen potentiellen Partnern ebenso (oberflächlich) abgefertigt wird, allenfalls höchst unbefriedigende Bettgeschichten in die Kiste kriegt und die eigentliche Partnersuche deshalb strategisch-langfristig völlig erfolglos bleibt. Das hat etwas mit Prioritäten zu tun. Solange ich nicht bereit bin, Zeit (und ja, auch gewisse Kosten!) zu investieren - das kann sehr wohl in diesem Fall eine Fahrt von einigen zig km zum Bahnhof sein -, solange muß ich akzeptieren, daß andere das bei mir auch nicht wollen. Nur ist das doch keine Basis, um eine auf Liebe aufgebaute Partnerschaft zu suchen, geschweige denn zu finden! :-) Wenn man hier z.T. Meinungen liest, die dann auch noch mit einem guten Schuß destruktiven Pessimismus und z.T. märchenhaften Anforderungen an das Profil des Partners vermengt sind, braucht man sich doch über die mangelnhafte "Trefferquote" nicht mehr zu wundern. Diese Diskussion bringt nur EINEN Teil dieser Irrwege auf den Punkt. Viele Grüße Ralph/Snoopy
... nicht zwangsläufig diesen Thread, sondern allgemein Postings im RuB zum Thema, "Dates, Partnersuche und Bettgeschichten". :-) Ralph/Snoopy
Hallo, noch spricht hier niemand von Liebe. Was ist daran falsch, sich Gedanken zu machen, ob die Umstände passen? Dann sind die ganzen Datenabgleiche in den SInglebörsen ( Entfernung, Interessen, kinderlos-kinderreich, alleinerziehend-single ohne kind etc. ) also auch armseelig? Ich habe meine Erfahrungen weitergegeben. Noch ist sie auf der Suche. sie will ja nicht den Mann an ihrer Seite wegen einem nicht vorhandenen Gefährt verlassen. Es ist ihr gutes Recht, zu selektieren und pro+contra zu überdenken. Ich habe keine guten Erfahrungen gemacht und habe ein Recht meine Erfahrungen hier weiterzugeben. Ich gebe auch schliesslich meine positiven Erfahrungen weiter. Noch ist sie in der Phase, in der sie sich beschnuppern werden. Es ist doch völlig okay, wenn man sich Gedanken macht, wie es in Zukunft aussehen würde. Ich z.B. würde nicht mehr eine binationale Ehe eingehen, weil es viele Probleme mit sich bringt, für die ich jetzt mit 30 keine Kraft und kein Willen mehr habe. Ebenso darf ein Mann mich direkt aussortieren, weil ich Kinder habe ( und er gern noch sein Leben ausleben möchte) Mein Ex-Mann hat auch keinen Führerschein, der Grund für meine Scheidung war ein ganz anderer. Nur leider ist es eben einfach schöner, auch mal abgeholt zu werden, sich ganz als Frau zu fühlen, nicht auf Zeiten der öffentlichen Verkehrsmittel zu achten undsoweiterundsofort. Wie gesagt, ich wünsche dir eine schöne KennenlernZeit und vielleicht erübrigt sich das *Problemchen* und er wird sich auch ein Auto zulegen ( vielleicht sogar dir zuliebe). ich meine der Prinz hatte auch ein Pferd *lach* So. nun kommt mal wieder runter und denkt nicht, dass ich oberflächlich bin, sondern es mit dem Wunsch verbinde, mich endlich mal ganz als Frau zu fühlen ( nachdem ich jahrelang meine Männer kutschiert habe) Es ist ein kleiner Punkt, aber Kleinvieh macht auch Mist:-) WÜnsche euch ein schönes Wochenende und melde mich bis Montag ab, da wir mit spiky den Umzug am We schaffen müssen Liebe Grüsse asya
Hallo Ralph, oh je, mit *opfer bringen aus Liebe* habe ich jahrelang Erfahrungen gemacht und man wird mit der Zeit immer empfindlicher, weil man eben das Gefühl hat mehr zu geben als man zurückbekommt. Entweder fühlt sich der Mann oft unter der Schuld der Frau oder eben die Frau denkt sich "mensch, jetzt musste ich ihn wieder mitten in der Nacht dahin und dahin fahren" Diese Datenabgeleiche im Internet sind doch viel oberflächlicher als ein paar Gedanken an die Zukunft. Sie ist nicht abgeneigt, weiss aber, dass es Probleme mit sich bringen würde/ kann. Ich finde das völlig in Ordnung. Verstehst du was ich meine? Ich bin wahrscheinlich auch nur ein gebranntes Kind, weil ich meine *Mutter-Theresa-Erfahrungen* hier weitergebe. Lg aus Dortmund asya
im grunde hast du natürlich schon auch recht aber grad als AE ist es halt nicht so einfach. Ich kann ja schließlich mein Kind nicht einfach so allein lassen für 1 Std. damit ich den Herrn zum BH kutschieren kann. In der Nacht ausm Bett reißen und mitnehmen kommt ja auch nicht in Frage. Von daher ist es halt unter gewissen äußeren Umständen nicht unwesentlich wie man sich denn sehen wird und ob es regelmäßig möglich sein wird. Ich finde das jetzt nicht schlimm. Und in meinem Fall ist es halbe std. Fußweg, den könnte er schaffen wenn er bereit dazu ist (was sich viell. ja noch rausstellen wird). Was aber im Winter z.b. bei Sturm, Eis u. Schnee durchaus mühsam werden kann. lg max
Huhu, ich habe deinen Zeilen entnommen, dass du dir auch über Konsumgesellschaft ( und vieleicht auch weiterdenkend über unser *system*) Gedanken machst. Falls du gern liest, dann können wir uns gern austauschen ( via Mail-allerdings erst ab Montag) --------------------------------------- Die Normalbürger haben heutzutage ein von den Medien und den entsprechenden Fachleuten ausgearbeitetes und exakt in sich geschlossenes Weltbild, das so beschaffen ist, dass keinerlei Fragen offen zu bleiben scheinen. Abstrakte Gebilde wie "die Wissenschaft", die "Pharmazie", die "UNO", der "Kapitalismus", der "IWF", das "System" etc. beherrschen das Bild. Jeder Normalbürger weiß, diese Institutionen sind jeder Bedrohung und jedem Problem gewachsen, sie sind für den Normalbürger sozusagen eine Art Mutterersatz, ein sanftes Ruhekissen, auf dem man sich nach getaner Arbeit niederlassen kann. "Die werden schon alles regeln". Der Normalbürger hat ein fast schon groteskes Vertrauen in abstrakte Institutionen, die die Welt schon retten werden. Alles sei unter Kontrolle. Auch steht für jeden Bürger fest, dass in Bezug auf die wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit keinerlei Handlungsbedarf besteht, da ebendiese Institutionen schon einspringen werden und "ja ohnehin an den Lösungen arbeiten". "Es ist alles nur noch eine Frage der Zeit, bis "alle Probleme" gelöst sein werden" ist deren Devise. Auch denken die Bürger, daß es ihnen noch nie so gut ging wie heute, dass sie noch nie freier gewesen wären, dass sie noch nie so viele Rechte und noch nie einen so großen Wohlstand gehabt hätten. Somit ist für den Bürger klar, er hat nur seine Position im System zu erfüllen und alles werde gut. Doch es gibt auch solche Bürger, die sehen, dass nicht alles in bester Ordnung ist. Diese in der Gesellschaft gern gesehenen und von den Medien des öfteren als die großen Vorbilder gepriesenen Individuen möchten "mehr tun", sie möchten sich "engagieren", möchten "sozial tätig" sein, möchten "helfen". Sie sind diejenigen, die im Gegensatz zu allen anderen, die "nur" ihrer Arbeit nach gehen, "ehrenamtlich" "darüber hinaus" noch in verschiedenen Institutionen tätig sind: bei der "Caritas", bei den "Tierschützern", bei "Greenpeace", beim "roten Kreuz" oder als "Entwicklungshelfer in Afrika". Die restlichen Bürger können diese angesichts ihres Einsatzes nur bewundern - doch auch sie "tun "etwas"". Sie "spenden". Sie spenden für "die Armen", für "die Notleidenden", für "die Kriegsopfer, für "Nachbar in Not" usw.. So können sie nachts wesentlich besser schlafen, da sie ja "wissen", dass sie "etwas" getan haben. Der Bürger weiß, dank "Gentechnik", "Biotechnologie", "Computer", "New Economy", "Functional Food", der "neuen Technologien" und so weiter wird es diese Probleme in naher Zukunft nicht mehr geben. Es müssen mehr Nahrungsmittel produziert werden und bessere Agrartechnologien entwickelt werden, sonst kann man das Welthungerproblem nicht lösen, ist sich der Bürger sicher. Er sieht und hört in den Medien, wie emsig die internationalen Institutionen und "die Wissenschaft" an den Problemen arbeiten und hofft daher auf eine bessere Zukunft, auch für die Menschen in den Entwicklungsländern. Die Gentechnologie z. B. wird in seiner Meinung auch das leidige Problem der "vielen" "genetischen" Krankheiten lösen, auch "Krebs", "Aids" und andere Krankheiten werden damit in Zukunft besiegt werden. Auch die Autoindustrie entwickelt "in der Zwischenzeit" "treibstoffsparende Autos" mit "Katalysatoren", die "helfen", die Umwelt rein zu halten und weniger fossile Brennstoffe zu verbrauchen. Er ist sich hundertprozentig und unerschütterlich sicher, die besten und nur die besten Technologien werden von der Wissenschaft eingesetzt, um die Menschheit in eine gute Zukunft zu führen, doch er weiß aus den Medien auch, dass man hier Kompromisse schließen muss. Entweder - oder, beherrscht sein Denken. Entweder Auto oder Radfahren, Atom oder kein Strom, Arbeit oder gesellschaftliches Abseits, Kapitalismus oder Kommunismus, Demokratie oder Diktatur, das sind die Alternativen, die er kennt und keine anderen. Wenn es z. B. etwa bessere, umweltschonendere, technologisch fortgeschrittenere Fortbewegungsmittel als Autos mit Verbrennungsmotoren gäbe, so ist er sich unerschütterlich sicher, dann wären diese schon längst eingeführt, denn dann "hätten wir es ja "schon längst, das ist doch klar"". Kopfschüttelnd verfolgt er dabei die gelegentlichen Meldungen von "freier Energie Technologie" und grinst blöde vor sich hin, wenn er solches auch nur hört, denn er ist ja umfassend "gebildet" und "weiß" ja, so etwas kann nicht funktionieren, schließlich verfolgt er des öfteren im Fernsehen die anstrengenden Versuche der Autoindustrie und der Wissenschaftler, Wasserstoffmotoren u.ä. zu entwickeln und wie mühselig und höchst kompliziert das doch alles eigentlich ist. Jeder kleinste Erfolg muss teuer erkauft werden, und Wissenschaftler erklären die Problematiken genau und vertrösten auf die Zukunft. "In 10 Jahren werden wir......dann haben wir die technischen Voraussetzungen.......dann können wir eine Masseneinführung dieser Technologie in Angriff nehmen.....vorerst sind unseren technischen Möglichkeiten Grenzen gesetzt....wir haben das Potential ausgeschöpft....usw.. Aufgrund all dessen steht der "gute Staatsbürger" grundsätzlich auf dem Standpunkt, dass "diese Freie Energie Technologie Spinner besser "was vernünftiges" arbeiten" sollten. Er weiß, dass deren Betätigung "sinnlos" und "keine Alternative" ist, denn die Wissenschaft hat vor vielen Jahrzehnten ja beschlossen, dass es freie Energie Technologie, die er ja locker und nebenbei mit dem Perpetuum mobile gleichsetzt, nicht gibt. Für ihn sind diese Leute daher (esoterische) "Spinner", "Mystiker", abgehobene und weltfremde Querköpfe, die besser eingesperrt oder eingespart gehörten, damit sie "keinen Schaden" anrichten können. Er hingegen "weiß", er macht mit seinen Spenden, mit seinen "sozialen Aktivitäten", mit seinem "Engagement" das eindeutig Richtige. Und das ist ihm auch durchaus sein Geld wert, im "Kampf" gegen diese "Probleme", "Bedrohungen" und gegen diese "Krankheiten" u.a.. Er sieht, wie die Wissenschaft "kämpft", und unbewusst möchte er sie in diesem "Kampf" "unterstützen", für die richtige Seite, im Kampf für "treibstoffsparende Autos", "effektivere Medizin", "bessere Schulausbildung" usw., es könnte ja auch ihn selber "mit all diesen Problemen" einmal treffen. Diesbezüglich hat der Bürger also durchaus "Problembewusstsein" und aus einer "rationalen", "logischen" und "grundvernünftigen" Sicht "kann er ja nur Recht haben", das "weiß" er. Was jedoch "die Wirtschaft" betrifft, so ist sich der Bürger bewusst, die ist "zu kompliziert". "Solche Dinge" übersteigen sein Fassungsvermögen. Daher überlässt er das besser den Fachleuten. Diese haben den Durchblick. Dass die Währung stabil bleibt, dass es keine größeren Finanzkrisen geben kann, steht für ihn fest. Heute ist die Welt "vernetzt", so etwas "wie früher" gibt es nicht mehr, "diese Zeiten sind vorbei", "Friede, Freude, Eierkuchen", davon ist er felsenfest überzeugt. Daher legt er seine Vermögensplanung lieber in die Hände von "Experten", die ihm Aktien, Fonds, Versicherungen etc. verkaufen, für eine "sichere Zukunft". Diese vermehren sein Geld ohne sein Zutun, doch er weiß auch, dass das auch mit Risiko verbunden sein kann, weil es so mancher Bankberater ihm (noch) mitteilt. Lässt er sein Geld jedoch bei der Bank liegen, so ist er "auf der sicheren Seite", weiß er, es kann ihm nichts passieren. Schließlich gibt es ja den "Einlagensicherungsfonds". Er bekommt also "garantiert" sein Geld zurück, "was auch immer" passiert. Außerdem steigen Aktien "langfristig". Man darf "nur nicht verkaufen". So wird man "automatisch reich". So folgt er den Ratschlagen der Experten, und sein Geld fließt dahin, wo es am "produktivsten" "arbeitet" - also in die Entwicklungsländer, in Billigarbeit, Kinderarbeit, Ausbeutung, Kriegswirtschaft, Blut und Tränen. Die Folgen sind Outsourcing, Lohndumping, Stellen- und Sozialabbau, Mord. Doch davon ahnt er nichts, will er auch partout und unter keinen Umständen etwas wissen, denn "das" geht ihn nichts an, damit will er "lieber" nichts zu tun haben. "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Solange nur die Rendite stimmt, ist ihm egal, was "die Experten" mit seinem Geld machen. Ansonsten geht er auf die Barrikaden, der Herr Nachbar darf um keinen Preis der Welt mehr Rendite erzielen als er, sonst würde er ja "danebenstehen", sonst wäre er "der Dumme". Er kann nicht ertragen, wie andere finanziellen Erfolg haben und er nicht. Denn dann geht er sofort auf die Barrikaden und mutiert zum geldgierigen Tier, das um der Rendite willen an den Lippen des "Finanzberaters" hängt, jedes Wort einsaugt wie ein Verdurstender einen Tropfen Tau und sich jede noch so risikoreiche wie schwachsinnige Anlage andrehen lässt, wie z. B. "China Prosperity", "DER" "Fonds" für den "erfolgreichen" Anleger (Klorollenhersteller in China). Er wundert sich nur, warum ihm in der Wirtschaftswelt ein immer rauerer Wind um die Ohren pfeift, warum der Arbeitsdruck immer mehr ansteigt, warum seine Kollegen entlassen werden, warum ganze Abteilungen ins Ausland verlegt werden, wieso die Welt immer "härter" zu werden scheint. Er versteht es einfach nicht und schüttelt den Kopf. Eigentlich ist er ja gegen die "Globalisierung", aber "andererseits" läßt sich "der Fortschritt" "ja nicht aufhalten". Nur ein grenzenlose Wirtschaftswelt ist eine freie Welt, so weiß er aus den Medien, wenn nicht bewusst, dann zumindestens unbewusst. Auch dafür müssen Opfer gebracht werden, auch das ist Teil des Fortschritts. Manches mag ihm zwar nicht gefallen, doch letzten Endes geht es ihm hier, "in der goldenen ersten Welt", ja immer noch hunderttausend Mal besser als den armen Menschen in den Entwicklungsländern, die er täglich immer und immer wieder im Fernseher vor sich hinsiechen, leiden oder verhungern sieht. Daher beißt er die Zähne zusammen und sagt sich vor "Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit". Sinngemäß also "Arbeit macht frei", er kann sich nur nicht richtig so daran erinnern, wo er diesen Satz zum letzten Mal gehört hat. Das Heer der Arbeitslosen bestärkt ihn in dieser Ansicht und versetzt die Arbeitgeber in höchstes Entzücken. Lohndrücken und Arbeitsvertrag-Drücken fällt da schon leichter, auch "interessante" Arbeitsverträge, die vormalige Arbeitnehmer in "Selbständige" verwandelt, sind "beliebt". Wenn ihm der Arbeitsdruck und "das Leiden" dann doch zu groß wird, dann "flieht" der Bürger in "seine kleine Welt", "My Home is my Castle", denn "er muss sich ja auch einmal etwas gönnen". Er "gleicht" den Verlust seiner persönlichen Freiheit mit Konsumgütern aus. Das Konzept "Freiheit" hat er ja schon lange ad acta gelegt, von einigen "aufrührerischen Momenten" am Beginn seines Arbeitslebens abgesehen, aber das war ja eh nur das übliche "jugendliche Rebellentum". Und überhaupt gewöhnt man sich ja an alles, wenn man nur lange genug in der Scheiße sitzt, merkt man es nicht mehr. Doch irgendwie ahnt er dunkel und weit entfernt, eigentlich geht ihm ja etwas ab, etwas wichtiges, nur was? Um das zu verdrängen, verbringt er seine Freizeit mit dem Konsumieren von Drogen, Alkohol, Zigaretten, Essen, Sex, Pornografie, Gewaltfilmen, Fernsehen, mit Talkshows, Einkaufen, Handytelefonieren, Auto kaufen oder vorführen, etc.. Das "verschafft" ihm den "nötigen Ausgleich", er muss sich nämlich "ablenken", vor allem von sich selbst und dem Sinn des endlosen Produzierens und Konsumierens. Zur Ruhe kommen hieße ja nämlich, mit Problemen konfrontiert werden, von denen er nichts wissen will. Mit sich selbst kann er ja schon überhaupt nichts anfangen, deswegen hat er regelrecht Angst davor, mal aus seinem hyperaktiven Treiben herausgerissen zu werden und in die Lage zu kommen, nachdenken zu müssen. Zudem lebt er durch Ablenkung und Ersatzbefriedigungen wie o.a. seinen "Freiheitsdrang" aus. In Film und Fernsehen projiziert er sich selbst auf den Hauptdarsteller und erlebt dessen Abenteuer als seine eigenen Abenteuer. Dazwischendrin konsumiert er Subliminalwerbung und wird reizüberflutet durch kurzgeschnittene im Sekundentakt wechselnde "Clips", "Infopanels", "Sound Effects" und ähnliches. Dass all diese auf ihn auch nur den geringsten Einfluss haben sollten, lehnt er generell ab. Er schließt es von vorneherein aus. "Ich tue, was ich will", ich bin "mein eigener Herr", sagt er mit überzeugter, fester Stimme. Ich bin ich und sonst niemand. Dass es eine Tatsache ist, dass bei einer Wahl nach 10% der ausgezählten Stimmen die restlichen 90% der Bevölkerung mit 95%iger Sicherheit (anders ausgedrückt mit maximal +/- 5% Abweichung von der dann real eintretenden Stimmverteilung nachdem alle Stimmen ausgezählt wurden) vorhergesagt werden können, "glaubt" er entweder nicht, "misst dem keine besondere Bedeutung zu" oder hält es für "Zufall". Oder er glaubt oder besser gesagt nimmt es zur Kenntnis, macht sich aber eigentlich keine tieferen Gedanken dazu. "Es ist halt so, na und?" Mathematik ist aber auch nicht jedermanns Sache und überhaupt hat er dort in der Schule eigentlich nie aufgepasst. Dennoch glaubt er ernsthaft, er habe "eine freie Meinung". Auch glaubt er an "Pressefreiheit", "Meinungsfreiheit" und an die "Demokratie". Vor allem die freie Presse und der freie Buchhandel ist eines seiner Lieblingsthemen, "irgendwie" "weiß er" "die sind "ganz" wichtig". "Irgendwo" hat er das "schon mal" gehört. Dass er aber nie oder nur sehr selten ein Buch liest, und wenn, dann höchstens "Harry Potter" (= Anleitung zum Okkultismus, auch schon für die Kleinsten!) oder "Loveboat", scheint ihn nicht sonderlich zu stören. "Man hat "Wichtigeres" zu tun". "Der Lack hat schon wieder einen Kratzer", "Die Fernseher einen Strich", "Der Computer spinnt", Die "Dachrinne tropft", "Ich muss jetzt Big Brother sehen" etc.. Seine Zielvorstellungen und seine Vorstellungen vom "sinnvollen Leben" reduzieren sich im Kern auf Produzieren und Konsumieren, auf das Erschaffen und Vernichten von Gütern und Dienstleistungen. Auf das Arbeiten und auf die Kompensation des Leidensdruckes der Arbeit durch Luxus, Bequemlichkeit, Ablenkung etc.. Als Motivation und für ihn "erstrebenswerte" Zielvorstellung kommen ihm dabei die zahlreichen Bilder über Luxus und Wohlstand in den Sinn, die er zu Millionen im Kopf hat. Er "weiß", wenn er "das alles" "erst" hat, "dann" ist er "wirklich" "glücklich" und dafür muss er sich anstrengen, dafür lohnt sich "die Arbeit". "Irgendwann", so glaubt er, "erreicht" er "es" "auch". Leider machen ihm wirtschaftliche Zwänge immerzu einen Strich durch die Rechnung, was er mit rücksichtsloserem Vordrängen in der Ellenbogengesellschaft und "intelligenten Taktiken" oder puren Egoismus "kompensiert", denn "von nichts kommt nichts", "ohne Fleiß kein Preis", "zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen". Leider macht ihm auch die Gesundheit zu schaffen. Der Arzt meinte, er solle nicht so "fett" essen, nicht so stark würzen etc., doch er weiß, einmal sagen die dies, einmal das. Heute sagen sie, Milch ist gut für die Knochen, und morgen schon sagen sie dass Milch Osteoporose auslöst. Man kann sich eben auch dort "auf nichts verlassen", das ganze ist "viel zu kompliziert", also überlässt er das Kapitel Gesundheit eben "den Fachleuten" wie Ärzteschaft oder Pharmakonzernen. "Die Ärzte" werden seinen Körper schon "reparieren" wie ein Klempner den Wasserhahn, denn "dazu" sind sie "ja schließlich" da. Auf sein "richtiges Essen" braucht er also nicht verzichten, "die" sorgen schon dafür, dass es ihm "gut geht". Notfalls legen sie einen Bypass, das zahlt dann die Krankenkasse. Ist zwar nicht billig, aber er hat ja "so lange" eingezahlt, "jetzt will er auch was dafür bekommen". So geht es auch mit seiner Gesundheit ständig und immer weiter bergab, trotz der "Fortschritte" der Medizin und aller tollen neuen "Technologien", trotz aller "Wunderpillen" und "Innovationen". Von Alternativmedizin will er nichts wissen, da "wirft man nur sein Geld hinaus" und überhaupt ist das "wissenschaftlich nicht anerkannt" und "Abzockerei". Heilpraktiker = Quacksalber, neulich gehört in "Medizin aktuell". Ich bin voll informiert!. Die Magnetmatten- und Glaspyramidenverkäufer sollen bleiben, wo der Pfeffer wächst. So läuft und läuft er bis zur Pension, wenn er diese erreichen kann, wie ein Hamster in der Tretmühle oder die Ratte beim Rattenrennen. Der Kilometerzähler der Hamstermühle bzw. der Kilometerstein am Straßenrand der Rattenstrecke ist sein Antrieb und seine Motivation, "so weit" ist er "schon gekommen", hat er es "gebracht". Andererseits aber macht er sich immer noch Hoffnung, dass er "es" doch noch erreicht, "die Hoffnung stirbt zuletzt". Die, die von vorneherein der Meinung waren, dass es in dieser Gesellschaft in diesem System unglücklicherweise nur den Reichen vergönnt ist, in Saus und Braus zu leben und "alles" zu haben, die "linken Terroristen", "Anarchisten", "Steinewerfer" usw., für diese hat er nur Verachtung übrig. "Das sind Parasiten der Gesellschaft die nichts arbeiten, nur herumgammeln, morden, klauen und stehlen und dem Staat viel Geld kosten, wenn sie protestieren gehen und deren Weltbild, hah, das verdient den Namen ja nicht mal. Und deren Theorien... - wissenschaftlich ja nicht anerkannt und jeder Wirtschaftsfachmann kann darüber nur lachen. Die sollen gefälligst was arbeiten und wenn sie nicht wollen, dann muss man sie eben zwingen (Zwangsarbeit). Denen gehört jede Unterstützung gestrichen (sollen verhungern) oder gleich einsperren (KZ)" [Anm.: Solche wie die Tute Bianche]. Gute, fleißig arbeitende, völlig verdummte und extrem oberflächliche Mittel- (oder darunter)standsignoranten wie Zlatko hingegen verdienen Respekt. "Deutscher Fleiß und deutsche Gründlichkeit" - "Arbeitet und denkt nicht, denn Arbeit macht frei". Insgeheim ein Vorbild, man sieht ja, Zlatko hat es zu "etwas" gebracht. Wenn solche wie Zlatko es schaffen können, dann kann er es doch auch. "Man sieht, auch als ignoranter, unwissender Vollidiot kann man es durchaus zu etwas bringen" ist die tolle Botschaft, die aus den Flimmerkästen im Halbschlaf des Alphawellenrhythmus in die Gehirne einsickert, ebenso wie Botschaften wie "nichts wissen macht auch nichts", besser "nichts wissen und gut leben". Zudem "sieht man", "macht es ja nichts", "überwacht zu werden". Man kann "auch so" "gut" "leben". "Hauptsache mir geht's gut". Wie beruhigend, dass die Erkenntnisse der überaus erfolgreichen Psychohygiene und Gleichschaltung aus dem dritten Reich sowie die Erkenntnisse der gesamten psychologischen Forschung bis heute dazu benutzt werden, den Bürgern über den Volksempfänger und neuerdings auch schon über ELF Sendeanlagen (man geht mit der Zeit!) nach allen Regeln und Möglichkeiten der Kunst derart vorteilhafte Ideologien und Ideen in den Kopf zu hämmern, oder besser gesagt, still und leise einzuflößen - jeden Tag hundertmal jenes Sätzchen und dann wieder dieses Sätzchen und dieses Bild und diese Botschaft und alles schön subliminal und still und leise. Macht im Jahr X tausend Manipulationen .....und nach X Jahren X zehntausend usw...... und irgendwann hat man die Bürger zu völlig verblödeten, oberflächlichen Ignoranten modifiziert, die strebsam Arbeiten, die Klappe halten und das noch ernsthaft für "das Leben" halten und sich artig bedanken, wenn sie einmal im Jahr Urlaub machen können, Billigurlaub in Griechenland, "zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit", wie es im Gesetz heißt. Der Lebenssinn? - Funkstille, Rauschen im Äther - . Generell beschäftigen sich die Bürger lieber nicht mit Fragen "wie diesen", mit Fragen über das Leben oder den Tod oder dem Sinn des ganzen wahnsinnigen Treibens, solange es sich irgendwie verdrängen lässt. Insbesondere die Frage nach dem (Lebens-)Sinn ist irgendwie unangenehm, nur warum, das scheint der Bürger nicht so genau zu wissen. Aber ansonsten "weiß er ja eigentlich alles", er ist "umfassend gebildet", "Fernsehen bildet" ja bekanntlich. Er hält es daher auch nicht für nötig, sich "darüber hinaus" noch zu informieren, das ist ja auch "nicht nötig", er ""weiß" ja "schon" "alles"". Und er "weiß" auch, dass er alles "weiß". Zumindest "das Wichtige", das, was man "zum Leben" braucht, das, was aus den Medien stammt. Doch gegenüber den Medien hat er keine Vorbehalte, denn die "decken ja auch auf" und "verändern damit die Welt" positiv, bringen die "schonungslose Wahrheit". Nur bei Prinzessin Diana vergoss er eine Träne. Die bösen Paparazzi! Die arme Prinzessin! Die Wahrheit ist das, was alle glauben. Außerdem ist nicht wahr, was nicht wahr sein darf. Dazu gehören unter anderem auch Dinge wie diese "Hypothesen" von der Umverteilung von arm nach reich durch "die Zinsen", mit denen sich der Normalbürger entweder gar nicht oder nur äußerst oberflächlich beschäftigt. Wie ein Reicher leistungslos immer mehr Geld bekommt und jede Nacht während er schläft Geld "erwirtschaftet", für das er selbst monatelang arbeiten muss, das ist für ihn "ein Mysterium" der "hochkomplexen Wirtschaft", ein "unlösbares" "Paradoxon". Ungerecht findet er es "ja eigentlich", aber die Welt der Reichen ist "sowieso" für ihn "unverständlich", damit hat er "nichts am Hut" und eigentlich ärgert es ihn, sich "darüber" Gedanken zu machen, daher macht er sich "lieber" keine. Er "wundert" sich nur, "woher" die das Geld bekommen. Er lässt jedoch bald schon davon ab, diese Frage weiterzuverfolgen, denn "das" "ist "eben" zu kompliziert". So "wundert" er sich dann auch, warum die Staatsschulden vorne und hinten explodieren, wieso die Sozialleistungen vorne und hinten gekürzt werden und er immer mehr Geld "an den Staat" verliert. Laut ruft er "Steuersenkung!" oder die "Lohnnebenkosten" sind zu hoch! Am selben Tag tritt im Fernsehen ein Multimillionär von einem Politiker ans Rednerpult und brüllt mit klarer, fester, schneidender Stimme: "Fusionen bringen Arbeitsplätze!!! Wir müssen rationalisieren! Der Staat hat sich nicht mehr in die Wirtschaft einzumischen! Die Überregulation muss ein Ende haben! Lasst uns den Staatsinterventionalismus zu Grabe tragen! Der freie Markt garantiert den Wohlstand!". Alle klatschen. Dann fühlt auch er sich besser - es gibt halt noch die "Ehrlichen, die "Guten", und für einen Moment fühlt er sich erleichtert von seiner Wut "auf die bösen Nichtstuer und Sozialschmarotzer", gerade so, als ob er noch jung wäre und die Katze am Schwanz gezogen hätte. Der hat es denen gegeben, recht hat er, die sollen "bloß arbeiten"! Angesichts seiner Überforderung mit "solchen" Dingen geht er dann dazu über, die "bösen" Ausländer anzugreifen. Oder auch die Politiker, die "bösen Konzerne", die "verdammten Sozialschmarotzer", die ""überhöhten"" Sozialausgaben", die "ständig kranken Hypochonder", die ""verwöhnten" Leute, "denen es viel zu gut geht"". Nichtsdestotrotz hat er immer noch genug Geld, um "mobil" zu telefonieren, auch für die ISDN Standleitung hat er noch Geld, "denn die braucht man", schließlich schreibt er dann und wann lustige 1,5 Kilobyte große Emails an seine Freunde bzw. lädt sich Pornos aus dem Internet herunter. Gerüchten, dass man beim Handytelefonieren sein Gehirn mit krebserregenden Wellen bestrahlen könnte, traut er nicht über den Weg. Diejenigen, die solche Thesen verbreiten, hält er für "Spinner", für "Leute, die von Technik nichts verstehen" oder für "zarte hypochondrische Mimosen, denen es "eben" zu gut geht" oder die "zu wenig" arbeiten, sodass sie auf "so dumme" Gedanken kommen. Richtige Techniker können darüber nur lachen! Überhaupt ist das alles erstunken und erlogen und beruht "einzig und allein" auf dem "Placeboeffekt", denn negatives Denken schadet ja bekanntlich, das sieht man ja. Kaum ist so eine Antenne mal auf dem Dach (auch wenn die Leute nichts davon wissen), klagen schon einige (die Elektrosensiblen, aber das ist natürlich erfunden) über Müdigkeit, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit, Depressionen, Unruhe und die Krebsrate steigt, "auf wundersame Weise". Natürlich kann dazu "keine kausale Verbindung" hergestellt werden, denn Strahlung schadet bekanntlich nicht, wenn sie nicht stark genug ist, um das Gewebe zu erhitzen. Das ist bekanntlich der neueste wissenschaftliche Stand, zweifelsfrei bewiesen. Die "Wissenschaft" alias "die Mobilfunkbetreiber" haben das "zweifelsfrei" mittels "großangelegter" "repräsentativer" "Studien" bewiesen. Jeder, der etwas anderes sagt, ist also ein Dilettant, denn nichts ist unangreifbarer als die ehrliche, unbestechliche und stets ausschließlich der Wahrheit verpflichtete Wissenschaft. Dass sein handyvertelefoniertes Geld "nebenbei" für den Ausbau einer totalitären Überwachungsinfrastruktur eingesetzt werden könnte, mit der letztlich jeder Bürger in der Zukunft kontrolliert werden wird, interessiert ihn eigentlich nicht wirklich. "Na und? Was juckt es mich wenn die mehr wissen als ich über mich selbst". Überhaupt sind solche "Szenarien" "Fantasien" von "Spinnern". Wir leben ja in einem "freien Land" und nichts gilt höher als die "individuellen Rechte". Auch die großflächige Bestrahlung der Bevölkerung, Kinder, Alter, Kranker und Schwacher sowie der Tier und Pflanzenwelt mit krankheits-, stress- und krebsauslösenden Wellen sind alles haltlose Phantastereien. "Kristallklare Sprachqualität" geht "nun mal" vor. Man muss "für den Fortschritt" Opfer bringen und wenn diese auch noch so groß sind, das ist so wie in der Medizin, wo inzwischen offensichtlich Verrückte ungestraft Frankenstein - Ersatzteillager anlegen können - das ist eben Fortschritt. Nur so kommt die Menschheit weiter. Die Kirche kann dazu nur überzeugt sagen: "Seid glücklich und vermehret euch" (auch in der Dritten Welt). Schwach werden "Eingriffe in die Keimbahn" kritisiert, leider weiß dort aber anscheinend keiner, was die Keimbahn ist, denn mit Dingen, die unter dem Gürtel liegen, wollen die ehrenwerten violett gekleideten Eminenzen auf ihren Geldbunkern, Schlössern und Kunstschätzen aus dem zweiten Weltkrieg und jahrhundertlanger Ausbeutung, Massenmord, Verdummung und Völkervernichtung (und vieler vieler anderer Dinge mehr) wohlweislich nichts wissen, denn sie sind zu "höherem" verpflichtet und viele schweben abseits von der realen Welt in selbstgewählter Klausur und philosophieren über kirchentheoretische Fragen. Ansonsten geben sie sich "säkularisiert" und weltoffen, insbesondere in unstrittigen Punkten, wie zum Beispiel dem Telefon. So macht es nichts, wenn Kirchtürme in Mobilfunkmasten umfunktioniert werden, denn das Telefon ist das Telefon und ganz eindeutig nichts Böses. Außerdem findet sich in der Kirchenbibliothek seltsamerweise kein Buch über Handystrahlung, woraus sich in zwingender Notwendigkeit die Schlussfolgerung für die Kirche und ihre weisen, sich immer gewählt ausdrückenden Vertreter ergibt, dass daran nichts schädliches liegen könne und der Teufel sicherlich nichts mit dem Telefon zu tun hat. Überhaupt ist es sehr bequem, wenn sich die Landbarone und Lehnsherren auf ihren Schlössern auf diese Art und Weise verständigen und miteinander streiten können - siehe einen gewissen Bischof Kurt Krenn - welcher die Kirche in einige verfeindete Gaue gespalten hat, die sich gegenseitig vorwerfen, nicht fromm und päpstlich genug zu sein bzw. die sich uneinig sind, wie sie sich angesichts des wütenden Ansturms von schwarzen Schafen, die es wagen, die Sexualität zum Thema zu erheben (=Gotteslästerung, die mit dem Feuertod bestraft werden muss, was aber leider nicht mehr so einfach ist wie vor einigen Jahren), verhalten sollen. Doch zurück zu fortschrittlicheren Themen und zu unseren guten, edlen, noblen, gebildeten, intellektuellen "Bürgern". Auch im Internet verhalten sich diese genauso fortschrittlich wie anderswo. Der Bürger hat es sich zur "guten Gewohnheit" gemacht, mit seiner richtigen IP Adresse auf den einschlägigen Seiten zu "surfen" und hat auch immer den Hotkey bereit, um den Bildschirminhalt verschwinden zu lassen, falls zufälligerweise Gott oder seine Frau durch die Türe tritt, denn man muss auf alles vorbereitet sein und wir wollen das jüngste Gericht ja nicht vorzeitig starten lassen. Auch füllt er wahrheitsgemäß alle Fragen in diversen Formularen, die meistens mit intelligenten, aber auch diskreten Fragen, wie z.B. nach den ersten 4 Ziffern der Kreditkartennummern (bei Lycos zu bestaunen) aus, und seien sie wie gesagt auch noch so dämlich oder privat, schließlich macht es ja nichts, wenn "die Firmen" oder "sonst jemand" "alles" über ihn wissen, so bekommt er "wenigstens" die "Mails", die seinen vorrangigen Interessen (Männer: Fußball / Autos, Sex, und der Rest; Frauen: Klamotten, Diamanten, Parfüms, Luxus, mächtige Männer (genetisch bedingt!) (auch wenn sie hässlich sind), und zuletzt Sex, was die Männerwelt EXTREM freut) entsprechen oder die "richtigen Magazine". So wird über ihn in einem Militärbunker in den USA ein vollständiges Datenprofil angelegt mittels militärischen, hochentwickelten Programmen (Echelon - Projekt), die von den besten und hochbezahltesten Fachleuten auf diesem Gebiet entwickelt wurden. Diese ermitteln mittels auf Computerprogrammen basierender künstlicher Intelligenz und raffinierten Vergleichsmethoden Daten über ihn und dann wird, unter Einbeziehung einer größeren Anzahl weiterer Daten, wie z. B. Handy oder Kreditkartenbewegungsprofilen oder Geheimdienstdaten, ein exakt zutreffendes Profil über ihn erstellt, das dann in die Rasterfahndung gegen "Systemkritiker und andere Terroristen" mit einfließt. So können Systemkritiker von "guten Bürgern" "wie ihn" separiert werden, deren "mit Sicherheit" "finstere Pläne" vereitelt und diese "Terroristen" "endlich unschädlich" gemacht werden, damit er sich nicht mehr vor ihnen zu fürchten braucht; denn er sieht ja regelmäßig Aktenzeichen XY und ist daher "voll" informiert. So geht die Abwärtsspirale für unseren guten Staatsbürger weiter, und je schlimmer die Zustände werden, desto mehr wird er radikalisiert, er geht zu den Nationalsozialisten, den Linken, den Grünen, den Kommunisten oder zu den Okkultisten oder gar zu den Schwarzmagiern. Sein Nachbar, ein "ganz seltsamer", redet in dieser Zeit vermehrt vom "kapitalistischen System", von "Zinsen", von "logischen Folgen" usw.. Er gibt ganz verrückte Sachen von sich und redet wirres Zeug, wie z. B. dass man jetzt sein Vermögen "richtig" anlegen sollte in Gold und Silber und besser keine langfristigen Verbindlichkeiten oder Versicherungen haben sollte. Natürlich kann der gute Staatsbürger darüber nur "milde lächelnd" den Kopf schütteln und vor sich hin grinsen... Gold und Silber ist doch eigentlich kein "richtiges" Geld mehr! Und überhaupt, da hat man ja "überhaupt keine Rendite und kriegt keine Zinsen", das Geld "faulenzt" sozusagen. "Mein Geld aber soll arbeiten!!!" Über den Spinner sagt er: "Wie kann man bloß soooo dumm sein??" oder "Was es nicht alles für Leute gibt...".. "Den Leuten geht es "eben" viel zu gut". Eines schönen Tages kommt dann eine Wirtschaftskrise und trifft ihn und "alle anderen" (bis auf die Superreichen und einige Vorbereitete), aus heiterem Himmel, "völlig unvorhersehbar" und völlig überraschend. Er verliert seine ganzen Ersparnisse, die Bank hat "zufälligerweise" geschlossen, die Währung ist hyperinflationiert, seine langfristigen Kredite (z. B. auf die Wohnung) und sonstigen Verbindlichkeiten platzen, sein Vermögen wird von der Bank zwangsgepfändet und seine Schulden bleiben hundertfach erhöht bestehen. Damit verliert er "alles", auch sein ganzes Weltbild von der glücklichen, reichen, schönen neuen Welt und so beginnt er zum ersten Mal in seinem Leben nachzudenken. Da erinnert er sich an seinen Nachbarn, diesen komischen Kauz mit den sehr sehr seltsamen Ansichten, über den er insgeheim immer gelacht hat. Er erinnert sich, warnte ihn dieser vor einiger Zeit nicht davor, er solle sein Geld bloß nicht in Aktien und Versicherungen anlegen, er solle schnellstens seine Schulden tilgen und besser Gold und Silber kaufen?? Ja, so war es doch! Der hat also davon gewusst! Der wusste es und hat mich nicht gewarnt, der ist jetzt reich geworden damit, und ich habe alles verloren!!!! So ein Dreckschwein!!!! Schnell beendet er seine theoretischen Überlegungen und schreitet mit den vielen anderen arg gebeutelten "guten Staatsbürgern" seiner Nachbarschaft zur Tat. Der komische Kauz wird von marodierenden Horden endgültig außer Kontrolle geratener Bürger am nächsten Baum aufgehängt, im "Namen der Gerechtigkeit". Danach fühlt er sich wieder besser, schließlich "hat er ja "eigentlich" "nur" einmal zugeschlagen". Im darauf folgenden Bürgerkrieg verliert er sein Leben, er stirbt heldenhaft "im Kampf", und mit ihm seine ganze endlose, unendliche, unbeschreibliche, himmelschreiende Dummheit, Arroganz und Ignoranz, zum höchsten Glück der gesamten lebendigen Schöpfung und aller denkenden und fühlenden Lebewesen. ______________________________________ Mail ist hinterlegt. Schönes Wochenende asya
ich z.B. arbeite Vollzeit, habe einen Nebenjob und fahre Emi zum Turnen, Logo, Psychologe neben dem einkaufen weiss der Geier was. Danach geht Emi um 19.00 Uhr schlafen. Was bedeutet...auch in dieser Zeit könnte ich niemanden abholen oder wegbringen. Und da tue ich mir auch keine Fernbeziehung an, um meine freie Zeit auf der Autobahn zu verbringen. Aber wie gesagt, bis dato habe ich hier im Saarland noch keinen ohne Auto kennengelernt. annika Im Stadtgebiet wärs wohl anders. wenn es S- U- Bahn geben tät.
... ob Du Vollzeit arbeitest oder für Emi irgendwelche Termine abwickelst. Es geht auch nicht darum, ob ein Auto praktisch ist oder nicht. Es geht darum, ob man bereit ist, für eine Beziehung a) eine gewisse km-Strecke zu fahren, damit der/die Angebetete, der/die kein Auto hat, zum näcvhsten Bahnhof kommt und eben nicht an den einzigen Bus gebunden ist, und b) genau diese Dinge irgendwie im eigenen Zeitablauf versucht mit einzuflechten. Es geht hier nicht um die Strecke Straubing - Flensburg, sondern um die Strecke xyz-weiler nach St.Ingbert, damit er/sie dann besser nach z.B. Neustadt an der Weinstraße kommt. Solange der/die andere bereit ist, seinen/ihren Teil in Form von Zugfahrten zu übernehmen (was auch nervig sein kann, besonders bei häufigen Umsteigen), ist das doch ok. Natürlich ist es für alle Seiten schöner, wenn beide ein Auto haben. Ich bin aber trotzdem der felsenfesten Überzeugung, daß das große Glück verpassen kann, wer allein durch das Fehlen eines Autos auf der einen Seite schon von vornherein keine gemeinsame Zukunft sieht. LG Ralph/snoopy
Hallo, also wenn ich meine Erfahrungen mit Frauen alleine zum Grundsatz machen würde, dürfte ich nie wieder was mit einer Frau anfangen. Freilich ist es jedem einzelnen überlassen, inwieweit er sich wieder in das Abenteuer einer großen Liebe einlassen möchte oder nicht. Nur, Liebe ohne Opferbereitschaft gibt es nicht, eine solche angebliche Liebe ist keine Liebe, weil schon zu diesem Zeitpunkt tot und leer. Liebe lebt nun einmal von Leidenschaft, Verzehrung, Entbehrungen und Opfern. Dafür erntet man in den gemeinsamen Stunden oft genug Augenblicke der überströmenden Freude, nenne es meinetwegen Glück. Wer von vornherein ohne Willen zum Geben und nur zu nehmen bereit ist, hat schon verloren. Jedenfalls was wertvolle Partnerschaften angeht. Bettgenossen wird jede Frau an Land ziehen können, sofern sie einigermaßen attraktiv ist, ansonsten wird etwas nachgeholfen, getrickst, ggf. der Kerl dosiert abgefüllt (damit er hernach dennoch seine "Leistung" bringt) und danach ist eh alles egal. Wirklich? Ich habe einmal eine Fernbeziehung geführt, zu Anfang war das automäßig auch eine Einbahnstraße. Na und? Ich bin in dieser Zeit abertausende von km gefahren. Später hatte sie auch ein Auto, gescheitert aber ist das Ganze dann aus völlig anderen Gründen. Wenn ich mich für eine Partnerschaft entschließe, dann gehört mein vertrauen dem neuen Partner, uneingeschränkt. Das ist sein Recht, denn ich darf ihn/sie nicht für die vermeintlichen oder realen Defizite der Exen verantwortlich machen. DAS hat er/sie nicht verdient, und ich umgekehrt auch nicht. Vie Grrüße Ralph/Snoopy
Vielleicht bekommt man ja was anderes dafür zurück? Ich stimme mit Dir überein, daß eine Partnerschaft oder auch ein Freundschaft ausgeglichen sein sollte, zumindest auf Zeit. Aber wenn dafür was anders zurückkommt, dann ist doch das gelegentliche Umherkutschieren vielleicht einfach eine gute Gelegenhit, mal was zurückzugeben. Dann hätte ich z.B. ein weniger schlechtes Gewissen, wenn er hin und wieder mal die Rechnung im Restaurant übernimmt ;-). Soll ich jetzt aufhören, Leuten einen Gefallen zu tun, weil sonst ein Ungleichgewicht in der Beziehung entsteht? Das wäre ja eine arme Welt..... Gruß, Elisabeth.
Hi Max, ich würde meiner Angebeteten nicht zumuten, eine halbe Stunde mit schwerer Tasche durchs Geviert zu latschen (übrigens auch reine Zeitverschwendung, kann man lieber zusammen sein!). Mit dem Kind gege ich Dir völlig recht, aber dann muß man sich eben halt organisieren. Wenn Du ein Auto hast, mußt Du wissen, ob Dir der Mensch viel wert ist oder nicht. Je wertvoller der Charakter für Dich ist, also je besser Dir der Mann gefällt, desto eher bist Du doch auch bereit, Abstriche zu machen, d.h. Du fährst ihn meinetwegen um 19.00 Uhr weg, und nicht um 23.00 Uhr. Dann kann nämlich das Kind ggf. noch mit und kommt dennoch nicht so spät ins Bett. Natürlich macht man das auf Dauer für keine flüchtige Bekanntschaft. Wenn aber aus dem Date sich eine "ernste gefahr" für das Herz entwickelt... ja, dann stürze Dich hinein. Es ist vieles machbar! :-) Ich würde mich davon jedenfalls nicht abschrecken lassen. Ich wünsche Dir viel Glück! :-) Viele Grüße Ralph/Snoopy
Hab das grade nochmal gelesen...! Wenn ich von hier draußen in die nächste Stadt fahre und wieder zurück, kostet mich das mit dem Taxi knappe 100 Euro und da ich eh keinen Alkohol trinke, würde ich in dem Fall eher aufs Taxi verzichten, als auf mein Auto! Ach ja, wenn ich mir hier ein Taxi bestelle, dauert das auch mindestens eine halbe Stunde, bis es denn da ist, beim Krankenwagen ähnlich. Da ist zwar inzwischen tagsüber einer im 15 km entfernten Nachbarort staioniert, nur nachts kommt er nach wie vor vom nächsten Krankenhaus. Wenn Du Glück hast, erreichst das in 25 km schneller als das in 35 km Entfernung! Und ich kenne hier draußen wirklich niemanden ohne Auto, in den allermeißte Familien sind sogar zwei vorhanden! Gruß von Cat
Och max, da hast ja mal was losgetreten! ;) Zum Thema 'Mann ohne Auto' habe ich allerdings auch noch was hinzuzufügen! Der Vater meiner Tochter zog damals kurz bevor wir uns zum erstenmal begegnet sind in die Stadt in der ich arbeite. Dann trafen wir uns, es entwickelte sich was und ja er hatte kein Auto. Erzählte er auch gleich mit plausibler Erklärung, denn er ging ja in dieser Stadt zur Schule und weil er während der Schulzeit kein Geld verdienen konnte, konnte er sich auch kein Auto mehr leisten und fuhr stattdessen Roller! Zu mir sinds 35 km, die fuhr er bei jedem Wetter mit dem Roller, wenn er denn mal hier war. Meißt war ich allerdings bei ihm, denn damals war ich ja noch kinderlos und die Katzen, die ich da noch hatte, gingen auch bei meiner Oma ein und aus! Nun waren wir eine zeitlang schon zusammen, da wollten wir mal seine Eltern besuchen, die 250 km entfernt wohnten. Hoch fuhr er, nach Hause dann ich. Auch sonst fuhr er nun immer öfters mein Auto. Ich komme aus einem Haushalt mit vielen Fahrzeugen, da war das normal, das jeder jedes Auto fuhr! Erst nach unserer Trennung, sehr viel später erfuhr ich, dass der Gute gar keinen Führerschein mehr besaß. Der wurde ihm entzogen, wg. Alkohol am Steuer. Kurz bevor er ihn wieder bekommen sollte, verursachte er ohne Führerschein mit Alkohol im Auto seines Freundes einen schweren Unfall und ein paar Monate später steigt er seelenruhig in mein Auto, um damit mal eben seine Eltern zu besuchen! Meißt ist das wirklich das erste, was ich einen Mann ohne Auto frage, ob er wirklich und wahrhaftig im Besitz eines Führerscheins ist, aber das ist nicht eine evtl. Oberflächlichkeit sondern schlicht und ergreifend Angst, dass mir sowas noch mal passiert! Gruß von Cat
hallo cat, gut, dass du die andere seite der medaille angesprochen hast! auf ein auto zu verzichten aus bequemlichkeit oder aus ökologischen gesichtspunkten ist die eine sache, überhaupt keinen führerschein zu haben die andere. wenn ein mann aus dem von dir genannten grund keinen lappen mehr hat (was er aber vermutlich keiner frau beim ersten treffen auf die nase binden würde), wäre ich beziehungsmässig schon mal sehr abgeschreckt. weil ich vermuten müsste, dass der auch noch andere leichen im keller hat. kein auto wäre ganz sicher kein ausschlusskriterium für mich. auch anna's papa hatte damals keinen fahrbaren untersatz (und ich auch nicht), aber es ging trotzdem bestens. allerdings wohnte ich damals in frankfurt, wo alles in erreichbarer nähe war. mittlerweile hause ich (ähnlich wie annika) in einem kleinen kaff, und grössere orte/städtchen mit infrastruktur sind schon mal mindestens 10 bis 20 km von hier weg. da könnte es schon mal lästig werden, wenn ich meinen angebeteten ständig herumkutschieren müsste (da würde ich eher erwarten, dass er sich auf schuster's rappen oder per ÖNV fortbewegt) - und von daher ist mir auch klar, dass ich da schnellstmöglich auf eine bessere lösung (in die nähe oder zusammen ziehen, oder 2. auto) drängen würde. aber vermutlich kommt man, wenn es denn so richtig geschnackelt hat, eh ziemlich rasch auf solche gedanken, weil man eh am liebsten so viel zeit wie möglich zusammen verbringen möchte... lg martina
mein mann hatte keinen fs, als ich ihn kennengelernt habe, aus unredlichen gründen ( hat mir das beim zweiten date erzählt!) ich habe mich trotzdem in ihn verliebt, manchmal habe ich ihn kutschiert, manchmal hat es mich genervt, nach 3 monaten ist er eh zu mir gezogen. er hat den fs schon lange wieder, ein auto auch. wenn man das allein erwähnt, hat der gute eigentlich schon verkackt, denn love conquers everything!!! zumindest anfänglich...
Hi Max, also erstmal schön, dass Du einen schönen Abend hattest... Was die Sache mit dem Auto angeht, verstehe ich Dich EIN WENIG, denn mir ist ähnliches passiert. Ich habe mich mit einem Typen getroffen, der meinte, er würde dann mit seinem Sohn und uns tolle Ausflüge machen und so, mit seinem Auto. Er fuhr einen SMART... Da habe ich mir auch gedacht, äh, wie soll das funktionieren ABER es hat nicht meine Nicht-wahl für ihn beeinflusst, er hat sich einfach so Grotte benommen, dass es egal war, ob er einen ganzen Reisebus fuhr oder gar nichts... Aber ich verstehe ansatzweise, was Du eigentlich sagen wolltest. Ich bin ebenfalls autolos. Meine Bekanntschaft vor H fuhr Motorrad. Ich hatte auch schon einen Freund ohne Auto, allerdings hatte ich da auch noch kein Kind. Klar ist man mit Auto mobiler, aber es geht auch anders, wie ich hier in Berlin immer merke. Also das würde jetzt, wie gesagt, meine Wahl nicht beeinflussen - das Auto kann ja immer noch kommen!!!! Nu seid mal alle net so bös :o) LG Sue
Roland
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