Elternforum Alleinerziehend, na und?

was sagen?

was sagen?

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

hallo ich bins mal wieder mit nem neuen problem welches gestern in nem gespräch mit ner freundin auftauchte. folgendes der erzäuger meines kleinen hat sich ja damals als ich im 3 monat war aus dem staub gemacht seitdem hat er ihn einmal gesehen und das war beim vaterschafftstest. ansonsten wollte er nie den kontakt haben und nen neuen partner habe ich nicht da ich zugroße angst habe wieder entäuscht zu werden und der kleine mit aber wie auch immer, was sage ich ihm wenn er später mal fragt wer denn sein vater sei und wieso er ihn ni haben wollte ich kann doch ni sagen er hatte keine lust auf nen kind und verpflichtungen. ich meine er is jetzt erst 15 monate aber irgendwann komt die frage und das lässt mich nicht los. die frage steht tag für tag im raum. vill. ging es ja schon mal jemandem von euch so oder jemand hat das gleiche noch vorsich dann mailt doch mal was ihr tun würdet. danke lg


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

hallo, dein kind ist doch momentan noch zu klein, um sich damit auseinander zu setzen. bei mir war es ähnlich, der vater meiner tochter und ich waren mehr oder weniger seit der geburt getrennt (hatten eine zeit lang noch eine fernbeziehung). sie ist aufgewachsen ohne ihn zu kennen. ich hab ihr immer wieder von ihm erzählt, später fotos gezeigt, er hat aber auch in unregelmässigen abständen mal per email oder telefon nachgefragt (auch die vaterschaft haben wir vorgeburtlich bereits geklärt, daran bestand kein zweifel). inzwischen hat sie ihn ein paar mal gesehen, aber in ihrem täglichen leben spielt er keine grosse rolle. nächste woche kommt meine kleine auf die welt, und bei ihr wird es wohl so sein, dass nie kontakt zum vater bestehen und es auf eine vaterschaftsklage hinauslaufen wird. aber ich sehe das ganz locker: im internet hab ich mir ein paar fotos von seiner website "geklaut", so dass ich dem kind wenigstens bilder zeigen kann. und ich denke nicht, dass sie ein grosses trauma erleiden wird, weil es keinen vater in unserem leben gibt. anna und ich waren bisher ein gutes frauen-team, und ab nächster woche werden wir eben ein tolles dreier-team sein. das ist MEINE familie, und auch die unmittelbare familie meiner kinder - wenn man das so vermittelt, leiden die kleinen auch nicht wirklich darunter, dass eben kein mann im haus ist. klar, defizite gibt es immer, aber die gibt es auch, wenn ein vater da ist, mit dem es nicht gut läuft. lg martina


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

NIE würde ich einem Kind sagen: "Deinem Vater gehst Du links am A.... vorbei" oder sowas. Mein Ex kümmert sich ja auch nicht und - ja, der Eindruck entsteht, daß ihm die Kinder egal sind. Aber: Zum einen fragen Kinder, gleube ich, eher nicht so nach dem "Warum". Meine zumindest tun das nicht. Und zum anderen vermeide ich, den Kindern MEINEN Eindruck vom "Warum?" sozusagen aufzuoktoyieren. Deswegen ist meine Antwort, wenn wir uns in die Nähe des "Warum?" bewegen: "Ich weiß es nicht!" Wenn sie wollen, können sie irgendwann ihren Vater fragen und dann soll er es ihnen erklären. Wenn er eine für die Kinder befriedigende Antwort findet, ist es gut. Wenn nicht, hat dann wenigstens er das Problem am Hals und nicht ich. Gruß, Elisabeth.