Mitglied inaktiv
Hallo Ihr Lieben, ich hadere mit einer Entscheidung. Weil meine Nervenkrankheit diese Woche nochmal eine ganz neue Qualität erreicht hat *ironieoff* steht nun die Frage an, ob ich nicht doch in's Ausland an eine Uniklinik gehen soll. Nun ist ja der Vater meiner Kinder Arzt in Deutschland. Wir leben in Luxemburg. Unser Kontakt ist minimal. Er sieht die Kinder 1/2 Tag pro Monat (mehr wird von ihm nicht gewünscht)und wir treffen/sehen uns gar nicht. Mehr Kontakt ist da nicht und das ist schon ein Riesenfortschritt im Vergleich zu dem, was vorher gelaufen ist. Deswegen weiss er auch nicht wirklich was von meiner Krankheit. Nun hadere ich: Einerseits weiss ich, wenn er als Arztkollege sich reinhängen würde (ob er das tut steht natürlich auf einem anderen Blatt), könnte ich sicher sein, DAS spezialisierte Institut zu finden und auch sehr gewissenhaft behandelt zu werden (es ist nicht fair, dass es so ist, aber es ist leider so - Vitamin B) Ausserdem könnte ich ihn ja dann beim Wort nehmen und nach Berlin in eine Klinik gehen und die Kinder mitnehmen. Dann könnte er gaaaaanz viiiiiel Alltag mit ihnen geniessen *ironieoff* und die Kinder wären nicht so lange von mir getrennt - und ich nicht von ihnen - was ganz sicherlich auch zum Kindeswohl beitragen würde... andererseits fürchte ich, dass er mir vielleicht eines Tages einen Strick daraus drehen würde, so nach dem Motto: "Sie kann nicht mehr für die Kinder sorgen weil sie durch die Krankheit eingeschränkt ist". (Er hat ja schon bewiesen, wozu er fähig ist mit den Entführungsklagen). Und da wir ja die familiengerichtliche Seite (ABR, SR, Unterhalt) immer noch nicht gerichtlich geregelt haben (Berufungsfrist für's Völkerrecht läuft jetzt endlich, danach kann ich das Familiengericht bemühen) ist mir etwas mulmig. Vielleicht habe ich einfach eine überbordende Phantasie. Ich weiss es nicht. Es ist halt so, dass das, was er SAGT (Ich werde immer das Beste für meine Kinder tun, und selbst bei einer Trennung dafür sorgen, dass sie materiell nicht leiden müssen... Ich will mit den Kindern gaaaanz viel Zeit und auch Alltag verbringen... Wenn meine Ex (sprich ich) je Hilfe mit den Kindern braucht stehe ich seeeelbstverständlich zur Verfügung *kringelvorlachen* usw. und so fort) und das was er TUT (nimmt die Kinder wenn's hochkommt einen Nachmittag im Monat, obwohl ich jubeln würde, wenn er sie mal länger nähme, fährt jetzt gerade zum 4. Mal diese Jahr in Urlaub - ohne die Kinder mitzunehmen - aber kann nur minimal Unterhalt zahlen, weil er sonst nicht mehr genug investieren kann usw.) zwei ganz verschiedene Paar Schuhe sind. Ach Mensch, ich weiss echt nicht, was ich machen soll. Denn wenn ich länger weg bin hängt ja dann auch alles an meiner Mutter. Und ich finde einfach, dass jemand der SO SEHR auf sein gemeinsames SorgeRECHT pocht dann in so einer Ausnahmesituation dann auch wirklich mal Einsatz zeigen sollte - zumindest was die Betreuung der Kinder angeht... Träum weiter liebe Yola Lieben Gruss Yola Die glaube ich, sich beim Schreiben dieses Postings grad selbst die Antwort gegeben hat.
wäre mein Motto! Hi Yola. trotzdem würde ich mir das mit dem Therapieplatz nochmal überlegen. Es trägt schliesslich zu deiner Genesung bei. raten kann ich dir nichts....und ehrlich gesagt, wüßte ich nicht ob ich es machen würde. annika
Hi Annika, um keine Verwirrung zu stiften: Nervenleiden war jetzt keine höfliche Umschreibung für Depression. Es ist eine körperliche Erkrankung. Anfang dieser Woche hat mich die Nervenentzündung in den Fusssohlen erwischt und da wird jeder Schritt, und manchmal sogar eine Berührung zur Qual. D.h. das tägliche Leben ist nur noch eingeschränkt und unter zum Teil heftigen Schmerzen möglich. Nach dem Schreiben ist mir halt auch klar geworden, dass, wenn es so weitergeht, es eh nicht mehr geheimzuhalten ist, weil entweder die Kinder was sagen, oder einfach, wenn er mich mal sehen sollte. Na ja, aber ich glaube, ich werde trotzdem erstmal meinen Mund halten, auch wenn ich Hilfe dringend nötig hätte. LG Yola
und das geht nur, wenn du gesund bist. lg annika (ps die luxemburgerischen Ärzte was sagen die?)
Hi Yola, was die Sache mit den Depressionen angeht...ich versteh Dich sehr gut!!! Entweder steht der Mond grad schlecht oder es liegt negatives Gift in der Luft. Mir geht´s nämlich im Moment auch sehr besch...damit. Noch dazu, oder auslösend, die super Situation in der ich momentan bin(Wohnung etc...) Heute kam mir schon der Gedanke, ich werde nie mehr ein normales Leben führen können. Ich kann einfach nicht mehr für andere da sein. Wie soll ich da wieder arbeiten gehen können? Schon allein der Gedanke stresst mich so sehr, dass ich glaube, ich wäre in einer Anstalt besser aufgehoben. Grad für eine gewisse Zeit, um endlich zur Ruhe zu kommen und wieder einen Plan zu bekommen. Aber, kann der EX mir das auslegen? Bekommt er dadurch die Bestätigung, dass ich überfordert bin mit allem und meine Tochter nicht gut aufgehoben ist? Versagerin? Meine Mutter wird auf den Antrag stellen auf das Sorgerecht? ... Aber so geh ich drauf! Somit stehen wir vor der gleichen Entscheidung, irgendwie. Nur, bei Dir, wenn es sich schon körperlich so auswirkt, hast Du Dich schon einmal auf Fibromyalgie untersuchen lassen? LG
Blöde Entscheidung, das. Ich mußte eine entfernt ähnliche Entscheidung treffen. Ich möchte das ASR beantragen. Bin aber derzeit noch in psychotherapeutischer Begleitung (etwas mehr als "nur" eine Therapie). Weil ich Angst habe, daß der Schuß nach hinten losgeht - sprich: Er bringt meine Krankheit vor's Gericht und ich gewinne nicht das ASR sondern verliere auch noch das GSR - habe ich das erstmal hinausgezögert, bis ich wieder ganz gesund bin. Meine Kinder bekommen von der Krankheit inzwischen nur noch wenig mit. Die Termine laufen unter "Arztterminen" und die meisten bekommen sie eh nicht mit, weil sie da in der Schule sind. Der KKH-Aufenthalt ist für die Kinder inzwischen ganz weit weg. Deswegen bin ich mir realtiv sicher, daß sie ihm nix erzählen werden. Allerdings sehen meine Kinder ihren Vater auch seltener als Deine Kinder. Aber vor Gericht käme das auf den Tisch, weil es ein Gerichtsverfahren zur Betreuung gab (mußte sein, damit Vater Staat die Kosten übernimmt, verzwicktes Thema). Es gibt eine Gerichtsakte und ein Familienrichter würde die in die Finger bekommen, wenn ich einen Antrag auf ASR stelle. Laberlaberlaber, was ich sagen will: Ich persönlich bin da inzwischen sehr vorsichtig. Ich vermeide alles, woraus mir (m)ein böswilliger Ex einen Strick drehen könnte. Das ist für mich reiner Selbstschutz. Die ganze Therapie ist relativ sinnlos, wenn ich ständig Angst haben muß, daß der Schuß nach hinten losgeht. Und dann wirkt die Therapie genau gar nicht..... DIR muß es mit einer Entscheidung gut gehen, das ist das Wichtigste. Eine supergute Therapie in einem superguten KKH schlägt nur schlecht an, wenn Du Dir die ganze Zeit Sorgen um die Kinder machen mußt - so oder so. Gruß, Elisabeth. P.S.: Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch in LUX ist, aber in D zahlt die KK eine Kinderbetreuung, wenn die Mutter krank ist. Notfalls 24 Stunden am Tag.
hallo yola, leider kann ich dir auch nicht viel dazu raten - letztendlich habe ich auch schon wieder vergessen, WELCHE krankheit du genau hast und wie sich das ganze äussert (irgendwann hattest du dazu ja mal ausführlich geschrieben). unabhängig davon, dass ich dir natürlich auf diesem weg die besten wünsche schicke und hoffe, dass du auch bald an einen kompetenten facharzt gerätst, der dich schnell wieder auf die reihe kriegt (zumindest in einen zustand, in dem du auch mit einer chronischen krankheit ohne grössere probleme leben könntest)... ... würde ich vorschlagen, auch mal google gründlichst zu strapazieren. ich weiss ja nicht, ob es in luxemburg etwas vergleichbares gibt, aber sollte dir nicht die ärztekammer ärzte nennen können, die sich auf diesem gebiet spezialisiert haben? wie ist das denn mit der kostenabrechnung? wenn du dich z.b. in deutschland behandeln liessest... würde dann die luxemburgische krankenkasse die kosten übernehmen? oder bist du nach wie vor über eine deutsche kasse versichert? ich glaube, in deutschland kannst du ärzte bestimmter fachrichtungen auch bei der krankenkasse erfragen, fällt mir grad ein. meine tochter soll z.b. im kommunikationszentrum der uniklinik mainz vorgestellt werden, und parallel dazu noch beim SPZ (sozialpediatrisches zentrum, was auch immer das ist) entweder hier in idar-oberstein oder in hermeskeil. diese einrichtungen wurden mir von unserem kinderarzt genannt. übrigens hat mir mein hausarzt auch schon fachärzte hier in der nähe genannt, aber teilweise war ich mit denen recht unzufrieden, weil das menschlich ziemliche kanaillen waren. manchmal ist es eine langwierige angelegenheit, den richtigen arzt zu finden - es würde sich auch bestimmt lohnen, mal kontakt zu selbsthilfegruppen aufzunehmen, oder gibt es vielleicht eine stiftung, die sich der erforschung dieser krankheit verschrieben hat? (wie gesagt, google sollte da dein bester freund sein). und falls du an eine kontaktadresse z.b. in buxtehude gelangen solltest, lohnt es sich allemal nachzufragen (sei es, eine dort ansässige selbsthilfegruppe o.ä.), denn die kennen mit sicherheit auch noch andere adressen, an die sie dich verweisen können - und diese kette geht dann so lange, bis du genau denjenigen kontaktiert hast, der dir auch bei deinem problem konkret helfen kann... (ich hätte da z.b. keine skrupel, in der weltgeschichte rumzutelefonieren). so, jetzt habe ich nur einen aspekt deiner gedanken behandelt - aber wenn du erst mal eine anlaufstelle hast (die u.u. nicht so weit von luxemburg entfernt ist), verliert vermutlich alles andere auch so allmählich seinen schrecken... viel glück und alles gute, martina p.s. und deinen ex-mann solltest du vielleicht wirklich am besten aussen vor lassen...
Yola, ich würde es lassen, nicht das Du zu Deinen Sorgen um Deine Krankheit und den Schmerzen auch noch Angst um Deine Junsg haben mußt! Es gibt gute Kliniken, wie Spiky schon schrieb, google mal ein bißchen nach Deiner Krankheit und erkundige Dich direkt in den passenden Kiniken, ob Du die Kinder mitnehmen könntest! In meiner leztzen Mutter und Kind Kur war nebenan eine andere Kur-Klinik und die Mütter die dort waren, hatten ihre Kinder in der Kinderbetreuung unseres Hauses. Ich selbst war wegen meiner chron. Krankheit auch schon in einer Schmerzklinik, da gehen die Kinder von stationären Patientinnen sogar in den örtlichen Kindergarten. Ok, das kommt dann auch aufs Kind an, aber so wie Du Deine Jungs beschreibst, sind sie doch auch recht offen, oder!? Also denk nochmal genau nach, Du schaffst das auch ohne Deinen Ex-Mann, dass wäre jetzt vielleicht der einfachste Weg, aber Du machst Dir vorab zuviele Gedanken, dann ist es sicher nicht der Richtige! Lieben Gruß und gute Besserung von Cat
Du hast dir selbst die Antworten doch gegeben. Du weißt nicht mal ob er dir helfen WÜRDE ...also gehst du Risiken ein für ein VIELLEICHT Du gibst ihm damit Möglichkeiten und Informationen die er dir negativ anlasten könnte, wenn er es drauf anlegt ( ob das so ist, weiß ich nicht, ich übernehme das was du schreibst ) das er es drauf anlegen würde, hat er in der Vergangenheit doch bereits gezeigt, oder ? Mit einem halben Tag KOntakt monatlich ist er 1. nicht interessiert an seinen Kindern und 2. für die Kinder keine Vertrauensperson bei der sie sich auf längere Zeit wohl fühlen dürften. Ich würde meine Kinder eher einer Familienpflegerin der Krankenkasse anvertrauen als einem Vater der nicht ausreichend zahlt, sie nur einmal im Monat sehen möchte und lieber 4 x jährlich allein in Urlaub fährt. Die Antwort hast du dir aber selbst schon während dem SChreiben gegeben. ALLES ALLES GUTE FÜR DEINE GESUNDHEIT, LG
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