Elternforum Alleinerziehend, na und?

Hundetafel (nochmal zum Thema Hund)

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gestern abend so ich einen Bericht über Hartz 4 Empfänger und Hunde. Mittlerweile gibt es TAFELN!!!! für Hunde, weil sich ALG2 Empfänger Tierarztbesuche sowie Futter nicht leisten können. (in Frankfurt und Hamburg gibt es bereits solche) Was meine These wieder bestätigt. Warum müssen sich Alleinerziehende Hunde anschaffen, wenn sie es sich nicht leisten können. Ich rede hier jetzt von Neuanschaffungen! Und ein grosser Aspekt ist für mich die Arbeitssuche. Was macht ihr mit den Hunden, wenn ihr ganztags arbeiten geht? Oder sucht ihr überhaupt nicht? Mir ist es egal, wer sich einen Hund anschafft, mich regt es nur auf, dass ständig das leidige Thema Geld kommt und dann schaffen sich die Leute auch noch einen Hund an und rennen dann zur Hunde Tafel! Im übrigen verstehe ich Menschen, die alleine sind und auch ältere Menschen die so ein Tierchen als Lebensbegleiter sehen.... annika


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du kannst hier aber nicht alle Alleinerziehende über einen Kamm scheren, ich hatte bis mitte diesen Jahres auch noch eine Hündin (wegen altersschwäche eingeschläfert) und hab das alles allein bezahlt. Und deswegen hat bei uns keiner gehungert oder irgendwo anders zurückstecken müssen. Genau für solche Fälle spare ich (und das als alleinerziehende von ALG II) jeden Monat 50 Euro, damit ich nie in die Beträngnis kommen muss. Ich denk es ist einfach eine Einstellung einen Hund halten zu wollen und wie du ja weißt habe ich das letztens auch erst wieder überlegt (auch wenn es aus anderen -nicht finanziellen Gründen - nicht geklappt hat) Und ich werde mir wahrscheinlich nächstes Jahr wieder einen Welpen kaufen (und das nen reinrassigen). Und auch mit der Arbeit kann man das vereinbaren. Ich bin so aufgewachsen, dass immer Hunde im Haus waren, auch wenn alle Vollzeit gearbeitet haben. Und zum Thema suchen, ich hab meine Stelle für nächstes Jahr jetzt endlich sicher und freu mich darüber!!!!


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mal ganz davon abgesehen, ich finde es Tierquälerei einen Hund den ganzen Tag in die Bude zu sperren und dann fröhlich volltags arbeiten zu gehen, mir tat ja damals schon immer unsere Katze leid!!!! Ein Hund gehört nach draußen, wenigstens in eine Wohnung mit großem Garten... LG Sue


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nochmal ich habe nicht alle AE's über einen Kamm geschoren. Es geht darum, DASS 1) ein Hund beeinträchtigt bei der Arbeitssuche 2) dass vom ALG2 kein Hund bezahlt werden kann 3) man muss auch immer mit Folgekosten rechnen wie Tierarzt usw...und da sind schnell ein paar 100 Euronen dabei.... WEnn ein Hund schon da war bevor man in eine solche Lage gekommen ist, ist es ok für mich einen zu haben aber muss man sich wissentl. einen anschaffen, obwohl man AE, ALG2 ist und sich eigenlt. um einen Job bemühen sollte! Und wie suka schon schrieb, das arme Viech wär den ganzen Tag alleine. annika


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alleinerziehend und dann auch kinder haben ist der größte faktor der die arbeitssuche beeinträchtigt. greetz anahid


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Mich wundert es aber sehr, dass sich bei uns die meisten nur einen Hund leisten können, wenn sie eben vom Amt leben. Soweit ich weiß, zahlen die auch keine oder nur etwas an Hundesteuer und ich finde, dass die meisten Hundebesitzer in solch einer Situation schon klar sein sollten, dass ein Tier auch mal krank werden könnte und dabei leben die eigentlich nicht schlecht. Ich hätte mir damals, als ich noch Sozialhilfe bekam, auf jeden Fall einen Hund inkl. Kosten leisten können.


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klar ist es nicht einfach von ALGII oder so ein Hund neu anzuschaffen, aber es ist möglich. Man muss nur einfach konsequent mti dem Geld sein und auch was zur Seite legen, und das geht, auch wenn es echt nicht einfach ist. hundesteuer muss man bei uns auch bei ALGII voll zahlen, aber das sind 60 euro im Jahr, das ist ok. Tierarztkosten ist hier auch nicht so schlimm, da wir teilweise tierärzte haben die nicht sooooo teuer sind und ich hab auch schon einen fall gehört wo eine Freundin die OP ihrer Hündin (hatte nen Tumor) auf Raten abzahlen konnte. Man muss nur mit den Leuten reden. Und beim Hundefutter kann man ja auch sparen, man muss ja nicht das teuerste Futter nehmen. Es ist also eigentlich alles eine Sache der Überlegung und natürlich auch der zeit. Bei mri ist wo ich noch vollzeit arbeiten war meine anchbarin (rentnerin) mit meiner Hündin gegangen ist.


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Annikala das Thema hatten wir doch schon mal - Und ich frage mich wieder, mit welchem Recht du provozierend hinterfragst, ob finanziell schwache Familien sich und ihren Kindern einen kleinen vierbeinigen Gefährten gönnen dürfen. Das Recht steht dir doch gar nicht zu. Ich habe es dir schonmal vorgerechnet: ( ca. Werte) ein kleiner Hund kostet keine 10 Euro Futter im Monat ( inkl.Leckerchen + Extras) alle 3 Monate 5,-- Wurmkur , alle 3 Monate ca. 5 Euro Zeckenmittel , Steuer ( bei uns ) 45,-- Euro im Jahr ein guter Tierarzt gewährt jederzeit Ratenzahlung im Ernstfall , Versicherung im Jahr 70,-- gibt es auch billiger. Rechen das mal auf den Monat um und hör auf Hartz IV Empfängern auch noch die Freude an einem kleinen Hund für ihre Kinder zum mißgönnen. Für was sollen die Leute sich denn noch alles rechtfertigen ?


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Das muss aber schon ein sehr kleiner Hund sein... Ich zahle pro Hund ca. 35 Euro im Monat für Futter und Leckerchen. Hundesteuer kommt dazu. Tierarztkosten rechne ich im Monat 35 Euro pro Hund - die natürlich nicht jeden Monat anfallen, aber es summiert sich, wenn dann mal was kommt. Wir hatten z. B. Ende 2006 auf einmal ca. 3500 Euro Tierarztkosten. So einen Betrag möchte ich nicht auf Raten abzahlen müssen. Haftpflichtversicherung ist unter 70 Euro im Jahr eigentlich nicht mehr zu haben. Kissen, Leinen, Näpfe usw. müssen ab und zu neu angeschafft werden. Microchip kostet.


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Ich wundere mich auch gerade. Ich hatte zwar noch nie einen Hund, aber 10,- Euro zahle ich im Monat ja schon fast pro Kaninchen für Futter incl. Leckereien. Und die bekommen auch viel Reste von uns, also den "Verschnitt" vom Salat oder so. Ist Hundefutter wirklich billiger als Kaninchenfutter? Oder fressen Kaninchen sooo viel mehr als Hunde *wunder*. Ich führe Haushaltsbuch und weiß daher, daß die Kaninchen nur an Futter pro Monat auf roundabout 16,- bis 18,- Euro kommen. Es sind zwei, also lande ich bei 8,- bis 9,- Euro pro Tier. Gruß, Elisabeth. P.S.: Trotzdem will ich keinem das Recht auf einen Hund absprechen, wirklich nicht, so wie ich keinem das Recht auf's Rauchen abspreche. Nur das Recht auf's Jammern, das spreche ich denen dann ab ;-).


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Habe jetzt grad nochmal nachgeschaut, Alnatura Hundefutter im Aldi NOrd ( Warentest Sehr gut ) kostet 2,99 oder 3,99 der 3 Kilo Beutel. Mein Hund frißt mit 5 Kilo 85 gr., das heißt der Beutel reicht für 35 Tage. Für einen 15 Kilo Hund ( das ist schon ein halber Labrador ) braucht man 2 Beutel im Monat , das heißt 6-8 Euro Betreffend dem Kaninchenfutter und dem was es kostet: Ich bekomme das Grausen, wenn ich sehe, was Vitakraft & Co. in der 1 kg Abpackung im Supermarkt oder Fachhandel kosten. Manchmal knapp 3 Euro für 1 Kilo Hasenfutter. Ich zahle ( habe 7 Kaninchen) für Fertigfutter im 25 Kilo Sack nur 9 Euro. d.h. 40 Cent statt 3 Euro fürs Kilo. ( passt auch nicht wirklich ins Forum Alleinerziehend, was ? )