Mitglied inaktiv
Hallo! Ich hatte vor ein paar Tagen schonmal gepostet und euch um eure Meinung gefragt, ob ich den Vater meines Sohnes beim JA angeben soll, oder nicht. Inzischen denke ich, dass es für dasKind total wichtig ist, zu wissen , wo er her kommt und auch das Argument, wenn mir mal was passiert, kann ihm später niemand etwas zu seinem Papa sagen, hat mich auch sehr nachdenklich gemacht. Nun wollte ich eigentlich gestern schobn beim JA anrufen, nur eines hält mich noch davon ab... Sein Vater ist eigentlich sehr kinderfreundlich, träumte von Familie, etc. Ich habe kurz vor bekanntwerden meiner SS jedoch immer mehr gemerkt, dass er nciht der Mannist, mit dem ich für den Rest meines Lebens glücklich werden würde und mich getrennt - für ihn ein Schlag. Als er von der SS erfahren hat war er sehr kalt und "arschig", ignoriert mich seitdem völlig und reagiert auf nichts. Nun kann es daran liegen, dass er da Gefühl hat, abgezockt worden zu sein - keine Ahnung. Es kann aber doch auch sein, dass er sich emotional nicht binden will, weil er Angst hat, "nur" ein Zahlvaer ohne Rechte zu sein, oder sehe ich das zu weiblich? Daher frage ich mich, ob es nicht einfach besser wäre, die Vergangenheit ruhen zu lassen und ihm die Chance auf einen kompletten Neustart ohne Altlasten zu geben. Er weiß, dass er Vater ist, er ignoriert uns. Sollte man so einen Papa "zu seinem Glück zwingen"? Wenn sein Verhalten auf "arschigkeit" beruht, ist für mich die Antwort klar: Natürlich muss er in die Verantwortung. Aber wenn das so eine typische Männerverhaltensweise ist, Kopf in den Sand und tun als wäre nix um sich Kummer zu ersparen... Dass es zwischen ud nichts mehr wird ist ja klar. Daher stelle ich mir die Frage, falls bei ihm noch irgendwelche Gefühle, etc. da wären- bringt man ihn dann nicht in einen totalen Konflikt? Andererseits möchte ich schon gerne, dass der Kleine weiß, wer sein papa ist und auch ab und zu Zeit mit diesem verbringen kann... Könnt ihr mir nochmal eure Meinung mitteilen? Ich hatte ihm auchs chon angeboten bzw. angeschrieben, dass cih ihn nicht angebe weil ich keinen "Zahlvater" will, er aber dennoch den Kleinen kennenlernen kann. Auch darauf keine Reaktion... Ich dachte erst, ich gebe ihn nicht an, hake den Teil meiner Vergangenheit ab... aber ich merke immer mehr, dass man den Kindsvater eben mal nicht einfach so abhaken kann... Euren Rat bitte, bevor ich beim JA anrufe, immerhin ist das ja ein endgültiger Schritt, der sein ganzes weiteres Leben verändern wird...
hallo, mach dir doch keine gedanken über ungelegte eier. du wirst nie im leben alle eventualitäten ein- oder ausschliessen können. ausserdem ist dieser gedanke "das verändert sein leben für immer" doch hühnerkacke. meinst du, DEIN leben bleibt unverändert? ihr habt irgendwann mal gepimpert, das ganze hatte konsequenzen, und von SEINER verantwortung würde ich ihn auf keinen fall freisprechen. was ich ihm zugute halten muss: vermutlich fühlt er sich wie vom D-zug überfahren, er wird papa, dann trennst du dich - er muss das ganze doch erst mal sortieren und verarbeiten, und das dauert seine zeit. er muss erkennen (genau wie du!), dass es mal eine paarebene gab, die eben jetzt beendet ist, und eine elternebene, die bestehen bleibt. und das eine hat mit dem anderen eigentlich recht wenig zu tun. vielleicht wird er bis an sein lebensende schmollen und das kind ignorieren. vielleicht ist er von anfang an ein superinteressierter liebevoller vater. vielleicht braucht er einfach ein bisschen anlaufzeit, bevor er wieder aus seinem schneckenhaus kommt. das alles wirst du nicht unbedingt beeinflussen können. aber das hat mit dem recht des kindes, über seine abstammung bescheid zu wissen, doch überhaupt nichts zu tun. also schlag dir die gedanken aus dem kopf, gib ihm beim jugendamt an, und lass alles seinen weg gehen. das wird sowieso nicht von heut auf morgen geklärt werden sondern wochen, monate, wenn nicht jahre daueren... lg martina
Eigentlich schon komisch das wir Frauen es den Männer eigentlich immer leicht machen wollen und Sie aus ihrer Pflicht nehmen wollen. Aber wozu?Wir nehmen die Pflicht doch auch an -Windeln wechseln, Füttern, nächte um die Ohren hauen....... Allerdings sehen wir in den kindern dann mehr als ein "Objekt" und erfreuen uns an dem Lächlen, den ersten Worten....... Was ich sagen will, jeder ist "Erwachsen" genug um seinen Weg zu gehen, voraussetzung ist immer die Frau stellt ihm kein Bein;-)) Und so hörst Du Dich nicht an. Also gib ihn beim JA an und lass ihm die Entscheidung ob er nur"zahlpapa" sein will oder ob er auch was sehen will für sein Geld. Gruss Chrissie
hallo ich heiße tina und bin alleinerziehend,ich hab mich vom vater meines kindes letztes jahr getrennt.er kümmert sich nicht um seinen sohn.zahlt auch nicht das macht das JA.aber zu deiner frage.ich weiß nicht wie das gesetzlich ist, wenn du ihn nicht angibst ob du dann auch unterhalt bekommst,will er den zahlen?ich würde mal beim JA anrufen und mich erst mal aufklären lassen und es dir schriftlich geben lassen dann kannst du dich entscheiden,finde ich.hst due das sorgerecht ?liebe grüße
Natürlich will er nicht zahlen, das ist seine einzige Sorge und statt in der SS zu fragen Wie geht´s? Was wird es? Kam nur: Ich würde ja gerne... aber ich weiß ja nciht, wieviel Geld du mir lässt... Aufg meine Frage, wie wir verbeliben kam nur ein Meld dich nach der Geburt, ohne test unterschreibe ich ncihts... Naja, und nach der Geburt habe ich ihm dann mitgeteilt, dass wir auf so einen Papa verzichten können, er ihn aber sehen kann oder wenigstens Beschied geben soll, wenn er ncihts mit uns zu tun haben wioll. Null Reaktion, wie auf alles , was mit der SS zusammen hängt...
Ein Kind hat eine Mutter und einen Vater. Diese sind beide in der Geburtsurkunde dokumentiert. Nur in schweren seltensten Ausnahmefällen kann mal ein Vater nicht eingetragen werden. SO HERUM sollte man das immer sehen! Er ist Vater, so oder so. Das weiß er. Daran ändert die Tatsache nichts, daß es den natürlichen Gang geht und er in der Geburtsurkunde seines Kindes vermerkt wird (oder nicht). Was er daraus MACHT ist aber sein Ding. Das muss er alleine entscheiden. Das haben die anderen ja schon geschrieben :-) "Zahlvater" ist er so oder so vom Getz her, das ist jeder Vater. Ob sich das "Zahl" gegenüber dem "Vater" abschwächt ist ganz alleine seine Entscheidung. Viele Grüße Désirée
Danke für eure Antowrtne, ihr habt ja auch recht. Punkt ist nur, ich habe mich getrennt,bevor er von der SS wusste. Es war letztendlich meine Entscheidung, das kleine Pünktchen ein kleines Menschlein werden zu lassen. Er wurde nciht gefragt. Daher kann ich schon verstehen, wenn ich mir von einer Freudnin anhören musste, er konnte sich ja nicht für oder gegen das Kind entscheiden, bevor es geboren wurde und du hast dich getrennt - also lass ihm wenigstens jetzt sein geld. Wisst ihr, was ich meine? Jetzt stehe ich plötzlich da wie eine , die einem armen Kerl ein Kind untergejubelt hat und genau darauf gründet ja mein Gewissenskonflikt...
das kind wurde auch nicht gefragt, ob es gezeugt werden will??!!
der kv meiner tochter wirft mir ähnliches vor. auf altdeutsch heiratsschwindel, nur um ein kind zu haben. hat deine schlaue freundin selber ein kind?? der kv MUSS nur zahlen, zu allem anderen kann er nur schwer gezwungen werden, du aber trägst im schlechtesten fall dein ganzes leben die verantwortung, die sorgen, die pflichten für dein kind ganz allein. ich finde, das ist mit geld nicht aufzuwiegen. der typ kann arbeiten, wo und wann er will, damit er mehr geld hat. du nicht. mach dich frei von diesem blöden schlechten gewissen. er hat ohne hut gepoppt, basta. oder hast du ihm gesagt, du nimmst die pille??? dann kannst du ein schlechtes gewissen haben, denn dann hast du ihn vorsätzlich getäuscht.
Tja,... neee... den Schuh würde ich mir NICHT anziehen. Er ist alt genug um zu p... dann ist er auch alt genug um über Verhütung nachzudenken. Daß sich nicht immer alle Lebensträume so verwirklichen lassen ich ich das persönlich gerne hätte, das gehört zum Leben. Er und Du sind / waren frei in der Entscheidung, frei zum ungeschützten / schlecht geschützten Verkehr, frei in der Entscheidung nicht zusammenbleiben zu wollen. Man muß einfach mit Entscheidungen anderer, die das eigene Leben beeinflussen, leben. So ist das. Dem Kind deshalb die Dokumentation seiner Herkuft zu nehmen finde ich befremdlich. Da nmit ghreife ich weniger Dich an, als deine Freundin mit ihrer seltsamen Haltung. Viele Grüße Désirée
Die Anerkennung der Vaterschaft ist sowieso eine Sache auf Gegenseitigkeit, dh Mutter und Vater müssen gemeinsam (beide, nicht unbedingt gleichzeitig oder in ANwesenheit beider) anerkennen, dass er der Vater ist. SOnst kommt er nicht in die Geburtsurkunde. Ich würde mit ihm so Kontakt aufnehmen.
Hallo, ich weiß, ich vertrete da eindeutig keine Mehrheitsmeinung, aber ich bin trotzdem der Überzeugung, wenn man es sich finanziell leisten kann, den Vater nicht anzugeben (und somit weder Unterhalt noch Unterhaltsvorschuss zu bekommen), dann "muss" man ihn auch nicht angeben... So habe ich das jedenfalls bei meinem ältesten Nachwuchs gemacht. Der leibliche Vater und ich waren insgesamt 7 Jahre lang zusammen (mit Höhen und Tiefen), haben uns dann gemeinsam entschlossen, nicht zu verhüten, und als ich dann schwanger war, kam er psychisch mit der Situation überhaupt nicht klar, wollte eine Abtreibung etc., und ich war - auch von seiner Reaktion und seinem Gesundheitszustand - restlos überfordert und habe mich von ihm getrennt. Diese Trennung hat er mir auch nach 9 Jahren noch nicht verziehen, er hasst mich und lehnt daher auch jeden Kontakt zum Kind ab... Ich habe mich damals entschieden, ihn beim JA nicht als Vater anzugeben. Wir hatten uns gemeinsam für die Schwangerschaft entschieden, aber dann wollte er einen Abbruch und ich eben nicht - von daher denke ich, ich wollte ihn nicht gegen seinen Willen zu etwas zwingen, was er nicht resp. nicht mehr wollte. Außerdem wollte ich von ihm nichts haben, was er nicht freiwillig zu geben bereit wäre... für mich war es die richtige Entscheidung. Zumal er jetzt schon seit Jahren arbeitslos ist, nie Unterhalt hätte zahlen können, und zu erben wird bei ihm sicherlich auch nie etwas sein - so gesehen habe ich mein Kind theoretisch zwar um die 72 Monate (oder wie viel es sind) Unterhaltsvorschuss "betrogen", aber der Unterhaltsvorschuss hätte bei uns doch auch nichts geändert, ich habe auch so genug verdient für uns beide, und wenn da noch etwas mehr Geld gewesen wäre - es hätte nicht wirklich einen Unterschied gemacht. Aber zumindest wird das Kind so nicht für die Sozialleistungen des Vaters aufkommen müssen... ist wahrscheinlich also auch finanziell vorteilhafter so. Oder muss ich jetzt gegenüber der Solidargemeinschaft ein schlechtes Gewissen haben, weil ja schließlich "wir alle mit unseren Steuern seine Sozialleistungen bezahlen"? Glaube ich nicht, ist aber auch wieder ein anderes Thema... Ich denke jedenfalls, er weiß, wo er uns findet, wenn es ihm irgendwann einmal ein Bedürfnis sein sollte, Kontakt zu seiner Familie besteht von unserer Seite, da weiß er also, an wen er sich wenden kann. Und mein Kind kennt zwar seinen leiblichen Vater nicht, aber seine Großeltern, die Tanten,... alles Leute, die ihm von seinem Vater erzählen können! Auch wenn es den Vater selbst nur von Fotos kennt... Was die "Dokumentation der Herkunft in der Geburtsurkunde" anbelangt - ich hatte nie Probleme damit, dass da früher die Rubrik "Vater" einfach offen gelassen war, keinerlei Eintragung. Für das Kind ist es doch nicht wichtig, was in der Geburtsurkunde steht oder nicht, es ist doch wichtiger, dass es weiß, wer der leibliche Vater ist... dafür braucht's keinen Eintragung in irgendeiner Urkunde. So, ist jetzt sehr lang geworden, und ich weiß auch, dass viele hier das Thema sehr anders sehen - aber das ist trotzdem meine Überzeugung. Gruß, Leena
Hallo Leena, du hast ja dann fast die gleiche Situation wie ich... Mir kommt es auch nicht auf die 200,- Unterhalt an, die will ich nicht. Ich würde sie höchstens dem Kleinen auf ein Sparbuch packen, aber irgendwie kratzt es schon an meinem Selbstwertgefühl, dass er einen Papa hat, der von seinem Vater lebenslang als "Fehler" gesehen wird, für demn er monatlich Geld abdrücken muss. Auch habe ich ein bischen Angst davor, dass der Kleine später mal ihm gegenüber unterhaltspflichtig ist, falls er mal ein Pflegefall oder Harzt4 Empfänger ist. Und was ist, wenn mir mal was passiert? Das hat Frau Bader geantwortet auf meine Frage nach einem Vorsorgetestament: "Wenn Sie jetzt eine Vaterschaftsanerkennung machen, müssen Sie auch davon ausgehen, dass der Vater Rechte hat. Dazu zählt, dass er wohl das Kind bekommt." Aber will ich wirklich, dass mein Kind zu so einem Mann kommt wenn es mit mir eine intakte Familie hat? Das sind ja alles Punkte, die auch in die Entscheidung reinspielen. Er weiß, dass das Kind da ist. Er hat sich nciht einmal gemeldet, nichts. Ich habe ihm Fotos geschcikt - nur ignoriert. Wenn ich ihn jetzt angebe - vielleicht bekommen wir durch sein Umgangsrecht wieder ein vernünftiges Verhältnis zueinander. Aber will ich ihn mir wirklich lebenslang an die Backe binden? Das würde meine Beziehung zu einem neuen Partner, etc. wahrscheinlich nur erschwerden. Manchmal frage ich mich auch, ob er mir nicht vielleicht derzeit als KV nur fehlt, weil kein besserer in SIcht ist... Blöd, ich weiß, werden auch sicher nicht viele verstehen. Aber eigentlich habe ich mich von ihm getrennt, weil ich mit ihm nicht den Rest meines Lebens verbringen will. Ich habe ein tolles Kind von ihm, als Partner ist er aber nichts für mich. Daher ja jetzt die Frage: Wenn ich eigentlich nichts mehr von ihm will und er offensichtlich auch kein Interesse an seinem Kind hat - denn sonst hätte er sich ja vielleicht schon gemeldet - ist e dann nicht doch besser, man macht einen klaren Schnitt? Finanziell ist es wirklich kein Problem, ich verdiene nach der Elternzeit wieder ca. 2500,- netto. Wie gesagt, da muss ich mir für 200,- nicht einen Klotz ans Bein binden, der mich irgendwann nur nervt und den ich vielleicht irgendwann nur als lästig empfinde. All das wollte ich gerne persönloich mit ihm besprechen, auf dem Treffen hat er jedoch total abgeblockt und sich nur als armen Arsch egsehen,d er so blöd war, ohne Gummi zu poppen (hat er zwar nicht gesagt, aber angesehen habe ich es ihm, incl. der totalen Abneigung meinem damals noch Bauch gegenüber). Warum also muss ich mir das antun? Das ist genau der Konflikt den ich habe. Meinen Stolz begraben und dem Kind eine "ordentliche" Geburtsurkunde bescheren auch wenn sein Papa ihn dann nur als "mein größter Fehler" sieht zugunsten eines Sparbuches, das monatlich um 200,- wächst mit dem Risiko, dass meine Familie ihn in meinem Todesfalle (was ich nicht hoffen will) verliert oder mein Sohn später für ihn unterhaltspflichtig wird oder ihn gar nicht mehr kontaktieren, auf das Geld verzichten, eine billigere KiTa wählen und ein kleineres Haus kaufen, ihn im Wissen leben lassen, dass er sich um einen tollen Sohn gebracht hat und meinem Kind später seinen Namen nennen - auch auf die Gefahr hin, dass er ihn dann vielleicht nicht mehr finden wird. Ich sehe mich im Moment vor der Entscheidung, was mein Sohn wohl in 15 Jahren gewollt hätte. Dass Mama alles versucht, einen Kontakt zwischen ihm und Papa herzustellen oder dass er versteht, warum Mama SO einen Papa nicht wollte. Oh jeh, lang geworden jetzt, aber ich hoffe, es macht meinen ganzen Konflikt noch etwas deutlicher als mein Ausgangspost, auch wenn ich mich in manchem wiederhole. Aber ich weiß einfach selber ncihnt, was richtig ist und was nciht. Bei der Entscheidung fehlt mir irgendwie eine gute beste Freundin, mit der man mal nen Kaffee trinken kann und stundenlang alle fürs und wenns bequatschen kann. Mein Freundeskreis teilt sich in die Lager wie vorher schon beschrieben, das Lager "auf so einen Arsch kannst du ja wohl verichten" und das Lager "gib ihn an, ist für dein Kind"... Wenns nur immer so leicht wäre und der weibliche Stolz und Unabhängigkeitsstreben da nciht wären...
Du hast also angst das Du dir den Mann "ans Bein bindest"und willst dem lieber aus dem Weg gehen, weil Du auch glaubst das es dein Kind gewollte hätte für die nächsten 15 Jahre??? Und was ist wenn dein Kind dir dann in 15 Jahren sagt, Mensch hättest Du ihn mal vor vollendete Tatsachen gestellt und es ihm nicht einfach gemacht.Hättest Du das Geld genommen damit ich ein noch besseres Leben gehabt hätte. Und auch wenn es ein Unfall war und ihr euch vorher getrennt habt, denke die Bravo habt ihr beide gelesen und wußtest das da auch mal was schief gehen kann. Im übrigen was ist wenn der Vater stirbt?Ohne Anerkennung wird dein Kind auch nícht erben können und vieleicht ist das die einzigeste wodurch es seinen vater mal "kennenlernt" Gruss Chrissie
weil Du auch glaubst das es dein Kind gewollte hätte für die nächsten 15 Jahre??? Nedin, da unterstellst du mir was, was ich so nicht gesagt habe...
warum stellst du die frage eigentlich hier rein, wenn für dich im grunde schon feststeht, dass du ihn als vater NICHT angeben willst? sorry, das ist mir ein bisschen zu hoch. im übrigen stecke ich ja fast in einer ähnlichen situation, und mir würde es nicht im traum einfallen, den samenspender so einfach aus der pflicht zu entlassen. ER hat sich zuzuschreiben, dass er hier nochmal vater wird, also hat er bitteschön auch seine konsequenzen zu tragen. martina
Nein, es steht für mich eben nicht fest, dass ich ihn nicht angebe. Wenn ich ihn angebe, dann nciht, weil ich die Kohle will, sondern weil ich meinem Kind Umgang mit seinem Vater ermöglichen möchte. Und weil ich seinem Vater ermöglichen möchte, Umgang mit seinem Kind zu haben, den er bilang ablehnt. Ich denke eigentlich, dass es für diebeiden gut ist, wenn es offiziell ist. Allerdings frage ich mich, ist das wirklich so? Für mich ist es leichter, wenn kein Kontakt besteht. Ich brauche das geld nicht. Für das kind ist evtl. das Risiko da, für einen vater zahlen zu müssen,der sich in seiner Kindheit nie gekümmert hat. Der Vater will vielleicht sein Kind absolut nicht, würde aber gerne eine eigene Familie gründen und hat dann da das problem,d ass er ja für ein ungeliebtes Kind zahlen muss. Und genau das ist ja der Punkt. Ich wollte ihn all das selber fragen, er ignoriert mich aber völlig. Ich habe ihm angeboten, wir finden eine gute Lösung - es kommt keine Reaktion. Nun müsste ich quasi hellsehen um die Entscheidung zu treffen, die mein Sohn sich von mir wünscht. Und das ist genau das Problem was ich habe. Und deshalb habe ich hier gefragt.
Du musst nicht hellsehen, aber wirst auch keine "perfekte" Lösung finden. Weil deine Ideale zu hoch sind IMO wird NICHTS perfekt sein! Eine Vater steht in der Geburtsurkunde, weil er nun mal der VATER ist. Ob er zahlt, ob man Umgang hat, das ist doch nicht der Hauptgrund dafür. ASuch zahlen ist eine Art kümmern. Tut er dies nicht (der Vater) hat auch das Kind später keine Unterahltspflicht dem vater gegenüber. Und: wenn das Kind den Vater nicht kennt, nachgewiesenermaßen auch kein Umngang stattfand, wird das Jugfendamt kaum entgegen Deinem Vorsorgetestament entscheiden, wenn Du fähige Menschen mit der Erziehung deines Kindes betraust. Bitte denke aber auch daran, diese finanziell auszustatten! Ich sehe es so: es ist ein zwingender Automatismus, den Vater in der Geburtsurkunde anzugeben. Er ist nun mal der Vater. Gründe, daß Du ihn nicht angeben kannst (namenloser one night stand) kann ich nicht erkennnen... Viele Grüße Désirée
Hallo Desiree! Zitat: Und: wenn das Kind den Vater nicht kennt, nachgewiesenermaßen auch kein Umngang stattfand, wird das Jugfendamt kaum entgegen Deinem Vorsorgetestament entscheiden, wenn Du fähige Menschen mit der Erziehung deines Kindes betraust. Bitte denke aber auch daran, diese finanziell auszustatten! Genau das war der Hauptpunkt für mich und bislang sagte immer jeder, das Kind kommt in jedem Fall zum Vater. Aber wahrscheinlich hast du recht, wenn das Vorsoegetestament gut begründetz ist, müsste es wohl gehen. Ich hoffe mal, ich brauche es nie, aber seit der Kleine da ist mache ich mir schon Gedanken. Finanziell wäre der Kleine bestens ausgesorgt, das wäre jedem zuzumuten, ihn durchzufüttern :-) Ich mache es wohl so: Ich maile ihn an, dass ich ihn eintragen wil und frage, ob er es zugeschickt bekommen möchte oder selber beim JA vorbeigehen will. Dann sehe ich ja schonmal, ob er kooperativ ist oder nicht und auch für unser künftiges Verhältnis zueinander ist es wohl besser, er bekommt nicht unvorbereitet plötzlich Post vom JA. Wie umfaangreich ist denn in der Regel der Umgang/Kontakt bei Babys und Kleinkindern?
Hallo, selbst wenn Du ihn als Vater angibst, bedeutet das noch nicht, dass es zum Umgang kommt. Wenn er nicht will, kann ihn niemand zwingen. Unser Fall war ganz ähnlich und der KV hat erst mal eine Weile gebraucht, bis er mit der Situation zurechtkam. Nach ca 9 Monaten wollte er dann auch Umgang haben. Ich hatte nicht vor, ihm Steine in den Weg zu legen, aber seine Vorstellung, den Kleinen von heute auf morgen dann alle 14 Tage einen ganzen Tag nehmen zu wollen, fand ich nicht sehr sinnvoll. Wir haben dann einen Beratungstermin beim JA gemacht und dort hat man uns auch vorgeschlagen, die Umgangstermine in kürzeren Abständen und nur für ein paar Stunden stattfinden zu lassen. Mit zunehmendem Alter und wachsender Erfahrung des Vaters könnte man die Zeiten dann entsprechend ändern. Wir haben dann zwei Termine die Woche je 2-3 Stunden bestimmt. Für uns alle ist das immer noch die beste Regelung. Der Papa hat seinen festen Platz in Jonahs Wochenablauf, inzwischen kommt er nach Absprache zwischendurch auch mal wenn ein besonderes Ereignis ansteht. Ich habe ihm von Anfang an so wenig Vorschriften wie möglich für den Umgang gemacht, ihn nur mit allem Nötigen versehen und ihm das Wichtigste erklärt. Allerdings konnte ich schon darauf vertrauen, dass er sich verantwortungsbewusst verhält, und über Kleinigkeiten habe ich mich nicht aufgeregt. Unser Verhältnis ist bis heute nicht gut aber das zwischen Vater und Sohn ist wundervoll und das gönne ich meinem Kleinen. Vielleicht entwickelt es sich ja bei Euch auch in eine positive Richtung. ich drücke jedenfalls ganz fest die Daumen. Liebe Grüße Karo
Weiß momentan einfach nicht mehr ein noch aus.Mein Freund hat mich jetzt in der Schwangerschaft von heute auf morgen sitzen lassen.Angeblich kommt er mit meinen beiden großen Kinder(18 u.13 Ja)nicht mehr zurecht.Auch die Launen in meiner Schwangerschaft kann er nicht mehr ertragen.Er hat für mich keine Gefühle mehr,zumindest reichen sie nicht mehr für eine Partnerschaft.Für mich ist das alles momentan einfach zuviel. Wie soll ich die gemietete Wohnung bezahlen,da ich nicht berufsfähig bin und momentan ja auch gar nicht arbeiten kann.Wie wird der Vermieter darauf reagieren, da er ja bis jetzt die Miete alleine überwiesen hat.Das Auto gehört auch ihm.Ich wohne auf dem Dorf mit schlechter Busverbindung.Was ist,wenn mit den Kindern mal was sein sollte?Waschmaschine,Couch,Ofen gehört alles ihm, und das wird er auch alles abholen.Habe jedoch kein Geld, mir diese Sachen wieder zu kaufen. Vor allem habe ich einfach große Angst, es nicht alleine zu schaffen.Mich zieht die ganze Sache so dermassen runter.Bin nur noch am rauchen,am kaffeetrinken und am heulen.Weiß nicht, wie ich die restlichen 7 Wochen bis zur entbindung durchhalten soll. Wer befindet sich auch in so einer furchtbaren Situation.Wer kann mir einen Rat geben.
Weiß momentan einfach nicht mehr ein noch aus.Mein Freund hat mich jetzt in der Schwangerschaft von heute auf morgen sitzen lassen.Angeblich kommt er mit meinen beiden großen Kinder(18 u.13 Ja)nicht mehr zurecht.Auch die Launen in meiner Schwangerschaft kann er nicht mehr ertragen.Er hat für mich keine Gefühle mehr,zumindest reichen sie nicht mehr für eine Partnerschaft.Für mich ist das alles momentan einfach zuviel. Wie soll ich die gemietete Wohnung bezahlen,da ich nicht berufsfähig bin und momentan ja auch gar nicht arbeiten kann.Wie wird der Vermieter darauf reagieren, da er ja bis jetzt die Miete alleine überwiesen hat.Das Auto gehört auch ihm.Ich wohne auf dem Dorf mit schlechter Busverbindung.Was ist,wenn mit den Kindern mal was sein sollte?Waschmaschine,Couch,Ofen gehört alles ihm, und das wird er auch alles abholen.Habe jedoch kein Geld, mir diese Sachen wieder zu kaufen. Vor allem habe ich einfach große Angst, es nicht alleine zu schaffen.Mich zieht die ganze Sache so dermassen runter.Bin nur noch am rauchen,am kaffeetrinken und am heulen.Weiß nicht, wie ich die restlichen 7 Wochen bis zur entbindung durchhalten soll. Wer befindet sich auch in so einer furchtbaren Situation.Wer kann mir einen Rat geben.
Hallo Inini, tja, mit "weiblichem Stolz und Unabhängigkeitsstreben" hast Du nicht ganz unrecht... Ich hatte damals auch meinen "Stolz", ihn nicht als Vater anzugeben, wenn er nicht Vater sein will. Wie gesagt, wie hatten uns gemeinsam zum "Nicht-Verhüten" entschlossen, als ich dann schwanger war, wollte er seine Entscheidung revidieren (= Abtreibung), ich habe nicht. So gesehen denke ich, hatte ich ein "Widerrufsrecht" mehr als er, habe ihn also - in gewisser Weise - gegen seinen (geänderten) Willen zum Vater gemacht. Aber ich hätte halt meinen Willen auch nach der Zeugung noch ändern können, ihm habe ich diese Möglichkeit nicht eingeräumt - so gesehen ist die Ausgangslage schon ein bisschen "ungleich"... Wenn er das Kind nicht möchte, wenn er keinen Umgang will, keinen Kontakt, gar nichts, dann wollte ich ihn zu nichts zwingen. Ich wollte ihn zu gar nichts zwingen, auch zum Unterhaltzahlen (wenn er's denn gekonnt hätte) nicht, denn bei einem guten Einkommen und gemäßigter Lebenshaltung etc. ist es einfach kein echter Unterschied, ob da monatlich 200 Euro mehr oder weniger da sind... den entscheidenden Unterschied für mein Kind hätte ich da also nicht gesehen, und der Unterhaltsvorschuss für maximal ein paar Jahre ist es (wenn man nicht darauf angewiesen ist) erst recht nicht wert... Ansonsten - natürlich gibt es Rechtsprechung, dass Kinder nicht für ihre Eltern finanziell aufkommen müssen, wenn die Eltern sich nie um die Kinder gekümmert, nie gezahlt haben etc. - aber auch das müsste man dann erst einmal mühsam gegenüber dem Sozialamt nachweisen, belegen, wäre garantiert mit viel emotionaler Aufregung und Stress und, wenn man Pech hat, sogar mit einem Widerspruchs- und Gerichtsverfahren verbunden, und das fände ich nicht erstrebenswert. In gewisser Weise denke ich halt - wenn er mal Interesse am Kind zeigen kann (ich denke schon, dass er Interesse am Kind hat, aber die negativen Gefühle mir gegenüber überwiegen da wohl) sollte er von sich aus und freiwillig den Weg finden, ohne irgendwelchen Druck und ohne belastende Verpflichtung, einfach nur so... vielleicht arg blauäugig, so zu denken. *schiefgrins* Ach ja, was das Thema "Sorgerechtstestament" betrifft - bisher hatte ich in der Familie nur mit einem "Fall" zu tun, die Eltern waren nicht verheiratet, haben aber zusammen gelebt, und die Mutter kam bei einem tragischen Autounfall ums Leben, als das Kind knapp ein Jahr alt war. Da hat das JA den Kleinen erstmal zu ihren Eltern, also den Großeltern, geben wollen, und die wurde mehrfach befragt und mussten sich einverstanden erklären und alles, dass das Kind dann doch noch zum Vater durfte. Allerdings ist das schon einige Jahre her, ich weiß nicht, was sich da inzwischen getan hat. Trotzdem würde kein JA und kein Gericht der Welt hier einfach so ein Kind zu seinem Vater geben, wenn der Vater sich nie gekümmert hat und dem Kind fremd ist - hoffe ich zumindest. Auch wenn man dann immer noch sehen müsste, ob man Vater und Kind nicht dann zumindest einander näher bringen kann... was ja letztlich aber auch wahrscheinlich dem Kindeswohl dienen würde, und wenn nicht, würde es wohl auch nicht bis in die letzte Konsequenz unbedingt durchgezogen... Mir persönlich ist es einfach wichtig, dass Kontakt zwischen meinem Kind und der Familie väterlicherseits besteht, es gibt also etliche Leute, die dem Kind vom Vater erzählen können, und wenn der Vater doch noch sein Interesse zeigen möchte, weiß er, wo er sein Kind finden kann. Und was die "ordentliche Geburtsurkunde" betrifft - so oft im Leben muss man die Geburtsurkunde gar nicht vorzeigen, und so oft ist es auch gar nicht so entscheidend, was da nun drin steht. Ich finde es wichtiger, wenn alle Beteiligten Bescheid wissen, der Vater vom Kind weiß und das Kind von Anfang an vom Vater, da finde ich persönlich es ausgesprochen zweitrangig, was irgendwo auf irgendeinem Stück Papier steht... Auch wenn meine Auffassung dazu führt, dass leiblicher Vater und Kind keinerlei Rechts, aber auch keinerlei Pflichten einander gegenüber haben, aber viel könnte man von den rechtlichen Pflichten eh nicht umsetzen, wenn der Wille dazu beim Vater zu fehlen scheint. Das Kind weiß vom Vater, der Vater weiß vom Kind, wenn einander von beiden will, wird er den anderen finden. Mehr als ein "Angebot" kann ich da nicht machen, und ich muss auch nicht verstehen, warum der Vater sein Interesse nicht zeigen kann... Ich an Deiner Stelle würden den Vater vielleicht nicht unbedingt angeben, wenn Du auf das Geld nicht angewiesen bist, und ihn einfach weiter durch Mails informieren, was es wichtiges im Leben des Kindes gibt, ihm immer wieder Fotos schicken, und irgendwann findet er dann vielleicht doch nich den Weg. Aber ich bin mir schon bewusst, dass die meisten Menschen diese spezielle Thema sehr anders sehen als ich! Gruß, Leena
was du aber nicht berücksichtigst ist, daß es eben auch anders kommen kann, als bei dir, daß zb inini arbeitslos wird, weniger verdient oder auch keinen mann heiratet, der sich mit ihr alle möglichen kosten teilen kann. dann sind 200€ eine ganze menge taler....und sei es nur auf dem sparbuch des kindes. ich finde, wenn man selber alle türen offen läßt, daß der vater anteil an seinem kind nehmen kann, gibt es keinen grund der welt, ihn nicht anzugeben und auch seine pflichten, sprich seine taler anzunehmen. in valérie´s geburtsurkunde steht ursprünglich auch kein vater, da ja mein kv erst mal einen test haben wollte. seit der einbennenung gibt es eine, da steht er dann halt drin. und ich denke, wenn ein vater trotz nie öffentlich gemacht, beweisen kann, daß er das kind gezeugt hat, wird er auch alle rechte erhalten, die er sonst hätte.... derzeit meine etwas verstörten erfahrungen... lg
Hallo Vallie, du hast schon recht, aber ich bin Beamtin auf Lebenszeit, habe eine nahezu hypothekenfreie Eigentumswohnung und zähle mich zur Gruppe der "gut ausgebildeten Akademikerinnen". Einen Mann zu finden, der mit mir die Kosten teilt - sorry, aber das finde ich unter meiner Würde. Wenn ich ein Kind habe, will ich ihm selber Sachen kaufen können und nicht auf Almosen angewiesen sein. Und genau so würde ich die Alimente empfinden und daher will ich persönlich sie auch garantiert nicht für mich haben... Muss ich mir dann von den Kumpels seines Vaters anhören "na, da hast du aber teuer gepimpert", etc. Wir kennen doch alle diese Stammtischsprüche und im Prinzip bringt Leena genau meine Meinung auf den Punkt. Wie gesagt, ginge es nur um mich, ich würde ihn NIE angeben. Aber es geht eben auch um den Kleinen, und das ist das Problem. Ihm werden 200 Euro mehr oder weniger auch nichts ausmachen, dann geht er halt auf eine öffentliche Schule und nicht auf eine Private bzw. lernt erstmal Flöte statt Geige und fährt 1 Woche/Jahr in den Skiurlaub mit Skischule statt Privatstunden. Das finde ich alles keinen tragischen Verlust. Aber dummerweise gibt es auch immer wieder Männer mit Kommunikationsproblem, die vielleicht tolle Papas wären, wenn man sie "zu ihrem Glück zwingt". Ein komplexes Thema, ich weiß und vielleicht versteht ihr jetzt, warum ich mich so schwer tue. Aber wie Leena schon sagt: Als Mutter ist nan die, die die letzte Entscheidung trifft, selbst wenn er vor unserer Trennung klipp und klar gesagt hätte, ich will das Kind absolut nicht - was hätte es ihm genützt? Insofern ist es doch so wie Leena oder auch ich es sehen - sie kommen ohne Pflichten aus der Affäre und haben dafür auch keine Rechte - aber jeder weiß vom anderen und kann den ersten Schritt tun, wenn er es sich anders überlegt. Ganz ohne Druck und "Amt" im Nacken. Ich denke, ich werde noch einmal das Gespräch mit ihm suchen und dann soll er sich mal klar äußern - dann ist er aber auch derjenige, der dem Kleinen später erklärt, warum die Dinge so gelaufen sind, wie sie sind.
also das hast du jetzt aber völlig in den falschen hals gekriegt. sowohl leena und ich sind verheiratet und haben ein kind mitgebracht. ich empfinde es auch wirklich nicht als almosen, daß mein mann und ich uns die kosten teilen, von dieser reduzierung auf meiner seite profitiert selbstverständlich auch mein großes kind. was du dir jetzt so denkst, kann in ein paar jahren alles ganz anders sein, ich hatte dir kürzlich glaub ich schon mal von meiner tragödie berichtet, die sich 12 jahre nach der geburt MEINER tochter abspielt. du weißt nie was kommt und wenn du die taler aufs sparbuch legst, dann hat dein sohn mit 18 ein hübsches sümmchen und kann vielleicht eine etw anzahlen??? es geht eben nicht um dich, sondern um das kind und da ist der vater nun mal zu 50% beteiligt. du trägst deine konsequenzen, er seine. weitreichender sind deine. ich will dich nicht überzeugen, wir diskutieren, leenas sohn ist 9, meine tochter 12, leena hatte ganz gravierende gründe, den mann nicht anzugeben, die sind aber nicht dem schlechten gewissen entsprungen, ich weiß gar nicht, warum du das hast???
ich habe kein schlechtes gewissen, vallie, da verstehst du mich auch falsch. aber einen hang zum perfektionismus und das ist eben mit kind ein problem - dass man nie eine lösung findet, die für alle einfach ist. ich will halt nur nicht enden, wie ein "britt" oder "oliver geißen"-talkgast...
und wie soll das aussehen?? fängt schon bei der wohnung an, kann ich dir sagen, ab krabbelalter wird die nie mehr perfekt.... :-)))
Hallo ichnochmal :-) ich denke wirklich zu mehr als 99% wird das Kind nicht zum vater kommen bei wenig /keinem Kontakt und einem guten Sozuialen Netz ("Paten") die sich um das Kind schon vor deinem evtl. Tod gekümmert und gesorgt haben. Solltest Du wirklich "Kohle auf der Seite" haben, die das Kind erbt, würde ich auf jeden fall einen Testamentsvollstrecker einsetzen, damit der Vater nicht z. B. wegen der Kohle das Sorgerecht erstreitet. Verstehst Du? ;-) Und ihm das auch deutlich machen :-))) Und ganz ehrlöich: mach das Testament HEUTE noch, niemand weiß, ob er morgen noch aufwacht! Viele Grüße Désirée
Ach Vallie, Du hast ja recht - es kann ganz anders kommen als bei mir (schließlich bin ich auch Beamte auf Lebenszeit *grins* und denk da nicht so dran), und mein Mann, der jetzt auch Vater meines ältesten Nachwuchses ist und mit dem ich mir ganz selbstverständlich die Kosten für die Familie teile (was ich übrigens nicht mal als "Almosen" empfinde *wiedergrins*), ist natürlich auch ein echter Glücksfall... Finanziell hätte ich es aber auch ohne ihn und nur mit einem Kind geschafft, eben weil ich meinen sicheren Beamtenjob hatte, und ab Kindergartenalter ging es uns eigentlich ganz gut, der Kindergarten war wesentlich billiger als die Tagesmutter und die Öffnungszeiten waren auch länger, so dass ich von 75% auf Vollzeit-Arbeit umstellen konnte. Was dann ab Grundschul-Alter gewesen wäre, hätte ich dann sehen müssen - aber hätte ich dann überhaupt noch Anspruch auf Unterhaltsvorschuss gehabt? *grübel* Keine Ahnung... Was die späteren Rechte des Vaters betrifft... wenn man sich Eure jetzigen Erfahrungen zum Thema "Umgangsrecht" betrifft, hast Du ja recht! :-( Allerdings hoffe ich, dass uns in drei oder wieviel Jahren auch immer so ein Drama ersparen bleibt - mein Mann hat meinen großen Nachwuchs vor mittlerweile drei Jahren adoptiert, dem JA gegenüber habe ich die Hintergründe erklärt, warum ich den Namen des leiblichen Vaters nicht nennen werde, was vom JA - nach gewissen Schwierigkeiten - auch akzeptiert wurde. Der Richter hat sich damit viel leichter getan, er vertrat auch im Gespräch eher die Auffassung, wenn Väter sich nicht kümmern, aber einer Stiefelternadoption trotzdem nicht zustimmen würden, würde er die mangelnde Zustimmung durch richterlichen Beschluss ersetzen, weil er dies für das Kindeswohl grundsätzlich für besser hielte als einen abwesenden Vater, der sich nie kümmert... Im Adoptionsbeschluss steht dann etwas von "Vaterschaft nie festgestellt, nach so langer Zeit auch nicht mehr möglich" *grummel-klingt schon schlimm!*. Aber ich denke (hoffe!), den Adoptionsbeschluss könnte der leibliche Vater nicht mehr anfechten, auch wenn er sich alles irgendwann mal anders überlegen sollte. Zumal er ja eben von Anfang an von unserem Kind wusste, und ich hatte seiner Familie auch von dem Adoptionsverfahren erzählt, also wenn er gewollt hätte, hätte er sich ja eigentlich rühren können... ich hoffe, damit kämen wir vor Gericht durch! Ansonsten, Inini - ich hab mal den Link rausgesucht, in dem ich hier zuerst angefragt hatte, was andere zum Thema "Vater angeben oder nicht?" denken, weil mich das Thema doch sehr beschäftigte und ich mir auch meine Gedanken machte, ob ich "richtig" gehandelt hatte oder doch eher aus egoistischen Gründen... vielleicht magst Du ja mal nachlesen. http://www.rund-ums-baby.de/alleinerziehend/mebboard.php3?step=13&range=20&action=showMessage&message_id=33974&forum=109
Danke für den Link! So, wie ich es lese, ist deine Situation eigentlich wie meine. Nur dass mein KV keinen "an der Waffel hat" *sorry*, sondern ihn einfach nur nicht gegen seinen Willen mit einer Vergangenheit belasrten will, die ICH nicht zu einer gemeinsamen Zukunft habe werden lassen. Gäbe es nicht das Problem, dass unsert Staat früher oder später auf die Idee kommt, seine Gelder (Sozialhilfe, etc.') von noch zu findenden Verwandten einzutreiben würde mir meine Entscheidung leichter fallen. Ich glaube aber, dass ich noch einen letzten Schritt auf den KV zu mache und dann wars das...
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