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Phobie/Spinnen

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Hallo Ihr Lieben, vielleicht gehört es nicht richtig hier her, aber es gibt bestimmt jemanden unter euch der mir einen Tipp geben kann. Ich habe eine Spinnenphobie...:-( Sehe ich in einem Raum irgendwo eine Spinne, gehe ich solange nicht in den Raum, bis ich sicher sein kann das sie weg ist. Meistens und wenn ich Glück habe ist eine Freundin nicht weit weg oder mein Nachbar. Er macht sie dann weg. Ich kann sie noch nicht mal töten, den dazu wenn müsste ich ja da in die nähe gehen. Ganz schlimm ist es nun zu Helloween. Da gibt es ja diese Plastik Spinnen. Ich und eine Freundin waren letztens in einem Geschäft. Sie geht zu diesen Plastikspinnen. Ich ging ausenrum. Sie kam dann und wollte mir was geben streckte die Hand aus..ich bekamm ein Schreck, den sie war ja bei den Spinnen. Dann sagte sie ich gehe noch mal schnell hinter was schauen.-..ich habe vorne gewartet. Sie kam dann, und meinte wollen wir die mitnehmen für die Kleine..(Sie sprach mich von hinten an und streckte mir was entgegen) Da sie ja noch mal hinter ist.......ich bekam ein schreck...dann weiss ich nichts mehr. Es wurde alles nur noch schwarz..später habe ich erfahren, das es Luftballons waren. Meine Sorge ist, das ich meine Spinnenangst auf meine Kleine Übertrage. Was kann ich den sonst noch dagegen tun um diese Angst nicht mehr zu haben, bzw zu Überwinden. Bei einem Arzt war ich schon mal gewesen. Er sagte ich solle eine Therapie machen. Nur als er mir sagte, das man da mit echten Spinnen arbeitet....spinnen anfassen....oh Gott..bei dem Gedanken zieht sich alles zusammen. Hat einer von euch einen Tipp, bzw geht es einem ähnlich?? LG Jessi


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Hallo, ich habe das gleich Problem, aber wenn meine Kinder dabeisind ist die Phobie auf einmal kontrollierbarer gewesen. Ich renne nicht mehr schreiend aus dem Raum sondern gehe langsam und habe auch schon meinem 3-jährigen verboten eine platt zu hauen. Mein persönlicher Triumph war, als wir letztens in einem Schlangenshow waren habe ich eine lebende Vogelspinne auf die Hand genommen. War aber eigentlich nicht sooo schlimm, da ich ja weiß, so eine rennt niemals durch meinen Keller um mich zu erschrecken. LG UTe


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ich leide ebenfalls unter einer recht ausgeprägten Arachnophobie... allerdings jetzt nicht so, dass ich vor Plastikspinnen weglaufe. Bei Dir scheint das schon extrem ernst zu sein. Ich hatte damals durch Googeln eine Therapie in meiner Nähe gefunden, die sich damit beschäftigt. Voraussetzung ist natürlich erstmal, dass Du auch BEREIT bist, diese Therapie zu machen die als Ziel hat, dass Du irgendwann mal eine Spinne auf die Hand nimmst... Das ist natürlich nicht gleich in der ersten Sitzung. Wir haben bei uns gerade ab August ganz fiese Spinnen, wenn Du nicht gleich in Ohnmacht fällst, dann gib bei google unter der Bildersuche mal Tegenaria atrica ein... gleich das erste Bild, so sehen sie bei mir aus. Und ich habe zu allem Überfluss auch noch eine Wohnung mit GARTEN!!!! Wie meine Vorschreiberin schon schrieb, in Gegenwart von Simon ist das alles etwas besser, zumal Simon wirklich überhaupt gar keine Angst vor nichts hat. Der fäßt die Viecher sogar an. Da kann ich nicht schreiend davon rennen... inzwischen habe ich es geschafft, mit großem Glas und einem Stück Pappe die Dinger zu fangen. Und manchmal hol ich auch schon den Staubsauger... ja ich weiß, Sagen zufolge kommen die Dinger da wieder raus *ggg* Nachdem ich neulich Abend auf der Terrasse saß und so eine Spinne direkt auf der Erde vor mir und eine Kellerassel das Vieh wohl nicht saß und direkt über die Spinne krabbelte - und diese panisch davon rannte, weiß ich auch, dass die nicht beißen *ggg* Kreuzspinnen z.B. haben wir drei im Garten - von denen weiß ich inzwischen, dass sie sich nie in geschlossenen Räumen aufhalten und das irgendwie mitbekommen... Vielleicht setzt Du Dich einfach mal mit dem Thema Spinne ansich auseinander und gehst auf jeden Fall zu einer Therapie. LG Sue


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ich hab auch so eine wahnsinnige Spinnenphobie und war deshalb auch schon in behandlung (was aber wenig gebracht hat). Miriam dagegen findet Spinnen (ok, in ihrem alter wahrscheinlich auch noch nicht so schlimm) super, sie sitzt oft im Garten auf der Decke und schnappt sich jede vorbeirennende Spinne. bbrrrrr Das einzige wo ich mit überwinden kann Spinnen anzufassen, ist wenn ich jemand anderen hier hab der genausolche Angst hat (z.B. meine kl. SChwester letztens) da hab ich sie selber wegmachen können (Haarspray & Feuerzeug *ichweißTierquäler*


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Ja, ich hatte auch mal eine Spinnenphobie, mit Betonung auf hatte, denn mittlerweile ist sie so gut wie weg. Allerdings wurde diese Spinnenphobie bei mir quasi "anerzogen" von meiner Mutter ... die ist nämlich so phobisch, daß sie nicht mal ein Foto einer Spinne anschauen kann. Und auch keine Bilder von Krebsen oder Krabben o.ä., weil die ja alle so ähnlich aussehen. Ich habe mich damals echt zusammengerissen, als meine Tochter anfing, Interesse an diesen Tieren zu zeigen. Bin nicht mehr in Panik ausgebrochen, habe keine Schreikrämpfe mehr bekommen und mich gezwungen die Tiere anzuschauen. Weil ich eben nicht wollte, daß sich meine panische Angst auf meine Tochter überträgt. Tja, mittlerweile ist meine Tochter eine ziemliche Spinnenexpertin und ich bin überhaupt nicht mehr ängstlich :-) Neulich waren wir hier zusammen sogar auf einer Vogelspinnen-Ausstellung; war sehr interessant, angetan hat es uns beiden v.a. die Riesenvogelspinne. Also versuche irgendwas dagegen zu unternehmen, sonst reagiert Dein Kind bald genauso wie Du! lg, matiz


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Ich hab bis vor 1 Jahr auch mega Panik bekommen, sobald ich nur so ein Viech gesehen hab...und nun hab ich über 15 Vogelspinnen bei mir daheim...^^ man verliert langsam die ANgst davor...weil diese hinter Glas sitzen... und da machen dann die "kleinen" im Haus auch nix mehr...denn Vogelspinnen sind ja manchmal sehr groß... Mein Sohn hat auch keine ANgst vor den Tieren...egal, ob sie hinter Glas sind oder die "normalen" in der Wohnung rumkrabbeln... @matiz...welche der vielen Riesenvogelspinne meinst du??


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heißt die Dame auf lateinisch ;-) War ein Riesending, allerdings hinter Glas. Hatte bestimmt eine Spannweite von 20 cm, und da sie in einem zu kleinen Terrarium war, konnte man sie gut beobachten beim rumkrabbeln, u.a. auch von unten ... Meine Tochter hat sich die Nase plattgedrückt u. ich auch :-) Für eine Haltung eines dieser Tierchen bei mir zu Hause reicht es allerdings noch nicht :-/ lg, matiz


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ich glaube du beschreibst mich *gg*. Allerdings hab ich keine Phobie vor Spinnen sondern vor Maden. Das geht soweit dass ich das Wort ncihtmal gscheit hier schreiben kann bzw. danach noch lesen. Und ja, ich renne schreiend aus dem Zimmer bzw. kann ich den Raum dann nicht mehr betreten, ich kann sie daher auch nicht wegmachen, ich mag sie nicht anschauen. Ging soweit dass ich mal den Chef meines Ex angerufen hab weil Ex nicht erreichbar war. Er kam dann vorbei. Ob sich das auf Lisa übertragen hat`? Hm, weiß ich nicht, vor M nicht unbedingt aber letztens hatten wir eine dicke grüne Raupe im Kinderzimmer und da hat sie auch Panik bekommen, hysterisch geschrien. Allerdings will ich keine Therapie machen, dafür müsst ich mich mit den Viechern ja auseinandersetzen und das kann ich nicht. lg max


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Hallo Jessi, mir geht es auch so wie dir. Wir leben auf dem Lande und haben viele Spinnen. Wenn sich eine auch nur bewegt, kriege ich Schreikrämpfe. Ich kann sie auch nicht töten. Wenn sie über den Boden läuft, schmeisse ich schnell einen Topf darüber und warte, bis sie jemand wegmacht (peinlich). Meine Tochter ist erst 1 1/2 Jahre alt und hat natürlich noch keine Ängste. Dort wo ich aufgewachsen bin, gab es auch viele Spinnen. Weder meine Eltern noch mein Bruder hatten eine Spinnenphobie. Allerdings hatte meine Mutter eine Mäusephobie. Und Mäuse finde ich nun wiederum richtig süß. Ich hoffe natürlich auch, dass sich meine Angst nicht auf meine Tochter überträgt oder sie eine andere Phobie entwickelt. Natürlich wollte ich auch schon eine Therapie machen und auch aus dem selben Grund (man arbeitet mit echten Spinnen!!!) einen Rückzieher gemacht. Ich habe angst, nachst im dunkeln auf Toilette zu gehen, weil mir ja dabei eine Spinne über die Hand laufen könnte... Aber jetzt kommt ja erst einmal der Winter und die Spinnen werden rar. LG Jana


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Hallo, ich mache gerade eine Therapie gegen diverse Phobien, die ich so habe und die mein Leben zu sehr einschraenken. Es stimmt natuerlich, dass man sich im Rahmen einer Therapie irgendwann auch mit echten Spinnen auseinandersetzt - das ist ja der Sinn, das man spaeter auch mit echten Spinnen "fertigwird", ohne aus dem Fenster zu springen. Aber zur Beruhigung: normalerweise kann man waehlen, dass eine Therapie schrittweise aufgebaut wird. Z.B. erstmal das Wort ertragen (bei ganz harten Faellen), dann das Bild, spaeter eine aus Gummi, eine echte hinter Glas... Alles wird vorher besprochen. Der Clou an einer Verhaltenstherapie ist folgender: Wenn ich vor etwas Angst habe, laufe ich weg bzw. vermeide (koennte auch Augenzuhalten sein). Das Vermeiden bringt mir eine starke positive Erfahrung (Erleichterung) und wird daher in Zukunft mit Sicherheit wieder auftreten. In einer Verhaltenstherapie macht man nun die Erfahrung: Ich habe Angst, ich kann sie aber aushalten, und wenn ich das einen Moment lang schaffe, laesst sie nach! Wichtig ist, dass man nicht wieder vermeidet, weil dann die Fluchttendenz wieder verstaerkt wird. Man lernt Techniken, die Angst zu kontrollieren (Entspannung, Gedankenkontrolle). Wenn man einen Schritt geschafft hat, sucht man sich die naechste Etappe aus. Und es ist ein verdammt cooles Gefuehl, wenn man merkt, wie stark man sein kann. Ich weiss noch nicht, wie gut und dauerhaft die Effekte sind, aber ich bin nach etwa 6 Terminen schon recht optimistisch. Ich investiere lieber die Energie in eine Therapie, als mich den Rest meines Lebens fertigmachen zu lassen. Gruss harmony