Mitglied inaktiv
Huhu! Ich brauche eigentlich nicht wirklich Hilfe, möchte mich einfach mal ausquatschen.... Ich bin geschieden, die Kids sind 7 und 4 Jahre alt und leben bei mir. Der Papa holt sie so nach Zeit (und Laune...), eigentlich jedes WE für 1 ganzen Tag, aber zwischen den WE können auch schon mal 2 - 4 Wochen liegen :-( Nun ja, mein EX hat den Kleinen nicht im Griff (er ist auch ein wenig "erziehungsresistent", zu Hause klappt es ganz gut, er braucht halt klare Regeln und Grenzen... die mein EX scheinbar nicht klar steckt). Nun ja, gestern ist es wohl eskaliert. Sie waren schwimmen, der Kleine hat nicht gehört und daher wurde der Schwimmbadbesuch nach 1 Std beendet (völlig ok). Danach hat er sich wohl weiterhin daneben benommen und mein EX hat ihm erklärt, dann könne er beim nächsten Mal eben nicht mitfahren... Als die Kids gegen Abend nach Hause kamen, hat EX mich darüber informiert und mich gefragt, ob das ok sei... Nun ja, da er dem Kleinen die Entscheidung bereits mitgeteilt hatte, habe ich zugestimmt, um seine Autorität nicht noch weiter zu untergraben.... OK, nächsten Samstag wird also nur die Große abgeholt, die übrigen 2 WE dieses Monats hat EX keine Zeit. Also vergehen wieder 4 Wochen, bis der Kleine den Papa wieder sieht... Und es vergehen 4 Wochen, bis ich mal wieder einen Tag für mich alleine habe (bin berufstätig in Teilzeit und derzeit ziemlich ausgebrannt...) Wollte ich nur mal loswerden.... Hättet Ihr Euch anders verhalten? KKM
Hallo, es liegt doch in deiner Hand. Wenn dir diese Entscheidung nicht passt, dann sag ihm das. Ich finde es lobenswert, dass er dich mit einbezogen hat ( nicht alle Väter tun das, obwohl es selbstverständlich ist) Falls er kooperativ ist, dann solle er sich übernächstes Wochenende doch Zeit nehmen ( er reicht doch ein halber Tag) Pack es doch so ein, dass du ihm sagst, mit 4 Jahren brauchen Kinder eine gewisse Regelmässigkeit und 4 Wochen ohne den Umgang mit ihm wäre es zu lang ( nicht sagen, dass DU mal Ruhe brauchst!) Er macht es sich wirklich einfach:-( Ich wünsche dir viel Kraft Lg asya
Also ansich hätte ich mich genauso verhalten wie Du. Allerdings ist für mich unbegreiflich das jemand schon 2 Wochen vorher weiß, das er dann 2 Wochen nichtmal ne Stunde für seine Kinder hat.WEnn er nicht gerade km weit im Urlaub ist-halt ich das für ne miserable Ausrede sich der Erziehung der Kinder zu entziehen! Gruss Chrissie
Guten Morgen KKM, hm, also ich kann schon verstehen, daß da Konsequenzen nötig sind und daß das sicher nicht wohlüberlegt war von Deinem Ex...Ich meine, wie fände er es denn, wenn Du als Strafe dem einen verbietest, mit zu Papa zu gehen??? Ich denke, da muß er eine andere Lösung finden und selbst die Konsequenzen durchhalten...und nicht das auf Dich abwälzen. Gut finde ich, daß der den Schwimmbadbesuch als Konsequenz abgebrochen hat...vielleicht sollte er an der Stelle weiterarbeiten?? Und wenn er das ein oder zweimal gemacht hat, merkt der Kleine auch, daß Papa konsequent ist. Ich kann Dich sehr gut verstehen, da ich die freien Wochenenden auch nicht missen möchte. Außerdem halte ich auch nicht viel davon, zwischen den Besuchsterminen dann 4 Wochen zu lassen...in dem Alter ist das schon in kürzeren Abständen sinnvoller...wir haben die klassischen 2-Wochen und Maus ist auch immer ganz voller Vorfreude und zählt dann die Tage schon. Vielleicht redest Du noch einmal mit Deinem Ex und ihr überlegt andere Konsequenzen, die er dann selbst durchführen sollte...zur Not machen sie halt nix besonderes an dem WE...da müssen dann alle durch, aber das gehört doch auch zu einer Familie dazu...in einer "richtigen" Familie kann man doch auch nicht einfach einen daheim lassen...da geht halt keiner und das dürfte ihm dann schon peinlich genug sein...!?! lg Heike
Huhu! Ich meine, das Hauptproblem liegt daran, dass Papa einfach nicht am Kind "dran" ist... Er weiß sooooooooo vieles nicht, kennt den Alltag nicht und weiß eben auch nicht, wie man mit dem - zugegebenermaßen schwierigen - Kind umgehen muss... Er entzieht sich schon sein ganzes Leben lang schwierigen Situationen (warum nur habe ICH so lange gebraucht, um das festzustellen)... Den Abbruch des Schwimmbadbesuches fand ich völlig ok, hättte ich auch gemacht... Mein EX ist jemand, der zunächst an sich denkt, dann wieder an sich und noch einmal an sich.... und dann irgendwann auch mal an andere... Feiertage und Urlaubstage verbringt er ALLEINE, er arbeitet schließlich VOLLZEIT und braucht die Erholung für sich... Also: in 5 Jahren Trennung (ja: richtig gerechnet, als er auszog, war ich mit dem Kleinen schwanger) KEIN Urlaubstag, praktisch KEIN Feiertag und ausgefallene WE werden selbstverständlich nicht nachgeholt.... Es ist einfach so, dass bei mir der Akku einfach leer ist: Beruf, Kinder - Alltag (Ergo, psychomotorisches Turnen, Ballett, Sportverein, die ganz normalen Arzttermine, Verabredungen der Kids).... ICH kann nicht mehr, und ihn interessiert es NICHT.... Aber: schön zu sehen, dass Ihr die Strafe: "Du darfst nicht mit zu Papa" auch als daneben empfindet... Ich habe es halt nur deshalb zugelassen, um seine Autorität nicht noch weiter zu untergraben.. Hätte ich gesagt, das kommt nicht in Frage, wäre ihm der Kleine beim nächsten Mal erst Recht auf der Nase herum getanzt... Ist schon ätzend, danke fürs Lesen KKM
Also ich dneke, dass das ein fataler Fehler ist, dem Kind mit Kontaktsperre zu drohen. Letztendlich, wie bei euch passiert, ist man gezwungen, das dann auch durchzuziehen. Von daher sollte der Vater damit auch nie wieder drohen. Dann evtl. lieber mit Vergnügungs-Verbot drohen, auch wenn das zweite Kind dann mit einbezogen ist, aber das kann auch eine wichtige Erfahrung sein.
Hallo KKM. Du wolltest, dass dein EX Grenzen zieht und das hat der damit getan. Wenn es gelingen soll, dass die Kinder ihn als Respektperson ansehen sollen, dann mußt du mit ihm an einem Strang ziehen. Wenn Sohnemann merkt, dass der Papa sich nicht auf der Nase rumtanzen lässt, dann wird es für die Zukunft besser klappen. Ich würde das jetzt vereinbarte so lassen. Gruss Moni
Huhu! Lieben Dank für Eure Meinungen! Ich wollte den Papa noch anrufen und ihm sagen, dass diese Kontaktsperre eine einmalige Sache ist und bleiben muss... Nachher denkt der Kleine noch, Papa will ihn nicht.... Für mich käme so etwas NIE in Frage... Ich finde es einfach unheimlich schade.... KKM
Ja, solche "Erziehungsmaßnahmen" halte ich auch für fragwürdig. Es muß auch anders gehen - zumal Du eine solche Strafmaßnahme-Möglichkeit nicht hast (oder kannst Du sagen, daß Sohn zu Papa muß, wenn er bei Dir nicht spurt?). Aber ich finde es gut, daß Du ihm nicht in den Rücken gefallen bist. Mach ihm aber unter vier Augen klar, daß das eine einmalige Angelegenheit war. Gruß, Elisabeth.
Hallo, Ich bin ein bisschen anderer Meinung, was dass "den Rücken stärken" angeht. Meine Eltern haben auch immer das Spielchen "wir tun so, als hätten wir die gleiche Meinung" gespielt. Nur habe ich als Kind das natürlich gemerkt und fand es furchtbar ungerecht, dass meine Mutter (meistens war sie es) eigentlich teilweise auf meiner Seite stand, aber um des lieben Friedens willen meinen Vater unterstützt hat. Ala wir Eltern stehen immer zueinander und du Kind bist immer unterlegen, egal um was es geht. Ich finde, die Entscheidung, sein Kind mit Trennung zu bestragen, ist einfach pädagogisch und menschlich falsch. Wir können unsere Kinder nicht aus unserem Leben ausschliessen, nur weil sie sich manchmal falsch verhalten. Mit deiner Zustimmung zu der Strafe gibst du deinem Sohn das Gefühl, dass es richtig ist, wenn er wegen seiner Fehler von seinem Vater abgewiesen wird. Steh zu deiner Meinung, auch gegenüber deinen Kindern, das wäre mein Rat. LG Berit
Hallo KKM, mein erste Reaktion auf das, was du geschrieben hast, war Schreck! Also erstens: Ich würde mich sehr unsicher und ausgeliefert fühlen, wenn mein Papa nur alle paar Wochen und dann auch noch jedesmal nach "Gutdünken" auftauchen würde. Für einen 4 jährigen sind solche Art von Treffen absolut unvorhersehbar. In diesem Alter ist Zeit generell noch nicht abzuschätzen. Da hilft nur Regelmäßigkeit. Meine Tochter konnte, eben weil die Papa Tage mit fast ausnahmsloser Regelmäßigkeit und zu fest ausgemachten Terminen stattfanden, nach einer Weile ihre eigene "innere Uhr" entwickeln. D. h. sie konnte "fühlen", wann wieder Papa Zeit war und vor allem: SICH AUCH DARAUF VERLASSEN! Das kann euer Kind nicht. Wie geliebt, ersehnt und angenommen kann sich jemand fühlen, wenn er darauf warten muss, dass Papa irgendwann, im großen, unüberschaubaren Meer der Zeit, mal auftaucht? Ich käme mir sehr abhängig, irgendwie verlassen und wie ein kleines Fischlein an einer Angel zappelnd vor. Das ist Ohnmacht pur. Und ich würde Wut entwickeln. Und mein einziger Weg, das zu irgendwie zu zeigen, wäre vielleicht, "erziehungsresistent" zu werden... Den zweiten Schreck bekam ich bei der "Sanktion", die dein Ex verhängt hat: Ausschluss vom Wochenende, Liebes- bzw. Kontaktentzug! Was soll DAS denn? Das ist eine ganz schön satte, grausame Strafe! Der Machtmissbrauch eines großen Erwachsenen gegenüber einem kleinen, von ihm abhängigen Kind. So etwas darf man niemals tun. Und der Grund ist, dass euer Sohn nicht "gehört" hat?? Das Verlassen des Schwimmbads war okay, man muss schon Zeichen setzen. Aber das Verweigern von Kontakt ist unmöglich. Abgesehen von dem, was ich gerade schon dazu geschrieben geschrieben habe, ist es auch ein bequemes (?) Sich-entziehen deines Ex. Was täte er denn, wenn ihr noch eine Familie wärt und er mit seinem Sohn zusammenleben würde?? Wohin schickte er ihn dann "weg"?? Als Erwachsener verhält man sich nicht so. Und mal ehrlich: Welches Kind "hört" eigentlich immer...? Ich kann nicht verstehen, was da so Schlimmes dran sein soll, dass man sein Kind deswegen am WE nicht sehen will!? Meine Güte, dass ein Kind nicht immer macht, was Erwachsene ihm sagen, das ist normal, das ist Teil der Erziehung, des Lebens. Damit muss man sich auseinandersetzen, auch mit dem Kind gemeinsam. Das ist Arbeit, "Erziehungsarbeit". Täglich Brot von Mama, Papa, Kind. DAS IST ALLTAG. Ich habe das Gefühl, dass ist deinem Ex überhaupt nicht klar. Ich würde euch und speziell deinem Sohn wünschen, dass ihr feste Papa-Tage/WE vereinbaren könnt, auf die sich dann auch ALLE verlassen können. Eine regelmäßige, vorhersehbare Auszeit wäre vielleicht auch für dich ganz gut, damit du dem Ausgebranntsein vorbeugen kannst. Lieben Gruß, Harriet
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