Elternforum Alleinerziehend, na und?

Noch ein Versuch Komplettversion

Noch ein Versuch Komplettversion

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Ich bitte das Durcheinander zu entschuldigen. Keine Ahnung, warum meine Postings zerstückelt ankommen. Hallo! Normaler Weise behaupte ich ja, dass ich ein wahres Prachtexemplar an Partner abbekommen habe. Meistens isses ja auch so :-), aber momentan ist wohl der Wurm drin. Bin im Sommer mit Benjamin zu ihm in sein Haus gezogen. Nun ist am Wochenende Benjamins 7. Geburtstag. Natürlich will Benjamin ihn wie immer feiern. In früheren Jahren war der Kindsvater anwesend, Schwiegermutter und meine Eltern, ebenso der Patenonkel, ein Freund vom KV. So und damit hat mein neuer Schatz nun ein Problem. Einerseits verständlich, anderseits wusste er von Anfang an, dass regelmäßiger Kontakt mit dem KV besteht. Und er wollte ja schließich mindestens ebenso, dass wir bei ihm einziehen, und nun zieht er die "sein" Haus karte aus der Tasche, was ja schon mal gar nicht geht. Echt, ich wusste von Anfang an, es wäre besser in etwas neues gemeinsames zu ziehen. Aber aufgrund bestimmter Umstände (schwierige zeitweise verschwundene Exfrau) konnte das Haus nicht einfach so abgestoßen werden. Jedenfalls gab es erst Zoff, weil der KV kommt. Und mein werter Herr schatz meinte, ist gut, aber er setzt sichnicht an einen Tisch mit ihm. Daraufhin bat ich den KV seine Freundin mitzubringen. dachte, es würde die Lage entspannen. Ebenso habe ich dafür gesorgt, dass einige Freunde (die alten freunde, die extra aus Berlin herkommen) hier übernachten und somit am Abend, wenn die Verwandten kommen einfach mehr los ist. Naja also einml Trubble deswegen, aber es ging schließlich um Benjamins Geburtstag, also setzte ich es durch. Nun brachte der KV eben Benjamin nach Hause und erzählte, dass Taufpate Dirk wieder im land ist und gerne kommen möchte. Zugegebeer Maßen, ich habe mittlerweile ein gespaltenes Verhältnis zu Dirk, aber er ist eben Bens Taufpate und hier geht es um Ben! Tja, Dirk ist aber eben der Freundvom KV und nun macht mein großartiger Lebensgefährte wieder Stres, ich würde über dieStränge schlagen und irgendwann reicht es und nein. Boah, ich hab keine Lust mehr zu diskutieren. Wie seht ihr das? Ich überlege schon, den erwachsenen Kindergeburtstag einfach einen Tag später und be meinen Eltern oder Schwiegermutter zu verantalten. Was meint ihr dazu? Allerdings würde der Herr hier dann wohl auch im Dreieck springen. Was er aber ruhig tun soll, ist schließlich Benjamins Geburtstag. Ich brauche mal bitte eure Meinungen!!! Ich kann doch nicht, nur weil wir zu ihm gezogen sind, alle vegangenen Bräuche und Gäste abändern. Genervte Grüße Janka


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

ich find sein verhalten auch doof, würd es dann so machen, dass du einen "erwachsenengeburtstag" woanders feierst, wenn er sooo arg was dagegen hat


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Kann es sein, dass Dein neuer Partner sich ausgeschlossen fühlt und deshalb so reagiert ?


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

ich denke auch, du solltest zusätzlich zu den alten Traditionen, anfangen NEUE GEMEINSAME zu entwickeln. Da würde sich dein neuer Lebensgefährte nicht so doof vorkommen. Mach doch zusätzlich was nur zu DRITT....als neues Ritual Simone


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Janka, das ist kindisch und albern! Benjamins Vater und Patenonkel gehören zu Benjamins Leben und sollten daher auch an Benjamins Geburtstag anwesend sein können, egal wo der gefeiert wird! Schlimm genug, dass ganz viele Kinder ihren Geburtstag ohne Papa und manchmal auch ohne Mama feiern müssen. Das Familien zerstritten sind und die Kinder darunter leiden, besonders an Tagen, die ihnen wichtig sind! Da hat nun das Kind die Möglichkeit, in Ruhe und Frieden mit Mama und Papa zu feiern und da stellt sich der neue Partner dagegen, warum auch immer! Gibt er denn eine Begründung ab? Gruß von Cat


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

ich finde so pauschal kann man das nicht sehen. auch wenn er gewusst hat, das der leibliche vater auch bestandteil seines lebens wird ist es doch irgentwo verständlich, das er schwierigkeiten damit hat auch noch den rattenschwanz der familie in SEIN leben mit einzubeziehen, auch wenn es nur einmal im jahr ist. der knackpunkt liegt jedoch meines erachtens darin, das er sich nicht genug mit einbezogen fühlt.


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Inwieweit er mit einbezogen wurde, kann nur Janka beurteilen, vielleicht macht sie das ja noch! Und zu der Sache mit dem Rattenschwanz, wenn ich mit einem Partner zusammen bin, der ein oder gar mehrere Kinder bereits hat, muß ich mit so einem Rattenschwanz klarkommen und zwar schon im Vorfeld. Wenn mir erst nach dem Zusammenziehen einfällt, dass der leibliche Vater auf meinem Grund und Boden unerwünscht ist, hinterläßt das, zumindest in meinen Augen, einen fahlen Beigeschmack!


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Vater und Patenonkel gehören auf jeden Fall. Das du natürlich noch einen Berg anderer Leute einlädtst um die Situation zu entspannen - ne, das entspannt wohl in dem Fall weniger. Das die Freundin mit kommt ist auch sicher ein PLus


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

ich glaub da sind wir uns alle einige, dass der papa dazu gehört. wir laden den papa auch immer ein, aber er kommt ned. er will dann lieber am wochenende drauf nochmal kindergeburtstag feiern. ist ja auch was. hat dein freund evt was dagegen, dass sooo viele leute kommen udn ihn der trouble über den kopf wächst? übernachctungsgäste und pipapo. feiert er überhaupt gerne? würd ihm einfach nochmal sagen, dass die feier stattfindet udn zu dem kind welches mit dir zusammen eingezogen ist auch ein papa gehört. den kann man ned verleugnen und dein sohn will ihn auch einladen. basta. LG MEL


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

der tenor des problems ist ja klar, darüber gibt es keinen zweifel. das kind hat ein anrecht auf seinen leiblichen vater und auch auf kontakt zu von ihm geliebte "familienmitglieder" wie patenonkel. dennoch darf man eins nicht unterschätzen. auch wenn der neue partner vorab bekundet hat, das er damit kein problem hat sind theorie und praxis doch zweierlei paar schuhe. man darf den mann da nicht gleich im vorfeld für verurteilen. es ist nicht sein kind und nicht seine familie auch wenn er sich für diese familie entschieden hat (frau und kind/er), sollte man ihm zugestehen, sich mit solchen gefühlen auseinander setzen zu dürfen und ihn nicht als das reisen arschl..... hinstellen, der ja gewusst hat usw. und so fort. es ist ein lernprozess mit dem beide seiten wachsen und umgehen müssen. zugegeben, sein spruch "mein Haus" war total daneben, aber männer sind da oftmals etwas hilflos. man sollte die beziehung nicht an dieser äusserung festmachen, denn dann hätte sich janka wohl nie mit diesem mann eingelassen. offene gespräche müssen jetzt fliessen - das ist meine meinung.