Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben! Vielleicht könnt Ihr mir mal weiterhelfen! Seit April 07 bin ich von dem Vater meines Sohn (3) getrennt. Damals habe ich umgehend die Beistandschaft für Adrian einrichten lassen, in der Hoffnung, dass somit die Unterhaltsfrage recht zügig geklärt wäre. Zu Adrians Papa hatte ich schon seit geraumer Zeit ein angespanntes Verhältnis, habe aber immer wieder eingelenkt und versucht, die Situation zu entspannen. Anfangs gabs auch Probleme damit, dass er den Kleinen nimmt (wir hatten bei der Trennung abgesprochen, dass er den Süssen nimmt, wenn ich arbeiten muss, das waren etwa 8 Tage im Monat ... ich bin Krankenschwester und arbeite 50% in einem Altenheim, im Schichtdienst), so dass ich damals schon eine Tagesmutter gesucht und endlich zum 1.8. gefunden habe. Allerdings hatte sich das langsam mit meinem Ex eingependelt. So, Mitte April bekam der werte Herr Post vom JA, dass er bis Mitte Mai seine Unterlagen einreichen solle, sonst würde das ganze direkt ans Amtsgericht gehen. Zudem müsse er fürs Erste monatlich 199 € zahlen. Ende Mai überwies er einmalig 199 €. Ende Juni fragte er mich, ob ihn das JA wegen der monatlichen Zahlung noch mal anschreiben würde, worauf ich ihn schon bissle schief ansah. Angeblich habe er dann das Geld überwiesen. Da bei mir nie was ankam, hab ich Anfang Juli das JA angerufen und nachgeforscht. Lt. JA ist dort auch nie was angekommen. Dann habe ich auch gleich nachgefragt, wieso sich eigentlich noch nichts getan habe, da er meines Wissens auch die Unterlagen noch nicht eingereicht hätte. Unsere Sachbearbeiterin war zu dem Zeitpunkt im Urlaub, so dass ihr Kollegin ihr einen Zettel hinterlegte. Mitte Juli war die Gute dann aus dem Urlaub zurück und hat endlich die Klage ans Amtsgericht geschickt (was für mich schon alles recht spät war, aber, über unser überlastetes Jugendamt solls in meinem Thread nicht gehen). Zeitgleich sprach ich wieder mit Juniors Papa, wegen dem Unterhalt für Juni und mittlerweile auch Juli. Juni wäre angeblich irgendwo bei seiner Bank verschütt gegangen, Juli würde er mir überweisen. Als die Klage rausging, wurde kurz darauf sein Konto gesperrt. Wie sich später herausstellte von Finanzamt. So, und da wären wir dann beim "Jetzt". Als das mit der Kontosperrung war, habe ich mir vom JA den Antrag auf UHV schicken lassen. Mein Ex hat mir letzte Woche über mehrere Tage verteilt insgesamt 120 € gebracht. Und immer mal wieder irgendwelche Geschichten erzählt, von wegen "ja, morgen, da bekommst Du den Rest". Zuletzt wollte er Mittwoch abend vorbei kommen ... was er natürlich nicht getan hat. Dann ging er bis gestern nicht ans Handy, angeblich weil er es vergessen hätte und er wäre net daheim gewesen (was aber gelogen ist, weil es tagsüber an und nachts aus war). Naja, gestern abend wollte er dann vorbei kommen ... hat er wieder nicht getan, seitdem das gleiche Spielchen wieder ... er geht nicht ans Telefon. Nun möchte ich Montag definitiv den Antrag auf UHV rausschicken. Nachweislich hat er von 4 Monaten 1 1/2 bezahlt und ist offensichtlich auch nich gewillt mehr zu zahlen. Ist es möglich, dass das die Unterhaltsvorschusskasse den Antrag ablehnt?
... Ich habe wirklich viel Geduld und versuche so gut wie es nur geht den Ball flach zu halten. Aber, langsam bin ich am Ende und ich habe sein "jaaaa, morgen bekommst Du das Geld" so satt. Bei mir türmen sich Rechnungen, die ich nicht bezahlen kann und es geht mir schlecht, weil ich nicht weiss, woher ich das Geld nehmen soll! Ich meine, der Unterhalt ist dafür gedacht, dass ich Adrian ein gutes Leben bieten kann und nicht, dass ich Spass habe! Menno! Traurige Grüsse, Franzie
... stelle ich fest, dass die eigentliche Frage in dem Posting untergeht: also, wer hat Erfahrungen mit dem UHV bzw. auch mit einem zahlungsunwilligen Vater und kann mir da etwas weiterhelfen? Und, kann ich darauf hoffen, dass wir den UHV bekommen, oder kann es sogar sein, dass der Antrag abgelehnt wird? LG, Franzie
Hi! Ich habe vor ca. 8 Wochen "Leistungen nach dem UVG" beantragt und bekomme am 01.08. die erste Überweisung. *freu* UVG wird gezahlt, wenn der Vater (aus welchen Gründen auch immer) keinen Unterhalt zahlt/zahlen kann. Dabei ist es nicht relevant, wieviel Geld Du hast. Abgelehnt wird eigentlich nur, wenn Du Dich noch nicht um die Forderung gekümmert hättest. Aber da Du eine Beistandschaft beantragt hast, hast Du den Punkt auch erfüllt. Rückwirkend wird UVG maximal einen Monat gezahlt. Da musst Du allerdings erläutern, warum Du den Antrag nicht vorher gestellt hast. Bereite Deinen Ex um des Friedens willen darauf vor was Du machst, (nicht diskutieren, einfach nur sagen) denn für ihn bedeutet das natürlich, dass er jeden Monat Schulden macht. So mancher hat in dem Moment ungeahnte Geldquellen aufgetan um das zu verhindern. ;o) Guck mal im Internet, da findest Du bei vielen Bundesländern die Anträge im Netz und kannst alles schonmal vorab ausfüllen. Lieben Gruß Corinna
So, wie Du die Sache hier darstellst, ist Dein Ex aber nicht unbedingt zahlungsunwillig, sondern vielleicht eher zahlungsunfähig - bis das Finanzamt die Konten sperrt, ist meist schon einiges passiert und es bestehen einige Steuerschulden (betrifft meist allerdings Selbständige und nicht Arbeitnehmer - was macht Dein Ex denn beruflich?) Auf jeden Fall scheint er einiges an Schulden zu haben, eine Kontenpfändung ist auch nicht so ohne (die meisten Leute haben schließlich Daueraufträge für Miete, Versicherungen, Telefon, Strom etc., und Vermieter, Telefon- und Stromanbieter etc. freuen sich auch nicht, wenn sie ihr Geld nicht bekommen, und reagieren dann oft entsprechend grantig), und dazu dann noch das JA... Ich schätze, Du bist nicht die einzige, bei der sich da die Rechnungen stapeln, oder? Wobei Dir immer noch die Möglichkeit des UHV bleibt, Deinem Ex nicht.
@ Shinead: ich hab ihm das schon beim letzten Mal gesagt, als er sich noch gemeldet hat, und meinte, er bringe das Geld, wenn er nicht in die Puschen käme, würde ich den UHV beantragen ... also, er ist vorbereitet! Ist die Begründung, dass der Kindesvater immer wieder von der Geldzahlung gesprochen, es aber nicht getan hat (naja, beweisen kann ich das natürlich nicht), Grund genug, dass sie den UHV nachzahlen?? @ Leena: die Fianzamtgeschichte resultiert noch aus seiner kurzeitigen Selbstständigkeit im letzten Jahr. Da geht es um 800 €, die er angeblich zahlen müsse, was aber wohl ein Irrtum seitens des Finanzamt war, weil er schon nicht mehr selbstständig war, sie ihm aber immer noch monatlich Geld abknöpfen wollten. Zumindest hat er das so behauptet (nur, der Gute redet viel, wenn der Tag lang ist). Dass es ihm finanziell nicht wirklich gut geht, weiss ich selbst. Er hat Schulden wegen seiner Selbstständigkeit gemacht, wo ihm allerdings damals schon jeder abgeraten hat, weils eine total unsichere Kiste war. Ganz ehrlich, irgendwann hört es da bei mir mit dem Mitleid auf, weil, auch Adrian & ich müssen zusehen, wie wir zurecht kommen. Zudem müsse er wahrscheinlich die 199 € auf Grund seiner finanziellen Lage gar nicht zahlen, aber, dafür muss er ja mal seine Unterlagen einreichen. Wie gesagt, ich war da sehr geduldig und habe, um des lieben Friedenswillen auf vieles verzichtet und immer wieder eingerenkt. Vorallem, weil ich einen guten Kontakt zwischen Kind & Papa möchte. Schlimm finde ich einfach, dass er mich derzeit völlig ignoriert (und somit auch seinen Sohn, der darunter leidet, dass er nicht mit Papa sprechen kann!!, statt klar eintzuräumen, dass er nicht zahlen kann. DAS Verhalten ist unmöglich und deshalb bin ich langsam wirklich genervt und muss dann wohl zum UHV greifen! LG, Franzie
Die letzten 10 Beiträge
- Vater will keinen Kontakt
- Plötzlich teilzeit allein mit 2 jungs
- Trennung vom Kindsvater
- Hilfe - Scheidung, neuer Job, neue Wohnung, neue Kita
- Wunsch nach papa
- Änderung der Umgangstage
- Umzug zu neuer Partnerin ohne Kinder
- Umzug mit Kind
- Mein narzistischer Ex treibt mich noch in den Wahnsinn
- Alleinerziehend und mit Kindern auf‘s Schiff