Mitglied inaktiv
Hallo, ich glaube, ich bin ein Feigling... oder?!? Vom leiblichen Vater meines ältesten Nachwuchs (8 J.) hatte ich mich nach 7 gemeinsamen Jahren während der Schwangerschaft getrennt, insbesondere auch aufgrund seiner psychischen Erkrankung, die heftig war und mit der und deren Folgen ich nicht mehr klar kam - er war/ist schwer manisch-depressiv). Die Trennung hat er mir nie verziehen, und deshalb lehnt er es bis heute strikt ab, in irgendeiner Weise die Existenz unseres Kindes zur Kenntnis zu nehmen, er hat es nie gesehen, weil er mich nicht sehen will etc. Jetzt ist die Tage eine Verwandte von ihm gestorben, mit der wir auch Kontakt hatten, und jetzt ist die Frage - gehen wir zur Beerdigung? Es ist sehr wahrscheinlich, dass der leibliche Vater zur Beerdigung kommen wird, und es wäre immerhin die Möglichkeit, dass mein Kind seinen eigenen Vater wenigstens einmal sieht - andererseits habe ich ekelige Angst vor einem Zusammentreffen mit ihm, Angst, es könnte eine Szene geben (was bei einer Beerdigung ja mehr als unpassend und bedauerlich wäre), und außerdem - will ich wirklich, dass mein Kind SO seinen Vater sieht?!? Würde ich damit nicht eher Schaden anrichten..? Wenn das Kind ihn sieht und er sich (im günstigen Fall, seufz) einfach nur abwendet..? Ich hätte unendliche Angst vor dem Zusammentreffen, aber andererseits - vielleicht wäre es ja doch auch eine Chance..? Vielleicht hat hier ja nochmal jemand eine Meinung dazu, ich wäre sehr dankbar dafür! So drehen sich meine Gedanken doch eh immer nur im Kreis... :-(
es wundert mich ehrlich, dass Du überhaupt darüber nachdenkst, Dein Kind das erste Mal mit dem Vater, den es nie gesehen hat und der die Existenz ignoriert, auf einer BEERDIGUNG nahezuführen. Käme für mich überhaupt gar nicht in Frage, das Kind würde ich daheim lassen. Obs ne Szene gibt oder nicht kann DIr hier keiner beantworten, wir kennen weder Dich noch ihn. Aber da Du selbst diese Angst schon hast und mit dieser sicherlich auch zur Beerdigung fahren würdest, würde ich hier einfach von selbst den künstlich erzeugten Wind aus den Segeln nehmen - und alleine hinfahren. Dein Kind wäre allein durch den Tod einer Verwandten schon irritiert genug, da brauchts nicht noch nen wildfremden Kerl, der eventuell Zicken macht. LG Sue
ganz spontan, nein, mach es nihct. wie suka geschrieben hat, das ist in der tat nicht das richtige "ambiente".
Wenn überhaupt, dann würde ich alleine hinfahren. Das Kind auf jeden Fall daheim lassen. Wäre was anderes, wenn das Kind schon 15 oder 16 ist, aber nicht mit 8.
...okay, Kind bleibt zu Hause - und ich auch. Ich habe schließlich nicht wirklich etwas mit der Verstorbenen zu tun, es war die Verwandte meines Ex-Partners bzw. die Verwandte unseres Kindes, aber nicht meine Verwandte oder Freundin. Und der Vorstellung, meinetwegen auch alleine morgen in irgendeiner Weise meinen Ex-Partner treffen zu können, fühle ich mich irgendwie nicht gewachsen... schließlich will ich ja auch niemandem die Abschiedsfeier durch irgendwelche sich-selbst-erfüllenden Prophezeiungen vermiesen... also doch irgendwo feige, werde ich aber mit leben müssen. *schiefgrins*
Hi Leena, schwierige Situation. Wenn überhaupt, würde ich auch ohne Kind hingehen und mir den Ex einfach mal anschauen, wie er jetzt ist. 8 Jahre sind eine lange Zeit da kann viel mit einem Menschen passieren. Aber das Kind würde ich so - wo Du gar nicht weisst, in welcher Verfassung Dein Ex jetzt ist - nicht mitnehmen. Wenn Du Dich entschliesst hinzugehen, würde ich Dir raten, Deinen Mann mitzunehmen. Dann hast Du dort jemanden, der zu Dir hält und gehst nicht allein in die Höhle des Löwen. Aber wenn Du gar nicht gehst kann ich das auch sehr gut verstehen, dafür (nicht zu gehen) sprechen gewichtige Gründe. LG Yola
Feige ist das auf gar keinen Fall - es ist nur einfach der falsche Zeitpunkt, der falsche Rahmen, der falsche Anlass. LG Sue
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