Elternforum Alleinerziehend, na und?

Patchwork

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Guten Morgen! Ich bewundere die Postings jeden Tag von neuem. Da sind wirklich harte Themen dabei...Meine Frage: Wie alleinerziehend schätzt Ihr Euch ein? Bitte die Frage nicht falsch verstehen. Ich las einige Posting die eher in den Bereich Patch work fallen...Was im Prinzip nicht nicht verkehrt ist. Ich habe mich 06 scheiden lassen und lebe mit meinem Sohn Philippe (4,5) alleine. Habe einen Lebensgefährten, der aber im Frühjahr beruflich nach Hannover zieht. Rein rechtlich bin ich alleinerziehend, da sind aber immer noch x andere die ebenfalls das Kind umsorgen und letzlich "erziehen". Klar, die Bezugsperson Nummer Eins ist die Mama, dann kommt Papa, dann Oma und dann mein Lebensgefährte. Unterhalt bekomme ich 25 Euro - das ist einfach lächerlich, aber dafür bin ich den Vater meines Sohnes los. Frage: Welche Modelle lebt ihr? Unseres ist sehr anstrengend, da Philippe jeden Tag Papa und Mama sieht. Wir dachten es sei eine gute Idee, wenn sich zu Beginn der Tagesablauf fürs Kind nicht ändert - funktioniert allerdings nur solange wie alle Beteiligten nah beieinander wohnen und sich vertragen.


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ich lebe das modell ae mit tochter (12), verheiratet mit einem gemeinsamen kind (3). der erzeuger hat sich 11 jahre nicht blicken lassen und macht mir jetzt ärger wegen umgangsrecht. erzogen habe ich sie zum großen teil und meine mutter bis vor 4 jahren. mein mann mischt in sachen ordnung mit, wichtige entscheidungen treffe ich.


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hallo, wir leben inzwischen als mutter-tochter-team (bald mutter-2 töchter-team) mit au pair und vier katzen und das klappt bestens! ich könnte mir auch nicht vorstellen, dass hier jemand einzieht und versucht, seine eiche-rustikal-möbel im jagdhaus-stil unterzustellen, die sich dann permanent mit meinen ikea-birkefurnier-sachen beissen... und ich darf dann noch seine stinkesocken waschen... lg martina p.s. wobei ich manchmal allerdings gegen eine beziehung in getrennten wohnungen nichts einzuwenden hätte...


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Hallo Sirie, Ich bin seit 4,5 Jahren alleine. Emilio wird am Montag 5 Jahre. Sein Vater....von dem seh ich nur die Staubwolke! Unsere Lebenssituation war so, daß ich anfangs einen Partner hatte der aber nur am WE da war.... andere soziale Kontakte (Oma, Onkel usw...) gab es nicht, da Emilio sehr anstrengend war und ich auch oft das GEfühl hatte, er wäre für jeden nur ein Dorn im Auge. Je älter er wurde, umso besser wurde es. Mein Ex (sein Stiefpapa) kümmert sich trotz Trennung alle 2 Wochen um ihn und ruft wöchtenl. mehrmals an und wenn irgendwelche Veranstaltungen sind oder wenn was wichtiges ansteht ist er immer da. Er übernimmt die Vaterrolle komplett. Meine Eltern nehmen ihn mittlerweile auch öfters wieder udn auch mal über Nacht. Ebenso eine Tante, wenn ich sie darum bitte. Ansonsten geht Emilio in den Kidnergarten und Tagesmutter, da man von Luft und Liebe nicht leben kann. Ehrlich gesagt, nehme ich wenig teil an seinem Leben uns seiner Erziehung, da es oft andere übernehmen und wir abends nicht viel Zeit haben. Zusätzl ist er alle 2 WE's noch weg, aber die Zeit die uns bleibt versuchen wir zu geniessen...Jedenfalls am WE.... Mit Hilfe von einer Psychiaterin und Jugendamt, hat sich die soziale Situation für Emilio wesentl. verbessert. Es war hart für ihn mit der Ignoranz seines Vaters leben zu müssen, aber er sit auf einem guten Weg und ich versuche auch meine Arbeitszeit zu reduzieren. Das entscheiet sich dann aber erst im März...da dann mein Vertrag ausläuft bei der Firma. Ja ich bezeichne mich als Alleinerziehend, da die westenl. Bestandteile an mir alleine hängen bleiben. Es geht ja nicht immer darum ein Kind zu behüten, sondern wer macht die Wäsche, Haushalt, KOchen, Termine wahrnehmen, einkaufen, Spielabende, Kidnergartenfreunde, Fahrrad fahren lernen, sonstige Vergnügungen usw.... annika


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bei uns gibt es kein patchwork, also keinen mann, bin mit meinem kleinen, er wird bald 3j. allein. unterstützung bekomme ich von meiner mum und schwester und freunde gibt es ja zum glück auch noch!


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meine tochter ist 8 jahre und ich bin seit der schwangerschaft allein. da der kv sehr unzuverlässig ist und meine familie 400 km entfernt wohnt,habe ich mir hier ein soziales netz geschaffen, mit anderen AE`s bzw. Freundinnen von mir, die einspringen, wenn z.b. elternabend in der schule ist. so weggehen geht nur, wenn klein-salsa mal bei einer freundin übernachtet. also "voll" alleinerziehend ;- salsa


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Ich habe mich vor fünf Jahren vom Vater meiner Tochter getrennt. Seitdem hab ich in verschiedenen Patchwork-Konstellationen gelebt: 1. mit einer Freundin und ihrer Tochter habe ich knapp zwei Jahre zusammengewohnt. Sehr empfehlenswert mit kleineren Kindern! Wir konnten uns gut gegenseitig helfen bei der Betreuung, auch mal abends spontan weggehen und uns ist nie die Decke auf den Kopf gefallen, wenn wir zuhause geblieben sind. Es war ne lustige Zeit. 2. bin ich mit meinem damaligen Freund und seinem Sohn zusammengezogen. Ging gar nicht! Nach fünf Monaten hat er sich von uns getrennt. Sein Sohn hatte sehr starke Besitzansprüche auf seinen Vater und der wollte ihn auch nicht loslassen. 3. wohne ich seitdem, also seit drei Jahren, mit meiner Tochter (jetzt 7,5 Jahre alt) allein. Klappt prima! Ich kann mir auch mal einen Babysitter leisten, um wegzugehen. Wir haben uns miteinander super eingerichtet. Ich möcht es im Moment nicht anders haben. Wenn ich die Tür hinter mir zumache, dann haben wir unsere Ruhe. 4. habe ich seit einem dreiviertel Jahr wieder einen allerliebsten Freund. Er hat zwei Jungs, die zur Hälfte bei ihm wohnen. Nun kutschen wir in verschiedenen Zusammensetzungen zwischen unseren Wohnungen hin und her. Und so soll es (für mich jedenfalls) auch erstmal bleiben. Mit den Kindern verstehen wir uns jeweils gut. Die Kinder untereinander sind noch in der Findungsphase, die ist anstrengend. Patchworken ist anstrengend und bedeutet Arbeit, macht aber auch Spaß, solange die Liebe da ist. Grüße, sophieno


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Tja wie alleinerziehend schätze ich mich ein. Wohl so was das Wort eben bedeutet: ALLEIN erziehend. Also alleine verantwortlich sein, größtenteils für die materiellen Dinge, denn Zuneigung und Liebe bekommt er ja auch von andern Familienmitgliedern und auch den Tanten im KiGa. Wobei die Erziehung wohl größtenteils der Kindergarten leistet, da er ja dort mehr Zeit (Mo - Fr. 07:000 - 17:00 Uhr) verbringt als mit mir. Die Erziehung daheim teile ich mir zu 2/3 mit meinem Zukünftigen, den mein Sohn auch Papa nennt, da sein Erzeuger bereits während meiner Schwangerschaft das Zeitliche gesegnet hat. Der Papa darf sich komplett in die Erziehung einmischen, er wird ihn ja schließlich adoptieren, allerdings das letzte Wort bis dahin, eben durch die alleinige Verantwortung, habe ich.


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Also bei uns sieht das so aus: seit der Trennung vor etwas über 1 Jahr lebe ich mit meiner Tochter, die am Montag 4 wird, alleine und treffe die meisten Entscheidungen alleine. Allerdings ist der Papa regelmäßig (klassische 2 Wochen-Regelung) für sie da und wenn was ansteht, beziehe ich ihn mit ein bzw. informiere ihn...wir haben gemeinsames Sorgerecht. Da ich arbeite wird der Großteil an Erziehung an der Kita übernommen. Oma und Opa von Papa-Seite sind auch für sie da. Dort übernachtet sie auch oft und ist gerne da. Da ich Vollwaise bin und meine restliche Familie weit weg wohnt und auch selbst viel um die Ohren hat...und das Verhältnis nicht soooooooooo super ist, bin ich sonst weitgehend alleine. Ein paar Freundinnen habe ich auch...das tut auch gut, aber eher für mich. lg heike


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emi hat auch am Montag Geburtstag :-) allerdings weiss ich noch nicht, was ich zu abend machen soll :-) er will Kuchen!!! (den gibts schon mittags) ne Idee?


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Ja, hab ich grad auch gelesen :) Ist ja lustig...1 Jahr auseinander...*gg* Naja, von Kuchen wird er dann wohl die Nase auch mal voll haben *lach*...sonst ist am Geburtstag Ausnahmezustand :) Bei uns gibts nachmittags Kindergeburtstag und dann gibts erst einen Schokoladenkuchen und abends wohl Mini-Würstchen...und Pommes bzw. Kartoffelbrei (will Maus unbedingt haben)... lg heike


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Hallo wir haben seit August eine Patchwork Familie. Und zwar ich habe ein Kind seit August 2003 und habe dann 3 Jahre allein gelebt da der KV schon in der Schwangerschaft gegangen ist. Ich habe im Dezember 2006 meinen jetztigen FastMann kennengelernt (am 24.12. *gg*) und lebe mit ihm zusammen und jetzt im August sind noch seine 2 Kinder gezwungener Maßen zu uns gezogen wobei wir gut mit ihnen klarkommen. Mein Freund ist sozusagen *24 Stunden am Tag arbeiten* Somit bin ich unter der Woche "allein erziehend mit drei Kindern" und am Wochenende die 5 köpfige Großfamilie. Wobei wir noch ein Baby antreben. :-) Sehr anstrengend aber trotzdem sehr schön da ich drei Jahre lang komplett alleine war.


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Ich war etwa 3 1/2 Jahre echt alleinerziehend (kein Kindesvater, keine Verwandten in der Nähe) und alleinverdienend (kein Unterhalt). Es war anstrengend, hatte aber auch Vorteile. Seit zwei Jahren lebe ich mit meinen Freund zusammen, meine Tochter ist jetzt 5 1/2, wir haben noch einen einjährigen Sohn. Mir fällt auf, dass ich meinem Freund die Verantwortung für das gemeinsame Kind (welches das viel anstrengendere ist) gerne überlasse. Natürlich erzieht er meine Tochter mit. Ich fühle mich aber für sie viel mehr alleine verantwortlich als für meinen Sohn. Gruß, Sabri


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Ich wohne allein mit meinen Kinder 3 + 4 Eigentlich sind wir schon seit 3 Jahren in keiner "Beziehung" mehr, aber wir haben uns so durchgeschleppt, weil wir den Kindern beide Elternteile erhalten wollten. Das kann natürlich langfristig nicht funktionieren. Erst seit einigen Wochen sind wir nun ( endlich !!! ) auch räumlich getrennt und schon fangen die ersten richtigen Probleme miteinander an. Weiteres Problem sind die monatlichen Kosten von ca. 1600 Euro allein aufzufangen....