Elternforum Alleinerziehend, na und?

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Ich bin wohl demnächst alleinerziehend und habe fürchterliche Angst davor. Mein Tochter ist grad 5 Monate alt und ich soll demnächst alles alleine schaffen?? Ich würd mich freuen wenn ihr mir ein wenig Mut machen könntet? Erzählt doch einfach mal bitte wie ihr so den Alltag allein meistert und wie ihr das geldlich hinbekommt! Danke schon mal LG Melli


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ja, hier ist jemand... ziemlich gelangweilt, da nur Müll in der Glotze kommt... :o) Leg los, was genau möchtest Du wissen? LG sue


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wie alt ist dein kind? warum habt ihr euch getrennt? wie bist du allein klar gekommen in den ersten wochen? wie schaffst du das vom geld? bekommst du hilfe oder gehst du arbeiten? danke dir


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Bin auch wieder da! :-) Meine Söhne waren 1 und 2 Jahre alt als wir uns getrennt haben. Es war zuerst super schwer für mich, alleine mit zwei Kleinkindern zu sein aber es wurde schnell besser und bald waren wir ein perfekt eingespieltes Team :-) Finanziell ging es immer irgendwie, damals habe ich noch nicht gearbeitet aber ich war schon immer der sparsame Typ. Es geht alles wenn man will und muß :-) LG Heike


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hallo und erstmal herzlich gedrückt! also ich bin jetzt seit september 2005 getrennt und seit dez 2006 geschieden . ich habe 2 jungs (6 und 4 jahre). ich habe schon wieder gearbeitet als ich mich getrennt habe und zwar auf vollzeit im außendienst. am anfang hatte ich ein aupair, ( ging nicht anders, da keine staatlichen betreuungsplätze frei waren). dann ganztages kindergarten und nun geht der große eh schon in die schule mit mittagsverpflegung und nachmittagsbetreuung. die betreuungszeiten sind bei uns von 6.45 bis 16 uhr (kiga) und der hort ist bis 17 uhr geöffnet bei bedarf auch bis 18 uhr. hat auch an den zwickeltagen und semesterferien und ganzen juli offen. von daher klappt das ganz gut. tja alle 14 tage hat meine exschwiemu die kinder für ein wochenende. dann habe ich "frei". ich hab viele freundinnen die alleine sind mit kind und es funktioniert immer. wegen dem geld. hmmm ich habe viele schulden durch meine scheidung und wegen dem umzug, da wird mir ganz schlecht wenn ich daran denke. ich brauche im monat an die 1400 euro fixkosten, da ist alles bis auf essen und klammotten drin. ich verdiene momentan ganz gut aber wer weiß wie lange noch. die firma baut grad personal ab. aber irgendwie wirds auch dann weitergehen. also nur mut... tja ich weiß nicht was du genau wissen willst also frag ruhig.. lg happy


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ach ja, getrennt haben wir uns weil mein partner depressionen hatte. war auch in behandlung und wir waren in therapie aber er hat alles abgebrochen. ich habe 2 jahre um die beziehung gekämpft bis er meinte er kann nicht mehr und ist gegangen. nach einem tag heulen, war es wie eine befreiung für mich. ich hab dann keine tränen mehr gehabt ich hab davor schon zuviel geweint. es geht mir gut, wobei ich immer noch traurig bin, daß wir es nicht gepackt haben. so viel hoffnung ist kaputt gegangen. eine familie wurde zerstört. ich hätte mir für die kinder etwas anderes gewünscht. das macht mich nach wie vor traurig. das es so gekommen ist. lg happy


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also ich bin auch schon von anfang an mit meiner tochter alleine und kann nur sagen man (frau;)) schafft das auch ohne mann prima!es ist alles eine frage der organisation. ich war 1 jahr zu hause und habe in der zeit von hartz4 und erziehungsgeld gelebt.das ging gerade so. mit 13 monaten habe ich meine tochter dann bei einer tagesmutter eingewöhnt und habe mein studium dann 2 monate später fortgesetzt.mittlerweile klappt alles ganz gut-sie ist jetzt fast 2,5 und seit ich wieder durchschlafen kann finde ich alles zu schaffen.wenn ich klausuren habe hilft mir meine mutter und betreut taina.finanziell läuft es super, da mein studium bezahlt wird.klar vermisse ich auch manchmal einen partner aber ich bin auch froh meine eigenen entscheidungen treffen zu können. ich hoffe, ich konnte dir mut machen- grüße, andrea


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Also ich bin alleinerziehend seit Menschen Gedenken :o))) Nein von vorn, also der Kindsvater hat sich schon in der Schwangerschaft getrennt, ich glaube so um den 6. Monat herum. Hat aber noch die Vaterschaft anerkannt. Von daher wußte ich, dass ich AE sein werde. Natürlich war das auch nie mein Traum vom Glück, da ich aus einer extrem intakten Familie komme... aber das war für mich kein Weltuntergang. Ich war ein Jahr daheim, dann bin ich wieder arbeiten gegangen. Simon war damals bei meiner Nachbarin, die als tagesmutter hergehalten hat, aber das ging gründlich in die Hose. Bin dann umgezogen, neue Tamu gesucht und gefunden, da war Simon dann drei Jahre lang. Er ist jetzt vier und geht seit Oktober 2006 in den Kindergarten. Wie man das alles schafft? Man schafft das einfach. Im Grunde genommen hast du/Du keine andere Wahl. Hängenlassen ist nicht... es geht immer weiter. Und ich habe von vielen Seiten, vor allem HIER im Forum, sehr viel Hilfe und Unterstützung, natürlich auch Kritik erfahren, aber durchweg war alles positiv. Das erste Jahr habe ich von sozialhilfe gelebt, das wollte ich dann aber nimmer. Da ich sehr gut verdient habe vor der Schwangerschaft bin ich, wie gesagt, nach einem Jahr wieder in meinen alten Job eingetreten. Na klar gings mir mal besser, finanziell. Und na klar war ich auch mal freier ohne Kind. Aber ich kanns mir heute gar nimmer anders vorstellen. auch wenn Simon mal einen Abend weg ist und ich zeit für mich habe, dann überlege ich doch immer, wie war das eigentlich, als er noch nicht auf der Welt war. Du gehst wahrscheinlich noch nicht arbeiten. Wo wohnst Du bzw. WIE wohnst Du? Du schreibst, Du bist bald alleinerziehend, warum? Meine erste finanzielle Hilfe habe ich damals von der Caritas bekommen, das war ein Zuschuss für die Erstlingssachen. Gut, dafür ist es bei Dir schonmal zu spät. Unterhalt bekommst Du ja mit Sicherheit auf jeden Fall für Dein Kind + für Dich, so lange Du nicht arbeiten gehst. Bist Du mit dem KV verheiratet? Ich habe eigentlich fast nie irgendwelche Hilfen in Anspruch genommen, da ich wie gesagt nach einem Jahr wieder auf meinen eigenen Beinen stand. Was mir auch sehr wichtig war. Ich kann jetzt aber nicht sagen, dass wir jemals am Hungertuch genagt haben. Als Simon 2 Jahre alt war habe ich mit einem Kollegen was angefangen, wir waren 2 Jahre zusammen, davon 1 Jahr gemeinsam in einer Wohnung. Er ist im September ausgezogen. Damit komme ich eigentlich sehr gut klar und kann jetzt auch nicht behaupten, dass es mir finanziell GRAVIEREND schlechter geht als vorher. Ich habe halt meine freiheit wieder und die Zeit mit meinem Kind... Du mußt keine Angst haben. LG sue


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Eure Geschichten haben mich ein wenig getröstet aber es macht mich verdammt traurig das es sooo viele alleinerziehende Frauen /Mütter unter uns gibt. Das ist soo unfair. Nicht das ich meine Tochter jemals hergeben würde aber warum können die Männer einfach gehen und die Frauen MÜSSEN allein durch!??! Ich werde wohl demnächst inkl. ALG2 und Unterhalt mit 1000€ auskommen müssen. Und feste Ausgaben hab ich etwa 750€. Wovon soll ich Klamotten, Windeln,Lebensmittel kaufen?? Oh Mann ich weiss echt nicht wie das gehen soll! Sorry ich glaub ich sollte auch mal Antidepressiva nehmen damit ich nicht den ganzen Tag heulen muss. Hat jmd von euch damit Erfahrungen? Hilft das Zeug? Ich wollt schon mal ne Therapie machen aber bei uns sind die Wartezeiten sooo lang, frühestens 6 Monate! Hmm ob ich dann nicht das gröbste überstanden habe oder brauch ich dann immernoch ne Therapie? Danke für eure Hilfe


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antidepressiva habe ich nicht genommen. ich hatte in der "schlimmen" zeit viele gespräche mit freunden, die mir gut geholfen haben. ich war auch bei einer familienberatungsstelle, weil ich mit der ganzen situation anfangs nicht zurecht gekommen bin. das hat mir unglaublich gut weitergeholfen. tainas papa war auch zweimal dabei und seit dem haben wir ein besseres verhältnis zueiander. die beratungsfrau steht mir auch weiterhin zur seite wenn es mal akut wird.das gute ist, dass die beratung kostenlos ist. ich für mich finde es wichtig meine gefühle zu klären, halte aber antidepressiva nicht unbedingt für sinnvoll. ich gehe einmal pro woche zum sport(wenn ich es schaffe..), so als ausgleich.auf jeden fall brauchst du keine angst haben vor dem alleine sein mit kind-es gibt viele leute die einem zur seite stehen.hast du denn einen guten kontakt zu deinen eltern?würden sie vielleicht hin und wieder auf deine kleine aufpassen? grüße, andrea


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Ok es fehlen doch noch ein paar Hintergründe... Ok ich versuche mal mein bestes, es möglichst kurz zu fassen. Also ich bin 24 mein "Freund" 28. wir sind jetzt 5 jahre zusammen. haben uns im Mai 2005 ein gemeinsames Haus gekauft. Im vergangenen Dez hat er sich das erste mal getrennt weil er meinte es sind zu viele probleme und unstimmigkeiten bei uns das wir nicht weiter zusammen leben können. naja für ihn war es ja auch leicht denn er hatte ja jmd neues kennen gelernt. ich war damals grad im 5 monat schwanger. ich bin bei meinen eltern eingezogen, habe hilfe von der stiftung für mutter und kind bekommen. mir gings ganz gut. er hat seine neue zu sich geholt und die beiden haben gemeinsam in unserem haus gewohnt. dann war ich wegen vorzeitigen wehen im krankenhaus, er besuchte mich dort und ich weiss nciht warum, aber wohl seine gute seele hat uns wieder zusammen geführt. seine freundin ist wieder ausgezogen und ich wieder ein... das ganze ging nach 2 monaten wieder auseinander mittlerweile war ich kurz vor dem entbindungstermin. oh ja mir gings echt super (natürlich ironisch gemeint) ich bin wieder bei meinen eltern eingezogen und er war wieder mit der tussi zusammen. nachdem unsere tochter dann geboren war ging es wieder los... er hat seine tussi zum 3.mal verlassen und mich zurück erobert... naja kurz gesagt wir wohnen nun seit 4 Monaten wieder zusammen aber es gab nicht wirklich viel liebe zwischen uns, leider! nun ist er seit gestern weg und will mal auszeit um sich klar zu werden was er will. er ist mit mir zusammen und ist leider nicht glücklich da er immer wieder an sie denken muss. naja ich habe mir in den vergangenen tagen ein paar wohnungen angesehen und werde wohl ausziehen. aber eigentlich will ich das nicht - ich liebe ihn immer noch und ich will unsere familie und unser haus und alles nicht aufgeben... ich hoffe ihr steigt da durch?? wenn nicht fragt einfach! ich bin dankbar das ihr mir helft!! lg


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Ich will für Dich hoffen, das der Satz mit den Antidepressiva nicht ernst gemeint war. Hab zwar keine Erfahrungen damit, aber die Dinger sollen ja ungemein die Leistungsfähigkeit bremsen, sprich man ist immer müde, ausserdem macht es abhängig. Dann schmeiss Dir lieber ne Baldrian ein, beruhigt auch. Und in Bezug auf was wolltest Du eine Therapie machen ? Wegen Depressionen ? Oder weil Du mit der Trennung nicht zurecht kommst ? Wie kommst Du auf die 1000,00 Euro ? Und wie kommen die 750,00 zustande ? Verzeih all die Fragen, aber ich werd aus dem was Du geschrieben hast nicht so recht schlau.


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also ich bekomme unterhalt, arbeitslosengeld 2, elterngeld und kindergeld.. (ca 1000€) und ich habe mir ne wohnung angesehen, diese miete habe ich genommen und meine anderen ausgaben - telefon, versicherungen,wasser, heizung.. zusammen gerechnet.. da bin ich auf gut 750 € gekommen


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Ich bin auch noch da, aber ich befürchte, ich könnte dir keine grosse Hilfe sein. Bin seit fast 3 Jahren alleinerziehend und die meiste Zeit unglücklich. Finanziel habe ich keinerlei Probleme, aber mit der Einsamkeit und mit der alleinigen Verantwortung für das Kind komme ich nicht klar. Aber ich höre lieber jetzt auf, bevor ich dich noch weiter runterziehe... Antidepressiva sind gar nicht so schlecht wie ihr Ruf. Habe selber lange welche genommen. Wenn es dir richtig schlecht geht, scheue dich nicht dir welche verschreiben zu lassen. Die Depression ist immer eine ernst zu nehmende Krankheit.


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schön das du mir schreibst.. hab eben deine geschichte gelesen und wollt dir schon schreiben... aber genau das was du schreibst ist das was ich fühle und wovor ich angst habe. ich möchte nicht die nächsten jahre alleine sein und mich um alles alleine kümmern müssen. nein so möchte ich nicht leben! darf ich fragen wo du herkommst?


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möchtest Du lieber mit jemandem zusammen sein, der nicht weiß, wo er hin gehört? ich meine EINE Trennung geb ich mir ja noch, aber zwei bzw. drei?! Natürlich gibt man auch viel auf, das habe ich bei der letzten Trennung auch. Man denkt immer, man kann das nicht, man schafft das nicht... Aber man/frau schafft das IMMER. Und ich finde es so, wie ich jetzt mit Simon lebe, besser, als ihm eine heile Welt vorzuspielen mit einem Typen, der mich betrügt und der es nicht ehrlich mit mir meint. Was sind wir dann für Vorbilder? Ich hoffe für Euch, dass alles noch in geregelte Bahnen kommt. LG Sue


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Ja du hast recht! ich denke im kopf habe ich damit schon abgeschlossen aber diese angst bleibt wohl und ich bin körperlich noch nicht so weit loszulassen... ich danke dir sehr für deine worte


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...., der Satz kam mir heute so in den Sinn, als ich mal wieder in meine Depri-Phase abrutschte. Ich kann Dir nachfühlen und auch Deine Ängste verstehen. Die ganze Lauferei wegen dem Geld, ALG2, wie soll man dieses oder jenes von dem bischen bezahlen ? Das KInd/die Kinder. Die verlorene Liebe. Hat mir und macht mir auch noch Bauchschmerzen. Aber so schlimm die eigene Katastrophe auch aussehen mag, hat man doch das Ziel, diesen Scheiss hinter sich zu lassen und irgentwann mal wieder glücklich zu sein nicht ? Und dafür kann Frau was tun. Nutze die Palette an Beratungsmöglichkeiten, auch wenn Dir zur Zeit nicht danach ist. Und wenns auch ein paar Monate dauert, lass Dich auf die Warteliste setzen, denn eins ist gewiss, die Zeit läuft Dir nicht davon ;-) Kurzum, ich kann nur als Beispiel mein derzeitiges beschissenes Leben anführen. 3 Jahre gekämpft - hoffnungslos. Anstatt nur verlorene Liebe kam dann noch der unerwartete Hammerschlag aus dem Hinterhalt. Ich bin zur Zeit ganz unten, tiefer geht nicht mehr. Aber da will ich nicht bleiben - um nichts auf der Welt. Ich hab jetzt ca. 6 Wochen lang die Tage und Nächte durchgeheult, war am verzweifeln, hab gedacht ich geh zugrunde - und es fühlt sich auch immer noch so an. Aber heut hab ich eins begriffen, Selbstmitleid ist der sichere Weg ins ständige Alleinsein und ins ständige Selbstmitleid. Und ICH will nicht mein Leben lang allein sein und mich selber bemittleiden. Also geh ich das ganze systematisch an, erst mal leg ich mich auf die Couch (Psychologe) und schau mal die nächsten 3-4 Monate was das so bewirkt. DAnn mach ich ne Muki-Kur mit den Kindern, bischen ausspannen und meine Batterien neu aufladen. Dann werd ich anfangen Tagebuch zu schreiben um für mich den ganzen Rotz zu verarbeiten, wie die Liebe begann, was dazu führte das sie zerbrach, meine Gefühle in dieser Zeit - auch wenn es quälend ist, der Mist muss raus. ICH WILL WIEDER EIN GLÜCKLICHER MENSCH WERDEN. Das ist mein Ziel, und daran arbeite ich, komme was wolle, ich lass mich nciht kaputtmachen von irgent nen Kerl. Kopf hoch, Du schaffst das auch Ganz liebe Grüsse


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hallo melli, hast du nicht schon mal vor längerem hier geschrieben? das ganze hin und her tut weder dir noch der kleinen gut... ganz bestimmt wird es dir besser gehen, wenn du diesem hickhack nicht mehr ausgesetzt bist. im übrigen kommt es immer darauf an, was DU aus deiner situation machst: es wird dich niemand zwingen, mit deiner kleinen daheim zu bleiben und von ALG2 zu leben, wenn du selber das nicht möchtest. es steht dir frei, dir eine arbeitsstelle (falls du nicht elternzeit von deiner arbeitsstelle genommen hast) zu suchen und wieder arbeiten zu gehen - auch wenn das unter umständen nicht von heute auf morgen gehen wird. auch ist es möglich, dass dir immer wieder steine in den weg gelegt werden oder dass irgendwelche hindernisse auftauchen (so habe ich das teilweise empfunden, es ist nicht immer glatt gelaufen), aber an diesen herausforderungen wächst man auch... bei anderen hier ist es von vornherein prima gelaufen ohne grössere probleme... bei uns ist es so, dass ich quasi seit der geburt meiner tochter (feb. '00) mit ihr alleine bin. als sie 15-16 monate alt war, bin ich wieder arbeiten gegangen, aber es lief nicht immer optimal mit der betreuung, oder im job. inzwischen habe ich eine stelle bei der u.s. army als übersetzerin, verdiene ganz gut, meine tochter wurde seit etwas über einem jahr durch au pair mädchen betreut und geht jetzt zusätzlich in die nachmittagsbetreuung nach der schule, wo sie jetzt auch in einer fördergruppe ist. in den nächsten tagen kommt mein 2. kind zur welt und nach dem mutterschutz werde ich wieder arbeiten gehen. allerdings ist ja das au pair bei uns um nach dem rechten zu sehen, und ich selber arbeite nur ein paar minuten entfernt, so dass ich jederzeit wieder nach hause fahren kann, wenn ich gebraucht werde. liebe grüsse, martina


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danke dein beitrag ist sehr gut.. hast du vielleicht ne email adresse oder irgendeinen messenger zum chatten? ich habe so das gefühl du könntest mir in den nächsten tagen noch ein bisschen helfen können!? danke schon mal email ist hinterlegt


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hi ich danke dir für deine antwort.ja ich hatte vor ein paar wochen schon mal hier geschrieben. du hast meine geschichte also gelesen? ich bin nicht zufrieden das ich vom staat lebe aber andererseits möchte ich meine tochter nicht allein lassen ICH möchte die jenige sein die das erste krabbeln und das erste wort mitbekommt. ich will nicht das mein kind von einem anderen großgezogen wird. ich habe 2 jahre elternzeit genommen und werde das auch machen... auch wenn ich mit der sache nicht so zufrieden bin aber da geht ganz klar meine tochter vor! Ich danke dir für deine geschichte und freue mich für dich das du das glück anscheinend nochmal gefunden hast denn immerhin bekommst du ein zweites kind! lg


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Wie wärs hier im Chat ?


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ihr habt mir ein wenig mut gemacht und mich ein wenig aufgebaut. ich würd mich aber auch freuen wenn ihr lust hättest weiter mit mir in kontakt zu bleiben. ich denke ich kann ein wenig unterstützung in den nächsten wochen sicher gebrauchen!! danke euch email ist hinterlegt!! gute nacht, versuche nun zu schlafen


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sofern deine msn-kennung deiner email entspricht, die du im ersten beitrag hinterlassen hast, dann dürfte ich jetzt als neuer kontakt in deinem messie auftauchen. lg sue


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guten morgen, "glück" ist immer ein relativer begriff. mit dem vater des kindes war ich nie zusammen, und es stand fest, dass ich dieses kind alleine bekommen werde, als der test sich rosa färbte. ich bin glücklich, noch einmal mutter werden zu dürfen, aber das hängt nicht davon ab, ob ein mann in meinem/unserem leben präsent ist oder nicht. natürlich wollte ich dir auch auf keinen fall auf den fuss treten bzgl. arbeiten gehen. auch ich hatte bei meiner grossen 3 jahre erziehungsurlaub eingereicht, weil auch ich keinen schnaufer von ihr verpassen und nur für mein kind da sein wollte. nach knapp einem jahr fiel mir dann so langsam die decke auf den kopf - dieses reine zuhause rumglucken reichte mir einfach nicht. bis ich dann beruflich so richtig durchstarten konnte, gingen noch ein paar monate ins land - und sicher gab es augenblicke, wo ich eben bedauerte, dass ich nicht 24/7 um mein kind rumkaspern konnte. aber von (damals noch) sozialhilfe zu leben fand ich noch gruseliger. das meinte ich damit: du weisst halt nicht, wie sich deine einstellung ändern wird, vielleicht bekommst du in ein paar wochen oder monaten auch den hüttenkoller - dann hast DU es in der hand, entscheidungen zu treffen, die dich eben glücklicher machen. im übrigen wären antidepressiva für mich der falsche weg gewesen. mein damaliger hausarzt hat mich auch eher darin bestärkt, mein leben aktiv zu gestalten und nach meinen wünschen zu ändern (sofern das natürlich möglich war), statt mir gleich schlimmste depressionen zu unterstellen und mich auf die rote couch zu schicken. das hat zumindest für mich gewirkt - eine gewisse innere zufriedenheit kann man sich selber erarbeiten und auch sein ganz persönliches glück dabei finden... lg martina


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hab jetzt aus zeitmangel nicht alle antworten gelesen. aber ja, ich bin auch hier ;) und mein kleiner war 4 mon.alt. die angst hatte ich genauso, plötzlich allein zu sein und dann bin ich noch von spanien, da haben wir gelebt, nach deutshcland zurückgezogen. aber ich kann dir sagen, man schafft mehr als man denkt und seid ich mit meinem kleinen allein bin hab ich mich wirklich gefunden, ich hab selbstbewusstsein bekommen, was ich früher nie wirklich hatte (vielleicht nach aussen...aber in mir nicht wirklich), ich hab gemerkt, ich bin stärker als ich dachte. klar waren so ca.die ersten 2 wochen allein in der neuen wohnung erstmal komisch, aber dann hab ich mich schnell dran gewöhnt und war wesentlich glücklicher als in der zeit mit dem papa! wichtig sit nur das man freunde oder familie um sich hat, die auch mal einspringen wenn es brennt, deren hilfe kann man immer mal gebrauchen. auch einfach ds du selber mal auftanken kannst, weil eben nicht immer einer nach hause kommt, der einem das kind mal abnimmt.