Elternforum Alleinerziehend, na und?

urlaub andersrum

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moin, vielleicht hat jemand einen klugen gedanken zu folgendem: in den herbstferien wollte ich mit meiner tochter (frischgebackene gymnasiastin) eine woche in den süden. nu habe ich leider fürs gewählte ziel (ml-club türkei) nur noch bezahlbare angebote in der ersten ferienwoche, abflug montags sehr früh, rückkehr montags später abend, gefunden. wir wären dann also montags weg und dienstagsmorgens wieder da, kind wäre, weil vermutlich erstmal müde, dann dienstagsmittags in der zwoten ferienwoche wieder bei muttern. dummerweise bin ich turnusmässig dies jahr aber in der zweiten woche dran, wobei ein tausch für mich kein problem darstellt. kind ist vor der ersten fewo am wo-ende turnusmässig bei mir, wollt ich auch so beibehalten, weil sicher noch das ein oder andere kleidungsstück einzukaufen ist. auf nachfrage zum tausch gabs die lapidare auskunft "zu lang". mir zu hoch. eigene planung auf der anderen seite liegt nach meiner kenntnis nicht vor, zeitliche gebundenheit an die erste fewo kann ich mir auch nicht vorstellen, da z. zt. vermutlich arbeitslos und bei nem neuen job dann vermutlich eh kein urlaub. direkte kommunikation verläuft suboptimal. ich habe bis heute nachmittag eine option im reisebüro setzen lassen, hat jemand eine idee wie das zu lösen wäre? greetz, nachtigall


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ich würd nochmal mit ihm reden und wenn er sich weiter quer stellt das beim JA angeben und den urlaub wie geplant machen. ist doch auch im sinne deiner Tochter


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moin, >nochmal mit ihm reden mit ihr; ich bin der er;-) mit ihr reden nutzt leider nicht. das mündet nach 3 sätzen in sachfremden themen. ja dauert nach meiner erfahrung zu lange und einfach fahren würde ich zwar machen, geht aber wegen reisepass nicht (der liegt derzeit dort) und den stress der daraus resultiert, den mag ich eigentlich vermeiden. greetz, nachtigall


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dann red doch mal mit deiner Tochter, wie alt ist sie jetzt? vielleicht kann sie besser mit ihrer mutter reden. Es ist doch im sinne des Kindes der urlaub


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also ich zumindest wäre sehr froh wenn sich der Vater meiner Tochter so um sie bemühen würde


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rehi, >wie alt ist sie jetzt? 10. die hat bereits mit ihr geredet. welche begründung muttern ihr geliefert hat weiss ich nicht, lediglich dass die ablehnung aufrecht erhalten wird, da sie seit montag wieder dort weilt und ich solche themen nicht gerne am telefon bespreche, eh nicht wenn sie nicht von selbst drauf kommt, ich will ihre kommunikation mit der mutter ja auch nicht aushorchen. sie würde natürlich auch gerne fliegen, allerdings steht dem energischen durchsetzungswillen ein ausgeprägtes, väterlich vererbtes ;-), harmoniebedürfnis entgegen. greetz, nachtigall


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Also, solltest du umdisponieren müßen und es soll unbedingt Türkei sein, dann könntest du dich mit einer Freundin von mir in Verbindung setzen. Die Guteste hat ein kleines Reisebüro, spezialisiert auf Türkei. Sie ist ein echtes "Trüffelschwein" was das Finden von passenden Angeboten angeht. ;-) E-mail addy ist hinterlegt. LG amadeus


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hi, danke fürs angebot. nö, hängt nicht am land, eher an der hotelkette. hab ich gute erfahrungen mit gemacht. soll halt sonnig, spassig für gross und klein und mit möglichst grossem angebot im hotel sein, da es nicht um kultur sondern relaxen geht. umdisponieren wird halt wohl sehr schwierig, weil die zwote woche halt nur von sonntag bis sonntag geht. greetz, nachtigall


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Ich wollte grade vorschlagen, ob deine Tochter nicht ein wenig drängeln kann, aber offenbar liegt ihr das nicht :-) Naja, ist natürlich schade um den Urlaub (und nachvollziehen kann ich den Einwand der Mutter nicht), aber ich würde versuchen, was anderes zu finden. Gibt ja auch in Deutschland und Nachbarländern schöne Urlaubsziele und da seid ihr flexibler mit der Abfahrt. LG Berit


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Wenn die Kommunikation so richtig suboptimal läuft, bleibt Dir aber letztlich wohl nichts anderes übrig, als umzudisponieren und ein anderes Ferienziel für die zweite Ferienwoche zu suchen, dann bist Du nicht auf das Entgegenkommen der Mutter angewiesen... Natürlich ist das Verhalten der Mutter bescheiden und ziemlich contraproduktiv, aber ein "Recht" auf kontruktives Verhalten der Mutter gibt's nun einmal nicht, da bleibt einem letztlich wohl nur, sich mit dem zu arrangieren, was man hat... auch wenn's noch so bescheiden ist. :-(


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hi, yo, schon richtig, justitiabel ist das nicht und letztendlich auch nicht lebenswichtig. allerdings enorm ärgerlich. die zwote woche geht halt von sonntag bis sonntag, schwer da flüge zu finden, zumal montags ja schon wieder schule und man in der rückkehrzeit schon dadurch eingeschränkt ist. greetz, nachtigall


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du kannst a) mit ihr reden auch wenn es nichts bringt, ein Versuch ist es auf jeden Fall wert b) du nimmst halt die teuerer Woche (2) c) du fliegst gar nicht d) suchst dir ein anderes Fernziel (gut Griechenland bietet sich grad nicht an, aber Ägypten ist auch noch schön warm, um diese Jahreszeit)


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Hallo, gegen Borniertheit von Müttern ist kein Kraut gewachsen. So blöde das ist, aber das geht wohl nur über das Kind, Motto: "Papa möchte gerne dann und dann mit mir in die Türkei, hast Du in dieser Zeit etwas Wichtiges mit mir vor? Nein? Du, dann fliege ich mit Papa in die Sonne!" Vielleicht ist es an der Zeit, daß Eure Tochter der Mutti ganz leise mal klarmacht, daß sie nicht das Faustpfand in ihrer Hand ist (wofür denn bitte?), sondern daß sie ein Mensch ist mit gewissen Bedürfnissen, z.B. mit Papa in die Sonne zu fliegen, und zwar zu einer Zeit, wo es paßt. Anders liegt die Sache natürlich, wenn die Mutter ihrerseits konkrete Reisepläne bereits realisiert, d.h. gebucht, hat. Aber das ist ja nach Deiner Schilderung grade nicht der Fall. Ich wäre da im Hintergrund ganz "Schwein" und würde die Tochter Zersetzungsarbeit leisten lassen. Das muß ja gar nicht in Streß ausarten, allein die Frage der Tochter "Warum geht das nicht?" kann die Mutter, wenn überhaupt, nicht mehr sehr lange ausweichen. Und einer Gymnasiastin schon gar nicht... *grins* Versuchs nochmal, Deine Tochter soll die Aussage machen, daß es mit Papa in die Türkei entweder in der ersten Woche oder gar nicht geht. Den schwarzen Peter des Scheiterns dieser Reise durch die Tochter ggf. zur Mutter schieben, dort, wo er hingehört, halte ich auch in diesem Fall für legitim. Es macht einfach den entscheidenden Unterschied, ob der/die Ex solche unangenehme Fragen stellt oder das eigene Kind. *gemeinbin* Viel Glück und viele Grüße Ralph/Snoopy


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Mal wieder zwei Formulierungen auf einmal im Kopf gehabt, getippselt und wieder nicht vorm Abschicken Korrektur gelesen... muuuuaaahaha... :-)


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kann ich Ralph nicht zustimmen.... Die Mutter macht das Kind doch schon zum Spielball... wenn der Vater das auf der anderen Seite tut, wird man dem Kind keinen Gefallen tun.. Ich finde einer sollte, auch wenn es schwer ist und unfair erscheint, einen klaren Kopf und vor allem Vernunft bewahren...!


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Hallo, zum Spielball macht das Kind nur eine: Die Mutter. Ich sehe keine Begründung für die schroffe Ablehnung der verschiebung des Umgangs außer der, daß sie dem Vater den urlaub mit dem Kind nicht gönnt. Das Kind seine Wünsche gegenüber der Mutter äußern lassen halte ich für sehr vernünftig... was ist dabei "zum Spielball machen"? Sorry, aber ich halte es durchaus für legitim, die Mutter durch das Kind mit ihren Entscheidungen zu konfrontieren. Es stimmt allerdings, daß ich berechnend mit einkalkuliere, daß sie beim Kind sich dreimal überlegt was sie antwortet, und ihre Entscheidung vielleicht revidiert, und wenn auch erst beim nächsten Mal. Aber das ist in solch einer Situation nicht zum Nachteil des Kindes, im Gegenteil. Die Tochter ist 10 Jahre und fängt an, sich ihre eigenen Pläne für ihre Freizeit zurechtzulegen, vielleicht auch für die Zeit mit Papa. Wäre sie erst fünf oder sechs Jahre alt, wäre das etwas anderes, dann könnte ich Dir zustimmen. In diesem Alter ist man zu solch einer geradlinigen Äußerung noch keinesfalls fähig. Das aber muß sich jede Mutter vergegenwärtigen: Die sinnlose Sabotage des Umgangs mit dem Vater, wenn dieser sich kümmern will, holt jede Mutter irgendwann in Form von Fragen, vielleicht auch beißenden Fragen ein. Jedes Kind, das halbwegs alle Sinne beisammen hat, reimt sich dann 1 und 1 zusammen. Die Sabotage von heute wird zur katastrophalen Niederlage in dem Moment, wo das Kind realisiert, wer sich in der Vergangenheit verweigert hat und wer gegen Windmühlen angegangen ist. So manche Mutter dürfte da noch erbleichen... Viele Grüße Ralph/Snoopy


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hi nochmal, um das ganze abzuschließen: hab mit der oma auf der anderen seite telefoniert, nach einer viertelstunde kam die genehmigung der gegenseite, wiederum über oma, reise jetzt fest gebucht. allerdings möchte muttern die zwei überzähligen tage an einem anderen termin "zurück". na ja, abgenickt. verstehen tu ich das alles trotzdem nicht. egal, jetzt drückt mir nur die daumen, dass das wetter dort (bodrum) schön ist. btw: war in der gegend jemand schon mal in der ersten oktoberhälfte? wenn ja, berichte bitte. greetz, nachtigall


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Hallo nightingale, ich freu mich für Euch beide. :-) Die Mutter muß man auch nicht verstehen, aber deren Mutter scheint zumindest begriffen zu haben, worum es in der Hauptsache geht. Viele Grüße Ralph/Snoopy


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Also das nenn ich ja mal Erbsenzählerei *kopfschüttel* Dann wünsch ich dir und deiner Tochter einen schönen Urlaub wenns dann soweit ist *lach