Elternforum Alleinerziehend, na und?

Mamabezogen, schlagen....--> Psychologen

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Hallo, mein Kleiner (3) ist im Moment sehr Mamabezogen und kann aus diesem Grunde auch zu Hauen, wenn mich z.B. ein anderes Kind anfasst. Ausserdem hört er im Moment keinen Meter, gibt Wiederworte unsw. Nun meinte unser KA, dies hätte was mit Verlustängsten zu tun und ich solle mal zur Caritas zur Beratung und eventuell zum Psychologen. Hat das schonmal jemand von Euch durchgemacht, bzw in einer ähnlichen Situation? Wäre lieb, wenn Ihr mir mal berichten würdet, wie es war und ob es was gebracht hat. Danke. LG Angela Und morgen haben wir einen Polypen OP *zitter* Ausserdem kommt er am 1.08 in den Kiga und die Windel muss auch noch weg!!! Muss denn alles auf einmal kommen? Mist!!!


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Hallo, in dem alter ist das Verhalten zumindest das mit nicht hören normal die testen aus.... Verlustängte ?? Warum denn?? Für morgen alles gute!! Und mit trocken in den Kindergarten ist doch kein MUSS ?? Oder ist dies bei Euch so???


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Verlustängste insoweit, dass ja der Papa nicht mehr da ist. Also er ist alles zwei Wochenenden bei ihm über nacht, aber halt nicht mehr bei uns. Nein, er muss nicht trocken sein aber er muss ohne Windel kommen. Läuft auf das selbe hinaus , finde ich.


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Hallo, also bei uns hier im Kindergarten ist es so das sie Kids solang mit Pampas kommen dürfen bis sie trocken sind.Na ja ..scheint ja da sooo viel e Erzieherinen zu geben die langeweile haben grins. Ja , un d mit verlustängsten tja..aber ihr habt es doch prima geregelt so. Kann natürlich sein das er eine grosse Anspannung spürt u darauf so reagiert aber lass mal etwas Zeit vergehen dann wird es sicher wieder besser.


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Ich hatte auch lange und phasenweise mit meinem Sohn eine ähnliche Problematik, weil er starke Verlustängste hatte. Es war lange nicht möglich für mich, einem geregelten Vollzeitjob nachzugehen. Jetzt bin ich ab dem 26.7. wieder im Einsatz und mein Junior hat mir 100 Mal versichert, er sei doch mit fast 6 Jahren schon ein "großer Junge" und es sei in Ordnung, dass er nach dem Kindergarten noch für 3 Std. zur Tagesmutti muss *seufz. An deiner Stelle würde ich versuchen, die Verlustängste nicht überzubewerten. Sei für ihn da und verarbeite deinen eigenen Verlust. Die Beratung der Caritas ist da wirklich prima, ich hab da ganz viel Hilfe und Unterstützung bekommen. Mein Sohn wurde darüber übrigens auch an eine Kinderpsychologin vermittelt, die hat mit ihm gespielt, er hatte dort seinen geschützten Raum für ein halbes Jahr und das hat ihm gut getan, die Spieletherapie. Übers Spielen hat er viel herausgelassen, z.B. hat er dann aus Lego ein Fahrzeug gebaut, wo er Oma, Opa, Mama, Papa, und seine ganzen Freunde reingepackt hat - es war sein Wunsch, alle zusammen zu halten, eben so, wie es real nicht da war. Als ich das gesehen habe, und die Erklärungen meines Sohnes und der Psychologin gehört habe, habe ich mit den Tränen gekämpft. Ich hab dann Rotz und Wasser geheult, als mein Sohn im Bett war. Es hat mir alles so leid getan. Das ist das Schlimme, wenn Eltern sich trennen und das Kind bei einem Elternteil bleibt. Mein Sohn ist fast 6 Jahre alt und er weint immer noch total, wenn er alle 14 Tage vom Papa geholt wird. Er freut sich auf ihn, aber er will auch bei mir sein. Am liebsten würde er mit uns beiden etwas unternehmen, aber er versteht jetzt schon, dass da irgendwas ist, irgendein Grund, weshalb das nicht geht. Ich finde allerdings, dein Sohn ist noch mehr überfordert mit der Situation. Er ist doch noch so klein! Warum ist er da schon über Nacht beim Papa. Das haben wir anders geregelt. Wir haben es so gemacht, dass mein Ex mit dem Kind in den Zoo gefahren ist und nur wenn Sohnemann explizit "beim Papa schlafen" wollte, dann war das okay. An anderen Wochenenden, wo er gebrüllt hat wie am Spies, hab ich ihn daheim gelassen.


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Hallo Angela, also von eigene Erfahrungen kann ich nicht berichten, aber ich würde das schon ernst nehmen...ob das alles "nur" Trotz ist würde ich schon abklären, v.a. wenn der Kinderarzt das schon anspricht. Bei meiner Maus bin ich mir im Moment zwar sicher, daß sie die Trennung ohne Probleme bisher verkraftet hat, aber ich habe da schon auch den ein oder anderen Punkt über den ich mehr wissen möchte und deshalb habe ich jetzt auch nach einem Termin bei der Caritas (Abt. Kinder- Jugendlichenfragen) gefragt und werde so in ca. 4 Wochen wohl ein Erstgespräch dort haben...und dann werde ich sehen, ob bzw. was ich tun kann...dort geht es hauptsächlich um die Kids und deren "Probleme" - egal in welchen familiären Umständen sie leben...ich denke damit kannst Du nichts falsch machen und lieber eine weitere Meinung einholen als sich Jahre später zu ärgern. Wenn Du sonst hier keine guten Tips bekommst, würde ich sicher auch mal in die Bibliothek gehen und da nach Literatur suchen, da gibt es einiges zum Thema Trennung und Reaktionen der Kinder... Auch bzgl. Kiga würde ich vielleicht nochmal mit der Gruppenleitung reden, ob das sofort sein muß - oft sind Jungs da ja eh noch etwas später und ich würde die Situation offen schildern...je besser die Betreuungspersonen die Lebensumstände der Kinder kennen, desto besser können sie auf sie eingehen oder besser rückschließen, finde ich jedenfalls. Sollte Dein Kleiner wirklich unter Verlustängste leiden, könnte sich die Eingewöhnung in den Kiga auch schwierig gestalten...gerade wenn er jetzt so mamabezogen ist...da würde ich nix mit "Gewalt" machen, was nicht sein muß...Gib ihm soviel Zeit und Sicherheit wie er braucht. LG Heike