Elternforum Alleinerziehend, na und?

Jeder 8 gilt als arm, Alleinerziehnde besonders

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http://www.ngz-online.de/public/article/wirtschaft/news/568634/Jeder-Achte-in-Deutschland-gilt-als-arm.html


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Hallo, Ihr seid nicht allein. In Luxemburg (mit fantastischem Bruttosozialprodukt) leben 14% der Gesamtbevölkerung unter der Armutsschwelle und 55% (no comment!) der Alleinerziehenden. Wobei hinzugefügt werden muss, dass die ganz grosse Mehrheit der AEs bei uns berufstätig ist. (Da variieren die Statistiken zwischen 86% und 94%). Bei uns bewahrt also die Berufstätigkeit die AEs nicht wirklich vor dem Armutsrisiko. LG Yola


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Ist ja auch nicht soooo schwierig, dann als arm abgestempelt zu werden. Verdien erst mal allein für 2 oder 3 Personen das Geld und wenn man dann noch mit einem KV gesegnet ist, der in den vergangen Jahren keinen Cent Unterhalt zahlt, dann ist das ja mal auch nicht so einfach, ein normales, durchschnittliches "Familieneinkommen" zu erwirtschaften, wenn man nicht den suuuuuper Posten im Management hat. Und zwischen "arm und arm" gibt es noch mal eine ganz große Spannbreite, wie der Einzelne damit umgeht und was man draus macht. Wie definiert man Armut wirklich? *grübel* Ich glaub, wirklich "arm" ist jemand, der ab dem 20. nichts mehr zu Essen hat, der seine Kinder an nichts teilhaben lassen kann. Wenn man sich nie einen Wunsch erfüllen kann. Wenn das Geld nicht reicht, zur Teilhabe an einem Leben innerhalb der Gesellschaft. Das ist für mich wirkliche Armut. Solang es für die Belange des täglichen Lebens reicht und man mit etwas Planung gut über die Runden kommt, finde ich das Wort Armut einfach deplaziert. Egal, wo einen die Statistik dann einkommenstechnisch einordnen würde.