Mitglied inaktiv
Hallo, ich würde gerne nochmal von Euch wissen, wer von Euch Vollzeit arbeiten geht? Bzw. wie lange ist bei Euch Vollzeit? Wie alt sind Euere Kinder? Wie lange gehen sie in den KIGA? Welches Gefühl habt ihr, wie die Kinder es verarbeiten bzw. ob sie darunter leiden so lange im KIGA zu sein. Hintergrund ist, dass ich meinen neuen Arbeitsvertrag bekommen habe. War vorher als Beraterin in einer Filiale einer Sparkasse beschäftigt. In der Elternzeit hatte ich dann 20% in einer Abteilung gearbeitet bei der Sparkasse. In dieser wollte ich jetzt auch bleiben, bzw. wir sind erstmal so verblieben dass ich dort bleibe. Problem ist, sie haben mich 2 Stufen zurückgestuft, jetzt bekomme ich mit 100% weniger als mit 85% in meiner alten Gehaltsstufe. Diesen Vetrag wollte ich aber auch auf 85 zrücksetzen nach 3 Monaten um mir den 100 Prozentplatz zu sichern musste ich es so machen falls es mal zu einer Fussion kommen sollte... Begründung hierfür ist, dass die Abteilung nicht auf meine alte Gehaltsstufe ausgelegt ist. Einzige Lösung wäre jetzt nur noch 100% in eine Filiale zurück zu gehen. Habe aber Angst, dass mein Kind und auch ich darunter leiden. Bzw.ob ich es überhaupt packe....der Job in einer Filiale ist schon sehr anstrengend und geht ziemlich an die Nerven. Aber wenn ich in der Abteilung bleibe habe ich finaziell schon ganz schön zu knabbern. Ich könnte gerade echt die Krise bekommen. Hoffe ihr blickt hier durch....tue es ja selbst kaum ;-) Liebe Grüße und einen schönen Abend noch Angela
Hallo! Ich arbeite "nur" 30h die Woche. Nike geht Morgens um halb sieben zu Oma, die bringt ihn in den Kiga und ich hol ihn dort ca 15.30 ab. Nike verarbeitet das jetzt ganz gut. Er war bevor ich wieder gearbeitet habe, von ca 9-13Uhr im Kiga. Am Anfang war doch nochmal die Hose nass, er klettete, bockte wieder mehr,... aber jetzt ists gut. LG Becky
Hallo, ich bin auch ein 30h Arbeiter. Zuerst werden die Großen zum Schulbus geschickt und dann geht die Kleine von ca. 07:30 Uhr bis 15:30 Uhr in den Kiga. Damit können wir prima leben. Vor der Geburt der Kleinen war ich 40h Woche arbeiten. Meine Söhne standen punkt sechs als erste vorm Kiga und waren kurz vor 17:00 Uhr die Letzten die wieder abgeholt wurden. Ich glaube nicht, dass Ihnen das geschadet hat aber die jetzige Lösung tut uns allen gut. Der Haushaltskasse natürlich nicht aber ich habe meine Jungs damals nur früh gesehen und abends die 2 Stunden. Die Zeit mit den Kindern gleicht den geringeren Verdienst wieder aus. LG Sylvia
Ich habe Vollzeit gearbeitet, wobei bei uns (alter IG-Metall-Tarfifvertrag) Vollzeit hieß: 35 Stunden. Zwar kamen immer noch ein paar Überstunden dazu aber ich KONNTE halt nach 7 Arbeitsstunden gehen. Ich suche jetzt aber doch - nachdem ich lange mit mir gerungen habe - auch nach Vollzeit-Stellen mit notfalls 40 Stunden. Es kommt ja immer auch auf die Fahrtzeiten an. Wenn ich jetzt mal davon ausgehe, daß meine neuer Job nicht allzuweit weg ist: Temi kann ab September ab 7:30 Uhr in der Schule sein, seine Schule ist nah an der S-Bahn, liegt also quasi auf dem Weg, ich könnte also ab 8:00 Uhr im Büro sein. (Fumi muß sowieso um 7:15 Uhr aus dem Haus, die ist morgens also nicht das Problem.) Fumi kommt um 16:30 Uhr aus der Schule, aber sie freut sich, wenn sie dann noch bissi Zeit für sich selber zu Hause hat. Temis Hort geht bis 17:30 Uhr und ich denke, daß ich ihn zumindest das erste Jahr abholen muß. Also kann ich bis ca. 17:00 Uhr arbeiten. Von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr sind 9 Stunden, da gehen dann noch Pausen ab, aber 8 Stunden pro Tag bekomme ich hin. Sooo viel mehr Zeit hatte ich früher für Fumi auch nicht. Für sie war es kein Problem und ich denke, daß die maximal 30 Minuten mehr für Temi auch kein Problem sein werden (derzeit geht er bis 17:00 Uhr in den KiGa). Wir machen es uns die restliche Zeit und am WE schön. Wichtig wäre mir halt, daß die Betreuung gut ist. Den Hort, in den Temi ab Spetember geht, kenne ich schon, Fumi war auch da, ich war 4 Jahre im Elternbeirat und werde da wohl wieder landen. Auch der KiGa, in den Temi bis letzte Woche ging, war sorgfältig ausgewählt und ich war zwei Jahre im Elternbeirat. Mir ist es immer wichtig, guten Kontakt zu den ErzieherInnen zu halten und mich direkt einzumischen, deswegen lasse ich mich in den Elternbeirat wählen. Meine Kinder sind immer gerne in den jeweiligen Einrichtungen gewesen, und das ist keine Ausrede, damit es mir besser geht. Wenn ich zum Abholen mal früher kam, wollten beide fast immer lieber noch bleiben. Wichtig ist halt, daß man sich die verbleibende Zeit schön macht. Wenn ich wieder Arbeit habe, möchte ich mir wieder eine Haushaltshilfe ein Mal die Woche leisten. Ich kann besser Computer programmieren als putzen, also ist das für mich eine einfach Rechnung: Ich arbeite vielleicht zwei oder drei Stunden mehr, das Geld geht an die Putzfrau, die dafür in vier bis fünf Stunden eine Arbeit erledigt, für die ich wahrscheinlich sieben bis acht Stunden und viel Nerven brauchen würde. Ich spare mir also netto fünf Stunden, die ich mehr Zeit für meine Kinder habe - von den Nerven ganz zu schweigen ;-). Ich würde und werde es wieder so machen. Meine Kinder halten das gut aus, ich bin auch zufriedener, und das ist das, was zählt. Gruß, Elisabeth.
Nachdem ich nun seit fast 7 Jahren wieder Vollzeit arbeiten gehe,kann ich sagen,es hat Junior überhaupt nicht geschadet. Wobei er nur die ersten beiden Kigajahre Mittagskind war,und danach um 12 Uhr von der Oma geholt wurde. Aber auch danach als Schulkind,dort war er in der Betreuung bis 14 Uhr,ging das völlig in Ordnung für ihn. Er fands toll dort,und wäre die Betreuung besser gewesen (Kinder blieben meist sich selbst überlassen,was natürlich draussen auf dem Schulhof zu allelei Unfug führte )hätte ich ihn auch weiterhin dortgelassen. Aber so,haben wir wieder auf die Oma zurückgegriifen. Es gab mal Zeiten da gabs von seiner Seite aus Gejammer,weil ich berufstätig bin,aber ich habe klipp und klar gesagt,das was anderes nicht in Frage kommt. Und ihm auch klar gemacht,das wenn ich nicht arbeiten würde,ich hier allerhand streichen müsste,vor allen Dingen die Extra Ausgaben für ihn,vom Urlaub ganz zu schweigen. Und abegsehen vom finanziellen,macht mir mein Job Spaß. Das waren aber immer die Ausnahmen,das er mal über meine Berufstätigkeit gemosert hat,er ist damit groß geworden,und für ihn ist es normal. Grüßle birgit
ich gehe Vollzeit (38,5 Std. von 7.30 bis 16h) arbeiten seit Lisa 2 ist. Vorteil: ich habs nur 10 Min. ins Büro. Anfangs war sie noch bei einer Tamu und von 4 bis 6 im Kiga. Allerdings nur bis mittag und dann hat Oma sie abgeholt bzw. 1x/woche eine Freundin (Mutter vom besten Freund damals). Kurz nach 16h dann ich. Hat so ganz gut funktioniert allerdings ist Lisa nie gern in den Kiga gegangen. Sie hat dort nie wirklich Anschluss gefunden. Jetzt ist sie in der Schule und wird nach HÜ machen von Oma abgeholt. Und ja, ich denke schon dass es ihr "schadet". Sie muss um 19h ins Bett, da bleibt mit einkaufen, putzen, Meeris versorgen,...nicht wirklich viel Zeit zum Spielen bzw. Zeit für uns beide. Am späten Nachmittag ist sie fürs Lernen auch meistens zu müde schon, d.h. da hat sie sicher einen Nachteil gegenüber Kindern wo die Mütter zu Hause sind. Nachmittagsbetreuung und HÜ Zeit ist leider nicht sehr gut bei uns, von daher geht sie da nicht sehr gern hin. Allerdings gibts für mich auch keine Möglichkeit kürzer arbeiten zu gehen. Bzw. wären das finanzielle EInbußen die ich (und Lisa vermutlich auch nicht) nicht wollen würde. Wir fahren gern in Urlaub, haben Auto, schöne Wohnung, Freizeitsachen,...das wäre sonst alles so nicht möglich. lg max
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